Whisky-Blog
Die 30 bevorzugten Scotch Single Malts für Sammler und Investoren
Neueinsteiger bauen ihre Sammlung nach den eigenen Vorstellungen auf – häufig auf junge Brennereien fokussiert, da hier noch eine Sammlung möglich ist, die mit den ersten Abfüllungen zu noch erschwinglichen Preisen beginnt. Anders sieht das dann aus, wenn eine Sammlung auch als eine Investition in künftig steigende Preise geplant wird. Aus der aus reiner Begeisterung an einer sich entwickelnden Sammlung/Brennerei wird dann schnell eine Sammlung, bei der die erhoffte künftige Preisentwicklung zur Triebfeder wird.
In den letzten Tagen erschienen mehrere Artikel zu den 30 besten Single Malt Scotch Whisky für Sammler und Investoren, die augenscheinlich alle auf Tabellen basieren, die von Rare Whisky 101 (www.rarewhisky101.com) veröffentlicht wurden. Rare Whisky 101 ist ein Unternehmen, das Investoren und Sammler berät sowie Verkäufe von Whisky in Flaschen und Fässern vermittelt.
Bushmills, der erste Neue
Anfang November 2014 gab Diageo, der damalige Besitzer, den Tausch der Bushmills Brennerei gegen eine in den USA beliebte und daher sehr erfolgreiche Tequila-Marke bekannt. Neuer Besitzer der irischen Brennerei wurde Anfang 2015 die mexikanische Casa Cuerva. Jetzt startet die Casa Cuerca als erste neue Abfüllung unter dem jetzigen Eigentümer der Brennerei die Bushmills Steamship Collection mit Motiven, die irgendwie an Old Pulteney erinnern, da unter deren Etikett bislang etlicher Schiffe der einst in Wick beheimateten Fischerboote gedacht wurde.
Midnight Moon
Während der Prohibition in Amerika, als kein Alkohol erlaubt war, entwickelte sich vor allem in den Südstaaten der USA, in illegalen Schwarzbrennereinen, ‚Moonshine‘ zu der einzigen verfügbaren Spirituose. Schon 1791 brannten die Vorfahren der heutigen Midnight Moon Macher Schnaps. Damals noch gegen das Gesetz – ist ‚Midnight Moon ‘ heute die bekannteste und traditionsreichste 'Moonshine' Marke. Auch wenn den Moonshine Spirits noch immer ein Hauch des Illegalen umweht, kann heute jeder, ganz legal, Midnight Moon genießen.
Die 10 bevorzugten Scotch Single Malts für Sammler und Investoren
Neueinsteiger bauen ihre Sammlung nach den eigenen Vorstellungen auf – häufig auf junge Brennereien fokussiert, da hier noch eine Sammlung möglich ist, die mit den ersten Abfüllungen zu noch erschwinglichen Preisen beginnt. Anders sieht das dann aus, wenn eine Sammlung auch als eine Investition in künftig steigende Preise geplant wird. Aus der aus reiner Begeisterung an einer sich entwickelnden Sammlung wird dann schnell eine Sammlung, bei der die zu erwartende künftige Preisentwicklung zur Triebfeder wird.
In den letzten Tagen erschienen mehrere Artikel zu den 10 besten Single Malt Scotch Whisky für Sammler und Investoren, die augenscheinlich alle auf Tabellen basieren, die von Rare Whisky 101 (www.rarewhisky101.com) veröffentlicht wurden. Rare Whisky 101 ist ein Unternehmen, das Investoren und Sammler berät sowie Verkäufe von Whisky in Flaschen und Fässern vermittelt.
BRIC-Staaten heute
Vor über 14 Jahren prägte Jim O`Neill der Bank Goldman Sachs den Begriff BRIC für die Staaten Brasilien, Russland, Indien und China als wirtschaftlich aufsteigende und damit für die in den Export drängenden Spirituosenhersteller wichtige Zielmärkte. Vor gut einem Jahr stellte O`Neill fest, dass von BRIC eigentlich nur IC verblieben sei. Es ist daher interessant, die heutige wirtschaftliche Situation der BRIC-Staaten zu beleuchten:
Octomore 7.4
Octomore, der meistgetorfte Single Malt Whisky der Welt, hat das Scotch-Whisky-Universum für immer verändert. Die Entstehungsgeschichte des Octomore ist ungewöhnlich und jenseits aller Normalität –aber was sollte man von diesem Whisky auch anderes erwarten?
Alles begann im Jahr 2002, als die Freidenker der Bruichladdich Destillerie alle bekannten Pfade hinter sich ließen und sich auf unbekanntes Whisky-Neuland begaben. In einer feuchtfröhlichen Nacht wurde die Idee geboren, den meistgetorften Whisky der Welt herzustellen. Die Mälzer gingen bis ans Limit und darüber hinaus, die Brennmeister destillierten den Whisky noch langsamer und schonender, und das Ergebnis übertraf die Erwartungen bei Weitem! Ein Whisky, wie man ihn noch nie zuvor getrunken hat.
