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Schottlands Brennereien

Lowlands

Eine imaginäre Linie von Greenock nach Dundee trennt die Highlands vom Bereich der Lowlands, in dem nur noch die Brennereien Ailsa Bay, Auchentoshan, Bladnoch, Daftmill und Glenkinchie in Betrieb sind. Der Lowland Malt ist eher leicht, fruchtig und ganz zart rauchig, da aus ungetorftem Malz gebrannt wird. Bladnoch produziert auch eine getorfte Variante. Das Dreifachbrennen war bei vielen Brennereien im Bereich Lowlands üblich, erfolgt heute allerdings nur noch bei der Auchentoshan Brennerei.

Lowlands

BrennereiOrt(letzter) EigentümerBetriebsmodus

Aberargie

Aberargie, Perthshire PH2 9LX

The Perth Distilling Co.

aktiv

Informationen zur Brennerei Aberargie

Produktionssituation:   aktiv
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Eigentümer:   The Perth Distilling Co.
Lage:   nahe Perth
Anschrift:   Aberargie, Perthshire PH2 9LX
Telefon:   0044-1738-787 044
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   kräftig und fruchtig
Malz:   Golden Promise von der eigenen Farm
Wasser:   aus einem örtlichen Tiefbrunnen
Maischebottiche:   1 x 2 Tonnen Inhalt- aus Edelstahl
Gärbottiche:   6 Gärbottiche aus Edelstahl mit 15.000 Liter Imnhalt
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 15.000 Liter ; 1 spirit still mit 10.000 Liter
Brennereikapazität:   750.000 Liter

Geschichte der Brennerei Aberargie

2014:   Gründung der Perth Distilling Co. durch die Familie Morrison zum Bau einer Brennerei
2016:   Baubeginn im Juni
2017:   Am 1. November kann das erste Fass mit new make gefüllt werden

Ailsa Bay

The Grangemouth Estate, Girvan, Ayrshire KA26 9PT

William Grant & Sons

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Ailsa Bay

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Ailsa bey
bedeutung:   Bucht der Elfe
Eigentümer:   William Grant & Sons
Lage:   Innerhalb des Komplexes der Girvan Brennerei in Ayr, Ayrshire
Anschrift:   The Grangemouth Estate, Girvan, Ayrshire KA26 9PT
Telefon:   0044 1465 713 091
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   4 verschiedene: 1. leicht und recht süß, 2. kräftiger Typ, 3. 2 getrorfte Varianten mit einem Phenolgehalt bis zu 50 ppm
Webseite:   nein
Malz:   unbekannt
Wasser:   Penwhaplple Reservoir
Maischebottiche:   2 x 12,5 Tonnen
Gärbottiche:   24 x 50.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   8 wash-stills mit 12.000 Liter, 8 spirit-stills mit 12.000 Liter
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   12 Mill. Liter
Verwendung in folgenden Blends:   Noch nicht in Verwendung

Geschichte der Brennerei Ailsa Bay

2007:   William Grant & Sons beginnt Anfang des Jahres mit dem Bau der Brennerei innerhalb des Komplexes der 1963 erbauten Girvan Brennerei (Grain Whisky). Aufnahme der Produktion bereits im September des Jahres, erste Fässer werden Anfang Oktober 2007 gefüllt und zur Reifung eingelagert. Geplant ist die Verwendung des Single Malts aus der Ailsa Bay Brennerei nur für die Blends des Unternehmens – wie bereits auch für den Malt aus der Kinivie Brennerei festgelegt, aber inzwischen nicht mehr eingehalten!
:   Je 2 wash stills und 2 spirit still haben einen Edelstahlkühler. Dies erlaubt die Produktion von vier verschiedenen Malts: einen leichten und einen kräftigen ungetorften Malt sowie zwei getorfte Varianten (eine mit 50 ppm)
2013 :   Verdopplung der Produktionskapazität durch den Einbau von 1 Maischebottich, 12 Gärbottichen und 8 Brennblassen.
2017:   Markteinführung des ersten Ailsa Bay Single Malts
2018:   Markteinführung des Ailsa Bay Single Malt: Release 1.2 Sweet Smoke
2009:   Offizielle Eröffnung der Brennerei am 19. Januar 2009

Annandale

Northfield, Annan, Dumfriesshire DG12 5LL

Annandale Distillery Co.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Annandale

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Annendäil
bedeutung:   Tal des River Annan
Eigentümer:   Annandale Distillery Co.
Lage:   Westlich von Gretna Green
Anschrift:   Northfield, Annan, Dumfriesshire DG12 5LL
Telefon:   0044 - 1461 - 207 817
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   ungetorfter und getorfter (45 ppm) Single Malt Whisky
Webseite:   www.annandaledistillery.com
Malz:   Biards & Pencaitland
Wasser:   eigene Quelle
Maischebottiche:   1 x 2,5 Tonnen, Edelstahl mit einer Abdeckung aus Kupfer
Gärbottiche:   6 x 15.000 Liter aus Douglas Fichte
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 12.000 Liter; 2 spirit stills mit 4.000 Liter
Befeuerung der stills:   indirekt
Brennereikapazität:   500.000 Liter

Geschichte der Brennerei Annandale

2018:   Merkteinführung des Ungetorften Man O´Words und des intensiv getorften Man O`Swords
2010:   Die Genehmigung zum Wiederaufbau der Brennerei wird beantragt und später erteilt.
1921:   Entfernung der technischen Ausrüstung. Die Gebäude bleiben bestehen, verfallen aber im Laufe der Jahre.
2011:   Beginn der Bauarbeiten
2014:   Produktionsbeginn im November 2014. Geplant ist das Brennen von getorftem (45 ppm) und ungetorftem Single Malt.
1830:   Vermutliche Gründung der Annandale Brennerei
1851:   Nachgewiesener Betrieb der Brennerei
1855:   Abriss der Brennerei
1887:   Wiederaufbau der Brennerei
1896:   Verkauf an John Walker & Sons Ltd.
1919:   Schließung des Betriebes
2007:   Kauf der Gebäudereste und des Geländes durch die Annandale Distillery Co.unter Federführung von Prof. David Thomson und Frau

Ardgowan

Ardgowan Estate, Inverkip, Renfrewshire PA160DW

Ardgowan Distillery Co.Ltd.

In Bau

Informationen zur Brennerei Ardgowan

Produktionssituation:   In Bau
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Eigentümer:   Ardgowan Distillery Co.Ltd.
Lage:   30 Milen westlich von Glasgow
Anschrift:   Ardgowan Estate, Inverkip, Renfrewshire PA160DW
Webseite:   ardgowandistillery.com
Maischebottiche:   1 x Edelstahl
Gärbottiche:   ingesamt 6 x Holz
Brennblasen (stills):   1 wash still ,1 spirit still
Brennereikapazität:   geplant 1 Mill. Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Ardgowan

2016:   Der Bauantrag wird beim Inverclyde Council gestellt
2018:   Die schottische Regierung unterstützt das Projekt mit ca. 1 Mill. GBP
2021:   Der durch Covid-19 verzögerte Baubeginn könnte nunmehr in 2021 erfolgen.

Auchentoshan

Dalmuir, Dumbartonshire G81 4SJ

Morrison Bowmore (Beam Suntory Inc.)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Auchentoshan

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Ock-un-tosh-un
bedeutung:   Ecke des Feldes
Eigentümer:   Morrison Bowmore (Beam Suntory Inc.)
Lage:   An der A 82 zwischen Duntocher und dem River Clyde - ganz in der Nähe der Erskine Bridge über den River Clyde
Anschrift:   Dalmuir, Dumbartonshire G81 4SJ
Telefon:   0044 1389 878 561
Besucherzentrum:   Ja
Stilrichtung:   Leicht, süß und aromatisch, fruchtige Noten, mit zunehmendem Alter komplexer
Webseite:   www.auchentoshan.com
Malz:   Optic, von fremden Mälzereien
Wasser:   Quellen aus dem Kilpatrick Hills
Maischebottiche:   1 x 6,8 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   7 x 38.000 Liter: 3 x Edelstahl, 4 x Douglas Fichte,
Brennblasen (stills):   1 wash-still mit 17.500 Liter, 1 intermediate still mit 8.000 Liter für die dreifache Destillation, 1 spirit-still mit 11.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfpfannen
Brennereikapazität:   2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Rob Roy, Ballantine's, Islay Legend

Geschichte der Brennerei Auchentoshan

1800:   Erwähnung einer Duntocher Brennerei, heute identisch mit Auchentoshan.
1823:   John Bulloch erhält eine offizielle Brennlizenz.
1834:   Die inzwischen gegründete Bulloch & Co.Ltd. verkauft die Brennerei an John Hart und Alexander Filshie.
1837 - 1878:   Im Besitz von Alexander und James Filshie.
1878 - 1896:   Im Eigentum von C. H. Curtis & Co.
1903:   Verkauf der Brennerei an John Maclachlan.
1923:   G. & J. Maclachlan ist bankrott, die Nachfolge tritt Maclachlans Ltd. an
1941:   Mehrfache deutsche Bomberangriffe beschädigen im März 1941 die Brennerei. Ein Neuaufbau erfolgt aber erst nach 1948.
1960:   Verkauf der Maclachlans Ltd. an die Brauerei J. & R. Tennant Brewers.
1969:   Auchentoshan wird von Eadie Cairns Ltd. gekauft.
1984:   Neuer Besitzer wird Morrison Bowmore Ltd. unter Stanley P. Morrison.
1994:   Verkauf von Morrison Bowmore an den japanische Konzern Suntory.
2002:   Auchentoshan Three Woods erscheint mit einer Reifung von 10 Jahren im Bourbon Fass und einer Nachlagerung erst im Oloroso Sherry Fass, anschließend in einem Pedro Ximenez Sherryfass
2004:   Eröffnung eines Besucherzentrums am 01.12.2004, Baukosten über 1 Mill. £. Als ältester Malt der Brennerei wird Auchentoshan 42 year old abgefüllt.
2006:   Markteinführung des Auchentoshan 18 year old.
2008:   Umstellung von Flaschenform und Verpackung
2012:   Sechs neue Abfüllungen erscheinen, sind aber für den Duty Free-Bereich vreserviert.
2013:   Markteinführung des Auchentoshan Virgin Oak
2015:   Nur für den Duty Free Bereich abgefüllt sind Auchentoshan Blood Oak (ohne Altersangabe) und Auchentoshan Noble Oak, 24 year old
2014:   Auchentoshan American Oak löst den Auchentoshan Classic ab
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2017:   Einführung von Auchentoshan Bartender's Malt, deren Fässerjeweils gemeinsam von 12 international renomierten Barkeeper ausgesucht werden.
2019:   Markteinführung des Auchentoshan Dark Oak im duty-free-Bereich

Bladnoch

Bladnoch, Wigtown DG8 9AB

David Prior

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Bladnoch

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Bladnóch
bedeutung:   blumiger Platz
Eigentümer:   David Prior
Lage:   südlich von Wigton an der Brücke der A714 über den Fluss, der der Brennerei seine Namen gab.
Anschrift:   Bladnoch, Wigtown DG8 9AB
Telefon:   0044 1988 402 605
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Delikat, frisch, Zitrus- und Grasnoten, Hauch von Torf im Abgang.
Webseite:   www.bladnoch.com
Malz:   Von unterschiedlichen Mälzereien.
Wasser:   River Bladnoch
Maischebottiche:   1 x 5,4 Tonnen; Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 26.000 Liter, Douglas Fichte
Brennblasen (stills):   2 wash still mit 14,000 Liter, 2 spirit still mit 10.500 Liter
Befeuerung der stills:   indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,5 Mill. Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   nicht bekannt

Geschichte der Brennerei Bladnoch

1817:   Gründung der Brennerei durch die Brüder Thomas und John McClelland.
1825:   Erteilung einer offiziellen Brennlizenz an die Brüder McClelland.
1905:   Schließung der Produktion.
1911:   Verkauf an die Wm Dunville & Co.Ltd.
1912:   Wiederaufnahme der Produktion im Oktober.1912
1938:   Verkauf an Ross & Coulter, Schließung der Brennerei mit Verkauf von Teilen der technischen Ausrüstung.
1956:   Übernahme durch Bladnoch Distillery Ltd. unter A.B. Grant. Ergänzung der fehlenden Gerätschaft und Wiederaufnahme der Produktion.
1964:   Übernahme durch McGown & Cameron Blenders.
1966:   Steigerung der Produktionskapazität mit der Erweiterung von 2 auf 4 Brennblasen.
1973:   Inver House Distillers kaufen die Brennerei.
1983:   Weiterverkauf an Arthur Bells & Sons.
1985:   Guinness kauft Arthur Bells & Sons.
1989:   Guinness verschmilzt Artur Bells & Sons mit United Distillers.
1993:   UDV schließt die Bladnoch Brennerei im Juni 1993.
1995:   Verkauf der Brennerei an Raymond Armstrong, Geschäftsmann aus Nordirland mit der vertraglichen Auflage, die Produktion nicht wieder aufzunehmen.
1999:   Änderung des Vertrages mit UDV, die künftig eine Produktion von maximal 250.000 Litern Alkohol/Jahr vorsieht. Wiederaufnahme der Produktion mit jetzt nur noch 2 Brennblasen.
2003:   Abfüllung eines Bladnoch 15 year old, noch aus den Beständen von UDV.
2008:   Bladnoch 6 year old ist die erste Abfüllung aus der neuen Produktion unter Raymond Armstrong.
2009:   Erste Abfüllung eines Bladnoch 8 years old aus eigener Produktion
2012 :   Bladnoch Peated Distiller's Choice wird abgefüjllt als Beleg, dass unter dem neuen Besitzer auch ein getorfter Lowland Malt gebrannt wird
2013:   Markteinführung eines Blanoch 12 years old aus neuer Produktion und eine Einzelfassabfüllung aus Altbeständen: Bladnoch 22 years old
2014:   Aufgrund interner Differenzen der Eigentümer Schließung und Verkauf an eine Investorengruppe.. .
2010:   Differnezen zwischen den Eigentümern führen zur Einstellung der Produktion
2015:   Kauf der Brennerei durch den australischen Geschäftsmann David Prior mit dem erklärten Ziel, die Brennerei zu renovieren und die Produktion 2016 wieder aufzunehmen.
2017:   Wiederinbetriebnahme der Brennerei Anfang Juli 2017
2018:   Markteinführung des Bladnoch 10 Years Old
2019:   Eröffnung des Besucherzentrums

Bonnington

21 Graham Street Edinburgh EH6 5QN

John Crabbie & Co.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Bonnington

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Bon-ing-tun
Eigentümer:   John Crabbie & Co.
Lage:   Edinburgh
Anschrift:   21 Graham Street Edinburgh EH6 5QN
Telefon:   0044-151-480 8800
Besucherzentrum:   geplant für 2021
Stilrichtung:   noch keine Informationen
Webseite:   crabbiewhisky.com
Malz:   ungetorft und getorft (50 ppm)
Wasser:   eigener Brunnen
Maischebottiche:   1 x 2 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 10.000 Liter ; Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 10.000 Liter, 1 spirit still mit.8.000 Liter Inhalt
Brennereikapazität:   500.000 Liter

Geschichte der Brennerei Bonnington

2019:   John Crabbie & Co. starten mit dem Bau der Brennerei
2020:   Erste Produktion im März 2020
2017:   Genehmigung des Baus einer Brennerei an hsitorischem Ort

Borders, The

Commercial Road, Harwick TD9 tAQ

The Three Stills Company Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Borders, The

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Borders
bedeutung:   Name der Region, die an England grenzt
Eigentümer:   The Three Stills Company Ltd.
Lage:   in Harmick in den südlichen Lowlands
Anschrift:   Commercial Road, Harwick TD9 tAQ
Telefon:   0044-1450 374 330
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Weich, fruchtig und süßlich mit Vanille
Webseite:   thebordersdistillery.com
Malz:   von lokaler Großmälzerei
Wasser:   River teviot
Maischebottiche:   5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 25.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit 12.500 Liter ; 2 spirit stills mit 7.500 Liter
Befeuerung der stills:   mit Dampf
Brennereikapazität:   2 Mill. Liter

Geschichte der Brennerei Borders, The

2013:   Gründung von The Three Stills Co.Ltd.
2018:   Aufnahme der Produktion am 06.03.2018
2018:   Eröffnung eines Besucherzentrums am 1. Mai 2018

Burnbrae

East Kilbride, Glasgow G74 5LW,UK

Burnbrae Distillery Company Ltd. (Campbell Meyer & Co. Ltd.)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Burnbrae

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
bedeutung:   Name einer ehemaligen Brennerei (1816-1819)
Eigentümer:   Burnbrae Distillery Company Ltd. (Campbell Meyer & Co. Ltd.)
Lage:   südlich von Glasgow
Anschrift:   East Kilbride, Glasgow G74 5LW,UK
Webseite:   burnbraedistillery.com
Malz:   ungetorft
Wasser:   aus zwei Tiefbrunnen auf dem Gelände
Maischebottiche:   1 x aus Edelstahl
Gärbottiche:   6 x aus Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still , 1 spirit still
Brennereikapazität:   2 Mill. Liter Alkohol jährlich

Geschichte der Brennerei Burnbrae

2017:   Im Januar 2017 beginnt das Genehmigungsverfahren
2016:   Campbell Meyer & Co. Ltd. gibt den Plan zum Bau einer Brennerei bekannt.
2015:   Gründung der Burnbrae Distillery Co. Ltd. am 28. April 2015
2020:   Geplante und vermutete Inbetriebnahme

Chain Pier

29 Sealcarr Street, Granton, City of Edinburgh, EH5 1RF, Scotland

John Crabbie & Co. (alewood)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Chain Pier

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Eigentümer:   John Crabbie & Co. (alewood)
Lage:   innedinburgh
Anschrift:   29 Sealcarr Street, Granton, City of Edinburgh, EH5 1RF, Scotland
Wasser:   Tiefbrunnen
Brennblasen (stills):   1 wash still , 1 spirit still
Brennereikapazität:   500.000 Liter

Geschichte der Brennerei Chain Pier

2017:   Halewood Wine & Spirits stellt den Bauantrag für eine Brennerei in Granton/Edinburgh
2018:   Aufnahme der Produktion im Dezember 2018

Daftmill

Daftmill Farm, Cupar, Fife KY15 5RF

Angle Park Farming Co.

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Daftmill

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   daft-mil
bedeutung:   Verrückte Mühle
Eigentümer:   Angle Park Farming Co.
Lage:   3 Meilen Südlich von Cupar an der A 941
Anschrift:   Daftmill Farm, Cupar, Fife KY15 5RF
Telefon:   0044 1337 830 303
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   weich, aromatisch mit süßen Vanillenoten
Webseite:   www.daftmill.com
Malz:   Von Crisp Malt, Alloa, hergestellt aus Gerste von eigenem Anbau
Wasser:   Artesische Quellen auf dem Farmgelände
Maischebottiche:   1 x 1 Tonne ; Edelstahl mit Kupferdeckel
Gärbottiche:   2 X 7.000 Liter ; Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 3.000 Liter, 1 spirit stills mit 2.000 Liter
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   ca. 100.000 Liter Alkohol / Jahr
Verwendung in folgenden Blends:   nicht für Blends vorgesehen

Geschichte der Brennerei Daftmill

2003:   Francis und Ian Cuthbert beschließen, die alte Mühle auf dem Gelände ihres Hofes in eine kleine Brennerei umzubauen. Die Brennblasen werden von For-syths in Rothes gefertigt, die weitere Ausrüstung wird bewusst im Umkreis von 5 Meilen um den Hof bestellt.
2005:   Aufnahme der Produktion am 16.12.2005. Der Whisky reift vorwiegend in Bourbon-Fässern aus der Heaven Hill Brennerei in Kentucky, doch sollen auch einige Fässern von Jack Daniels, Tennessee, stammen. Die Reifung des frischen Destillates in Sherry-Fässern ist vorgesehen.

Eden MIll

Main Street, Guardbridge, Fife KY16 0UU

Eden.Mill Distillery & Brewery Co.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Eden MIll

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Iden Mill
bedeutung:   Name des Areals
Eigentümer:   Eden.Mill Distillery & Brewery Co.
Lage:   in St. Andrews
Anschrift:   Main Street, Guardbridge, Fife KY16 0UU
Telefon:   0044 - 1334 - 834 038
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Süßlich mit Noten von Honig, Malz und Gewürzen.
Webseite:   edenmill.com
Malz:   Golden Promise - ungetorft
Wasser:   mehrere naheliegende Quellen
Maischebottiche:   1 x 3.300 Liter, Edelstahl
Gärbottiche:   2 x 13.300 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 1.000 Litern - 1 spirit still mit 1.000 Litern
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   80.000 Liter

Geschichte der Brennerei Eden MIll

2014:   Produktionsbneginn im November 2014
2015:   Im September wird der erste Gin und auch der erste Whisky gebrannt
2018:   Markteinführung der ersten Originalabfüllungen

Falkirk

Grandsablke Road, Falkirk FK2 0WA, UK

Falkirk Wisky Distillery Co. Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Falkirk

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
bedeutung:   benaant nach dem Standort
Eigentümer:   Falkirk Wisky Distillery Co. Ltd.
Lage:   in Falkirk
Anschrift:   Grandsablke Road, Falkirk FK2 0WA, UK
Telefon:   0044-1324-281 086
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   leicht und fruchtig
Webseite:   falkirkdistillery.com
Wasser:   artesische Brunnen
Maischebottiche:   1 x 4,5 Tonnen; Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 34.000 Liter Inhalt
Brennblasen (stills):   1 wash still , 1 spirit still
Brennereikapazität:   1 Mill. Liter Alkohol / Jahr

Geschichte der Brennerei Falkirk

2007:   Georg Stewart gründet am 12. Oktober 2007 mit seinen Kindern die Falkirk Whisky Destillerie Co. Ltd.
2020:   Im Juli 2020 ist die technische Ausrüstung komplett. Covid-19 verschiebt die Inbetriebnahme auf den Oktober des Jahres.
:   .
2010:   Erteilung der Baugenehmigung
2023:   Im Oktober 2023 erreicht das erste destillat der Falkirk Brennerei die Mindestreifezeit von drei Jahren.

