Reifung
Einfluss der Fässer
Eiche ist das bevorzugte Holz für Whiskyfässer, da sie haltbar ist, keine unerwünschten Aromen abgibt und dem Whisky nach dem Toasten zusätzlichen Charakter verleiht. Ihre dichte Maserung verhindert das Auslaufen der Spirituose, während ihre Porosität dem Whisky ermöglicht, zu „atmen“ und sich optimal zu entwickeln.
Die neue Wood Collection von The GlenAllachie
Den Einfluss von Holz auf Whisky zu studieren und durch sorgfältiges Fassmanagement sanft zu lenken? Diese Kunst hat Billy Walker in über 50 Jahren perfektioniert. Mit der Wood Collection liefert der Branchenveteran jetzt neue Wahrzeichen für sein Whisky-Handwerk. Drei limitierte Erlebnisse bilden nach Veredelung in unterschiedlichen Sherryfässern den Auftakt zur Serie. Weder kühlfiltriert noch gefärbt und mit erhöhten 48% vol. abgefüllt, sprechen sie für sich selbst. Und zwar auf gutem Preisniveau.
Schwefel im Whisky?
Was bedeutet „geschwefelter Whisky“ überhaupt? Und warum verwenden Menschen Begriffe wie „schmutziges Fass“ oder „verdorbenes Fass“? Hmmm ... da fällt mir ein Zitat aus einem Film ein: Der größte Trick, den der Teufel je gemacht hat, war, die Welt davon zu überzeugen, dass er nicht existiert.
Ersetzen Sie Teufel durch „Whisky-Industrie“ und ihn durch „Schwefel“ und Sie erhalten einen schnellen Überblick über das, was hier besprochen wird.
Reifung im Holzfass
Das frisch aus der Brennblase fließende Destillat (Roh- und Feinbrand oder new make) ist vollkommen farblos und hochprozentig. Es kann je nach Brennverfahren bis zu 94,8 Volumenprozent Alkohol (Ethanol) enthalten und könnte zwar theoretisch getrunken werden, doch des Destillat ist rauh (daher die alte Bezeichnung Raubrannt), unausgewogen und garantiert kein Genuss. Erst die heute in vielen Ländern vorgeschrieben Mindestlagerzeit von 3 Jahren im Eichenfass (The Scotch Whisky Regulation 2009,3.1e Scotch Whisky means a whisky that has been matured for a period not less than three years) macht aus dem Raubrannt einen genießbares Getränk.
Button.