Der Nebel lichtet sich..
Die Inselzeitung The Ileach berichtete am 14.11.2015 über die geplanten Brennereien Farkin und Ardnahoe. Zum letzteren Projekt hatte der beauftragte Architekt Iain Hepburn als Bauherrn ein bekanntes Unternehmen der Whiskybranche angedeutet (siehe auch Scoma News 11/12-2015). Ein Artikel in der heutigen Ausgabe des Herald Scotland vertreibt den Nebel: der Bauherr ist das in Glasgow ansässige Unternehmen Hunter Laing & Co.
Hunter Laing Co. entstand durch die Trennung der Zwillingsbrüder Stewart und Fred Laing, die lange Jahre den unabhängigen Abfüller Douglas Laing gemeinsam betrieben. 2013 erfolgte die Trennung,. Nach der Aufteilung der reifenden Vorräte ging jeder seines Weges: Fred Laing behielt die Firma Douglas Laing, während Stewart Ling mit den Söhnen Scott und Andrew die Hunter Laing Co. als neuen unabhängigen Abfüller gründete. Inzwischen werden die Abfüllungen von Hunter Laing in 65 Ländern gehandelt.
Glenmorangie Milsean
Pressemitteilung von Moet Hennessy: Glenmorangie Milsean
7. Private Edition von Glenmorangie
Erstmals stehen stark getoastete Weinfässer im Mittelpunkt der Glenmorangie Private Edition: Glenmorangie Milsean, die inzwischen siebte Abfüllung dieser besonderen Reihe, ist von süßem, würzigen Charakter und erinnert an Süßigkeiten, wie sie einst in Bonbonnieren die Regale traditioneller Süßwarengeschäfte schmückten. Seit dem Jahr 2010 überrascht Glenmorangie jährlich Whiskykenner mit vollkommen neuen Interpretationen seiner Whiskys in einer äußerst limitierten Reihe. Glenmorangie Milsean (ausgesprochen 'Miel-schen") ist nun die siebte Abfüllung der prämierten Private Edition. Zuerst gereift in Ex-Bourbon-Fässern, wurde Glenmorangie Milsean – gälisch für Süßigkeit, Dessert – in portugiesischen Rotweinfässern vollendet, um eine weitere Geschmacksdimension zu öffnen. Das Besondere: Erstmals in der langen Geschichte der Destillerie mit den höchsten Brennblasen Schottlands ließ Dr. Bill Lumsden, Glenmorangie Director of Distilling and Whisky Creation, diese Fässer vor dem Einsatz besonders stark rösten, um die süßen Noten des Glenmorangie stärker zu betonen.
Namensänderung
Eigentlich hatte Beam Suntory nur einen schlichten Namenswechsel vorgesehen. Das Angebot an Malt Whisky (Ardmore, Auchentoshan, Bowmore, Connemara, Glen Garioch, Glenrothes, Highland Park und Macallan) wurde nach der Verschmelzung von Beam Inc. und Suntory unter Malts of Distinction zusammengefasst. Der Fanclub für diese Malt Whisky - Reihe erhielt den Namen Signature Society. Dazu wurde ein passendes Glas angeboten. Da nichts so beständig ist wie die Veränderung erfolgte vor einigen Wochen eine Umbenennung des Fanclubs in Men of Malts. Dies führte unter den deutschsprachigen Whiskyfreunden zu Irritationen, da das Wort men gemäß dem deutschen Sprachempfinden mit Männer übersetzt wurde. Ein offener Brief machte Beam Suntory auf die sicherlich nicht bedachte Interpretation aufmerksam. Nach den Worten des Unternehmenssprechers war mit men nicht die deutsche Übersetzung Männer gemeint, sondern die im Englischen durchaus gebräuchliche Bedeutung Menschen.
Die Beschwerde war dann Anlass für eine demnächst vorzunehmende weitere Umbenennung, die dann hoffentlich so gewählt ist, dass nicht eine andere Gruppe von Whiskyfreunden verärgert wird.
Diverse Quellen
Endlich ein quadruple oder fourfold Single Malt?
Über mehrere Jahrzehnte reifte ein Single Malt nicht nur in einem ex-Bourbonfass aus amerikanischer Weißeiche heran, sondern gelegentlich auch in einem für die Lagerung von Wein vorgenutzten Fass. Meist waren es ex-Sherryfässer (first fill oder second fill). Gerne wurden Fässer genutzt, die vorher farbintensive und aromatisch kräftige Sherry beherbergten (Oloroso, Pedro Ximenez). Durch die lange Lagerung im ex-Sherryfass dominierte allerdings nach einiger Zeit der Sherry und die für den Whisky charakteristischen Noten und Düfte wurden überlagert. Außerdem waren die teuren und knappen Sherryfässer für die gesamte Reifungsperiode gebunden.
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