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  • Datum:
  • 19.01.2016

Pressemitteilung von Moet Hennessy: Glenmorangie Milsean

7. Private Edition von Glenmorangie

                    
Erstmals stehen stark getoastete Weinfässer im Mittelpunkt der Glenmorangie Private Edition: Glenmorangie Milsean, die inzwischen siebte Abfüllung dieser besonderen Reihe, ist von süßem, würzigen Charakter und erinnert an Süßigkeiten, wie sie einst in Bonbonnieren die Regale traditioneller Süßwarengeschäfte schmückten. Seit dem Jahr 2010 überrascht Glenmorangie jährlich Whiskykenner mit vollkommen neuen Interpretationen seiner Whiskys in einer äußerst limitierten Reihe. Glenmorangie Milsean (ausgesprochen 'Miel-schen") ist nun die siebte Abfüllung der prämierten Private Edition. Zuerst gereift in Ex-Bourbon-Fässern, wurde Glenmorangie Milsean – gälisch für Süßigkeit, Dessert – in portugiesischen Rotweinfässern vollendet, um eine weitere Geschmacksdimension zu öffnen. Das Besondere: Erstmals in der langen Geschichte der Destillerie mit den höchsten Brennblasen Schottlands ließ Dr. Bill Lumsden, Glenmorangie Director of Distilling and Whisky Creation, diese Fässer vor dem Einsatz besonders stark rösten, um die süßen Noten des Glenmorangie stärker zu betonen.

 


Dr. Bill Lumsden sagt:

"Ein Glas Glenmorangie Milsean versetzt mich in Erinnerungen an einen traditionellen Süßwarenladen mit seinem süßem und würzigen Bukett, mit Noten von Zuckerrohr, reifen Früchten und Buttertoffee. Die Extrareifung, die erstmals in stark gerösteten Rotweinfässern erfolgte, erlaubte uns, einen Whisky wie aus einer vergangenen Epoche zu erschaffen. Ich hoffe, dass sein tiefer Geschmack von Kirschen, Engelwurz, Orangeat und die ungewöhnliche Intensität karamellisierter Früchten alle Whisky-Connaisseurs und Single-Malt-Liebhaber überrascht und erfreut.“

 

 

Pressemitteilung von Moët Hennessy Deutschland GmbH, 18.01.2016


  • Datum:
  • 08.01.2016

Namensänderung

Eigentlich hatte Beam Suntory nur einen schlichten Namenswechsel vorgesehen. Das Angebot an Malt Whisky (Ardmore, Auchentoshan, Bowmore, Connemara, Glen Garioch, Glenrothes, Highland Park und Macallan) wurde nach der Verschmelzung von Beam Inc. und Suntory unter Malts of Distinction zusammengefasst. Der Fanclub für diese Malt Whisky - Reihe erhielt den Namen Signature Society. Dazu wurde ein passendes Glas angeboten. Da nichts so beständig ist wie die Veränderung erfolgte vor einigen Wochen eine Umbenennung des Fanclubs in Men of Malts. Dies führte unter den deutschsprachigen Whiskyfreunden zu Irritationen, da das Wort men gemäß dem deutschen Sprachempfinden mit Männer übersetzt wurde. Ein offener Brief machte Beam Suntory auf die sicherlich nicht bedachte Interpretation aufmerksam. Nach den Worten des Unternehmenssprechers war mit men nicht die deutsche Übersetzung Männer gemeint, sondern die im Englischen durchaus gebräuchliche Bedeutung Menschen.

Die Beschwerde war dann Anlass für eine demnächst vorzunehmende weitere Umbenennung, die dann hoffentlich so gewählt ist, dass nicht eine andere Gruppe von Whiskyfreunden verärgert wird.                                           

Diverse Quellen


  • Datum:
  • 05.01.2016

Endlich ein quadruple oder fourfold Single Malt?

Über mehrere Jahrzehnte reifte ein Single Malt nicht nur in einem ex-Bourbonfass aus amerikanischer Weißeiche heran, sondern gelegentlich auch in einem für die Lagerung von Wein vorgenutzten Fass. Meist waren es ex-Sherryfässer (first fill oder second fill). Gerne wurden Fässer genutzt, die vorher farbintensive und aromatisch kräftige Sherry beherbergten (Oloroso, Pedro Ximenez). Durch die lange Lagerung im ex-Sherryfass dominierte allerdings nach einiger Zeit der Sherry und die für den Whisky charakteristischen Noten und Düfte wurden überlagert. Außerdem waren die teuren und knappen Sherryfässer für die gesamte Reifungsperiode gebunden.