Glasgow

234 West George Street, Glasgow G2 4QY

The Glasgow Distillery Company Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glasgow

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Gläsgow
bedeutung:   Ortsname
Eigentümer:   The Glasgow Distillery Company Ltd.
Lage:   in Glasgow
Anschrift:   234 West George Street, Glasgow G2 4QY
Telefon:   0044-141-404 7191
Besucherzentrum:   geplant
Stilrichtung:   da nur zweifach destilliert mehr ein robuster Highland als ein Lowland Malt
Webseite:   www.glasgowdistillery.com
Malz:   geliefert von Baird's Malting
Wasser:   Loch Katrin - wie die einstige Glasgow Distillery (1770 - 1903)
Maischebottiche:   1 x 1,0 Tonnen
Gärbottiche:   11 x 5.600 Liter und 1 x 12.000 Liter
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 2.400 Liter Inhalt; 1 spirit still mit 1.400 Liter Inhalt
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   270.000 LIter jährlich

Geschichte der Brennerei Glasgow

1770:   vermutliche Gründung einer Glasgow Destillerie, auf die sich die Eigentümer der heutigen Brennerei gleichen Namens beziehen
1902 :   Schließung der inzwischen in Dundashill umbenannten Brennerei, die lange Jahre die größte pot-still-Brennerei in Schottland war. .
1903:   Übernahme der Glasgow Brennerei durch die Distillers Company Ltd. (DCL), die die technische Ausrüstung entfernte. Die Gebäude dienen noch heute als Lager un Böttcherei.
2012:   Gründung der The Glasgow Distillery Company Ltd.
2014:   Liam Highes und Ian McDougall beginnen mit dem Bau der Glasgow Brennerei
2014:   Im September erste Produktion eines Gin als Schnelldreher, da keine Reifung im Holzfass notwendig
2015:   Im März erste Destillation eines Single Malts aus ungetorftem Malz. Damit soll dann wiederum der Bezug zur alten Glasgow Brennerei hergestellt werden, da diese sowohl einen ungetorften wie auch einen getorften Whisky produzierte. Für 2016/17 ist auch das Brennen eines Whisky aus getorftem Malz eingeplant.
2018:   Markteinführung der ersten originalabfüllung unter dem namen 1770 Glasgow Single Malt.
2019 :   Im September 2019 folgt die Erstabfüllung der getorften Variante
2020 :   Anfang des Jahres folgt eine dreifach gebarnnte Variante

Glen Flagler

Inver House Distillers

abgerissen

Informationen zur Brennerei Glen Flagler

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Glenn Fleger
bedeutung:   Tal des Flagler
Eigentümer:   Inver House Distillers
Lage:   Moffat, Airdrie, North Lanarkshire
Stilrichtung:   leicht getorft, komplex aber weich
Wasser:   aus dem Lilly Loch
Brennblasen (stills):   2 wash stills ; 2 spirit stills
Verwendung in folgenden Blends:   Inver House, Mac Arthur und Pinwinnie

Geschichte der Brennerei Glen Flagler

1964:   Publicker Industries gründet Inver House Ltd. und baut eine Papiermühle in einen Brennereikomplex um
1965:   Produktionsbeginn bei den Brennereien Glenflagler, Lillyloch und Garnheath
1970:   Markteinführung von Glen Flagler 5 und 8 Jahre sowie ohne Altersangabe
1985:   Glen Flagler wird für immer geschlossen
1978:   Verkauf der Mälzerei an Associated British Malsters
1988:   Abriss der Gebäude des Garnheath Brennereikomplexes

Glen Luss

Church Road, Luss, Alexandria G83 8NX

Glen Luss Distillery Ltd.

In Bau

Informationen zur Brennerei Glen Luss

Produktionssituation:   In Bau
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
bedeutung:   Ortsname
Eigentümer:   Glen Luss Distillery Ltd.
Lage:   am Loch Lomond nahe Alexandria
Anschrift:   Church Road, Luss, Alexandria G83 8NX
Webseite:   glenluss.co.uk

Geschichte der Brennerei Glen Luss

2020:   Gründung der Glen Luss Distillery Ltd. im Februar 2020 zum Bau einer Brennerei in Luss.
2021:   Die Baugenehmigung wird im Februar 2021 erteilt
2021:   Die Eröffnung der Brennerei ist für Mai 2021 geplant

Glenkinchie

Pencaitland, Tranent, East Lothian EH34 5ET

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenkinchie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Glen-kintschie
bedeutung:   Tal der Quinceys
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   An der A 6093
Anschrift:   Pencaitland, Tranent, East Lothian EH34 5ET
Telefon:   0044-1875-342 004
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht, delikat, wenig Rauch, süßlich
Webseite:   malts.com
Malz:   Von den firmeneigenen Maltings in Roseisle
Wasser:   Aus den Lammermuir Hills
Maischebottiche:   1 x 8,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 43.000 Liter, 2 x Oregon Pinie, 4 x kanadische Lärche
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 30.963 Liter, 1 spirit still mit 20.998 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Haig Gold Label, Dimple, Johnnie Walker, Dewar's

Geschichte der Brennerei Glenkinchie

1825:   John und George Rate gründen die Milton Brennerei.
1837:   Namensänderung in Glenkinchie
1840:   James Gray betreibt nun die Brennerei.
1853:   Die Brüder Rates sind bankrott. Die Brennerei wird stillgelegt und die Gebäude an den Bauern Christie verkauft, der die Brennerei in eine Sägemühle umbaut.
1881:   Aufkauf der Gebäude durch ein Konsortium aus Weinhändlern, Whisky-Blendern und Brauer aus Edinburgh, das die Brennerei wieder herrichtet und betreibt.
1890:   Gründung der Glenkinchie Distillery Co. und Renovierung des Betriebes.
1914:   Scottish Malt Distillers (SMD) entsteht durch Zusammenschluss der Lowland-Brennereien Clydesdale, Glenkinchie, Grange, Rosebank und St. Magdalene.
1925:   Distillers Company Limited (DCL) übernimmt die SMD.
1939:   Glenkinchie gehört zu den wenigen Brennereien, die nicht während des II.Weltkriegs schließen müssen.
1968:   Schließung der Tennenmälzerei (floor maltings).
1969:   Umwandlung der geschlossenen Tennenmälzerei in ein Museum.
1987:   Die DCL geht auf in der United Distillers & Vintners (UDV), später Diageo plc.
1988:   Glenkinchie 10 years old ist einer der Malts in den Classic Malts of Scotland.
2007 :   Glenkinchie 10 yeasr old wird durch den weicheren Glenkinchie 12 years old abgelöst
2010:   Markteinführung des Glenkinchie 20 year old
2016:   Markteinführung desr Glenkinchie 24 year old in der Reihe Special Releases

Holyrood

19 St. Leonard's Lane, Edinburgh EH8 9SH

The Holyrood Distillery Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Holyrood

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   holly-rude
bedeutung:   Heiliges Kreuz
Eigentümer:   The Holyrood Distillery Ltd.
Lage:   in Edinburgh
Anschrift:   19 St. Leonard's Lane, Edinburgh EH8 9SH
Telefon:   0044-131-285 89 77
Besucherzentrum:   ja
Webseite:   Holyrooddistillery.co.uk
Malz:   getorft und ungetorft von fremde Mälzereien
Maischebottiche:   1 x 1 Tonne Inhalt ; aus Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 5.000 Liter; Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 5.000 Liter ; 1 spirit still mit 3.750 Liter Inhalt
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   250.000 Liter

Geschichte der Brennerei Holyrood

2016:   Erteilung der Baugenehmigung
2018:   Baubeginn
2019:   Aufnahme der Produktion im Sommer 2019

InchDairnie

Whitecraigs Road, Glenrothes, Fife KY6 2RX

John Fergus & Co. Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei InchDairnie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Inch-därnie
bedeutung:   Flaches Land am Fluss
Eigentümer:   John Fergus & Co. Ltd.
Lage:   Halbinsel Fife
Anschrift:   Whitecraigs Road, Glenrothes, Fife KY6 2RX
Telefon:   0044-1595-510010
Webseite:   inchdairniedistillery.com
Malz:   von fremden Mälzereien
Wasser:   von den Flower of May und den Goathill Quellen
Maischebottiche:   Hammermühle und Maischefilter im Einsatz!
Gärbottiche:   4 x 80.000 Liter Inhalt, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 18.000 Liter Inhalt,; 1 spirit still mit 11.000 Liter Inhalt
Befeuerung der stills:   mit Dampf
Brennereikapazität:   2 Mill. Liter

Geschichte der Brennerei InchDairnie

2011:   Gründung der John Ferguson Co: Ltd.
2014:   Baubeginn
2015:   Erste Destillation im Dezember 2015
2016 :   Offizielle Eröffnung im Mai 2016
2017:   Zusätzlich wird Ryelaw aus gemälztem Roggen gebrannt

Inverleven

Glasgow Road, Dunbarton, Dunbartonshire G82 1ND

Chivas Brothers (Pernod Ricard)

abgerissen

Informationen zur Brennerei Inverleven

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Inwer-líwen
bedeutung:   Mündung des Leven
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard)
Lage:   Am Clyde – im Komplexe der großen Inverleven Grain Brennerei
Anschrift:   Glasgow Road, Dunbarton, Dunbartonshire G82 1ND
Stilrichtung:   Zarter Hauch von Rauch, leicht trocken, Getreidenoten.
Malz:   von fremden Mälzereien
Wasser:   Aus dem Loch Lomond
Maischebottiche:   1 x 5 Tonnen
Gärbottiche:   5 x 28.000 Liter
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 25.000Liter, 1 spirit still mit 20.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,2 Mill. Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Inverleven

1938:   Hiram Walker & Sons (Scotland) Ltd. errichtet im Komplex der großen, gleichnamigen Brennerei für Grain zusätzlich eine Anlage zur Produktion von Malt Whisky. Der in den pot-stills gebrannte Whisky ist der Inverleven Single Malt. Der Rohbrannt aus der wash still wird aber auch in einer dritten, einer Lomond Brennblase (pot still mit aufgesetzter Kolonnenapparatur) zum Lomond Single Malt verarbeitet.
1991:   Die Inverleven Brennerei wird stillgelegt, die technische Ausrüstung von Bruichladdich plc. aufgekauft und zur Isle of Islay verschifft. Hier soll eine vorerst nur geplante Brennerei (Port Charlotte?) damit ausgerüstet werden.
1956:   Einbau einer Lomond still (die heute bei Bruichladdich benutzt wird)
2015:   Die Brennblasen von Inverleven erwachen in der irischen Waterford Destillerie zu neuem Leben.
1985:   Stilllegung der Lomond still
1992:   Abriss der Gebäude

Killyloch

Inver House Distillers

abgerissen

Informationen zur Brennerei Killyloch

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Killi-loch
bedeutung:   Kirche am See
Eigentümer:   Inver House Distillers
Lage:   Moffat, Airdrie, North Lanarkshire,
Wasser:   aus dem Lilly Loch
Brennblasen (stills):   1 wash still ; 1 spirit still

Geschichte der Brennerei Killyloch

1964:   Publicker Industries gründet Inver House Ltd. und baut eine Papiermühle in einen Brennereikomplex um
1965:   Produktionsbeginn bei den Brennereien Glenflagler, Lillyloch und Garnheath
1975:   um 1975 wird Killyloch für immer geschlossen

Kinclaith

40 Moffat Street, Glasgow G5 0QB

Whitbread & Co.Ltd. / Long John (Pernod Ricard)

abgerissen

Informationen zur Brennerei Kinclaith

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Kincläiß
bedeutung:   Kopf des Clyde
Eigentümer:   Whitbread & Co.Ltd. / Long John (Pernod Ricard)
Lage:   Ehemals im Stadtzentrum, in der Strathclyde Grain Brennerei
Anschrift:   40 Moffat Street, Glasgow G5 0QB
Stilrichtung:   Weich, malzig, Hauch von Sherrynoten, zarter Anflug von Rauch.
Wasser:   Loch Katrine
Maischebottiche:   1 x ? Tonnen
Gärbottiche:   6 x ? Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still, 1 spirit still
Befeuerung der stills:   direkt
Verwendung in folgenden Blends:   Long John

Geschichte der Brennerei Kinclaith

1957:   Strathclyde & Long John Distilleries Ltd., eine Tochter der in amerikanischem Besitz befindlichen Seager & Evans & Co.Ltd. errichten im Komplex der Strathclyde Grain Brennerei zusätzlich eine kleine Anlage zum Brennen des Kinclaith Single Malts.
1975:   Seager & Evans & Co.Ltd. wird von Whitebread & Co.Ltd. aufgekauft, die die Grain Brennerei erweitern.
1976:   Die Anlage zum Brennen des Kinclaith Malts wird stillgelegt und abgebaut.

Kingsbarns

East Newhall Farm, Kingsbarns. St. Andrew KY16 8QE

The Kingsbarns Company of Distillers

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Kingsbarns

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Eigentümer:   The Kingsbarns Company of Distillers
Lage:   südöstlich von St. Andrews
Anschrift:   East Newhall Farm, Kingsbarns. St. Andrew KY16 8QE
Telefon:   0044 - 1333 - 451 300
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   fruchtig und weich
Webseite:   www.kingsbarnsdistillery.com
Malz:   Optic und Chalice von der Wellsgreen Farm -ungetorft
Wasser:   eigene Quelle
Maischebottiche:   1 x 1,4 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   4 x 11.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 7.500 Liter ; 1 spirit still mit 4.500 Liter
Befeuerung der stills:   indirekt
Brennereikapazität:   650.000 Liter

Geschichte der Brennerei Kingsbarns

2009:   Erste Pläne zum Bau einer Brennerei
2013:   Baubeginn der Neugründung
2014:   Produktionsbeginn am 30. November mit der offiziellen Eröffnung am 1. Dezember 2014

Ladyburn

Girvan, Ayrshire KA26 9PT

Willima Grant & Sons

abgerissen

Informationen zur Brennerei Ladyburn

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Ledi-bürn
bedeutung:   Bach im Sumpf
Eigentümer:   Willima Grant & Sons
Lage:   In der Girvan Grain Brennerei, nördlich von Girvan
Anschrift:   Girvan, Ayrshire KA26 9PT
Stilrichtung:   Weich mit zarter Süße und Vanille
Wasser:   Penwhapple Reservoir in den Hügeln hinter Girvan
Maischebottiche:   1 x 8 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   5 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit 16.056 Liter ; 2 spirit stills mit 14.700 Liter
Verwendung in folgenden Blends:   Grant's

Geschichte der Brennerei Ladyburn

1963:   Wm Grant & Sons nimmt in der Grain Brennerei in Girvan eine kleine Anlage zur Produktion von Single Malt in Betrieb: Ladyburn. Damit soll die Palette der Single Malts des Unternehmens erweitert werden.
1975:   Am 15.11.1975 wird das letzte Mal ein Whisky gebrannt, danach Einstellung der Anlage
1976 :   Abbau der Ladyburn-Anlage.
:   Hinweis: Letzte Fässer des Ladyburn Single Malts werden von unabhängigen Abfüllern als Ayrshire Single Malt abgefüllt!
2008:   Wm Grant & Sons eröffnet in der Girvan Grain Brennerei als Nachfolger (?) die Ailsa Bay Brennerei

Lindores Abbey

Abbey Road, Newburgh,Fife KY14 6HH

The Lindores Distilling Co.Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Lindores Abbey

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Linn-dors ábee
bedeutung:   Klostername
Eigentümer:   The Lindores Distilling Co.Ltd.
Lage:   Halbinsel Fife
Anschrift:   Abbey Road, Newburgh,Fife KY14 6HH
Telefon:   0044-1337-842 547
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   leicht torfiger Lowland
Webseite:   lindoresabbeydistillery.com
Malz:   liefert Muntons Plc.
Wasser:   eigener Brunnen
Maischebottiche:   2,0 Tonnen Inhalt, Edelstahl
Gärbottiche:   4 x 13.000 Liter, Douglas-Fichte
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 10.000 Liter ; 2 spirit stills mit 3,500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   260.000 Liter
Verwendung in folgenden Blends:   nur als Single Malt geplant

Geschichte der Brennerei Lindores Abbey

2016:   Im Juli Baubeginn auf dem Klostergelände
2017:   Erste Destillation am 13.12.2017
1913:   John Howison erwirbt die Lindores Farm mit den Ruinen des Klosters Lindores Abbey
1995:   Andrew Mckenzie Smith, Urenkel von John Howison, plant den Bau einer

Littlemill

126 Dumbarton Road, Bowling, G60 5BG

Glen Catrine Bonded Warehouse

abgerissen

Informationen zur Brennerei Littlemill

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Littl-mill
bedeutung:   Kleine Mühle
Eigentümer:   Glen Catrine Bonded Warehouse
Lage:   Bowling, Dunbartonshire
Anschrift:   126 Dumbarton Road, Bowling, G60 5BG
Stilrichtung:   Frisch, weich, malzig mit leicht öligem Abschluss
Wasser:   Auchentorlie Burn in den Kilpatrick Hills in den Highlands (!)
Maischebottiche:   1 x 5 Tonnen
Gärbottiche:   1 x 25.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 25.000 Liter, 1 spirit still mit 18.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   800.000 Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Littlemill

1772:   Gründung der Littlemill Brennerei auf dem Gelände einer alten Brauerei aus dem 14. Jahrhundert, die damit eine der ältesten Brennereien Schottlands ist. Mitgründer ist Hector Henderson.
1823:   Jane MacGregor ist Pächterin der Littlemill Brennerei – und damit wohl eine der ersten Frauen in dieser sonst vorwiegend von Männer dominierten Industrie.
1843:   Hector Henderson verkauft die Littlemill Brennerei und erbaut mit dem Erlös die Caol Ila Brennerei auf der Isle of Islay.
1875:   Gründliche Renovierung der Littlemill Brennerei unter William Hay.
1930:   Das für einen Lowland Malt typische Dreifachbrennen wird aufgegeben.
1931:   Der Amerikaner Duncan. G. Thomas erwirbt die Brennerei und gründet zusammen mit The Argyll Group die Littlemill Distillery Co.Ltd. Das Mälzen auf der Tenne wird durch das Verfahren in der Saladin box abgelöst. Außerdem wurde der Schwanenhals auf den Brennblasen durch eine Rektifizierkolonne ersetzt. Thomas wollte hierdurch einen Whisky schaffen, der schneller reifen sollte als der aus der üblichen pot-still Brennblase.
1959:   Barton Brands Inc. (USA) steigt in die Aktiengesellschaft ein.
1967:   In den speziellen Brennblasen werden als sog. expermental malts gebrannt: Dumbuck Malt – ein torfig-rauchiger Malt Dunglass Malt – mit wenig Rauch, weicher und aromatischer als der Dumbuck.
1971:   Duncan Thomas und The Argyll Group werden abgefunden, das Unternehmen firmiert um in Barton Distilling (Scotland) Ltd.
1972:   Das Brennen der Experimentalsorten wird eingestellt.
1984:   Die Littlemill Brennerei wird geschlossen.
1988:   Barton International wird zu Gibson International.
1989:   Wiederaufnahme der Produktion in der Littlemill Brennerei.
1992:   Gibson International ist bankrott. Erneute Stilllegung der Anlage.
1994:   Glen Catrine Bonded Warehouse Ltd. kauft aus der Konkursmasse die Brennereien Glen Scotia und Littlemill.
1996:   Die technische Ausrüstung wird aus der Littlemill Brennerei ausgebaut und die Gebäude teilweise abgerissen.
2003:   Loch Lomond Distillery Co. – ein Schwesterunternehmen von Glen Catrine Bonded Warehouse plant in den verbleibenden Gemäuern der Littlemill Brennerei eine Museumsbrennerei einzurichten.
2004:   Newstead Properties kauft das Gelände mit den Resten der Brennerei auf für den Bau von 61 Eigentumswohnungen. Ein Feuer zerstört am 4. September 2004 die Reste der Brennerei.
2006:   Im Mai 2006 fallen die Reste der Brennerei in sich zusammen

Loch Lomond (Malt & Grain)

Lomond Industrial Estate, Alexandria, Dunbartonshire G83 0TL

Loch Lomond Distillery Co (Exponent Private Equiry).

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Loch Lomond (Malt & Grain)

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Loch Lomend
bedeutung:   Name des benachbarten Sees
Eigentümer:   Loch Lomond Distillery Co (Exponent Private Equiry).
Lage:   Im Industriegebiet am südlichen Ende der Stadt Alexandria
Anschrift:   Lomond Industrial Estate, Alexandria, Dunbartonshire G83 0TL
Telefon:   0044 – 1389 – 752 781
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Gebrannt werden 11 unterschiedliche Whisky
Webseite:   .lochlomonddistillery.com
Malz:   Von fremden Mälzereien
Wasser:   eigener tiefbrunnen
Maischebottiche:   1 x 9,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 x 25.000 Liter und 11 x 50.000 Liter , Edelstahl
Brennblasen (stills):   8 pot stills ; 1 Coffey still ; 2 column stills
Befeuerung der stills:   mit Dampf
Brennereikapazität:   22,5 Millionen Liter Malt und Grain Whisky
Verwendung in folgenden Blends:   Loch Lomond, Scots Earl

Geschichte der Brennerei Loch Lomond (Malt & Grain)

1965:   Littlemill Distillery Co. Ltd., im Besitz von Duncan Thomas und American Barton Brands, erbauen eine neue Brennerei: Loch Lomond Distillery
1966:   Aufnahme der Produktion
1971:   Duncan Thomas wird abgefunden und das Unternehmen umbenannt in Barton Distilling (Scotland) Ltd
1982:   Übergang an die Amalgated Distilled Products plc. (ADP)
1984:   Die Loch Lomond Brennerei wird geschlossen
1985:   Glen Catrine Bonded Warehouse Ltd. unter Leitung von Alexander Bulloch kaufen die Loch Lomond Brennerei auf
1987:   Wiederaufnahme der Produktion
1993:   Einbau von zwei column stills zum Brennen von Grain Whisky
1997:   Durch ein Feuer gehen 300.000 Liter reifender Whisky verloren
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2014:   Verkauf der Brennerei an Exponent Private Equity
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2019:   Verkauf der Brennerei an Hillhouse Capital Management
2007:   Einbau einer Coffey still zum Brennen von Grain aus gemälzter Gerste
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Lochlea

Commercial Road, Hawick, TD9 7AQ Scotland

Lochlea Distilling Company Ltd.

aaktiv

Informationen zur Brennerei Lochlea

Produktionssituation:   aaktiv
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Eigentümer:   Lochlea Distilling Company Ltd.
Lage:   Südlich von Kilmarnock
Anschrift:   Commercial Road, Hawick, TD9 7AQ Scotland
Webseite:   lochleadistillery.com
Malz:   von Gerste aus eigenem Anbau
Wasser:   eigener Tiefbrunnen
Gärbottiche:   6 x Holz
Brennblasen (stills):   1 wash still ; 1 spirit still
Brennereikapazität:   100.000 Liter Alkohol / Jahr

Geschichte der Brennerei Lochlea

2014:   Plannung zum Bau der Lochlea Destillerie beginnt
2018:   Produktionsaufnahme mit der ersten Destillation im August 2018
2021:   Geplante Markeinführung des ersten Lochlea Single Malts für Ende 2021
2015:   Die Baugenehmigung wird erteilt.

