

Bowmore, Isle of Islay
Bowmore ist eine der ältesten aktiven Whiskybrennereien Schottlands und gilt als Herzstück der Whiskyinsel Islay. Seit 1779 wird in der gleichnamigen Hafenstadt ein Single Malt hergestellt, der maritime Eleganz mit ausgewogener Torfigkeit verbindet. Der Hausstil kombiniert feine Rauchnoten mit dunkler Frucht, Sherrywürze und einer salzigen Brise – geprägt von der Reifung im berühmten Lagerhaus No.1 Vaults direkt am Meer. Bowmore steht für handwerkliche Tradition, eigene Mälzböden, exzellente Fassreifung und einen Stil, der Kenner wie Einsteiger gleichermaßen begeistert.
Bowmore
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Peated Malts of Distinction Collection20,90 €inkl. 19% MwSt. , zzgl. Versandkosten104,50 €/L |0,20 L 40,0 %Vol. -
Über Bowmore
Information
Die Bowmore Distillery liegt direkt am Loch Indaal in der gleichnamigen Stadt Bowmore auf Islay. Der Name stammt vom Gälischen „Bogh Mòr“, was so viel bedeutet wie „großes Riff“ – ein Hinweis auf die Lage am Meer.
Bowmore ist berühmt für seinen ausgewogenen, torfigen Charakter und seine lange Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht.
Hausstil
Der typische Bowmore Single Malt zeichnet sich durch eine perfekte Balance zwischen mildem Torfrauch, süß-fruchtigen Sherrynoten und maritimer Frische aus. Anders als bei den besonders stark getorften Vertretern der Islay-Region, zeigt sich der Rauch bei Bowmore eher elegant, zurückhaltend und fein verwoben mit Aromen dunkler Früchte, Zartbitterschokolade, Toffee und gelegentlich sogar floralen Nuancen.


Ein erheblicher Anteil des Whiskys reift in spanischen Oloroso- oder Pedro-Ximénez-Sherryfässern, was für die üppige Süße, würzige Tiefe und fruchtige Komplexität sorgt. Die Kombination aus Torf, Fass und dem besonderen Klima im Lagerhaus schafft einen vielschichtigen, komplexen Whisky, der sowohl Einsteiger als auch Kenner begeistert. Jüngere Abfüllungen wie der 12-jährige Bowmore eignen sich hervorragend als eleganter Einstieg in die Welt der Islay-Whiskys.
Region
Islay ist die südlichste der Inneren Hebriden und gilt unter Kennern als eigenständige Whiskyregion innerhalb Schottlands. Die rund 600 km² große Insel liegt westlich der Halbinsel Kintyre und ist bekannt für ihren wilden Charakter: torfige Moore, stürmische Küsten, salzhaltige Luft und reiche Geschichte. All diese Elemente prägen auch den Whisky, der hier seit Jahrhunderten gebrannt wird.
Die Insel beherbergt heute neun aktive Brennereien – darunter weltbekannte Namen wie Laphroaig, Ardbeg, Lagavulin und Bowmore. Islay-Whiskys sind besonders durch ihren kräftigen Torfrauch, maritime Noten, salzige Frische und oft auch eine gewisse medizinische oder jodhaltige Komplexität geprägt. Diese Signatur entsteht durch die Verwendung von stark getorftem Malz und das mikroklimatisch geprägte Reifungsumfeld in unmittelbarer Nähe zum Atlantik.
Bowmore nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Als älteste Brennerei der Insel (gegründet 1779) vereint sie Tradition mit Eleganz. Ihr Hausstil ist typischerweise weniger aggressiv im Rauch als bei südlichen Nachbarn wie Ardbeg oder Laphroaig, bietet dafür aber eine fein austarierte Balance aus Rauch, Frucht, Sherrysüße und maritimer Kühle.
Herstellung
Bei Bowmore wird größter Wert auf traditionelle Herstellungsverfahren gelegt. Das Wasser stammt aus dem River Laggan, der durch torfhaltiges Gestein fließt und so bereits beim Maischen eine erste aromatische Grundlage schafft. Ein Teil des verwendeten Malzes wird bis heute in der eigenen Floor Maltings produziert – eine Seltenheit in der modernen Whiskywelt. Die restliche Menge liefert die renommierte Port Ellen Maltings, die auch andere Islay-Brennereien beliefert.
Die Vergärung erfolgt in sechs großen Gärbottichen aus Oregon-Kiefer, was neben der langen Fermentationszeit (60–90 Stunden) zur Entwicklung feiner, fruchtiger Aromen beiträgt. In den vier Kupferbrennblasen wird die Maische in zwei Destillationsschritten gebrannt. Der New Make Spirit hat nach dem Brennvorgang einen Alkoholgehalt von rund 69,2 Volumenprozent und wird für die Reifung auf 63,5 % reduziert.
Die Reifung erfolgt überwiegend in Sherryfässern (ca. 30 %) und ex-Bourbon-Casks, gelagert in drei Lagerhäusern – darunter zwei traditionelle Dunnage Warehouses. Insgesamt lagern rund 27.000 Fässer auf dem Gelände. Besonders prägend ist dabei das Lagerhaus No. 1 Vaults, das sich direkt an der Ufermauer des Loch Indaal befindet. Hier herrschen konstante Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit – ideale Bedingungen für eine langsame und gleichmäßige Fassreifung.
Geschichte
Die Geschichte von Bowmore reicht bis ins Jahr 1779 zurück, als die Brennerei vermutlich gegründet wurde – offiziell belegt ist die Lizenzierung ab 1816. In den folgenden Jahrhunderten wechselte Bowmore mehrfach den Besitzer, war zeitweise sogar im Besitz der britischen Luftwaffe und wurde während des Zweiten Weltkriegs zur militärischen Basis umfunktioniert.
Die 1960er-Jahre gelten unter Whisky-Sammlern als die goldene Ära von Bowmore. Abfüllungen aus dieser Zeit – insbesondere die „Black Bowmore“-Serie – gehören heute zu den begehrtesten und teuersten Sammlerflaschen der Welt. Seit 1994 gehört Bowmore zur japanischen Suntory-Gruppe (heute Beam Suntory), die einen starken Fokus auf Qualität, Innovation und internationale Markenpflege legt.
Ein Meilenstein war der Bowmore Mizunara Cask, der als erste Abfüllung seiner Art schottischen Single Malt mit Reifung in seltenen japanischen Mizunara-Eichenfässern kombinierte – ein Sinnbild für die Verbindung zweier Whisky-Kulturen.










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