 

 

 

David Stewart, Master Blender bei The Balvenie, entwickelte ein Verfahren zur besseren Nutzung der Resource Sherryfass bei Vermeidung einer Überlagerung des Grundcharakters des Single Malts durch den Sherry: Er ließ Balvenie Single Malt für 12 Jahre im ex-Bourbonfass reifen, füllte den gereiften Whisky dann in ein für Oloroso Sherry vorgenutztes Fass. Der Malt erhielt in diesem Fass eine Nachreifung von ca. 8 Monaten und kam 1994 ob der Reifung in zwei verschiedenen Holzsorten mit dem Namen The Balvenie Double Wood in den Handel.

 

 

 

 

Damit ist David Stewart der „Entdecker“ oder „Erfinder“ des heute weit verbreiteten Verfahrens des Nachreifens von Whisky (nicht nur für Single Malts, sondern auf für Blended Scotch) in einem vorgenutzten Fass, dem wood finishing! Noch im gleichen Jahr erfolgte die Markteinführung eines weiteren Single Malts mit einem wood finish, also einer Nachreifung im vorgenutzten Weinfass: Glenmorangie Port Wood Finish. Fraglich ist, ob hier bereits das Verfahren von David Stewart übernommen wurde oder eine Parallelentwicklung vorliegt. Glenmorangie Port Wood Finish war der Auftakt zu einer schier endlosen Reihe von wood finishes für den Single Malt dieser Brennerei. Die nächsten Nachreifungen waren Glenmorangie Burgundie, Madeira und Sherry Wood Finish – während bei Balvenie erst 1996 der Balvenie 21 year old Port Wood Finish in den Markt kam. Wegen der Vielzahl an nachgereiften Glenmorangie-Abfüllungen machte eine ironische Bemerkung die Runde: Gebt Glenmorangie ein altes Heringsfass und die machen dann ein wood finish damit. Diese besondere Nachreifung blieb allerdings einem deutschen Whiskyhändler aus Berlin vorbehalten, der ein Weinfass mit Salzheringen füllen ließ und das Fass nach einem halben Jahr Nutzung zur Fischeinlagerung zum Nachreifen eines Bruichladdich Single Malts einsetzte. Es entstand der in der Whiskywelt bislang einmalige Single Malt Scotch Whisky Herring Cask Finish namens Fishky, abgefüllt mit 50,2 Vol%.

 

1996 war dann die Markteinführung des Bushmills Single Malt 16 y.o. Three Wood, gereift im ex-Bourbon- und im Oloroso Sherryfass, gemeinsam  für 6-9 Monate im Portweinfass nachgereift. Damit war ein triple wood geschaffen. 2002 folgte mit dem Auchentoshan Three Wood (10 Jahre Grundreifung im Bourbonfass, 12 Monate Nachreifung im Oloroso Sherryfass und einer zusätzlichen Nachreifung im Pedro Ximenezfass) ein weiterer triple wood. Es tauchten in den Folgejahren weitere triple wood Single Malts im Markt auf, die aber nicht immer als solche gekennzeichnet waren (z.B. der 2013 für den Reisebereich kreierte The Dalmore Valour: Zunächst in amerikanischen ex-Bourbonfässern gereift, dann auf 30-jährige Matusalem Oloroso  Sherryfässer umgefüllt und anschließend in Port pipes aus der Region Douro in Portugal nachgereift). Über einen längeren Zeitraum wurde also Single Malt Whisky im Handel angeboten, der im Einzelfass (single cask), zwei (double wood) oder drei (triple wood) verschiedenen Fassarten reifen durfte. Eigentlich schon seit Jahren erwartet, ist nun ein (Irish) Single Malt für den Markt vorgesehen, der gleich in vier verschiedenen Holzsorten reifen durfte: Tullamore Dew 18 year old. Bislang sind nur Vorder- und Rückenetikett in der Datenbank des US-amerikanischen Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) veröffentlicht. Die Vorderseite zieren vier Holzfässer als Hinweis auf die Zahl der benutzten unterschiedlichen Fasssorten. Das Rückenetikett hat die Erläuterung: Matured in traditional oak casks - finished for up to 6 months in Oloroso Sherry, Port, Madeira & Bourbon casks. Die Anzahl der mit 41,3 %Vol. abgefüllten Flaschen ist mit „weniger als 2.500“ angegeben. Da noch keine Verkostung des Tullamore Dew 18 year old möglich ist, bleibt vorerst ungeklärt, ob der Grundcharakter des Tullamore Dew trotz der Vielzahl der von aromaintensiven Weinen vorgenutzten Fässer erhalten blieb - oder eben doch überlagert wurde.           


Zwar bedeutet die Veröffentlichung von Etiketten in der Datenbank der TTB nicht automatisch, dass die Abfüllung auch in den USA oder gar in Europa im Markt erscheinen wird – doch meist ist dies der Fall. Fraglich bleibt bei einer Markteinführung, welchen Namen denn nun die noch junge Gruppe von Whisky mit einer Reifung in vier verschiedenen Fässern haben wird? Quadruple oder fourfold – im deutschen Sprachraum in Anlehnung an den Vierradantrieb bei geländegängigen Autos vielleicht sogar quattro?    Dr.Setter




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