Midhope Castle

Midhope Castle, Abercorn, South Queensferry EH30 9SL, Scotland

In Bau

Informationen zur Brennerei Midhope Castle

Produktionssituation:   In Bau
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
bedeutung:   Name des Midhope Castle
Anschrift:   Midhope Castle, Abercorn, South Queensferry EH30 9SL, Scotland
Telefon:   0044-131-331 9940
Webseite:   http://midhopecastledistillery.co.uk/
Malz:   aus Gerste vom Hopetoun Estate
Wasser:   aus örtlichem Tiefbrunnen
Brennblasen (stills):   1 wash still , 1 spirit still
Brennereikapazität:   500.000 Liter jährlich

Geschichte der Brennerei Midhope Castle

2020:   Der Bauantrags für eine Brennerei neben dem historischen Midhope Castle wurden Mitte JUli 2020 beim zuständigen West Lothian Council vorgelegt.

Moffat, The

Old Carlisle Road, Moffat, Dumfries & Galloway, Schottland

Dark Sky Spirits Ltd.

in Bau

Informationen zur Brennerei Moffat, The

Produktionssituation:   in Bau
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
bedeutung:   Name des Standortes
Eigentümer:   Dark Sky Spirits Ltd.
Lage:   südöstlich von Glasgow
Anschrift:   Old Carlisle Road, Moffat, Dumfries & Galloway, Schottland
Telefon:   0044-1683-697 009
Webseite:   darkskyspirits.com
Maischebottiche:   1x
Gärbottiche:   5 x in Holz
Brennblasen (stills):   1 wash still , 1 spirit still
Brennereikapazität:   60.000 Liter Alkohol jährlich

Geschichte der Brennerei Moffat, The

2020:   Erteilung der Baugenehmigung am 27. Januar 2020.
2021:   Geplante Inbetriebnahme der Destillerie
2017:   Nick Bullard gründet am 13.09.2017 die Dark Sly Spirits mit Sitz in Moffat Ltd.

Port of Leith

29 Constitution Street, Leith, edinburgh EH6 7BN, Scotland

The Port of Leith Distillery Ltd.

in Bau

Informationen zur Brennerei Port of Leith

Produktionssituation:   in Bau
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
bedeutung:   von der lage hergeleitet
Eigentümer:   The Port of Leith Distillery Ltd.
Lage:   im Hafen von Edinburgh
Anschrift:   29 Constitution Street, Leith, edinburgh EH6 7BN, Scotland
Telefon:   0044-131-554 6469
Webseite:   leithdistillery.com
Wasser:   Tiefbrunnen auf dem Betriebsgelände
Maischebottiche:   1 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   eine wash still ; eine spirit still
Brennereikapazität:   400.000 Liter Alkohol jährlich

Geschichte der Brennerei Port of Leith

2017:   Im Dezember 2017 wird die Baugenehmigung eingereicht
2020:   Baubeginn im Oktober 2020
2022:   Angestrebter Eröffnungstermin ist März 2022
2015:   Gründung von The Port of Leith Distillery
2019:   Die Baugenehmigung wird am 29. September 2019 erteilt

Rosebank

Camelon, Falkirk, Stirlingshire FK1 5BW

Diageo plc.

1993 geschlossen

Informationen zur Brennerei Rosebank

Produktionssituation:   1993 geschlossen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Ros-bank
bedeutung:   Böschung mit Rosen
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   an der Kreuzung des Forth & Clyde Kanals mit der A 803
Anschrift:   Camelon, Falkirk, Stirlingshire FK1 5BW
Stilrichtung:   Leicht und sanft, trocken mit leichten Fruchtnoten
Wasser:   Carron Valley Reservoir
Maischebottiche:   1 x 8,8 Tonnen ; Gusseisen
Gärbottiche:   8 x 4.400 Liter
Brennblasen (stills):   1 wash still, 2 spirit stills für die Dreifachdestillation
Brennereikapazität:   320.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Heute nur noch als Single Malt erhältlich

Geschichte der Brennerei Rosebank

1840:   James Rankine errichtet die Rosebank Brennerei in den Maltings der ehemaligen Camelon Brennerei.
1864:   Umbau und komplette Renovierung der Gebäude.
1914:   Rosebank Distillery Ltd. ist Mitbegründer der Scottish Malt Distillers (SMD), die später in die Distillers Company Ltd. (DCL) aufgeht.
1968:   Ersatz der alten Mälzerei durch einen Neubau.
1987:   Übernahme der SMD durch United Distillers (UD), die spätere Daigeo plc.
1993:   Schließung der Rosebank Brennerei mit Verkauf der Gebäude an British Waterways und Westpoint Homes. Umbau eines Lagerhauses zu einem Restaurant. Eine Wiedereröffnung erscheint aufgrund der beengten Lage in einem Strassendreieck wenig wahrscheinlich.
2013:   Gerüchte über einen Verkauf der Gebäude mit der noch verbliebenen Ausrüstung an eine Investorengruppe verdichten sich
2017:   Ian Macleod Distillers gibt den Kauf des Anwesens mit Markenrecht und Vorräten bekannt.
2019:   Im Januar wird die Baugenehmigung erteilt
1925:   Übernahme durch die Distillers Company Ltd. (DCL)
2002:   Verkauf an Britisch Waterways Ltd.
1894:   Umfirmierung vom Privatunternehmen in Rosebank Distillery Ltd.
2020:   Die Restgebäude der alten Brennerei werden für den geplanten Neubau abgerissen
2022:   Angestrebte Wiedereröffnung

St. Magdalene

Saint Magdalene Distillery, Linlithgow, West Lothian EH49 6AQ

letzter Besitzer war UDV/Diageo plc.

1983 geschlossen

Informationen zur Brennerei St. Magdalene

Produktionssituation:   1983 geschlossen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Sänt Magdalin
bedeutung:   Heilige Magdalene
Eigentümer:   letzter Besitzer war UDV/Diageo plc.
Lage:   an der Bahnlinie am Ostende des Städtchens Linlithgow
Anschrift:   Saint Magdalene Distillery, Linlithgow, West Lothian EH49 6AQ
Stilrichtung:   grasig, malzig, leicht bitter, Zitrone, leichte Noten von Torfrauch
Malz:   lokaler Ursprung
Wasser:   artesische Quelle und Loch Lomond
Maischebottiche:   1 x 3,6 Tonnen
Gärbottiche:   14 x 29.500 Liter
Brennblasen (stills):   2 wash stills (1 x 16.000 Liter, 1 x 22.000 Liter) ;2 spirit stills / 1 x 6.800 Liter, 1 x 2.700 Liter)
Befeuerung der stills:   indirekt
Brennereikapazität:   1 Million Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Nur noch als Single Malt erhältlich

Geschichte der Brennerei St. Magdalene

1795:   Angeblich gründete Sebastian Henderson in diesem Jahr die Linlithgow Brennerei im gleichnamigen Städtchen.
1798:   Als Besitzer der Brennerei ist Adam Dawson dokumentiert.
1824:   Erwerb einer offiziellen Brennlizenz nach dem Act of Parliament (1823) mit Umbenennung der Brennerei in St.Magdalen.
1829:   Als Eigentümer der Brennerei wird die A.& J. Dawson Ltd. eingetragen.
1912:   A.& J. Dawson geht in die Insolvenz.
1914:   Die Distillers Company Ltd. (DCL) übernimmt die Brennerei und überträgt sie an das Tochterunternehmen Scottish Malt Distillers (SMD).
1927:   Intensive Renovierungsarbeiten.
1983:   Schließung der Brennerei wegen der Krise der schottischen Whiskyindustrie. Später erfolgte ein Umbau großer Teile der Gebäude in Wohnungen.
1993:   Umbau der Gebäude in Wohnungen

Stirling

9 Lower Castlehill, Stirling FK8 1EN

June & Cameron McCann

im Aufbau

Informationen zur Brennerei Stirling

Produktionssituation:   im Aufbau
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Stör-lin
bedeutung:   Ortsname
Eigentümer:   June & Cameron McCann
Lage:   in Stirling
Anschrift:   9 Lower Castlehill, Stirling FK8 1EN
Telefon:   0044 - 1786 596 496
Webseite:   stirlinggin.co.uk

Geschichte der Brennerei Stirling

2019:   Jude und Cameron McCann eröffnen die Brennerei in Stirling mit der Produktion von Gin
2021:   geplante Produktionsbeginn für Malt Whisky zum Jahresende

Northern Highlands

Die Brennereien dieses Bereiches liegen fast alle am Meer, das dann auch den Whisky beein-flusst. Er ist häufig spürbar salzig, komplex, mittlelschwer. Auch Gewürztöne sind zu finden. Die nördlichen Whisky dieses Bereiches (Pulteney, Clynelish, Balblair) sind ausgesprochen rauchig.

Northern Highlands

BrennereiOrt(letzter) EigentümerBetriebsmodus

8 Doors

John O´Groats, Caithness KW1 4YR, Schottland

Kerry und Derek Campbell

in Bau

Informationen zur Brennerei 8 Doors

Produktionssituation:   in Bau
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
bedeutung:   hergeleitet von einem achteckigen Haus mit 8 Türen
Eigentümer:   Kerry und Derek Campbell
Lage:   nördlichste Brennerei Schottlands
Anschrift:   John O´Groats, Caithness KW1 4YR, Schottland
Webseite:   8doorsdistillery.com
Wasser:   Tiefbrunnen
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 1.700 Liter ; 1 spirit still mit 1.300 Liter Inhalt
Brennereikapazität:   60.000 Liter

Geschichte der Brennerei 8 Doors

2020:   Kerry und Derek Campbell stellen den Antrag zum Bau einer Brennerei in John O´Groats nahe Wick
2021:   Der für den Sommer 2020 geplante Baubeginn verschiebt sich auf Anfang 2021

Ardross

Ardross mains, Ardross, Alness

Greenwood Distillers Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Ardross

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
bedeutung:   Höhepunkt von Ross
Eigentümer:   Greenwood Distillers Ltd.
Lage:   nördlich von Inverness
Anschrift:   Ardross mains, Ardross, Alness
Webseite:   greenwooddistillers.com
Wasser:   Loch Dubh
Maischebottiche:   1
Gärbottiche:   10
Brennblasen (stills):   1 wash still, eine spirit still
Brennereikapazität:   1 Mill. Liter

Geschichte der Brennerei Ardross

2018:   Gründung der Greenwood Distillers Ltd.
2019 :   Inbetriebnahme der Ardross Brennerei mit dem Destillieren von Gin.
2017:   Erteilung der Baugenehmigung Anfang 2016

Balblair

Edderton, Tain, Ross-shire IV19 1LB

Inver House Distillers (Pacific Spirit)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Balblair

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Balblär
bedeutung:   Siedlung in der Ebene
Eigentümer:   Inver House Distillers (Pacific Spirit)
Lage:   6 Meilen hinter Tain an der A 9
Anschrift:   Edderton, Tain, Ross-shire IV19 1LB
Telefon:   0044 1862 821 273
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht, aromatisch, pikant-würzige Note, Anflug von Süße.
Webseite:   www.balblair.com
Malz:   Glen Ord Maltings: Concerto und Propeno
Wasser:   Allt Dearg Burn am Struie Hill
Maischebottiche:   1 x 4,75 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 21.500 Liter, Oregon Pine
Brennblasen (stills):   1 wash-still mit 19.600 Liter, 1 spirit-still mit 11.751 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   1,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Hankey Bannister, Inverhouse, Pinwinnie Royal

Geschichte der Brennerei Balblair

1790:   Gründung durch John Ross und ist damit eine der ältesten Brennereien, die noch in Betrieb sind.
1824:   Übernahme durch seine Sohn Andrew, der aber nach ein paar Jahren zu Brora wechselt. John Ross übernimmt wieder die Geschäfte.
1836:   Gründer John Ross stirbt, Andrew Ross übernimmt zusammen mit seinem Sohn die Brennerei.
1872:   Neubau der wesentlichen Gebäude der alten Brennerei, die restliche GGebäude dienen nur noch als Lagerhallen. 1872 ist daher als die eigentliche Gründung der heutigen Brennerei anzusehen.
1873:   Nach dem Tode von Andrew Ross übernimmt sein Sohn James die Brennerei.
1894:   James Ross verlässt die Brennerei ohn Nachfolge aus der eigenen Familie. Der Eigentümer Balnagowan Estate schließt mit Alexander Cowan einen Mietvertrag über 60 Jahre ab. Im Vertrag ist der Bau einer neuen Brennerei als Ersatz für die vorhandene festgeschrieben. Die neue Destille wird ein paar Kilometer entfernt gebaut um Anschluss an die Eisenbahn zu bekommen.
1911:   A. Cowan kann die fällige Pacht nicht zahlen und schließt die Brennerei. Die Belegschaft verkauft in den folgenden 20 Jahren den gesamten Lagervorrat.
1941:   Balnagowan Estate geht bankrott und bietet die Destille zum Verkauf an.
1947:   Der Rechtsanwalt Robert Cumming aus Keith kauft die Balblair Brennerei auf.
1949:   Wiederaufnahme der Produktion.
1970:   Robert Cummings verkauft Balblair an Hiram Walker. Einbau einer zweiten spirit-still.
1988:   Allied Distillers (später Allied Domecq) werden der neue Eigentümer der fusionierten Firmen Hiram Walker und Allied Vintners.
1996:   Allied Domecq beschließt im Februar, die Balblair Brennerei einzumotten. Es folgt der Verkauf an Inver House Distillers.
1997:   Wiederaufnahme der Produktion im Mai.
2000:   Balblair Elements wird die erste Abfüllung des neuen Eigentümers.
2001:   Die Thailändische Firma Pacific Spirits (Teil der Great Oriole Group) kauft Inver House Distillers.
2003:   Der Balblair 33 years gewinnt als bester Mainland Malt eine Goldmedaille
2004:   Balblar 38 year old wird vorgestellt.
2005:   Das Jahr bringt an weiteren Abfüllungen aus der Brennerei Balblair 12 year old -Old Peaty Cask, Balblair 1979 (26y.o.) und Balblair 1970 (35 y.0.)
2006:   International Beverage Holdings schluckt Pacific Spirits UK.
2008:   Intensivierung der Jahrgangsabfüllungen
2012:   Eröffnung eines Besucherzentrums; Produktion einer intensiv getorften Variante (52 ppm)
2013 :   Markteinführung der Jahrgänge 1983,1990 und 2003
2014:   Nur für den duty free-Bereich sind die Abfüllungen der Jahrgänge 1999 und 2004
2019:   Die Altersangabe auf den Abfüllungen wird wieder eingeführt

Ben Wyvis

Invergordon Distillery, Distillery Brae, Invergordon IV18 0HP

Invergordon Distillers Ltd.

abgerissen

Informationen zur Brennerei Ben Wyvis

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Northern HIghlands
Aussprache:   Ben wiwis
bedeutung:   Berg des Schreckens
Eigentümer:   Invergordon Distillers Ltd.
Lage:   im Komplex der Invergordon Grain Brennerei in Invergordon
Anschrift:   Invergordon Distillery, Distillery Brae, Invergordon IV18 0HP
Stilrichtung:   Leicht und geschmeidig, Kräuternoten, eher subtil als robust.
Wasser:   Loch Glass
Maischebottiche:   1 x 2 Tonnen
Gärbottiche:   6 aus Gußeisen
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 10.000 Liter, 1 spirit still mit 10.000 Liter
Verwendung in folgenden Blends:   nur für Whyte & Mackay Blends

Geschichte der Brennerei Ben Wyvis

1965:   Invergordon Distillers Ltd: errichten eine Brennerei für Malt Whisky im Komplex ihrer Invergordon Grain Distillery am Cromarty Firth. Produktionsbeginn am 09. Juni 1965
1974:   Ein Einzelfass wird abgefüllt für den Export in die USA
1976:   Schließung der Brennerei am 24. November 1976
1977:   Demontage der Brennerei. Die zwei Brennblasen befinden sich inzwischen nach leichten Umbauten in der am 25.04. 2004 eröffneten Glengyle Brennerei in Campbeltown.
2004:   Beide Brennblasen werden seit 2004 in der Glengyle Brennerei in Campbeltown benutzt

Brora

Brora, Sutherland KW9 6LR IV30 3SJ

United Distillers plc. (Diageo)

geschlossen

Informationen zur Brennerei Brora

Produktionssituation:   geschlossen
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Bro-ra
bedeutung:   Flußbrücke
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   Neben der A 9, 2 Meilen nördlich des Ortes Brora
Anschrift:   Brora, Sutherland KW9 6LR IV30 3SJ
Stilrichtung:   Kraftvoll, weich mit intensiv rauchig-nussigen Aromen
Wasser:   Clynmilton Burn
Maischebottiche:   1 x 6,8 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 20.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash stills mit je 13.500 Liter, 2 spirit stills mit je 13.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4 Millionen Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Brora

1819:   Gegründet vom Marquis von Staffort, dem späteren Duke of Sutherland, als Clynelish Brennerei.
1825:   Die erste offizielle Brennlizenz für die Clynelish Brennerei erhielt James Harper.
1834:   Neuer Pächter der Brennerei ist Andrew Ross.
1846:   George Lawson pachtet die Brennerei.
1896:   Ainslie & Co, Blender aus Glasgow, übernimmt die Hälfte der Brennereianteile. Die andere Hälfte hält John Risk, ehemals Bankier Brennerei.
1912:   Ainslie & Co meldet Konkurs an. Übernahme der Brennerei durch Clynelish Distillery Co.Ltd., die hälftig von John Risk und der Distillers Company Ltd. (DCL) getragen wird.
1930:   Die DCL kauft alle Aktien auf und überträgt die Geschäftsführung an die Scot-tish Malt Distillers (SMD).
1931- 1939:   Schließung der Brennerei.
1941-1945:   Nach kurzer Wiederinbetriebnahme erneute, kriegsbedingte Schließung.
1965:   Ende der eigenen Herstellung von Malz.
1969:   Nach dem Bau einer neuen Brennerei (1967) führt diese den Namen Clynelish weiter, während die alte Clynelish umbenannt wird in Brora Brennerei und künftig einen deutlich stärker getorften Whisky hergestellt.
1983:   Nach zeitweiligen Schließungen kommt dann das Ende der Brora Brennerei.
1987:   Übernahme durch United Distillers (Diageo).
1990:   Übertragung der Brennlizenz auf United Malt and Grain Distillers (UMGD) übertragen. UMGD ist der neue Name der früheren SMD von Diageo.
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1995:   Diageo bringt bis 2001 in der Reihe Rare Malts Abfüllungen eines Brora
2002:   Die jährliche Abfüllung eines Brora erfolgt jetzt in der Reihe Special Releases
2017:   Diageo verkündet Pläne zum Wiederaufbau der Brora und Port Ellen Brennerei

Clynelish

Brora, Sutherland KW9 6LR

United Distillers plc. (Diageo)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Clynelish

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Klein-líesch
bedeutung:   Steiler Berg
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   Nördlich von Brora an der A 9
Anschrift:   Brora, Sutherland KW9 6LR
Telefon:   0044 1408 623 003
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Würzig, ausgeprägt torfig, intensive Seetangnoten
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Glen Ord Maltings (Diageo)
Wasser:   Clynemilton Burn
Maischebottiche:   1 x 12,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 x 58.600 Liter: 8 x,Lärchenholz, 2 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 17.050 Liter, 3 spirit stills mit je 19.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,9 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Johnnie Walker Gold Label, Compass Box Eleuthera

Geschichte der Brennerei Clynelish

1819:   Die ursprüngliche Clynelish Brennerei wurde durch George Granville Levison-Gower, dem späteren Duke of Sutherland erbaut, 1968 in Brora umbenannt und die Produktion 1983 eingestellt.
1967:   Scottish Malt Distillers errichten eine neue Brennerei in der Nähe der alten Clynelish Brennerei. Nach Eröffnung übernimmt der Neubau den Namen Clynelish. Für kurze Zeit gab es den Whisky Clynelish von beiden Brennereien.
2002:   Als Ergänzung zur Flora & Fauna Serie bringt Diageo mit Hidden Malts eine weitere Serie, in der Clynelish 14 y.o. als erste Originalabfüllung erscheint.
2006:   Es folgt in der Reihe Distiller's Edition ein Clynelish 1991, nachgelagert im Oloros Sherry Fass
2009:   Abfüllung eines Clynelish 12 Years Old für dei Friends of the Classic Malts
2010 :   In der Reihe Manager's Choice wird ein Vintage 1997 abgefüllt.
2014:   Markteinführung des Clynelish Select Reserve
2015:   Die bereits weit voran geschrittenen Bauarbeiten zur Verdopplung der Kapazität werden zum Jahresbeginn wegen der stagnierenden Nachfrage nach Scotch Whisky eingestellt.
2017:   Wiederinbetriebnahme nach einem Jahr Pause für Renovierungsarbeiten
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Dalmore

Alness, Ross-shire IV17 0UT

Whyte & Mackay Group plc (Emperador)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Dalmore

