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Littlemill 27 Jahre - 2017 - Private Cellar Edition

Artikel: SCOMA-080420
Limitierte Abfüllung
Littlemill gilt als eine der ältesten Brennereien Schottlands. Gegründet im Jahr 1772 in Bowling am Ufer des Flusses Clyde bei Glasgow, schloss die Brennerei 1994 und wurde 2004 durch ein Feuer zerstört und nicht wieder aufgebaucht.
Für die "Littlemill Privat Cellar Edition" wählte Michael Henry (Master Blnder der Loch Lomond Distillery) aus den wenigen noch vorhandenen Fässern diejenigen aus, die an den wahren Littlemill-Brenncharakter der dreifachen Destillation erinnnert.

Littlemill 27 Jahre - 2017 - Private Cellar Edition wird inkl. einer 0.05l Miniatur, einem Stück des Originalfasses, einem Booklet mit der Distillery-Geschichte und in einer aufwendigen Holzschatulle geliefert.
Verkostungsnotiz:

Aroma:
Die erfrischenden Noten von Pfefferminze und Eukalyptus im Einklang mit froralen Noten und Lavendel, gefolgt von Zdernholz.

Geschmack:
Sehr fruchtig mit einem weichen, subtilen und süßen Charakter im Hintergrund. Grüner Apfel, aromatische Grapefruit und saftige Ananas, gefolgt von Grüntee-Noten und einer zarten Honigsüße.

Nachklang:
Warmer und langer Abgang, Ingver und Muskatnuss, gefolgt von Pfefferminz und leichter Süße.
Abfüllung:   Originalabfüllung
Destillierdatum:   1990
Abfülldatum:   2017
Alter:   27 Jahre
Fassnummer:   2954
Kategorie:   Lowlands
Hersteller Adresse:
Littlemill Distillery, Bowling, Dunbartonshire , G60 5BG , Scotland
Bezeichnung:
Single Malt Whisky
 Verfügbarkeit: auf Lager
 Lieferfrist 2-3 Tage
Preis inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten 
2.100,00 €*
Preis/Liter: 3000,06 €*

Informationen zur Brennerei Littlemill

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Littl-mill
Bedeutung:   Kleine Mühle
Eigentümer:   Glen Catrine Bonded Warehouse
Lage:   Bowling, Dunbartonshire
Anschrift:   126 Dumbarto Road, Bowling, G60 5BG
Stilrichtung:   Frisch, weich, malzig mit leicht öligem Abschluss
Wasser:   Auchentorlie Burn in den Kilpatrick Hills in den Highlands (!)
Maischebottiche:   1 x 5 Tonnen
Gärbottiche:   1 x 25.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 25.000 Liter, 1 spirit still mit 18.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   800.000 Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Littlemill

1772:   Gründung der Littlemill Brennerei auf dem Gelände einer alten Brauerei aus dem 14. Jahrhundert, die damit eine der ältesten Brennereien Schottlands ist. Mitgründer ist Hector Henderson.
1823:   Jane MacGregor ist Pächterin der Littlemill Brennerei – und damit wohl eine der ersten Frauen in dieser sonst vorwiegend von Männer dominierten Industrie.
1843:   Hector Henderson verkauft die Littlemill Brennerei und erbaut mit dem Erlös die Caol Ila Brennerei auf der Isle of Islay.
1875:   Gründliche Renovierung der Littlemill Brennerei unter William Hay.
1930:   Das für einen Lowland Malt typische Dreifachbrennen wird aufgegeben.
1931:   Der Amerikaner Duncan. G. Thomas erwirbt die Brennerei und gründet zusammen mit The Argyll Group die Littlemill Distillery Co.Ltd. Das Mälzen auf der Tenne wird durch das Verfahren in der Saladin box abgelöst. Außerdem wurde der Schwanenhals auf den Brennblasen durch eine Rektifizierkolonne ersetzt. Thomas wollte hierdurch einen Whisky schaffen, der schneller reifen sollte als der aus der üblichen pot-still Brennblase.
1959:   Barton Brands Inc. (USA) steigt in die Aktiengesellschaft ein.
1967:   In den speziellen Brennblasen werden als sog. expermental malts gebrannt: Dumbuck Malt – ein torfig-rauchiger Malt Dunglass Malt – mit wenig Rauch, weicher und aromatischer als der Dumbuck.
1971:   Duncan Thomas und The Argyll Group werden abgefunden, das Unternehmen firmiert um in Barton Distilling (Scotland) Ltd.
1972:   Das Brennen der Experimentalsorten wird eingestellt.
1984:   Die Littlemill Brennerei wird geschlossen.
1988:   Barton International wird zu Gibson International.
1989:   Wiederaufnahme der Produktion in der Littlemill Brennerei.
1992:   Erneute Stilllegung der Anlage.
1994:   Gibson International ist bankrott. Glen Catrine Bonded Warehouse Ltd. kauft aus der Konkursmasse die Brennereien Glen Scotia und Littlemill.
1996:   Die technische Ausrüstung wird aus der Littlemill Brennerei ausgebaut und die Gebäude teilweise abgerissen.
2003:   Loch Lomond Distillery Co. – ein Schwesterunternehmen von Glen Catrine Bonded Warehouse plant in den verbleibenden Gemäuern der Littlemill Brennerei eine Museumsbrennerei einzurichten.
2004:   Newstead Properties kauft das Gelände mit den Resten der Brennerei auf für den Bau von 61 Eigentumswohnungen. Ein Feuer zerstört am 4. September 2004 die Reste der Brennerei.
2006:   Im Mai 2006 fallen die Reste der Brennerei in sich zusammen

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