The Glendronach „The Master’s Anthology“


Glendronach The Master’s Anthology
Drei neue Single Malts als Hommage an die Sherryfassreifung
Pressemitteilung Brown-Forman
Die Glendronach Distillery im schottischen Forgue hat mit „The Master’s Anthology“ eine neue Serie von Highland Single Malt Scotch Whiskys vorgestellt. Die Kollektion umfasst drei Abfüllungen ohne Altersangabe, die jeweils eine unterschiedliche Ausprägung der Glendronach-typischen Sherryfassreifung darstellen. Entwickelt wurde die Reihe von Rachel Barrie, Master Blenderin der Brennerei, die damit fast 200 Jahre Brenntradition in einer modernen Interpretation zusammenführt.
Barrie beschreibt die neue Serie als „eine Hommage an die Kunst der Sherryfassreifung, die den außergewöhnlichen Geschmack und den tiefen Charakter widerspiegelt, für den The Glendronach seit Generationen steht.“ Dabei handle es sich um eine „Reise in das Herz der Destillerie“, bei der sich traditionsreiche Handwerkskunst mit natürlichen Einflüssen verbinde – eine klare Bezugnahme auf das besondere Mikroklima und die Lagerbedingungen in den traditionellen Dunnage Warehouses vor Ort.
Die drei Abfüllungen im Überblick:
Ode to The Valley
Diese Abfüllung stellt den fruchtigen und eleganten Stil Glendronachs in den Vordergrund.
Gereift in einer Kombination aus Port- und Sherryfässern, zeigt sie laut Barrie Aromen von „floralem Nektar und Sommerbeeren“. Sie versteht sich als geschmackliches Abbild des Forgue Valley, in dem die Brennerei liegt.
Barrie beschreibt sie als „das Tal der Glendronach-Brennerei in voller Blüte – reich an reifen Früchten und natürlicher Eleganz“.
Ode to The Embers
Diese Abfüllung stellt eine Seltenheit innerhalb der Glendronach-Range dar:
ein peated (getorfter) Single Malt. Rauchige Noten verbinden sich mit der Würze und Tiefe, die aus der Reifung in Oloroso- und Pedro-Ximénez-Fässern stammt.
Die Kombination erinnert an die historischen Produktionsweisen im 19. Jahrhundert, als Torf auch in den Highlands eine wichtige Rolle spielte. Barrie beschreibt die Abfüllung als „eine Erinnerung an vergangene Tage im Forgue Valley, umhüllt von würziger Wärme und sanftem Rauch.
Ode to The Valley
Die tiefste und intensivste der drei Varianten wurde ausschließlich in Pedro-Ximénez-Fässern gereift.
Im Geschmacksprofil dominieren laut Barrie Aromen von „samtiger Schokolade, dunkler Pflaume, schwarzer Kirsche, karamellisierten Datteln und Kaffee“.
Die Abfüllung sei eine bewusste Verdichtung all jener Noten, die den Glendronach-Stil definieren – mit besonderem Fokus auf Reife, Fülle und dunkler Süße. Barrie fasst zusammen: „Ode to the Dark hüllt alles in reiche Pracht – sie verkörpert das Herzstück unserer Brennerei.“.
Handwerk und Charakter – unterstrichen durch neues Markenbild
Die Master’s Anthology ist nicht nur ein sensorisches Projekt, sondern auch Ausdruck des fachlichen Anspruchs von Rachel Barrie, die über drei Jahrzehnte Erfahrung in der Whiskyherstellung mitbringt. Ihr Ziel war es, neue Facetten zu betonen, ohne den klassischen Stil der Brennerei aus dem Blick zu verlieren: „Jede Abfüllung ist eine neue Komposition – wir verstärken bestimmte Noten, aber die harmonische Tiefe bleibt erhalten. Das ist unser Erbe.“
Parallel zur Einführung der Serie wurde das visuelle Erscheinungsbild von The Glendronach überarbeitet. Gemeinsam mit dem schottischen Fotografen und Regisseur Rankin entstand ein neues Bildkonzept, das die Verbindung aus Historie, Handwerk und moderner Markenidentität betont.
Fazit
Mit The Master’s Anthology erweitert The Glendronach das Portfolio um drei sorgfältig komponierte Abfüllungen, die die Bandbreite und Tiefe der Sherryfassreifung in unterschiedlichen Ausprägungen zeigen – von fruchtig und floral über rauchig-würzig bis hin zu dunkel und opulent. Die Serie verbindet traditionelle Reifungstechniken mit einem zeitgemäßen Anspruch an Komplexität und Charakter. Für Liebhaber sherrybetonter Single Malts bietet sich hier eine spannende Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Stilrichtungen innerhalb einer Marke, die seit 1826 für Fasskompetenz und Handwerk steht.
Quelle:Brown-Froman, Whiskyexperts
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