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Dal-moor
bedeutung:   Große Wiese
Eigentümer:   Whyte & Mackay Group plc (Emperador)
Lage:   bei Alness an der A 9
Anschrift:   Alness, Ross-shire IV17 0UT
Telefon:   0044 1349 882 362
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Voll aromatisch, nussig, leichter Sherrygeschmack
Webseite:   www.thedalmore.com
Malz:   Von fremden Mälzereien (Bairds Malt, Inverness)
Wasser:   River Alness
Maischebottiche:   1 x 9,9 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 49.500 Liter, Douglas Fichte
Brennblasen (stills):   4 wash stills: 2 mit je 16.500 Liter, 2 mit je 8.250 Liter, 4 spirit stills: 2 mit je 11.364 Liter, 2 mit je 7.340 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,0 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Whyte & Mackay, The Claymore

Geschichte der Brennerei Dalmore

1839:   Alexander Matheson gründet die Dalmore Brennerei und verpachtet diese an die Familie Sunderland.
1850:   Margaret Sunderland übernimmt die Leitung von Dalmore.
1867:   Die Brüder Alexander, Andrew und Charles Mackenzie betreiben die Brennerei.
1870:   Dalmore ist der erste Single Malt, der nach Australien exportiert wird.
1874:   Erweiterung der Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1891:   Sir Kenneth Matheson verkauft Dalmore an die Brüder Mackenzie.
1917:   Beschlagnahme der Brennerei durch die Royal Navy, die dort Minen baut.
1920:   Die Royal Navy zieht wieder aus und hinterlässt eine Brennerei, die durch eine Explosion demoliert ist.
1922:   Die Produktion wird wieder aufgenommen. Die Royal Navy weigert sich, für den entstandenen Schaden aufzukommen.
1925:   Der Streit um die Entschädigung für den von der Navy verursachten Schaden beschäftigt das Oberhaus (House of Lords) des britischen Parlaments.
1956:   Das Bodenmälzen (floor maltings) wird durch das Kastenmälzen in der Saladin-Box abgelöst.
1960:   Mackanzie Brothers (Dalmore) Ltd. fusioniert mit Whyte & Mackay und wird zur Dalmore-Whyte & Mackay Ltd.
1966:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von vier auf acht.
1982:   Die Saladin-Box wird stillgelegt und Malz von fremden Mälzereien gekauft.
1990:   American Brands kauft Whyte & Mackay auf.
1996:   Namensänderung in JBB (Greater Europe) – JBB = Jim Beam Brands.
2001:   Im Rahmen eines management-buy-out verkauft Fortune Brands die JBB(Greater Europe), welche dann in Kyndal Spirits umbenannt wird.
2002:   Rückbesinnung auf den alten Namen Whyte & Mackay Auf einer Auktion erzielt Dalmore 62 years old einen Preis von £25.877,50.
2004:   Eröffnung eines Besucherzentrums bei der Dalmore Brennerei.
2007:   Verkauf von Whyte & Mackay mit den Brennereien Dalmore, Fettercairn, Isle of Jura und Tamnavulin an United Distillers, einer Tochter von The UB Group, Indien.
2012:   Renovierung mit Erweiterung des Besucherzentrums
2013:   Für den duty free-Bereich wird der Dalmore Valour abgefüllt.
2014:   Verkauf von Whyte und Mackay an das philippinische Unternehmen Emperador Inc.
anmerkung:   Auch Dalmore produziert einen intensiv getorften Whisky, der aber ausschließlich Verwendung im Blended Scotch Black Watch findet.
2019:   Markteinführung eines The Falmore 60 year old
2018:   Einführung eines The Dalmore Port Wood

Dornoch

Cstle Street,Dornoch, Sutherland IBV25 3SD

Dornoch Distillery Co.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Dornoch

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Dor-nogg
Eigentümer:   Dornoch Distillery Co.
Lage:   nördlich der Glenmorangie Brennerei
Anschrift:   Cstle Street,Dornoch, Sutherland IBV25 3SD
Telefon:   0044-1241-830 770
Webseite:   dornochdistillery.com
Malz:   Lpummage Archer Gerste, floor malting-Verfahren
Wasser:   aufbereitetes Stadtwasser
Maischebottiche:   300 kg ; Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 1.200 Liter
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 1.000 Liter ; 1 spirit still mit 600 Liter
Befeuerung der stills:   direkt mit Gas
Brennereikapazität:   200 000 Liter

Geschichte der Brennerei Dornoch

2015:   Baubeginn für eine Brennerei im Schloß zu Dornoch, Sutherland.
2016:   im Dezember 2016 wurde das erste Mal destilliert
2017:   Im Februar 2017 wird das erste Mal Whisky gebrannt.

Glen Albyn

(Great North Road, Inverness, Inverness-shire)

Ehemals Scottish Malt Distillers (SMD)

Abgerissen 1986

Informationen zur Brennerei Glen Albyn

Produktionssituation:   Abgerissen 1986
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Glen Albin
bedeutung:   Tal von Schottland
Eigentümer:   Ehemals Scottish Malt Distillers (SMD)
Lage:   An der Ostseite der A 9 im Nordteil von Inverness
Anschrift:   (Great North Road, Inverness, Inverness-shire)
Stilrichtung:   Frisch, zart fruchtig, leichter Hauch von Torf.
Malz:   (eigene Saladin-Box)
Wasser:   River Ness
Maischebottiche:   1 x ? Tonnen, schottische Lärche
Gärbottiche:   3 x 21.000 Liter, schottische Lärche
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 13.600 Liter, 1 spirit still mit 11.360 Liter
Brennereikapazität:   1,3 Millionen Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Glen Albyn

1844:   Gründung der Glen Albyn Brennerei am 10. 10.1844 durch James Sutherland.
1849:   Im November vernichtet ein Feuer große Teile der Glen Albyn Brennerei
1850:   Wiederinbetriebnahme von Glen Albyn nach Beseitigung der Brandschäden
1855:   James Sutherland ist bankrott, Glen Albyn wird zum Kauf angeboten
1866:   Es findet sich kein Käufer, daher Schließung der Glen Albyn Brennerei und künftige Nutzung der Gebäude als Getreidemühle
1884:   Rückbau der Getreidemühle zur Brennerei durch Gregory & Co.
1917-19:   Nutzung der Brennerei durch die US Navy mit Produktion von Seeminen
1920:   Übernahme der Glen Albyn Brennerei durch Mackinlay & Bernie Ltd.
1954:   Umstellen der Malzherstellung vom Bodenmälzen (floor-malting) auf das Kastenmälzen in der Saladin-Box
1972:   Verkauf von Mackinlay & Bernie Ltd. an Distillers Company Ltd. (DCL)
1983:   Schließung der Glen Albyn Brennerei.
1986:   Abriss der Gebäude um für einen Supermarkt Platz zu machen.
1846:   Produktionsbeginn

Glen Mhor

(Great North Road, Inverness, Inverness-shire)

Ehemals Scottish Malt Distillers (SMD)

Abgerissen 1986

Informationen zur Brennerei Glen Mhor

Produktionssituation:   Abgerissen 1986
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Glen Moor
bedeutung:   Großes Tal
Eigentümer:   Ehemals Scottish Malt Distillers (SMD)
Lage:   An der Westseite der A 9 im Nordteil von Inverness
Anschrift:   (Great North Road, Inverness, Inverness-shire)
Stilrichtung:   Süßlich-nussig, fruchtig-blumig, Hauch von Rauch.
Webseite:   www.scotlandsplaces.gov.uk
Malz:   (eigene Saladin-Box)
Wasser:   Loch Ness
Maischebottiche:   1 x ? Tonnen, schottische Lärche
Gärbottiche:   3 x 21.000 Liter, schottische Lärche
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 8.128 Liter, 1 spirit still mit 6.919 Liter
Brennereikapazität:   1,3 Millionen Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Glen Mhor

1892:   Gründung der Glen Mhor Brennerei durch John Bernie und John Mackinlay, Architekt der neuen Brennerei ist Charles Doig.
1906:   Die Eigentümer firmieren nun als Mackinlay & Bernie Ltd. Ein Teil der Aktien wird von John Walker & Sons gehalten.
1920:   Mackinlay & Bernie Ltd. übernimmt auch die auf der anderen Straßenseite gelegene Glen Albyn Brennerei.
1954:   Umstellung der Malzherstellung vom Bodenmälzen (floor maltings) auf die Kastenmälzerei in der Saladin-Box, die auch von Glen Albyn mit genutzt wird.
1972:   Distillers Company Ltd. (DCL), über John Walker & Sons bereits an der Brennerei beteiligt, übernimmt die restlichen Anteile.
1980:   Die eigene Malzherstellung in der Saladin-Box wird eingestellt.
1983:   Schließung der Glen Mhor Brennerei.
1986:   Abriss der Gebäude um für einen Supermarkt Platz zu machen.
1894:   Produktionsaufnahme im Dezember 1894
1917:   Schließung im Ersten Weltkrieg bis 1919
1943:   Schließung im Zweiten Weltkrieg bis 1944

Glen Ord

Muir of Ord, Ross-shire IV6 7UJ

United Distillers plc. (Diageo)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glen Ord

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Glen òrd
bedeutung:   Tal des runden Hügels
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   An der A 832 am nördlich Rand des Ortes Muir of Ord
Anschrift:   Muir of Ord, Ross-shire IV6 7UJ
Telefon:   0044 1463 872 004
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Weich, leicht torfig, Anflug von Sherry
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Glen Ord Maltings
Wasser:   Loch nam-Bonnach und Loch nam Euan
Maischebottiche:   2 x 12,5 Tonnen, 1 x Gusseisen, 1 x Edelstahl
Gärbottiche:   22 x 59.000 Liter: 20 x Oregon Pine ; 2 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   7 wash stills mit je 18.000 Liter, 7 spirit stills mit je 15.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   11 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Dewar’s, Johnnie Walker

Geschichte der Brennerei Glen Ord

1838:   Gründung durch Thomas Mackenzie, die Brennlizenz hält die Ord Distllery Co.
1847:   Ord Distillery Co. ist bankrott und die Brennerei steht zum Verkauf.
1855:   Alexander MacLennan und Tomas McGregor kaufen die Glen Ord Brennerei.
1870:   Die Witwe von Alexander MacLennan übernimmt Glen Ord und heiratet später den Bankier Alexander Mackenzie.
1877:   Alexander Mackenzie pachtet die Glen Ord Brennerei.
1878:   Ein Feuer am 8. November richtet etlichen Schaden an.
1880:   Whisky aus der Glen Ord Brennerei wird unter dem Namen Glen Oran verkauft.
1896:   Kauf durch James Watson & Son nach dem Tode von Alexander Mackenzie.
1917 � 1919:   Behördliche Schließung von Glen Ord wegen des II. Weltkrieges.
1923:   Verkauf der Glen Ord Brennerei an John Dearw & Sons. Der Whisky bekommt wieder den Namen Glen Ord.
1930:   Scottish Malt Distillers (SMD) übernimmt die Verwaltung von Glen Ord.
1939 - 1945:   II. Weltkrieg, erneute Schließung aus kriegsbedingtem Mangel an Getreide.
1961:   Renovierungsarbeiten, Ersatz des Bodenmälzens (floor maltings) durch das Kastenmälzen in der Saladin-Box.
1966:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf sechs.
1968:   Auf dem Gelände wird eine Zentralmälzerei für den Bedarf der sieben Brennereien von SMD errichtet. Glen Ord produziert weiterhin eigenes Malz.
1983:   Die eigene Malzherstellung wird nunmehr aufgegeben.
1985:   SMD wird von United Distillers Ltd. aufgekauft.
1988:   Eröffnung eines Besucherzentrums für Glen Ord.
2002:   Glen Ord 12 years old erscheint in der Reihe der Hidden Malts.
2006:   Singleton of Glen Ord 12 Years Old ist nur in der Brennerei und in Fernost (Taiwan) erhältlich
2010:   Singleton of Glen Ord 15 und 18 Years Old werden nur in Fernost ageboten
2011:   Zwei der hölzerenen wash backs werden ausgetauscht und zusätzlich zwei Gärbottiche aus Edelstahl eingebaut
2012:   Markteinführung des Singleton of Glen Ord Cask Strength
2013:   Markteinführung des Singleton of Glen Ord Signature, Trinité, Liberté und Artisan
2014:   Erweiterung der Produktionskapazität durch den Einbau von einem weiteren Maichebottich, 10 Gärbottichen (Oregon Pinie) und 8 Brennblasen
2015:   Abfüllung des The Master's Casks 40 year old: Ausbeute 999 Flaschen!
2019:   Singleton of Glen Ord 18 Year Old erscheint bei den Special Releases 2019

Glenmorangie

Tain, Ross-shire 1V19 1PZ

The Glenmorangie Co. (LVMH = Louis Vuitton Moët-Hennessy, Frankreich)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenmorangie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Glenmóränschie
bedeutung:   Tal der tiefen Ruhe
Eigentümer:   The Glenmorangie Co. (LVMH = Louis Vuitton Moët-Hennessy, Frankreich)
Lage:   Nördlich von Tain, direkt an der A 9
Anschrift:   Tain, Ross-shire 1V19 1PZ
Telefon:   0044-1862-892 477
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht, würzig, blumig, duftig, delikat, komplex und fruchtig
Webseite:   www.glenmorangie.com
Malz:   Nur aus schottischer Gerste
Wasser:   Tarlogie Springs
Maischebottiche:   1 x 10 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   12 x 48.500 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   8 wash stills mit je 12.500 Liter, 8 spirit stills mit je 8.200 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   7,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   The Bailie Nicol Jarvie, Highland Queen, Martins

Geschichte der Brennerei Glenmorangie

1843:   William & John Mathesen beantragen eine Lizenz für die Morangie Brennerei - an einem Ort, an dem nachweislich bereits ab 1703 (illegal) gebrannt wurde.
1849:   Aufnahme der Produktion.
1880:   Aufnahme des Exports in ferne Orte wie Rom und San Francisco.
1887:   Kompletter Umbau der Brennerei durch die neu gegründete Glenmorangie Distillers Co.Ltd.
1918:   Verkauf der Brennerei an den größten Kunden Macdonald & Muir Ltd (40%) und an den Whiskyhändler Durham (60%).
1931:   Glenmorangie schließt als Folge der Wirtschaftskrise und der Prohibition in den USA.
1936:   Wiederaufnahme der Produktion im November 1936.
1937:   Macdonald & Muir Ltd. übernimmt alle Anteile von Durham.
1980:   Ende der eigenen Malzproduktion und Anhebung der Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1990:   Anhebung der Anzahl der Brennblasen von vier auf acht.
1994:   Eröffnung des Besucherzentrums.
1997:   Eröffnung eines Whisky-Museums.
2004:   Glenmorangie plc. kauft die Scotch Malt Wisky Society, die zu diesem Zeit-punkt weltweit 27.000 Mitglieder hat. Die Familie Macdonald beschließt, ihren Aktienanteil an der Glenmorangie plc. von ca. 60 % zu verkaufen. Ihre Aktien gehen für 300 Mill. £ an LVMH (Moët-Hennessy Louis Vuitton, Frankreich). Mit dem Verkauf von Glenmorangie plc. wechseln die Brennereien Ardbeg, Glen Moray und Glenmorangie den Eigentümer.
2007:   Eine komplett neue Linie mit teilweise gewöhnungsbedürftigen Flaschenformen wird eingeführt.
2008:   Glenmorangie Astar. Eine neue Reihe mit jährlich einer Abfüllung ist die Private Collection. Die erste Abfüllung ist Glenmorangie Sonnalta.mit Nachreifung im Pedro Ximinez-fass
2009:   Erweiterung der Produktionskapazität
2010:   Glenmorangie Private Collection Finealta aus leicht getorftem Malz
2012:   Glenmorangie Private Collection Artein mit einer Nachlagerung im Sassicaia-Fass (Super Tuscan) erreicht den Markt
2013:   In der Reihe Private Collection erscheint Glenmorangie Ealanta Vintage 1993, gereift im frischen Bourbonfass
2014:   Markteinführung von Companta, Taghta und Dornoch
2015:   Markteinführung von Túsail und Duthac
1941:   1941?1944 war die Brennerei geschlossen.
2018:   Markteinführung von Glenmorangie Spios und Cadboll
2019:   Markteinführung von Glenmorangie Allta

GlenWyvis

Upper Docharty. Dingwall IV15 9UFcharty

GlenWyvis Distillery Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei GlenWyvis

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Glen- wivis
bedeutung:   Tal des Wyvis
Eigentümer:   GlenWyvis Distillery Ltd.
Lage:   Nördlich von Inverness
Anschrift:   Upper Docharty. Dingwall IV15 9UFcharty
Telefon:   0044-1349-862 005
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Highland typisch
Webseite:   glenwyvis.com
Wasser:   vom Ben Wyvis Mountain
Maischebottiche:   1 x 0,5 Tonnen
Gärbottiche:   6 x 4.400 Liter Inhalt, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 2.500 Liter Inhalt ; 1 spirit still mit 1.700 Liter Inhalt
Befeuerung der stills:   mit Dampf
Brennereikapazität:   140.000 Liter

Geschichte der Brennerei GlenWyvis

2017:   Baubeginn im Januar 2017
2018:   Einbau einer Brennapparatur für Gin
2017:   Produktionsbeginn am 30. November 2017

Midfearn

Midfearn Lodge, Ardgay, Ross Shire, IV24 3DL

Midfearn Lodge

in Planung

Informationen zur Brennerei Midfearn

Produktionssituation:   in Planung
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
bedeutung:   Name der Farm
Eigentümer:   Midfearn Lodge
Lage:   Nahe der Balblair Destillerie
Anschrift:   Midfearn Lodge, Ardgay, Ross Shire, IV24 3DL
Brennblasen (stills):   zwei wash stills, zwei spirit stills
Brennereikapazität:   2,5 Mill. Liter jährlich

Geschichte der Brennerei Midfearn

2020:   C.W. Brooke erhält am 26. Juni 2020 die Baugenehmigung für eine Brennerei auf seinem Farmgelände in Easte Fearn, Ardgay
2021:   Geplante Eröffnung

Millburn

Millburn Road, Inverness, IV2 3QX

MacLeay Duff (Distillers) Ltd. (Diageo plc.)

Stillgelegt 1985

Informationen zur Brennerei Millburn

Produktionssituation:   Stillgelegt 1985
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Millbörn
bedeutung:   Mühlenbach
Eigentümer:   MacLeay Duff (Distillers) Ltd. (Diageo plc.)
Lage:   etwa 2 km südlich der Stadtmitte am Millburn
Anschrift:   Millburn Road, Inverness, IV2 3QX
Stilrichtung:   Leicht rauchig, torfig,Sherrynoten, bittersüß, trocken
Malz:   Dereinst eigene Saladin-Anlage
Wasser:   Loch Duntelchaig
Gärbottiche:   4 x 18.200 Liter
Brennblasen (stills):   1 wash stills, 1 spirit stills
Brennereikapazität:   ca. 300.000 Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Millburn

1807:   Ein Mr. Welch erbaut die Inverness Brennerei.
1825:   Alexander Macdonald und James Rose betreiben die Brennerei.
1829:   Die Firma Macdonald & Rose wird aufgelöst.
1853:   Erwerb der stillgelegten Brennerei durch den Getreidehändler David Rose.
1876:   Die neu gegründete Inverness Distillery Ltd. betreibt erfolgreich die Renovierung und Wiederinbetriebnahme der Inverness Brennerei.
1892:   Verkauf der Brennerei an Andrew Haig & Co.
1904:   Umbenennung in Millburn Brennerei, die nun von der Millburn Distillery Company betrieben wird.
1921:   Der Gin-Fabrikant Booth’s Distillers Ltd. erwirbt die Millburn Brennerei.
1922:   Ein Feuer zerstört den größten Teil der Brennerei, die aber noch im gleichen Jahr wieder aufgebaut wird.
1935:   Booth’s Distillers Ltd. verschmilzt mit William Sanderson & Co.
1937:   Sanderson & Booth’s geht auf in Distillers Company Ltd. (DCL).
1943:   Die DCL überträgt die Verwaltung ihrer Brennereien der Scottish Malt Distillers (SMD)Die DCL überträgt die Verwaltung ihrer Brennereien der Scottish Malt Distillers (SMD).
1985:   Stilllegung der Millburn Brennerei.
1988:   Übernahme durch Diageo plc., Ausbau der technischen Ausrüstung. Der spirit safe ist heute bei der Benromach Brennerei wieder in Gebrauch.
1989:   Verkauf der nicht abgerissenen Gebäudeteile an Whitbread (Beefeater Gruppe) mit Umbau zum Restaurant „The Auld Distillery“.

Pulteney

Huddart Street, Wick, Caithness KW1 5BA

Inver House Distillers (Thai Beverages plc.)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Pulteney

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Púltni
bedeutung:   Flache Grube
Eigentümer:   Inver House Distillers (Thai Beverages plc.)
Lage:   im gleichnamigen Stadtteil von Wick in Hafennähe
Anschrift:   Huddart Street, Wick, Caithness KW1 5BA
Telefon:   0044-1955-602 371
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Frisch und trocken, Anflug von Seeluft, wärmend
Webseite:   www.oldpulteney.com
Malz:   von Robert Kilgours, Kirkaldy
Wasser:   Hempriggs Loch und Stadtwasser
Maischebottiche:   1 x 5,0 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 23.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 21.707 Liter, 1 spirit still mit 17.343 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Inver House, Hankey Bannister, Pinwinnie Royal

Geschichte der Brennerei Pulteney

1826:   James Henderson errichtet die Pulteney Brennerei in Wick. Die Brennerei verbleibt bis 1920 in Familienbesitz.
1920:   James Watson & Co. Ltd. erwirbt die Brennerei.
1923:   Verkauf an John Dewar & Sons.
1925:   Weitergabe der Brennerei an Distillers Company Ltd. (DCL).
1930:   Schließung der Pulteney Brennerei.
1951:   Wiedereröffnung durch den neuen Besitzer Robert Cumming.
1955:   Verkauf an James & George Stodart Ltd, Tochter der Hiram Walker (Scotland).
1959:   Komplette Modernisierung mit Schließung der eigenen Malzproduktion.
1961:   Allied Breweries erwirbt die James & George Stodart Ltd.
1981:   Allied Breweries fusioniert mit J. Lyons und ändert den Namen in Allied Lyons.
1994:   Allied Lyons übernimmt Pedro Domecq und firmiert um zu Allied Domecq plc.
1995:   Allied Domecq verkauft die Pulteney Brennerei an Inver House Distillers.
1997:   Die erste Abfüllung der neuen Eigentümer ist Old Pulteney 12 years old.
2001:   Pacific Spirits (Great Oriole Group) kauft Inver House Distillers auf.
2006:   International Beverage Holdings erwirbt die Pacific Spirits UK.
2010:   Markteinführung von Old Pulteney WK499 Isabella Fortuna
2012:   Markteinführung von Old Pulteney 40 year old und WK217 Spectrum
2014:   Abfüllung eines Old Pulteney 35 year old
2015:   Nur für den duty-free Berich vorgesehen: Old Pulteney Dunnet Head
2017:   Markteinführung von Old Pulteney 25 years old und Vintage 1983,1990 und 2006
2018 :   Austausch des bestehenden Portfolio durch Old Pulteney 12, 15, 18 years old und Huddart
2020 :   Markteinführung des Old Pulteney 34 years old

Royal Brackla

Cawdor, Nairn, Inverness-shire IV12 3QY

John Dewar & Sons (Bacardi)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Royal Brackla

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Bráckla
bedeutung:   Dachsbau
Eigentümer:   John Dewar & Sons (Bacardi)
Lage:   1 Meile südlich von Nairn, nahe der B 9090
Anschrift:   Cawdor, Nairn, Inverness-shire IV12 3QY
Telefon:   0044-1667-402 002
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   sanft und mild, frisch, grasig, leicht trofig
Webseite:   www.royalbrackla.com
Malz:   von Baird Malts
Wasser:   Cawdor Burn
Maischebottiche:   1 x 12,6 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 60.000 Liter: 6 aus Lärchenholz, 2 aus Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 23.000 Liter, 2 spirit stills mit je 20.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,1 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Dewar's

Geschichte der Brennerei Royal Brackla

1812:   Gründung der Brackla Brennerei durch Captain William Fraser.
1835:   König William IV verleiht der Brackla Brennerei die Zusatzbezeichnung royal.
1852:   Robert Fraser & Co. führt nun die Royal Brackla Brennerei.
1898:   Modernisierung der Brennerei mit Gründung der Royal Brackla Distillery Company Limited.
1919:   John Mitchell und James Leict erwerben die Brennerei.
1926:   John Bisset & Company Ltd. sind die neuen Besitzer.
1943:   Scottish Malt Distillers (SMD) kauft die John Bisset & Co. Ltd. und damit die Royal Brackla Brennerei.
1966:   Die eigene Herstellung von Malz wird eingestellt.
1970:   Verdopplung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1985:   Stilllegung der Brennerei wegen der Absatzkrise für Scotch Whisky.
1991:   Wiederaufnahme der Produktion.
1993:   Erste Originalabfüllung eines Single Malts der Brennerei als Royal Brackla 10 years old in der Flora & Fauna Serie.
1997:   Gründliche Modernisierung durch den Besitzer Diageo.
1998:   Diageo verkauft Dewar & Sons mit den Brennereien Aberfeldy, Aultmore, Craigellachie und Royal Brackla aus kartellrechtlichen Auflagen an Bacardi.
2004:   Ein neuer Royal Brackla 10 years old erreicht den Markt
2015:   Markteinführung einer Abfüllreihe mit Royal Brackla 12, 18 und 21 year old
2019:   Markteinführung einer neuen Serie für den Travel-Retail-Bereich: Royal Brackla 12, 18 und 20 years old

Teaninich

Alness; Ross-shire IV17 0XB

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Teaninich

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Te-ní-nick
bedeutung:   Haus im Moor
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   Südlich der A9 am Westrand von Alness, nahe des Cromarty Firth
Anschrift:   Alness; Ross-shire IV17 0XB
Telefon:   0044-1349-885 001
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Leicht, sanft, herb, leicht torfig, Laub- und Gewürznoten
Webseite:   malts.com
Malz:   Maltings in Muir of Ord
Wasser:   The Dairy Well Spring
Maischebottiche:   1 x 14 Tonnen Maischefilter (!), Edelstahl
Gärbottiche:   20 x 60.000 Liter, 8 aus Lärchenholz, 12 aus Edelstahl
Brennblasen (stills):   6 wash stills mit je 17.500 Liter, 6 spirit stills mit je 16.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   10,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   VAT 69, Haig, Robbie Burns, Johnnie Walker,

Geschichte der Brennerei Teaninich

1817:   Captain Hugh Monro baut eine Brennerei auf seinem Anwesen Teaninich Estate.
1831:   Übernahme von Teaninich Estate mit Brennerei durch dessen Bruder, Generalleutnant John Monro, der aber über Jahre in Indien stationiert ist und daher die Teaninich Brennerei vermietet.
1850:   Verpachtung der Brennerei an den berüchtigten Robert Pattison aus Leith.
1869:   John McGilchrist Ross ist der nächste Pächter.
1895:   Munro & Cameron pachtet den Betrieb
1898:   Munro & Cameron kaufen die Teaninich Brennerei.
1904:   Robert Innes Cameron wird der alleinige Eigentümer der Brennerei.
1932:   Robert Innes Cameron verstirbt.
1933:   Verkauf der Teaninich Brennerei an Distillers Company Limited (DCL).
1940:   Für die Zeit des II. Weltkrieges wird die Produktion aus Getreiderestriktion eingestellt.
1962:   Durch den Einbau von zwei weiteren Brennblasen wird die Kapazität verdoppelt.
1971:   Anbau eines neuen Gebäudes (genannt A-Bereich)mit sechs Brennblasen. Damit hat Teaninich insgesamt10 Brennblasen und ist mit einer Jahreskapazität von 6 Mill. Liter Alkohol eine der größten Brennereien in Schottland.
1975:   Bau einer dark-grain-Anlage in der die Abfälle der Whiskyproduktion zu Viehfutter verarbeitet werden.
1984:   Der alte Produktionsbereich (=B-Bereich oder old side ) wird stillgelegt.
1985:   Auch der A-Bereich wird in Betriebsruhe versetzt.
1987:   Die DCL mit der Teaninich Brennerei geht an United Distillers & Vintners (UDV) über (später Diageo).
1991:   Der A-Bereich der Teaninich Brennerei nimmt die Produktion wieder auf.
1992:   Als erste Originalabfüllung erscheint der Teaninich 10 years old in der Flora & Fauna Serie von Diageo.
1999:   Der alte B-Bereich wird leer geräumt und abgerissen.
2009:   In der Reihe Manager's CChoice wird ein Einzelfass von 1996 abgefüllt
2014:   Verdoppelung der Produktionskapazitär durch den Einbau von 8 Gärbottichen und 6 Brennblasen
2000:   Eine Hammermühle mit Maischefilter ersetzt die bisherige Mühle mit Maischebottich

Tomatin

Tomatin, Inverness.shire IV13 7YT

Tomatin Distillery Co. (Marubeni Europe plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Tomatin

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   Tómatin
bedeutung:   Hügel der Wacholderbüsche
Eigentümer:   Tomatin Distillery Co. (Marubeni Europe plc.
Lage:   12 Meilen südlich von Inverness, abseits der A90, im Orte Tomatin
Anschrift:   Tomatin, Inverness.shire IV13 7YT
Telefon:   0044-1463-248 144
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Malzig, Äpfel, Nüsse, Sherry, leicht getorft, Süße Noten.
Webseite:   tomatin.com
Malz:   Von Burghead und Moray Firth Maltings
Wasser:   Allt-na-Fithe Burn
Maischebottiche:   1 x 9 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   12 x 56.800Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   6 wash stills mit je 16.820 Liter, 6 spirit stills mit je 16.820 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Big-T, Antiquary, The Talisman

Geschichte der Brennerei Tomatin

1897:   Die Tomatin-Spey District Distillery Co.Ltd. erbaut die Tomatin Brennerei.
1906:   Die Betreibergesellschaft wird zahlungsunfähig und meldet Konkurs an.
1909:   Die Brennerei wird von der New Tomatin Distillers Co. Ltd. wieder geöffnet.
1956:   Verdopplung der Produktion durch den Einbau von 2 weiteren Brennblasen.
1958:   Weitere 2 Brennblasen kommen hinzu.
1961:   Die Zahl der Brennblasen wird auf 10 erweitert.
1964:   Das Jahr sieht den Einbau einer weiteren Brennblase.
1974:   Die eigene Malzherstellung wird eingestellt und die Zahl der Brennblasen auf 23 gesteigert.
1985:   Die Betreibergesellschaft ist pleite.
1986:   Die langjährigen japanischen Kunden Takara Shuzo Co. und Okara Co. kaufen gemeinsam die Tomatin Brennerei und sind damit die ersten japanischen Eigner einer schottischen Brennerei.
1997:   Tomatin Distillery Co. kauft J.W.Hardie mit der Marke The Antiquary auf.
1998:   Der japanische Teilhaber Okura Co. ist gezwungen seine Anteile an der Tomatin Brennerei an Takara Shuzo Co. zu verkaufen, die aber inzwischen zur Marubeni Group gehören.
2004:   Künftig wird in der letzten Woche des Jahres eine mit 12 ppm mäßig getorfte Variante gebrannt.
2010:   Abfüllung des ersten Single Malt, gebrannt aus getorftem Malz - nur für Japan bestimmt
2013:   Markteinführung von Cù Bòcan, dem ersten getorften Tomatin
2017:   Markteinführung der Trilogie Tomatin Earth, Fire und Wood
2019:   Die Cù Bocan-Serie erhält eine neue Aufmachung und Ergänzungen

Wolfburn

Henderson Park, Thurso, Caithness KW14 7XW

Aurora Brewing Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Wolfburn

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Northern Highlands
Aussprache:   wulfbörn
bedeutung:   Brunnen der Wölfe
Eigentümer:   Aurora Brewing Ltd.
Lage:   Thurso, Caithness
Anschrift:   Henderson Park, Thurso, Caithness KW14 7XW
Telefon:   0044 - 1847 - 891 051
Stilrichtung:   Sehr fruchtig und weich.
Webseite:   www.wolfburn.com
Malz:   von Bairds und Mutons
Wasser:   The Wolf Burn
Maischebottiche:   1 x 1,1 Tonnen, Edelstahl mit Abdeckung aus Kupfer
Gärbottiche:   4 x 9.000 Liter ; Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash-still mit 5.500 Liter, 1 spirit still mit 3.600 Liter
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   135.000 Liter

Geschichte der Brennerei Wolfburn

2011:   Erste Pläne zum Bau einer neuen Wolfburn Brennerei als Nachfolger der 1821 von William Smith gegründeten Vorgängerin, die nur bis 1850 betrieben wurde.
2012:   Baubeginn im August des Jahres
2013:   Produktionsbeginn am 25. Januar 2013
2014:   Versuchscharge mit leicht getorftem Malz.
2017:   Markeinführung der Serie Small Batch Releases mit dem Wolfburn Batch 128 lightly peated

Western Highlands

Auch in früheren Zeiten waren in diesem Bereich nur wenige Brennereien aktiv. Heute finden sich hier lediglich noch die Brennereien Ben Nevis (wenig torfig, Hauch von Heide und Honig) und Oban (leicht torfiges Aroma mit sanfter, fruchtiger Note) mit recht unterschiedlichen Malts, so dass nicht von einem typischen Stil des Bereiches gesprochen werden kann.

Western Highlands

BrennereiOrt(letzter) EigentümerBetriebsmodus

Ardnamurchan

Glenbeg, Ardnamurchan. Argyll PH36 4JG

Adelphi Distillery Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Ardnamurchan

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Western Highlands
Aussprache:   Ardna-murggen
bedeutung:   Name der Halbinsel
Eigentümer:   Adelphi Distillery Ltd.
Lage:   Halbinsel Ardnamurchan
Anschrift:   Glenbeg, Ardnamurchan. Argyll PH36 4JG
Telefon:   0044-1972 500 285
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   ungetorft und getorft (30-35 ppm)
Webseite:   adelphidistillery.com
Malz:   ungetorft und getorft (30-50 ppm) von Bairds malt
Wasser:   Glemore River und Quellen oberhalb der Brennerei
Maischebottiche:    1 x 2 Tonnen Inhalt aus Edelstahl
Gärbottiche:   4 aus Holz, 3 aus Edelstahlmit je 15.000 Liter Inhalt
Brennblasen (stills):   2 wash Stills mit 10.000 Liter ; 2 spirit stills mit 6.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   500.000 Liter
Verwendung in folgenden Blends:   nicht bekannt

Geschichte der Brennerei Ardnamurchan

2012:   Gründung durch
2014:   Am 25. Juli 2014 wurde das erste Fass von Prinzessin Anne persönlich befüllt.
2018:   Ausbau der Brennerei auf die doppelte Kapazität
2021:   im März 2021 erfolgte die Markteinführung des ersten Ardnamurchan Single Malts

Ben Nevis

Lochy Bridge, Fort Williams, Argyll PH33 6TJ

Ben Nevis Distillery (Fort William) Ltd. (Nikka, Asahi Breweries)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Ben Nevis

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Western Highlands
Aussprache:   Ben néwis
bedeutung:   Schneeberg
Eigentümer:   Ben Nevis Distillery (Fort William) Ltd. (Nikka, Asahi Breweries)
Lage:   2 Meilen nördlich von Fort William an der A 82
Anschrift:   Lochy Bridge, Fort Williams, Argyll PH33 6TJ
Telefon:   0044 1397 702 476
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Kräftig, trocken, Kräutertöne, Heide, Honig, Anklänge von Rauch
Webseite:   www.bennevisdistillery.com
Malz:   Von Mälzereien in UK und Europa
Wasser:   Allt a' Mhuilinn (The Mill Burn)
Maischebottiche:   1 x 9,5 Tonnen ; Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 50.000 Liter ; 6 x Edelstahl, 2 x Oregon Pinie
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 25.000 Liter, 2 spirit stills mit je 20.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfspiralen
Brennereikapazität:   1,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Dew of Ben Nevis, Glencoe (Blended Malt)

Geschichte der Brennerei Ben Nevis

1971 .:   wird das Brennen von Garin Whisky beendet
1825:   Gründung der Brennerei durch Long John McDonald.
1848:   HRM Queen Victoria besucht die Brennerei.
1856:   Long John stirbt, Nachfolger ist sein Sohn Donald P. McDonald.
1878:   Die große Nachfrage ist Anlass für den Bau einer weiteren Brennerei in der Nachbarschaft mit dem Namen Nevis Brennerei.
1908:   Beide Brennereien verschmelzen.
1941:   Verkauf der Brennerei an Ben Nevis Distillery Ltd., die von dem kanadischen Millionär Joseph W. Hobbs geführt wird, der bereits die Brennereien Bruichlad-dich, Glenesk und Glenury Royal aufgekaufte und 1957 die Lochside Brennerei eröffnet.
1955:   Unter Hobbs erfolgt der Einbau einer Coffey still zum Brennen von Grain . Bei Ben Nevis werden nun Grain und Malt Whisky hergestellt.
1964:   Hobbs verstirbt, die Produktion wird eingestellt.
1981:   Joseph Hobbs junior verkauft die Ben Nevis Brennerei wieder zurück an Long John Distillers & Whitbread.
1984:   Wiedereröffnung nach intensiver Umbau und Modernisierung.
1986:   Erneute Schließung der Brennerei.
1989:   Verkauf der Brennerei an Nikka Whisky Distilling Co. Ltd.
1991:   Wiedereröffnung der Brennerei.
1991:   Eröffnung des Besucherzentrums.
1996:   Ben Nevis 10 year old Single Malt wird eingeführt.
2006:   Ben Nevis 13 year old Port finish kommt auf den Markt.
2007:   Ben Nevis Single Cask Vintage 1992 kommt auf den Markt.
2010:   Abfüllung eines Ben Nevis 25 Years Old
2011:   Ergänzung der Palette um den McDoanld's Traditional Ben Nevis
2014:   Der Manager Colin Ross entdeckt im Lager übriggebliebene Flaschen von früheren Privatabfüllungen, die als
:   
Anmerkung:    Jedes Jahr werden auch 30.000 Liter eines heavily peated Single Malts produziert

Glenlochy

Nevis Bridge, Fort William PH33 6LR

Diageo plc.

1983 geschlossen und zweckentfremdet

Informationen zur Brennerei Glenlochy

Produktionssituation:   1983 geschlossen und zweckentfremdet
Land:   Schottland
Region:   Western Highlands
Aussprache:   Glenlóchie
bedeutung:   Tal der dunklen Göttin
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   An der B 82 am östlichen Ortsausgang in Richtung Ben Nevis
Anschrift:   Nevis Bridge, Fort William PH33 6LR
Stilrichtung:   Weich, torfig, grasig
Webseite:   www.glenlochy.com
Malz:   Lochaber Maltings
Wasser:   River Nevis
Gärbottiche:   4 x 29.000 Liter ; Holz
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 14.580 Liter Inhalt,1 spirit still mit 14.380 Liter Inhalt
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:    600.000 Liter jährlich
Verwendung in folgenden Blends:   White Horse, Dewars, Queen Ann, Johnnie Walker, Haigs

Geschichte der Brennerei Glenlochy

1898:   Unter Führung von David McAndies baut die Glenlochy Fort William Distillery Co. eine Brennerei bei Fort William.
1901:   Mit Verzögerung wird die Glenlochy Brennerei angefahren
1917:   Schließung der Brennerei
1924:   Wiederinbetriebnahme
1926:   Nach nur kurzer Produktionszeit schließt Glenlochy bereits wieder
1937:   Train & McIntyre erwirbt die Brennerei
1938:   Aufnahme der Produktion. Glenlochy wird eingebunden in Associated Scottish Distilleries
1953:   Distillers Company Ltd. (DCL) kauft Train & McIntyre von National Distillers, USA. Betrieben wird die Glenlochy Brennerei von Scottish Malt Distillers (SMD), einer Tochter von DCL
1983:   Einstellung der Produktion
1986:   SMD möchte Glenlochy abreißen, erhält aber hierfür keine Erlaubnis
1991:   Diageo, Nachfolger von DCL, verkauft Glenlochy an die Hotelkette West Coast Inn Ltd., die die Brennerei nun abreißen darf bis auf die Darre, die unter Denkmalsschutz gestellt wird. Drei Häuser (von Manager und Mitarbeiter) werden umgebaut zum The Distillery Guest House
2005:   In die Darre werden über 20 Wohnungen eingebaut.

Nc'Nean

Nc`Nean Distillery, Lochaline, Morvern, Argyll PA80 5XZ

Nc`Nean Distillery Ltd

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Nc'Nean

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Western Highlands
Aussprache:   Nuuk-knie-änn
bedeutung:   Abkürzung von Neachneohain, der keltischen Königin der Hexen und der Geister
Eigentümer:   Nc`Nean Distillery Ltd
Lage:   gegenüber der Isle of Mull
Anschrift:   Nc`Nean Distillery, Lochaline, Morvern, Argyll PA80 5XZ
Telefon:   0044 - 1967 - 421 698
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht, fruchtig und aromatisch.
Webseite:   www.ncnean.com
Malz:   lokale Biogerste
Wasser:   lokaler Brunnen
Maischebottiche:   1 x 1,0 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   4 x 6.650 Liter ; Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still (5.000 Liter) ; 1 spirit still (3.500 Liter)
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   96.000 Liter

Geschichte der Brennerei Nc'Nean

2002:   Derek und Louise Lewis erwerben die Drimnin Farm nahe Lochalin in den Lowlands
2012:   Annabel Thomas, Tochter der Lewis, plant den Bau einer Brennerei
2013:   Bekanntgabe der Pläne zum Bau einer Brennerei in den Nebengebäuden der Farm Drimnin Estate

Ncn`ean

Ncn`ean Distillery, Lochaline, Morvern, Argyll PA80 5XZ

Ncn`ean Distillery Ltd

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Ncn`ean

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Western Highlands
Aussprache:   Nuuk-knie-änn
bedeutung:   Abk?rzung von Neachneohain, der keltischen K?nigin der Hexen und der Geister
Eigentümer:   Ncn`ean Distillery Ltd
Lage:   gegenüber der Isle of Mull
Anschrift:   Ncn`ean Distillery, Lochaline, Morvern, Argyll PA80 5XZ
Telefon:   0044 - 1967 - 421 698
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   leicht, fruchtig und aromatisch
Webseite:   www.ncnean.com
Malz:   lokale Biogerste
Wasser:   lokaler Brunnen
Maischebottiche:   1 x 1,0 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   4 x 6.650 Liter ; Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still (5.000 Liter) ; 1 spirit still (3.500 Liter)
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   96.000 Liter

Geschichte der Brennerei Ncn`ean

2013:   Bekanntgabe der Pl?ne zum Bau einer Brennerei in den Nebengebäuden der Farm Drimnin Estate
2002:   Derek und Louise Lewis erwerben die Drimnin Farm nahe Lochalin in den Lowlands
2017:   Mit Produktionsbeginn am 21. März 2017 erfolgt eine Umbenennung vom bisherigen Arbeibeitstitel Drmnin in Ncn`ean Distillery, einer Abk?rzung von Neachneohain, der keltischen K?nigin der Hexen und der Geister
2012 :   Annabel Thomas, Tochter der Lewis, plant den Bau einer Brennerei
2014:   Baubeginn
2017:   Offizielle Eröffnung der Brennerei im Juli 2017
2020:   Im Herbst Markteinführung eines Ncn`ean Organic 2020 Single Malt

Oban

Stafford Street, Oban, Argyll PA34 5NH

Diageo plc.

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Oban

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Western Highlands
Aussprache:   Ouben
bedeutung:   Kleine Bucht
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   An der Hauptstrasse mitten im Stadtzentrum
Anschrift:   Stafford Street, Oban, Argyll PA34 5NH
Telefon:   0044 - 1631- 572 004
Besucherzentrum:   Ja mit Laden
Stilrichtung:   Frisch. delikat, leicht torfig, sanft-fruchtige Noten
Webseite:   malts.com
Malz:   Roseisle Maltings
Wasser:   Loch Gleann à Bhearraich
Maischebottiche:   1 x 6,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   4 x 36.000 Liter, aus Pinienholz
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 18,800Liter, 1 spirit still mit 8.296 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   870.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Old Mull, Dewar's

Geschichte der Brennerei Oban

1793:   John und Hugh Stevenson gründen eine Brennerei auf dem Gelände einer Bier-brauerei
1794:   Die Produktion von Whisky läuft endlich an
1821:   Übernahme der Oban Brennerei durch Thomas Stevenson, Sohn des verstorbe-nen Hugh Stevenson
1822:   Thomas Stevenson übernimmt die verbliebenen Aktien an der Oban Brewery Company
1829:   Thomas Stevenson muss nach einigen Misserfolgen Konkurs anmelden. Sein Sohn John übernimmt die Fortführung des Betriebes.
1830:   John Stevenson zahlt die Gläubiger seines Vaters aus.
1866:   Peter Cumstie wird neuer Besitzer
1883:   Verkauf an James Walter Higgins, der die Oban Brennerei renoviert
1898:   Ein Konsortium aus John Dewar & Sons, James Buchanan &Co. und White Hor-se Distillers übernimmt die Brennerei in die The Oban & Aultmore Glenlivet Co.
1923:   White Horse Distillers steigt aus, Umfirmierung in The Oban Distillery Company
1925:   Dewar-Buchanan gehen auf in der Distillers Company Limited (DCL)
1930:   Übertragung der Verwaltung der Brennereien der DCL an deren Tochterfirma Scottish Malt Distillers (SMD)
1931:   Stilllegung des Produktionsbetriebes
1937:   Wiederaufnahme der Produktion
1968:   Einstellen der eigenen Malzherstellung durch Bodenmälzen (floor malting) mit erneuter Schließung der Oban Brennerei für Renovierungsarbeiten
1972:   Die Oban Brennerei geht wieder in Produktion
1979:   Erste offizielle Abfüllung wird der Oban 12 years old
1988:   Diageo vermarktet 6 Single Malts als The Classic Malts of Scotland, zu denen auch der Oban 14 years old gehört.
1989:   Schaffung eines Besucherzentrums
1998:   Oban ist mit einer Nachreifung im Montillo-Fino-Sherryfass in der Reihe Distillers Edition vertreten.
2009:    Ein Einzelfass mit Oban, destilliert 2000, wird als Manager's Choice abgefüllt
2013:   Abfüllung eines Oban 21 year old
2015:   Markteinführung des Oban Little Bay - ohne Altersangabe
2018:   Oban 21 years old erscheint in der Reihe Special Releases
2019:   Oban xx years old Night's Watch erscheint in der Reihe Games of Thrones

Eastern Highlands

Die Malts dieses Bereiches sind weich und süßlich bei mittel- bis schwerem Körper mit dem typischen trockenen Abgang eines Hochland Malts. Sie sind malzig, meist zart rauchig mit Zi-trus- und Gewürznoten. Eine Reifung im Sherryfass ist von Nutzen.

Eastern Highlands

BrennereiOrt(letzter) EigentümerBetriebsmodus

Arbikie

Inverkeilor, Arbroath, Angus, Scotland DD11 4UZ

Arkibie Highland Estate (Familie Stirling)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Arbikie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Är-biki
bedeutung:   Name der region
Eigentümer:   Arkibie Highland Estate (Familie Stirling)
Lage:   nordöstlich von Dundee
Anschrift:   Inverkeilor, Arbroath, Angus, Scotland DD11 4UZ
Telefon:   0044 - 1241 - 83077
Stilrichtung:   unpeated
Webseite:   www.arbikie.com
Malz:   aus regionalem Anbau von Concerto-Gerste
Wasser:   eigene Quelle
Maischebottiche:   1 x 1 Tonne, Edelstahl
Gärbottiche:   2 x 9.000 Liter + 2 x 4.400 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 4.000 Liter ; 1 spirit still mit 2.400 Liter ; 1 patent still
Befeuerung der stills:   indirekt durch Dampf
Brennereikapazität:   250.000 Liter Alkohol /Jahr

Geschichte der Brennerei Arbikie

2013:   Im Winter 2013 Antragstellung f?r die Planung einer Brennerei auf dem eigenen Farmgel?nde
2014:   Im November Markteinf?hrung des Potatao Wodka
2015:   im Juli Markteinf?hrung des KIrsty's Gin
2015:   Der erste new make wird im September zur Reifung zum Whisky in die Holzf?sser gef?llt. Eine Reifezeit von 14 Jahren ist eingeplant.
1794:   Alte Unterlagen belegen eine Whisky-Brennerei f?r 1794 auf dem Gel?nde der Farm. Daraus entsteht der Plan f?r den Bau einer neuen Brennerei.
2018:   Markteinführung des Highland Rye Single Grain

Balmaud

Mill of Balmaud Farm, King Edward, Banff AB45 3PN

Balmaud Distillery Co.Ltd.

In Bau

Informationen zur Brennerei Balmaud

Produktionssituation:   In Bau
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
bedeutung:   vom Standort hergeleitet
Eigentümer:   Balmaud Distillery Co.Ltd.
Lage:   südöstlich von Banff
Anschrift:   Mill of Balmaud Farm, King Edward, Banff AB45 3PN

Geschichte der Brennerei Balmaud

2020:   Gründung der Balmaud Distillery Co.Ltd. am 10. Juni 2020
2021:   Die Eröffnung der Brennerei ist für 2021/2022 geplant.

Burn ò Bennie

Burn ò Bennie Road, Banchory AB31 5NN, UK

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Burn ò Bennie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
bedeutung:   Benannt nach dem Bach Burn of Bennie
Lage:   Südwestlich von Aberdeen
Anschrift:   Burn ò Bennie Road, Banchory AB31 5NN, UK
Webseite:   burnobennie.com
Malz:   von Crisp malt
Wasser:   Pannanich Wells
Maischebottiche:   1 x 0,6 Tonnen ; Edelstahl
Gärbottiche:   9 x 2.000 Liter ; Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 2.000 Liter ; 1 spirit still mit 600 Liter Inhalt
Brennereikapazität:   1 Mill. Liter Alkohol jährlich

Geschichte der Brennerei Burn ò Bennie

2017:   Mike Bain und Liam Pennycook gründen die Deeside Distillery
2019:   Nach einer Experimentierphase folgt die Verlegung und Umbenennung der Deeside Brennerei in Burn ò Bennie Distillery. Bereits im Februar wurde der erste Single Malt gebrannt.
2020:   Produktionsbeginn
2029:   Angekündigte Markteinführung des ersten Single Mats der Brennerei

Deeside

Lochton of Leys, Banchory AB31 5BQ, Aberdeenshire, Schottland

Eingestellt

Informationen zur Brennerei Deeside

Produktionssituation:   Eingestellt
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
bedeutung:   Hergeleitet von der Lage am River Dee
Lage:   Südwestlich von Aberdeen
Anschrift:   Lochton of Leys, Banchory AB31 5BQ, Aberdeenshire, Schottland
Webseite:   deesidedistillery.net
Malz:   von Crisp Malt
Wasser:   Pannanich Wels
Maischebottiche:   1 x Edelstahl
Gärbottiche:   9 x 2.000 Liter ; Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 Wash still mit 2.000 Liter ; 1 spirit still mit 600 Liter Inhalt
Befeuerung der stills:   mit Dampf
Brennereikapazität:   10.000 Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Deeside

2017:   Gründung der Brennerei in der Deeside Brewery in Banchoy
2019:    Einstellung und Verlegungder Produktion an einen anderen Standort mit einer Namensänderung in Burn ò Bennie Distillery.

Fettercairn

Fettercairn, Laurencekirk, Kircandineshire AB30 1YE

Whyte & Mackay Ltd. (Emperador)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Fettercairn

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Fettercärn
bedeutung:   Fuß des Steinmonumentes
Eigentümer:   Whyte & Mackay Ltd. (Emperador)
Lage:   An der B 974 nahe der Ortschaft Fettercairn
Anschrift:   Fettercairn, Laurencekirk, Kircandineshire AB30 1YE
Telefon:   0044 1561 340 205
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Frisch, leicht trocken, erdig und nussig.
Webseite:   www.fettercairndistillery.co.uk
Malz:   Von fremden Mälzereien (z.B. Bairds Malt)
Wasser:   Quellen in den Cairngorm Mountains
Maischebottiche:   1 x 4,6 Tonnen,Gusseisen mit Kupferdeckel
Gärbottiche:   8 x 26.000 Liter, Douglas-Fichte
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 13.000 Liter ; 2 spirit stills: 1 x 13.500 Liter, 1 x 11.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Buchanan, Whyte & Mackay, Johnnie Walker

Geschichte der Brennerei Fettercairn

1824:   Gründung der Fettercairn Brennerei durch Sir Alexander Ramsay
1825:   Erster Inhaber der Brennlizenz ist James Stewart & Co.
1830:   Verkauf von Fettercairn an Sir John Gladstone, Vater des späteren Premierministers William Gladstone.
1887:   Ein Brand legt die Fettercairn Brennerei still, der Wiederaufbau dauert bis 1890
1890:   Die Fettercairn Distillery Co. entsteht mit zahlreichen Anteilseignern. Die Produktion startet wieder nach der Beseitigung der Brandschäden .
1912:   Nach dem Konkurs der Gesellschaft zahlt Thomas Gladstone die Teilhaber aus und gründet mit anderen Investoren eine neue Firma
1923:   Die neue Fettercairn Distillery Company ist ebenfalls insolvent
1924:   Wiederaufnahme der Produktion, allerdings in begrenztem Umfang
1927:   Erneute Stilllegung der Produktion
1938:   Associated Scottish Distillers Ltd. – ein Tochterunternehmen von Train & McIntyre, deren Mutter wiederum die National Distillers of America ist – kauft die Fettercairn Brennerei auf.
1960:   Schließung der eigenen Mälzböden (floor maltings)
1966:   Erweiterung der Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier
1971:   Aufkauf der Fettercairn Brennerei durch Tomintoul-Glenlivet Distillery Co.Ltd., deren Besitzer W&S Strong & Co und Hay & McLeod & Co. sind.
1973:   Whyte & Mackay Distillers Ltd. übernehmen die Tomintoul-Glenlivet Distillery Co.Ltd.
1974:   Whyte & Mackay wird wiederum vom Lonrho Konzern geschluckt.
1988:   Verkauf an die Brent Walker Group plc.
1989:   Eröffnung eines Besucherzentrums.
1990:   American Brands Inc. übernimmt Whyte & Mackay
1996:   Whyte & Mackay verschmilzt mit Jim Beam Brands zu JBB Worldwide
2001:   In einem managemant-buy-out trennt sich JBB Worldwide von JBB (Greater Europe), das dann zu Kyndal Spirits umfirmiert.
2002:   Die Marken von Kyndal Spirits werden einer Überarbeitung von Flaschenform, Verpackung und Namensgebung unterzogen. So entsteht aus der Marke Old Fettercairn nun der Fettercairn 1824
2003:   Kyndal Spirits erfährt eine Umbenennung in Whyte & Mackay.
2007:   United Spirits, ein Tochterunternehmen der indischen UB Group, übernimmt Whyte & Mackay für 595 Mill. £
2009 :   Fettercairn 24, 30 und 40 Years Old kommen auf den Markt
2010:   Fettercairn Fior erscheint als Standardabfüllung
2012:   Markteinführung des Fettercairn Fasque
2014:   Verkauf von Whyte und Mackay an das philippinische Unternehmen Emperador Inc.
2015:   Emperador Inc. übernimmt Whyte & Mackay (incl Fettercairn)
2016:   Markteinführung einer neuen Serie mit den Alterstufen 12, 28,40 und 50 Jahren
2019:   Für den Travel Retail-Bereich erscheint ein Fettercairn 12 Jahre mit einem PX-Finish

Glen Garioch

Oldmeldrum; Inverurie, Aberdeenshire AB51 0ES

Morrison Bowmore Distillers Ltd. (Beam Suntory Inc.)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glen Garioch

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Glen Gírie
bedeutung:   Tal des unebenen Bodens
Eigentümer:   Morrison Bowmore Distillers Ltd. (Beam Suntory Inc.)
Lage:   Im Orte Old Meldrum
Anschrift:   Oldmeldrum; Inverurie, Aberdeenshire AB51 0ES
Telefon:   0044 1651 873 450
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht rauchig, trocken mit Anflug von Süße.
Webseite:   www.glengarioch.com
Malz:   Eigene Herstellung (floor-maltings) und Zukauf
Wasser:   Quellen in den Percock Hills
Maischebottiche:   1 x 4,4 Tonnen
Gärbottiche:   8 x 27.500 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash stills mit 25.000 Liter, 1 spirit stills mit je 14.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,37 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Rob Roy, Vat 69, Islay Legend

Geschichte der Brennerei Glen Garioch

1797:   Gründung der Glen Garioch Brennerei durch Thomas Simpson
1827:   Übernahme durch Ingram, Lamb & Co.
1837:   Neuer Besitzer der Glen Garioch Brennerei wird John Manson & Co. die auch die Strathmeldrum Brennerei betreibt
1884:   Verkauf der Brennerei an J.G.Thompson & Co. aus Leith.
1908:   Kauf der Brennerei durch Glengarioch Distillery Co., Eigentümer des Unternehmens ist William Sanderson
1933:   Übernahme durch Booth’s Distilleries Ltd.
1937:   Booth’s Distilleries Ltd. verschmilzt mit der Distillers Company Limited DCL)
1943:   Die Glen Garioch Brennerei geht über in die Verwaltung durch Scottish Malt Distillers (SMD)
1968:   Glen Garioch wird außer Betrieb genommen
1970:   Verkauf an Stanley P. Morrison (Agencies) Ltd.
1973:   Renovierung und Wiederinbetriebnahme
1978:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier
1994:   Übernahme von Morrison Bowmore Distillers Ltd. durch Suntory, Japan.
1995:   Glen Garioch wird erneut außer Betrieb genommen.
1997:   Die Produktion wird im August wieder aufgenommen.
2005:   Eröffnung eines Besucherzentrums im Oktober 2005
2009:   Komplette Umstellung der Angebotspalette auf Founders Reserve, 12 Years Old, Vintage 1978 und 1990
2010:   Markteinführung des Vintage 1991
2011:   Markteinführung von Vintage 1986 und 1994
2012:   Markteinführung von Vintage 1995 und 1997
2013:   Markteinführung von Virgin Oak, Vintage 1999 und 11 Einzelfassabfüllungen
2014:   Markteinführung der Glen Garioch Renaissance Collection 11 year old
2015:   Markteinführung eines Glen Garioch 15 year old und der zweiten Ausgabe der Glen Garioch Renaissance Collection

Glencadam

16, Park Road, BrechinAngus DD9 7PA

Angus Dundee Distillers plc.

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Glencadam

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Glencádam
bedeutung:   Tal der wilden Gans
Eigentümer:   Angus Dundee Distillers plc.
Lage:   Östlich des Stadtzentrums von Brechin
Anschrift:   16, Park Road, BrechinAngus DD9 7PA
Telefon:   0044-1356-622 217
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Cremig, zarte Honignoten mit Anflug von Sonnenblumen
Webseite:   www.glencadamdistillery.co.uk
Malz:   Von Robert Kilgour in Kirkcaldy
Wasser:   Loch Lee
Maischebottiche:   1 x 4,6 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   6 x 28.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 14.000 Liter, 1 spirit still1 mit 14.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,3 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Ballantine’s, Teacher’s Highland Cream

Geschichte der Brennerei Glencadam

1825:   Gründung der Brennerei durch George Cooper
1827:   Neuer Eigentümer ist David Scott
1852:   Verkauf der Glencadam Brennerei an Alexander Miln Thompson
1857:   Träger wird die neu gegründete Glencadam Distillery Company
1891:   Verkauf an die Gilmour, Thompson & Co Ltd.
1954:   Übernahme durch Hiram Walker
1959:   Renovierung der Glencadam Brennerei
1987:   Allied Lyons schluckt die Hiram Walker Gooderham & Worts
1994:   Allied Lyons wird umbenannt in Allied Domecq
2000:   Stilllegung der Glencadam Brennerei
2003:   Verkauf von Glencadam an Angus Dundee Distillers
2005:   Die neuen Eigentümer füllen ein Glencadam 15 years old ab
2008:   Ein Glencadam 10 years old folgt
2009:   Limitierte Abfüllung eines Glecadam 25 years old und 30 years old
2010:   Markteinführung der Glencadam-Abfüllungen 21 years old, 32 years old und 12 y.o. Port Finish, 14 y.o. Sherry Finish.
2013:   Markteinführung eines weiteren Glencadam 30 years old
2015:   Abfüllung eines Glencadam 25 year old
2016:   Markteinführung von Glencadam Origin 1825
2017:   Abfüllung eines Glenadam 13 year old
2019:   Glencadam 15 Jahre wird wieder abgefüllt

Glenesk

Hillside, Montrose, Angus DD10 9EP

Diageo plc.

abgerissen

Informationen zur Brennerei Glenesk

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Glen-ésk
bedeutung:   Tal des Wassers
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   3 km nördlich von Montrose nahe der A 931
Anschrift:   Hillside, Montrose, Angus DD10 9EP
Stilrichtung:   Leicht, frisch. süßlich mit langem Nachklang
Malz:   Eigene Maltings (drum maltings), die noch heute betrieben werden
Wasser:   River North Esk
Brennblasen (stills):   2 wash stills, 2 spirit stills
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung

Geschichte der Brennerei Glenesk

1897:   James Isles gründet die Highland Esk Distillery
1898:   Die Brennerei wird verkauft an Septimus Pasonage & Co Ltd. in London
1899:   Weiterverkauf der Brennerei an J.F.Caille Heddle, Wechsel des Namens in North Esk Distillery
1910:   Ein Feuer vernichtet große Teile der Brennerei, die sofort wieder aufgebaut wird
1919:   Thomas Bernard & Co. kauft die Brennerei, nutzt aber nur die Mälzerei unter dem Namen North Esk Maltings.
1938:   Joseph Hobbs und die Associated Scottish Distillers nehmen die Brennerei wieder in Betrieb, bauen sie aber um in eine Grain Brennerei mit dem Namen Montrose Distillery
1954:   Die Brennerei wird von Distillers Company Ltd. (DCL) gekauft, jedoch nur als Lager und zur Malzproduktion genutzt.
1959:   Die DCL nimmt wieder die Produktion von Grain Whisky auf .
1964:   Die DCl überträgt die Führung der Brennerei an ihre Tochter Scottish Malt Distillers (SMD), die mit der Herstellung von Malt Whisky beginnt und die Brennerei umbenennt in Hillside Distillery
1968:   Neben der Hillside Brennerei wird eine Großmälzerei erbaut für das Mälzen in großen Drehtrommeln Neben der Hillside Brennerei wird eine Großmälzerei erbaut für das Mälzen in großen Drehtrommeln (drum malting), Jahresproduktion: 46.000 Tonnen Malz.
1980:   Beide Betriebsteile tragen nun den Namen Glenesk Distillery & Maltings
1985:   Der Dezember sieht die Schließung der Glenesk Brennerei
1996:   Die letzten, noch verbliebenen Teile der technischen Ausrüstung werden ausgebaut
1997:   Verkauf der Mälzerei an Paul's Malt, seit 1998 eine Tochter von Greencore Malt
2010:   Greencore Malt wird an die belgische Boortmalt-Gruppe verkauftt, eine Tochter der französischen Agrargenossenschaft Axéréal

Glenglassaugh

Portsoy, Banffshire AB45 2SQ

BenRiach Distillery Co.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenglassaugh

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Glen Glássoh
bedeutung:   Tal der Aue
Eigentümer:   BenRiach Distillery Co.
Lage:   Westlich von Portsoy, zwischen A 98 und Sandend Bay
Anschrift:   Portsoy, Banffshire AB45 2SQ
Telefon:   0044-1261-842 367
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht, frisch, grasige Noten, salzig, süßlich, etwas trocken
Webseite:   www.glenglassaugh.com
Malz:   Tamdhu Maltings
Wasser:   Glassaugh spring
Maischebottiche:   1 x 5,2 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   6 x 43.000 Liter, 4 X Holz und 2 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 17.200 Liter, 1 spirit still mit 12.700 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,1 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Famous Grouse, Laing's, Cutty Sark

Geschichte der Brennerei Glenglassaugh

1874:   Gründung der Brennerei durch die Glenglassaugh Distillery Co.
1887:   Renovierung der Brennerei unter der Leitung von Alexander Morrison mit Aus-tausch der Brennblasen.
1892:   Alexander Morrison verkauft die Glenglassaugh Brennerei an Robertson & Bax-ter, die die Brennerei noch im gleichen Jahr an die Highland Distillers Company weiter verkaufen.
1907:   Schließung der Brennerei.
1931:   Wiedereröffnung der Glenglassaugh Brennerei.
1936:   Erneute Schließung der Brennerei.
1957:   Grundlegende Renovierung mit Erneuerung der technischen Ausrüstung.
1960:   Wiedereröffnung der Glenglassaugh Brennerei.
1986:   Wegen der stark rückläufigen Nachfrage nach Scotch werden zahlreiche Brenne-reien geschlossen, so im November 1986 auch Glenglassaugh.
2008:   Übernahme der Brennerei am 3. März durch die Scaent Group aus den Nieder-landen, die die Brennerei bereits am 24.November wieder in Betrieb nehmen.
2011:   Als erste Abfüllung eines länger gereiften Single Malts aus der neuen Produktion wird am 16. Dezember 2011 der Glenglassaugh Revival abgefüllt
2013:   Übernahme der Glenglassaugh Brennerei im März 2013 durch die BenRiach Distillery Co.
2012:   Eröffnung des Besucherzentrums, Abfüllung des Glenglassaugh Revival
2014:   Markteinführung des getorften Glenglassaugh Torfa (20 ppm) und von acht Einzelfassabfüllungen
2015:   Abfüllung von weiteren Einzelfässern
2017:   Markteinführung von drei nachgelagerten Glenglassaugh Malts (finished)
2009:   Start für die zusätzliche Herstellung eines torfig-rauchigen Single Malts
2016:   Aufkauf der BenRiach Distilery Co., zu der auch Glenglasaugh gehört, durch das US-amerikanische Unternehmen Brown-Forman.

Glenugie

stillgelegt und teilweise abgerisscen

Informationen zur Brennerei Glenugie

Produktionssituation:   stillgelegt und teilweise abgerisscen
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Glen-ugie
bedeutung:   geschütztes Tal
Lage:   Peterhead, Aberdeenshire
Wasser:   Wellington spring
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 14.775 Liter Inhalt ; 2 spirit stills mit je 15.911 Liter Inhalt.
Verwendung in folgenden Blends:   Long John

Geschichte der Brennerei Glenugie

1831:   Donal, McLeod & Co. gründetn die Invernettie Brennerei im gleichnamigen Vorort von Peterhead
1837:   Namensänderung in Glenugie und Umwandlung in eine Brauerei
1875:   Scottish Highland Distillers & Co. Kauft die Brauerei und baut sie in eine Brennerei um
1879:   Schließung der Brennerei
1882:   George Whyte & Co. kauft die Brennerei, geht aber im gleichen Jahr in Konkurd
1915 :   1915 - 1923 ruht die Produktion
1925:   Erneute Schließung
1937:   Seager Evans & Company Ltd. erwirbt die Brennerei
1956:   Schenley Industries Inc. übernimmt Seager Evans. Die Zahl der Brennbalsen wird von zwei auf vier verdoppelt
1963:   Die eigene Malzproduktion wird eingestellt.
1971:   Seahger Evans ändert den Namen in Long John International Ltd.
1974:   Schenley verkauft Long John International an Whitbread & Company
1983:   Schließung der Brenenrei und Verkauf der Gebäude

Glenury Royal

Diageo

abgerissen

Informationen zur Brennerei Glenury Royal

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Glen-urie
bedeutung:   Tal der Eiben
Eigentümer:   Diageo
Lage:   Stonehaven
Wasser:   aus dem River Cowie
Brennblasen (stills):   2 wash stills ; 2 spirit srills

Geschichte der Brennerei Glenury Royal

1825 :   Captain James Barclay gründet die Glenury Brennerei nahe Peterhead.
1858:   Verkauf an William Ritchie
1938:   Joseph Hobbs erwirbt die Brennerei im Auftage von Associated Scottish Distilleries/Train & Macintyre
1953 :   Verkauf der Destillerie an Distillers Company Ltd. (DCL)
1985:   Schließung der Brennerei
1992:   Verkauf an ein Immobilienunternehmen
1993:   Abriss der Brennereigebäude
1835:   König Wiloliam IV.zeichnet die Glenury Destillerie mit dem Zusatz Royal aus
1928:   Glenury wird bis 1937 geschlossen
1965:   Verdopplung der Zahl der Brennblasen auf nunmehr vier
1968:   Die eigene Malzherstellung wird beendet

Lochside

Brechin Road, Montrose, Angus DD10 9 AD

Chivas Brothers (Pernod Ricard)

abgerissen

Informationen zur Brennerei Lochside

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Lochsaid
bedeutung:   Seenplatte oder Seeseite
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard)
Lage:   An der A 92 im Norden der Stadt Montrose
Anschrift:   Brechin Road, Montrose, Angus DD10 9 AD
Stilrichtung:   Leicht und mild, zarte Rauchnoten, malzig und süßlich
Wasser:   Eigener Tiefbrunnen
Maischebottiche:   1 x 6,0 Tonnen
Gärbottiche:   9 x 35.000 Liter
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 20.000 Liter, 2 spirit stills mit je 20.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Verwendung in folgenden Blends:   McNab

Geschichte der Brennerei Lochside

1957:   Joseph W. Hobbs nimmt mit der Macnab Distillery Ltd. in der alten James Deuchar Brauerei das Brennen von Grain Whisky auf.
1961:   Die Produktion von Malt Whisky wird aufgenommen.
1964:   Joe Hobbs tritt die Nachfolge seines verstorbenen Vaters an
1971:   Einstellen der Produktion in der Lochside Brennerei
1973:   Destilerias y Crianza del Whisky aus Spanien kauft die Lochside Brennerei und nimmt die Produktion wieder auf. Später Übernahme des spanischen Eigners durch Pedro Domecq.
1992:   Im Mai wird letztmalig Whisky gebrannt und danach die Anlage eingemottet.
1994:   Allied Lyons schluckt Pedro Domecq und firmiert um in Allied Domecq
1997:   Die technische Anlage und aller reifender Whisky wird aus der Lochside Brennerei entfernt.
2005:   Ein Feuer zerstört Teile des Gebäudes. Abriss des vom Einsturz gefährdeten Restes der Lochside Brennerei.
1781:   Bau der Lochside Brauerei in Montrose

Lone Wolf

Balmacassie DRive, Eilon AB41 8QR

Lonewolf Spirits Ltd. (Brewdog

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Lone Wolf

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Loun-wulf
bedeutung:   einsamer Wolf
Eigentümer:   Lonewolf Spirits Ltd. (Brewdog
Lage:   Nördlich von Aberdeen
Anschrift:   Balmacassie DRive, Eilon AB41 8QR
Telefon:   0044-1358-724 924
Besucherzentrum:   ja
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 3.000 Liter Inhalt und drei boiling-balls ; 1 spirit still mit 3.000 Liter Inhalt, angeschlossen an ein Kondensatorsystem, das intensiven Einfluss auf den enstehendn new make erlaubts

Geschichte der Brennerei Lone Wolf

2015:   Die Brwedog Brauerei steigt in das Spirituosengeschäft ein.
2017:   erste Produktion von Whisky

North Port

Brechin, Angus DD9 6BE

Mitchell Brothers Ltd.(Diageo)

Abgerissen 1993

Informationen zur Brennerei North Port

Produktionssituation:   Abgerissen 1993
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Norß Port
bedeutung:   Nördliches Tor
Eigentümer:   Mitchell Brothers Ltd.(Diageo)
Lage:   Nördlich der Stadtmitte
Anschrift:   Brechin, Angus DD9 6BE
Stilrichtung:   Torfig, salzig, leicht rauchig
Malz:   örtliche Lieferanten
Wasser:   Loch Lee und Den Burn
Brennblasen (stills):   1 wash still, 1 spirit still
Brennereikapazität:   450.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Heather Dew und Glen Dew

Geschichte der Brennerei North Port

1820:   David Guthrie gründet in Brechin die Townshead Brennerei
1823:   Die Söhne David, John und Alexander helfen ihrem Vater in der Whiskyproduk-tion. Umbenennung der Townshead Brennerei in Brechin
1825:   Gutrie, Martin & Co betreibt nun die Brehcin Brennerei
1922:   Übernahme der Brennerei durch die Distillers Company Ltd. (DCL)
1928:   Schließung der Brennerei
1937:   Die Brechin Brennerei ist wieder in Betrieb
1939:   Namenswechsel von Brechin in North Port Brennerei
1983:   Stilllegung der North Port Brennerei
1993:   Abriss der Brennerei. Auf dem Gelände steht heute ein Supermarkt.

Royal Lochnagar

Crathie, Ballater, Aberdeenshire AB35 5TB

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Royal Lochnagar

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Loch-ná-gaar
bedeutung:   See des Gelächters
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   nahe der B 976 neben Balmoral Castle
Anschrift:   Crathie, Ballater, Aberdeenshire AB35 5TB
Telefon:   0044-1339-742 700
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   leicht rauchig, milde malzige Süße
Webseite:   www.malts.com
Malz:   von den UD-Maltings in Glenesk und Roseisle
Wasser:   aus Quellen am Lochnagar
Maischebottiche:   1 x 5,4 Tonnen,; Edelstahl
Gärbottiche:   2 x 27.000 Liter, Holz: 1 x schöttishce Lärche, 2 x Oregon Pine
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 6.191 Liter, 1 spirit still mit 5.450 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   500.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   VAT 69, Johnnie Walker (Black und Blue Label)

Geschichte der Brennerei Royal Lochnagar

1845:   John Begg errichtet am Südufer des River Dee die New Lochnagar Brennerei als Nachfolgerin einer Lochnagar Brennerei, die 1826 am Fuße des Berges Lochnagar gebaute wurde, aber 1841 durch Brandstiftung abbrannte
1848:   Die Lochnagar Brennerei darf nach einem Besuch der Queen Victoria die Zusatzbezeichnung royal tragen.
1882:   Nach dem Tode von John Begg übernimmt die Familie die Brennerei.
1902:   Die Familie Begg führt die Brennerei nun mit der John Begg Ltd. weiter
1916:   Verkauf der Royal Lochnagar Brennerei an John Dewar & Sons
1925:   John Dewar & Sons geht auf in der Distillers Company Ltd. (DCL)
1930:   Scottish Malt Distillers (SMD) übernimmt die Verwaltung aller in der DCL vereinten Malt Brennereien
1963:   Modernisierung der Royal Lochnagar Brennerei
1990:   Bau eines Besucherzentrums
2004:   In der Reihe Rare Malts erscheint ein Royal Lochnagar von 1974
2008:   Die Abfüllung in der Reihe Distiller's Edition hat eine Nachlagerung im Moscatel-Fass
2010 :   Für die Reihe Manager's Choice wird ein Einzelfass von 1994 abgefüllt

Tullibardine

Blackford, Auchterarder, Perthshire PH4 1QG

Tullibardine Distillery Ltd.(Picard Vins & Spiriteaux, Frankreich)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Tullibardine

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Eastern Highlands
Aussprache:   Tulli-bárdin
bedeutung:   Hügel von Bardine
Eigentümer:   Tullibardine Distillery Ltd.(Picard Vins & Spiriteaux, Frankreich)
Lage:   an der A9 zwischen Stirling und Auchterarder, nahe Blackford
Anschrift:   Blackford, Auchterarder, Perthshire PH4 1QG
Telefon:   0044-1764-682 252
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   weich, trocken, würzig, leichte Süße mit Anflug von bitteren Noten
Webseite:   tullibardine.com
Malz:   Concerto von fremden Mälzereien
Wasser:   The Danny Burn
Maischebottiche:   1 x 6,2 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   9 x 38.619 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 21.581 Liter, 2 spirit stills mit je 16.392 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,0 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Highland Queen und Muirhead

Geschichte der Brennerei Tullibardine

1949:   Der bekannte Architekt Delme Evans erbaut die Brennerei unter Einbeziehung einer schon für 1488 nachgewiesenen Brauerei für die Tullibardine Distillery.
1953:   Die Tullibardine Brennerei wird an Brodie Hepburn Ltd. verkauft
1971:   Invergordon Distiller Ltd.s übernehmen Brodie Hepburn Ltd. mit Tullibardine
1973:   Verdopplung der Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1993:   Whyte & Mackay (Tochter der Fortune Brands) kauft Invergordon Distillers Ltd.
1994:   Die Tullibardine Brennerei wird stillgelegt.
1996:   Namensänderung für Whyte & Mackay in Jim Beam Brands (Greater Europe)
2001:   JBB (Greater Europe) wird in einem Management-buy-out von Fortune Brands abgekauft und unter dem Namen Kyndal weitergeführt.
2003:   Rückbenennung von Kyndal in Whyte & Mackay. Im gleichen Jahr übernimmt ein privates Investorenkonsortium um Michael Beamish die Tullibardine Distillery und erweckt die Brennerei zum Jahresende aus dem Dornröschenschlaf
2004:   Erste Abfüllungen der neuen Eigentümer erscheinen auf dem Markt
2011:   Das Investorenkonsortium verkauft die Brennerei an Picard Vins & Spiriteaux, Frankreich
2013:   Markteinführung von Tullibardine Sovereign, 225 Sauternes, 228 Burgundy, 500 Sherry, 20 und 25 year old
2015:   Markteinführung eines Tullibardine 60 year old
2018:   Tullibardine The Murray Marsala Finish kommt in den Markt
2020:   Markteinführung von Tullibardine Double Wood Finish

Southern Highlands

Die Malts aus diesem Breich haben Ähnlichkeit mit den Vertretern aus der Speyside. Sie bie-ten einen leichten Körper bei deutlicher Süße. Die Aromen umfassen Blumen, Heidekraut, Honig und Gewürze. Im Unterschied zum Speyside Malt weisen sie den für Hochland Malts typischen trockenen Abgang auf. Die stark getorfte Variante von Edradour trägt den Namen Ballechin, geschaffen von Iain Henderson, dem langjährigen Manager bei Laphroaig..

Southern Highlands

BrennereiOrt(letzter) EigentümerBetriebsmodus

Aberfeldy

Dewars World of Whisky, GB -Aberfeldy, Perthshire PH15 2EB

John Dewar & Sons (Bacardi)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Aberfeldy

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Southern Highlands
Aussprache:   Aber-féldie
bedeutung:   Mündung des St. Paldoc
Eigentümer:   John Dewar & Sons (Bacardi)
Lage:   Östlich des gleichnamigen Ortes an der A 827 und dem River Tay
Anschrift:   Dewars World of Whisky, GB -Aberfeldy, Perthshire PH15 2EB
Telefon:   0044 1887 822010
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht torfig, fruchtig mit einem weichen, runden Geschmack
Webseite:   www.aberfeldy.com
Malz:   von UDV Maltings
Wasser:   Pitilie Burn
Maischebottiche:   1 x 7,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   11 x 33.500 Liter, 8 x sibirische Lärche und 3 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash-stills mit je 16.600 Liter, 2 spirit-stills mit je 15.121 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   3,4 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Dewar's White Label, Dewar's Ancestor

Geschichte der Brennerei Aberfeldy

1896:   John und Tommy Dewar beginnen mit dem Bau einer neuen Brennerei in der Nähe der alten Pitilie Brennerei (aktiv 1825 –1867).
1898:   Produktionsbeginn im November
1917-1919:   Aberfeldy Brennerei geschlossen.
1925:   Verschmelzung von Aberfeldy mit der Distillers Company Limited (DCL).
1929:   Übergabe von DCL an die Scottish Malt Distillers (SMD).
1972-1973:   Umbauarbeiten mit Schließung der floor maltings und Erweiterung der Produktionskapazität von zwei auf vier Brennblasen.
1987:   Übernahme von DCL und SMD durch Guinness, Weiterführung in deren Spirituosensparte United Distillers (UD), heute Diageo
1991:   Erste offizielle Abfüllung als Flora & Fauna: Aberfeldy 15 years old.
1998:   Wegen kartellrechtlicher Auflagen muss Diageo sich von Dewar & Sons trennen und verkauft das Unternehmen an Bacardi.
2000:   Eröffnung des vorzüglich ausgestatteten Besucherzentrums Dewar´s World of Whisky, jährlich ca.40.000 Besucher. Abfüllung eines Aberfeldy 25 years old.
2005:   Ablösung des 25 jährigen Aberfeldy durch einen 21 jährigen.
2009:   Zwei Single Cask-Abfüllungen mit einer Reifung von 18 Jahren kommen in den Markt
2010 :   Es folgt ein Single Cask 19 year old - nur für den französischen Markt
2011:   Der Single Cask 14 year old ist wieder für alle da!
2014:   Ein externer Gärbottich wird hinzugefügt. Verpackung und Flaschen erhalten ein neues Design. Ein Aberfeldy 18 y.o. erweitert die Angebotspalette, ist aber nur für den duty free-Bereich bestimmt.
2015:   Aberfeldy 16 year old kommt in den Markt
2018:   Im duty-free-Bereich erscheinen Aberfeldy 16 year old und der Aberfeldy 21 year old Madeira Cask Finish

Blair Athol

Perth Road, Pitlochry, Perthshire PH16 5LY

United Distillers plc. (Diageo)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Blair Athol

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Southern Highlands
Aussprache:   Blär Aßoll
bedeutung:   Ebene von Atholl
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   in Pitlochry, 25 Meilen nördlich von Perth an der A 9
Anschrift:   Perth Road, Pitlochry, Perthshire PH16 5LY
Telefon:   0044 1796 842 003
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   mittelsüß, würzig, nussig, Anflug von Schärfe
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Glen Ord Maltings (Diageo).
Wasser:   Allt Dour Burn (Otterbach)
Maischebottiche:   1 x 8,2 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 30.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 33.000 Liter, 2 spirit stills mit je 11.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Bell's, Johnnie Walker Blue Label

Geschichte der Brennerei Blair Athol

1798:   Gründung der Aldour Brennerei durch John Stewart und Robert Robertson
1825:   Erweiterung der Brennerei durch Robert Robertson und Namensänderung in Blair Athol
1816:   Übergang der Brennerei an Alexander Connacher & Co.
1832:   Schließung der Brennerei
1852:   Die Brennerei ist als produzierend dokumentiert
1882:   Peter Mackenzie & Company Ltd aus Edinburgh übernehmen die Brennerei und bauen sie weiter aus
1932:   Schließung der Brennerei
1933:   Arthur Bells & Sons übernimmt Peter Mackenzie & Co.Ltd.
1949:   Die Produktion wird nach Renovierung des Betriebes wieder aufgenommen
1973:   Ausbau der Produktionskapazität durch Erweiterung von 2 auf 4 Brennblasen
1985:   Guiness kauft Arthur Bells & Sons
1987:   Eröffnung des Besucherzentrums
:   Offizielle Abfüllungen sind Blair Athol 12 year old in der Flora & Fauna Serie und Blair Athol 27 year old in der Rare Malts Selection
1990:   In der Reihe Flora & Fauna erscheint der Blair Athol 12 Years Old als erste Originalabfüllung
2010 :   Nur im Laden der Brennerei erhältlich: Blair Athol First Fill Sherry Cask, abgefüllt in Fassstärke (55,8 Vol%)
2017:   Diageo bringt in der Serie Special Releases einen Blair Athol 23 years Old-

Deanston

Doune, Perthshire FK16 6AG

Burn Stewart Distillers plc. (Distell Group)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Deanston

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Southern Highlands
Aussprache:   Diensten
bedeutung:   Dean's farm
Eigentümer:   Burn Stewart Distillers plc. (Distell Group)
Lage:   Am River Teith, an einer Stichstrasse von der A 84
Anschrift:   Doune, Perthshire FK16 6AG
Telefon:   0044 1786 843 010
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Frisch, weich, leichte Süße mit einem Anflug von Honig.
Webseite:   www.deanstonmalt.com
Malz:   Aus fremden Mälzereien
Wasser:   River Teith
Maischebottiche:   1 x 10,5 Tonnen, Gußeisen
Gärbottiche:   8 x 60.000 Liter ; Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 17.500 Liter, 2 spirit stills mit je 15.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Scottish Leader, Black Prince, Burberry

Geschichte der Brennerei Deanston

1965:   James Finlay & Co. und Brodie Hepburn Ltd.(Deanston Distillery Co.) bauen eine Weberei aus dem Jahre 1875 um in die Deanston Brennerei.
1966:   Produktionsbeginn
1971:   Der erste Single Malt aus der Deanston Brennerei wird als Old Bannockburn vermarktet
1972:   Übernahme von Deanston durch Invergordon Distillers
1974 :   Erste Abfüllung eines Deanston Single Malts
1982:   Schließung der Deanston Brennerei
1990:   Burn Stewart Distillers kauft die Deanston Brennerei
1991:   Wiederaufnahme der Produktion
1999:   CL Financial kauft 18 Prozent der Aktien an Burn Stewart Distillers mit den Brennerein Deanston und Tobermory
2002:   CL Financial übernimmt die restlichen Aktien an Burn Stewart
2003:   CL World Brands ist nun die Spirituosenbranche von CL Financial und kauft die Bunnahabhain Brennerei hinzu.
2006:   Deanston 30 Years Old wird abgefüllt
2010:   Deanston Virgin Oak mit Reifung im frischen Eichenfass kommt in den Handel
2012:   Eröffnung eines Besucherzentrums
2013:   Burn Stewart Distillers mit den Brennereien Bunnahabhain, Deanston und Tobermory wird von der südafrikanischen Distell Group übernommen.
2014:   Markteinführung des Deanston 18 Years Old Cognac Finish - nur für die USA.
2015:   Markteinführung des Deanston 18 year old

Edradour

Pitlochry, Perthshire PH16 5JP

Signatory Vintage Scotch Whisky Co. Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Edradour

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Southern Highlands
Aussprache:   Edra-dauer
bedeutung:   Zwischen zwei Bächen
Eigentümer:   Signatory Vintage Scotch Whisky Co. Ltd.
Lage:   An der A 924 kurz außerhalb des Dorfes Moulin
Anschrift:   Pitlochry, Perthshire PH16 5JP
Telefon:   0044 1796 472 095
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht, cremig, würzig, trocken und malzig.
Webseite:   http://www.edradour.com
Malz:   Concerto Gerste von fremden Mälzereien
Wasser:   Burn Water (lokale Quellen am Moulin Moor)
Maischebottiche:   1 x 1,15 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   4 x 5.500 Liter, Oregon Pine
Brennblasen (stills):   2 wash stilsl mit 4.218 Liter, 2 spirit stilsl mit 2.179 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   500.000 Liter Alkohol (davon 26.000 Liter heavily peated Ballechin)

Geschichte der Brennerei Edradour

1825:   Vermutliche Gründung als Glenforres durch eine Gemeinschaft von Farmern
1837:   Erste urkundliche Erwähnung einer Edradour Brennerei
1841:   Die Interessengemeinschaft der Bauern firmiert als John McGLashan & Co. Beginn der Produktion für eine Vermarktung des Destillates.
1933:   William Whiteley & Co., Tochter der amerikanischen Gruppe J.G.Turney & Sons, übernimmt die Edradour Brennerei. Edradour wird Hauptbestandteil des King Ransome Blends
1982:   Übernahme von William Whiteley & Co. durch Campbell Distillers Ltd, eine Tochter des Spirituosenkonzerns Pernod Ricard. Bau eines Besucherzentrums.
1986:   Erste Originalabfüllung als Edradour Single Malt 10 years old
2002:   Verkauf der Edradour Brennerei am 22.07.2002 an den Unabhängigen Abfüller Signatory Vintage Scotch Whisky Co. Ltd.
2006:   Erste Abfüllung eines Ballechin Single Malt. Ballechin ist ein von Iain Hender-son, früher Manager bei Laphroaig, gebrannter sehr rauchig-torfiger Malt.
2007:   Abfüllung des Ballechin Edition 2, gereift im Madeira Fass
2008:   Abfüllung des Ballechin Edition 3, gereift im Port pipe
2009:   Abfüllung des Ballechin Edition 4, gereift im Oloroso Sherry Fass
2010:   Abfüllung des Ballechin Edition 5, gereift im Marsala Fass
2011:   Abfüllung des Ballechin Edition 6, gereift im Bourbon Fass
2012:   Abfüllung des Ballechin Edition 7, gereift im Madeira Fass
2013:   Abfüllung des Ballechin Edition 8, gereift im Sauternes Fass
2014:   Erste Abfüllung eines Ballechin 10 Years Old
2015:   Abfüllung eines Edradour 15 year old unter dem Namen Fairy Flag
2014:   Antrag zum Bau einer zweiten, identischen Produktionsanlage
2018:   Im Februar Produktionsbeginn in der neuen Anlage Edradour II

Glengoyne

Dumgoyne, Killearn, Stirlingshire G63 9LB

Ian Macleod Distillers

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glengoyne

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Southern Highlands
Aussprache:   Glen-góin
bedeutung:   Tal der wilden Gänse
Eigentümer:   Ian Macleod Distillers
Lage:   Südlich von Killearn an der A 81 zwischen Glasgow und Aberfeldy
Anschrift:   Dumgoyne, Killearn, Stirlingshire G63 9LB
Telefon:   0044-1360-550-254
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Reich und aromatisch, trocken, leicht, zarte Sherry-Noten
Webseite:   glengoyne.com
Malz:   Golden Promise und Optic von J.P.Simpson’s & Co.
Wasser:   The Distillery Burn in den Campsie Falls
Maischebottiche:   1 x 3,8 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 19.000 Liter, Douglas Fichte
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 19.000 Liter, 2 spirit stills mit je 5.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,1 Mill. Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Famous Grouse, Laing’s, Cutty Sark

Geschichte der Brennerei Glengoyne

1833:   Die Familie Edmonstone erhält eine Brennlizenz für ihre Brennerei Burnfoot of Dumgoyne
1867:   Archibald C.McLelland kauft die Brennerei auf
1876:   Lang Brothers erwerben die Burnfoot Brennerei, Umbenennung in Glen Guin
1905:   Änderung des Namens in Glengoyne
1910:   Einstellen der eigenen Malzherstellung (floor malting)
1965:   Robertson & Baxter übernehmen Lang Brothers. Renovierung der Glengoyne Brennerei mit Aufstockung der Zahl der Brennblasen von zwei auf drei.
2003:   Ian Macleod Distillers Ltd. erwirbt die Glengoyne Brennerei von der Edrington Group, in der Robertson & Baxter aufgegangen war.
2006:   Neun Einzelfässer werden als Auswahl (Choice) von Stillman, Mashman und Manager abgefüllt
2007 :   Nun darf auch der Warehousekeeper zwei Fässer auswählen
2008 :   Markteinführung von Glengoyne Heritage Gold, 16 year old Shiraz Cask Finish und drei Einzelfassabfüllungen
2009:   Markteinführung von Glengoyne 12 years old, 40 years old und zwei Einzelfassabfüllungen
2010:   Abfüllung von je einem Einzelfass der Jahrgänge 1987 und 1997
2011:   Abfüllung eines 24 Jahre alten Einzelfasses
2012:   Markteinführung von Glengoyne 15 und 18 years old sowie eines Glengoyne Cask Strength ohne Altersangabe
2013:   Abfüllung eines Glengoyne 35 years old
2014:   Markteinführung des Glengoyne 25 years old
2018:   Markteinführung von Glengoyne Balbaine, Cuartillo und PX Finish
2019:   Glengoyne Legacy erscheint

Glenturret

The Hosh, Crieff, Perthshire PH7 4HA

The Edrington Group

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenturret

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Southern Highlands
Aussprache:   Glen-torrit
bedeutung:   Tal des trockenen Flusses
Eigentümer:   The Edrington Group
Lage:   nördlich von Crieff an der A 822 zwischen der A 9 und der A 85
Anschrift:   The Hosh, Crieff, Perthshire PH7 4HA
Telefon:   0044-1764-656 565
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   leicht und geschmeidig, malzig mit Sherry-Noten
Webseite:   theglenturret.com
Malz:   von den Saladin-Maltings in Tamdhu
Wasser:   Loch Turret
Maischebottiche:   1 x 1,05 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 6.300 Liter, Douglasie
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 12.500 Liter, 1 spirit still mit 6.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   500.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Famous Grouse

Geschichte der Brennerei Glenturret

1775:   Schwarzbrenner betreiben die illegale Hosh Distillery
1818:   John Drummond ist als Betreiber der Hosh Brennerei gemeldet
1826:   Eine nahe gelegene Brennerei trägt den Namen Glenturret, diese verschwindet aber vor 1852
1875:   Die Hosh Brennerei übernimmt den Namen Glenturret
1903:   Neuer Eigentümer von Glenturret wird Mitchell Brothers Ltd.
1921:   Die Produktion wird eingestellt, nur die Lagerhäuser bleiben genutzt
1929:   Mitchell Brothers Ltd. ist pleite. Die technische Ausrüstung der Brennerei wird abgebaut und die Gebäude landwirtschaftlicher Nutzung zugeführt
1957:   James Fairlie kauft die Gebäude und rüstet sie wieder mit den notwendigen Anlagen aus
1959:   Die Produktion in der Glenturret Brennerei wird wieder angefahren
1981:   Remy-Cointreau kauft Glenturret und baut ein Besucherzentrum, das schnell zum Besuchermagneten wird
1987:   Towser, der Mäusejäger der Brennerei, stirbt am 20. März 1987. Die Katze erlegte in 24 Dienstjahren“exakt 28.899 Mäuse und schaffte es damit in das Guinness Buch der Rekorde
1990:   Übernahme der Glenturret Brennerei durch Highland Distillers
1991:   Towser wird posthum mit einer eigenen Statue geehrt
1999:   The Edrington Group und William Grant & Sons erwerben Highland Distillers und gründen hierfür The 1887 Company (70% Edrington, 30% Wm Grant)
2002:   Das Besucherzentrum wird umgebaut, erweitert und als The Famous Grouse Experience zur neuen Heimat des bekanntesten Moorhuhns in Schottland
2012:   Umstellung der Produktion auf den Ruadh Maor Single Malt aus intensiv getorftem Malz (100 ppm Phenol) um in einiger Zeit unabhängig vom Zukauf intensiv getorfter Islay-Malts für die Produktion des Blends The Black Grouse zu werden. Für den Glenturret Single Malt werden nur noch wenige Chargen pro Jahr gebrannt.
2014:   Markteinführung des Vintage 1986 Single Cask und eine Triple Wood
2015:   Markteinführung der The Brock Malloy Edition sowie Glenturret Triple Wood, Sherry und Peated.
2019 :   Die Lallique Group und der Schweizer Hansjörg Wyss kaufen die Brennerei

Wolfcraig

Wolfcraig Distillery Ltd.

Informationen zur Brennerei Wolfcraig

Land:   Schottland
Region:   Southern Highlands
bedeutung:   Wolfsklippe
Eigentümer:   Wolfcraig Distillery Ltd.
Lage:   Stirling
Webseite:   wolfcraig.com
Brennblasen (stills):   1 wash still , 1 spirit still
Brennereikapazität:   1,5 Mill. Liter jährlich

Geschichte der Brennerei Wolfcraig

2020:   Einreichung des Bauantrags im Oktober 2020
2017:   Michael und Jamie Lunn gründen mit John Moore am 22.02.2017 die Wolfcraig Distillery Ltd..
2021:   Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2021 vorgesehen.
2022:   Geplanter Produktionsbeginn

Speyside

Speyside ist mit über 40 aktiven Brennereien der Motor der schottischen Whiskyproduktion. Speyside Malts sind leichter als die anderen Highland Malts. Sie bieten allgemein eine Süße und fruchtige Aromen von Birne, Apfel, Banane sowie blumige Noten von Nelken, Rosen und sind sehr komplex und subtil. Gebrannt aus nicht bis sehr leicht getorften Malz. Häufig ist ein Hauch von Torf vorhanden. Viele Speyside Malts reifen im Sherryfass.
In letzter Zeit tauchten von einigen Speyside Brennereien auch mittel bis stark getorfte Vari-anten auf dem Markt auf (BenRiach, Benromach, Tomintoul).

Speyside

BrennereiOrt(letzter) EigentümerBetriebsmodus

Aberlour

Aberlour, Banffshire AB3 9P

Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Aberlour

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Aberlauer
bedeutung:   Mündung des Lour
Eigentümer:   Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard)
Lage:   im gleichnamigen Ort an der A 95 und dem River Spey
Anschrift:   Aberlour, Banffshire AB3 9P
Telefon:   0044 1340 881249
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   typischer Speyside, leichte Süße, komplex, fruchtig, würzig und nussig
Webseite:   www.aberlour.com
Malz:   Optic, Oxbridge, Braemar, Popino & Concerto
Wasser:   Quellen am Ben Rinnes
Maischebottiche:   1 x 12 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 70.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash-stills zu je 21.310 Liter, 2 spirit-stills (20.000 und 15.456 Liter)
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   3.8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Clan Campbell

Geschichte der Brennerei Aberlour

1826:   James Gordon und Peter Weir gründen die erste Aberlour Brennerei.
1827:   Peter Weir zieht sich zurück, James Gordon setzt die Arbeit alleine fort.
1879:   Nach einem Feuer Neugründung der Aberlour Brennerei durch den Bankier James Fleming, der auch Mitbesitzer der Dailuaine Brennerei ist. 1879 wird als das eigentliche Gründungsjahr angesehen.
1892:   Verkauf an Robert Thorne & Sons Ltd., Greenock.
1898:   Ein verheerendes Feuer zerstört große Teile der Aberlour Brennerei. Der bekannte Architekt Charles Doig wird mit dem Entwurf für den Wiederaufbau der Anlage beauftragt
1917-1919:   Keine Produktion bei Aberlour.
1921:   Verkauf an W.H. Holt & Sons - Besitzer einer Brauerei.
1945:   Verkauf an S. Campbell & Sons Ltd. und die Commercial Bank.
1962:   Ende der eigenen Herstellung von Malz nach dem floor malting-Verfahren.
1973:   Erweiterung der Produktionskapazität von zwei auf vier Brennblasen.
1974:   Pernod Ricard kauft S. Campbell & Sons - mit der Aberlour Brennerei.
2000:   Das neue Jahrtausend wird mit einer auf 2.000 Flaschen limitierten Edition des Aberlour à bunadh gefeiert. Die „Etiketten“ dieser Sonderabfüllung sind aus reinem Sterlingsilber.
2001:   Pernod Ricard kauft Chivas Brothers von Seagrams. Chivas Brothers fusioniert mit Campbell & Sons unter Beibehaltung des Namens Chivas Brothers.
2002:   Eröffnung eines Besucherzentrums in der Aberlour Brennerei.
2008:   Aberlour 18 years old ist nun auch außerhalb des französichen Marktes im Angebot
2013:   Markteinführung des Aberlour 2001 White Oak
2014:   Markteinführung des Aberlour White Oak Milenium 2004
2018:   Markteinführung von Aberlour Caasg Annamh

Allt-A-Bhainne

Glenrinnes, Dufftown, Banffshire AB55 4DI

Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Allt-A-Bhainne

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   aulta-wanje
bedeutung:   Milchbach
Eigentümer:   Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard)
Lage:   8 Meilen südwestlich von Dufftown an der B 9009
Anschrift:   Glenrinnes, Dufftown, Banffshire AB55 4DI
Telefon:   0044 1542 783200
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   ein leichter Malt, sanft, weich mit duftigen Aromen.
Webseite:   keine
Malz:   von fremden Mälzereien; die Hälfte des eingesetzten Malzes ist leicht getorft (bis zu 10 ppm)
Wasser:   Scurran und Rowantree burns
Maischebottiche:   1 x 8,4 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 42.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash-stills mit je 21.000 Liter, 2 spirit-stills mit je 13.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf (indirekt)
Brennereikapazität:   4,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Chivas Regal, 100 Pipers, Passport, Something Special

Geschichte der Brennerei Allt-A-Bhainne

1975:   Bau der Brennerei durch Chivas Brothers, Tochtergesellschaft von Seagram, Inbetriebnahme am 26.08.1975.
1989:   Anhebung der Produktionskapazität durch Erweiterung von zwei auf vier Brennblasen.
2001:   Pernod Ricard kauft Chivas Brothers von Seagrams und damit auch die Brennerei Allt À Bhainne.
2002:   Stilllegung der Brennerei im Oktober.
2005:   Wiederinbetriebnahme der Brennerei
:   
2018:   Markteinführung der ersten offiziellen Abfüllung: Allt-à-Bhainne NAS

Ardmore

Kennethmount, Huntly, Aberdeenshire AB54 4NH

Beam Suntory

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Ardmore

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Ardmór
bedeutung:   Große Anhöhe
Eigentümer:   Beam Suntory
Lage:   Unterhalb des Knockandy Hill an der Bahnstrecke Aberdeen-Inverness
Anschrift:   Kennethmount, Huntly, Aberdeenshire AB54 4NH
Telefon:   0044 1464 831 213
Besucherzentrum:   Nein
Stilrichtung:   Angenehm, vollmundig, leichte Honigsüße, malzig, leichtes Torfaroma.
Webseite:   www.ardmorewhisky.com
Malz:   Robert Kilguir, Kirkaldy
Wasser:   15 Quellen am Knockandy Hill.
Maischebottiche:   1 x 12,5 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   14: 4 mit je 60.000 Liter, 10 mit je 30.000 Litern; Douglas Fichte
Brennblasen (stills):   4 wash-stills mit je 15.000 Liter, 4 spirit-stills mit je 15.000
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   5,5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Ballantine's, Teacher´s Highland Cream

Geschichte der Brennerei Ardmore

1898-1899:   Adam Teacher, der Sohn von William Teacher, beginnt mit dem Bau der Brennerei. William Teacher stirbt vor der Fertigstellung des Neubaus.
1955:   Anhebung der Produktionskapazität durch die Erweiterung von von zwei auf vier Brennblasen.
1973:   Einrichtung eines Besucherzentrums.
1974:   Erneute Anhebung der Produktionskapazität durch die Erweiterung von von vier auf acht Brennblasen.
1976:   Allied Breweries (später Allied Domecq) übernimmt William Teacher & Sons mit der Ardmore Brennerei.
1999:   Zum 100-jährigen Jubiläum werden als erste Originalabfüllung ein 12 Jahre alter und ein 21 jähriger Malt vorgestellt, letzterer in limitierter Auflage.
2002:   Ardmore stellt als eine der letzten Brennereien die direkte Kohlebefeuerung der Brennblasen um auf die indirekte Erhitzung des Inhaltes der Brennblasen durch Dampf.
2005:   Übernahme durch Pernod Ricard, die aber durch Auflagen des Kartellamtes die Brennerei weiter verkaufen an Beam Global Wines & Spirits (Fortune Brands).
2007:   Als Standardabfüllung wird Ardmore Traditional angeboten
2015:   Namensänderung des Ardmore Traditional in Ardmore Tradition. Weiterhin kommen Ardmore Triple Wood und Ardmore Port Wood Finish auf den Markt.
2008:   Zusätzlich zur Standardabfüllung erscheinen Ardmore 25 und 30 years old
2014:   Ardmore Legacy - ebenfalls ohne Altersangabe - ersetzt den Ardmore Traditional
Hinweis:   Zusätzlich zum leicht torfigen Ardmore mit 12-14 ppm Phenolgehalt wird zeitweise auch ein ungetorfter Malt namens Ardlair für die Produktion von Blends gebrannt.

Auchroisk

Mulben, in der Nähe von Keith, Banffshire AB55 6XS

Justerini & Brooks (Diageo)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Auchroisk

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Och-roisk
bedeutung:   Furt am roten Fluß
Eigentümer:   Justerini & Brooks (Diageo)
Lage:   An der A 95 zwischen Keith und Aberlour
Anschrift:   Mulben, in der Nähe von Keith, Banffshire AB55 6XS
Telefon:   0044 1542 850 333
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Anflug von Sherry-Süße mit Eleganz und Finesse, leichte Torfnote
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Pauls Malt, Carnoustie
Wasser:   Dorie´s Spring
Maischebottiche:   1 x 11,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 51.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   4 wash-stills mit je 12.700 Liter, 4 spirit-stills mit je 7.900 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf durch öl-beheizten Boiler
Brennereikapazität:   5,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   J & B Rare

Geschichte der Brennerei Auchroisk

2012 :   Ein 1982 gebrannter Auchroisk wird mit einem Alter von 30 Jahren abgefüllt
1972:   Der Baubeginn unter der Leitung von Justerini & Brooks. Justerini & Brooks bilden zusammen mit W. A. Gilbey die Gruppe International Distillers & Vintners (IDV).
1974:   Fertigstellung der Brennerei und Produktionsbeginn.
1975:   Übernahme von IDV durch die Brauerei Watney Mann, die im Juli des Jahres mit Grand Metropolitan fusioniert. Letztere gehört inzwischen zu Diageo.
1978:   Abfüllung eines Singleton Particular für den japanischen Markt.
1986:   Erste Originalabfüllung Singleton (of Auchroisk) vermarktet.
2001:   Namenswechsel bei der Originalabfüllung von Singleton zu Auchroisk 10 year old in der Serie Flora & Fauna.
2003:   Abfüllung eines Rare Malts Selection 28 years, Vintage 1974.
2010:   Markteinführung von Manager' Choise Single Cask und Auchroisk 20 year old
2015:   Schließung der Brennerei für 5 Monate für Renovierungsarbeiten mit Einbau eines automatischen Kontrollsystems.
2016:   In der Special Releases Serie erscheint ein Auchroisk 25 Year Old

Aultmore

Keith, Banffshire AB55 6QY

John Dewar & Sons (Bacardi)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Aultmore

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Olt-mór
bedeutung:   Großer Bach
Eigentümer:   John Dewar & Sons (Bacardi)
Lage:   An der A 96 von Keith nach Elgin, nahe dem Abzweig nach Buckie
Anschrift:   Keith, Banffshire AB55 6QY
Telefon:   0044 1542 881 800
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Robust, eichentönig, leichte gut balanzierte Süße
Webseite:   www.aultmore.com
Malz:   Simpsons
Wasser:   Auchinderran Burn
Maischebottiche:   1 x 9,2 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 46.500 Liter, sibirisches Lärchenholz
Brennblasen (stills):   2 wash-stills mit je 15.540 Liter, 2 spirit-stills mit je 14.859 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   3,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Dewar´s, VAT 69,

Geschichte der Brennerei Aultmore

1896:   Baubeginn durch Alexander Edward, Besitzer der Benrinnes Brennerei und Mitgründer der Craigallachie Brennerei.
1897:   Produktionsbeginn.
1898:   Verdopplung der Produktion. Die Aultmore Brennerei wird das Unternehmen Oban & Aultmore-Glenlivet Distilleries Ltd. eingebracht.
1923:   Verkauf durch Alexander Edwart die Firma John Dewar & Sons.
1925:   Übernahme von John Dewar & Sons in die Distillers Company Limited. (DCL)
1930:   Übertragung an Scottish Malt Distillers (SMD).
1970:   Erweiterung der Produktionskapazität von zwei auf vier Brennblasen.
1987:   Diageo (UDV) übernimmt die DCL.
1991:   UDV bringt in der Flora & Fauna Serie den Aultmore 12 year old auf den Markt.
1996:   In der Rare Malts Selection wird ein Aultmore 21 year old, Vintage 1974 abgeboten.
1998:   Wegen kartellrechtlicher Auflagen verkauft Diageo das Unternehmen John Dewar & Sons mit Brennerei und Marke Dewar’s an Bacardi.
2004:   Bacardi bietet als erste eigene Originalabfüllung den Aultmore 12 year old.
2014:   Markteinführung von vier neuen Abfüllungen:12, 21 (nur für den duty free-Bereich), 25 und 30 year old
2015 :   Ergänzung der Angebotspalette um den Aultmore 18 year old

Ballindalloch

Ballindalloch, Banffshire AB37 9AA

Ballindalloch Distillery Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Ballindalloch

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Bällin-dalloch
bedeutung:   Name des Ballindalloch Estates
Eigentümer:   Ballindalloch Distillery Ltd.
Lage:   An der A 95 nahe Ballindalloch Castle
Anschrift:   Ballindalloch, Banffshire AB37 9AA
Telefon:   0044 - 1807 - 500 331
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   nicht getorft, fruchtig-weich
Webseite:   www.ballindallochdistillery.com
Malz:   eigener Anbau auf dem Ballindalloch Estate
Wasser:   eigene Quelle (Garline Springs)
Maischebottiche:   1 x 1 Tonne, Edelstahl mit einer Haube aus Kupfer
Gärbottiche:   4 x 10.000 Liter aus Douglas-Fichte
Brennblasen (stills):   1 wash still (Laternenform) mit 5.000 Liter ; 1 spirit still (mit boiling ball) mit 3.600 Liter
Befeuerung der stills:   indirekt
Brennereikapazität:   100.000 Liter

Geschichte der Brennerei Ballindalloch

2011:   Beginn der Planungsphase
2013:   Baubeginn
2014:   Produktionsbeginn am 22. September 2014
2015:   Am 16.April offizielle Eröffnung der Brennerei durch HRH Prince Charles
2012:   Gründung der Ballindalloch Distillery Limited Liability Partnership

Balmenach

Cromdale, Grantown, Morayshire PH26 3PF

Inver House Distillers (Pacific Spirit)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Balmenach

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Balménach
bedeutung:   Siedlung in der Mitte
Eigentümer:   Inver House Distillers (Pacific Spirit)
Lage:   nahe der A 95 von Grantown-on-Spey nach Bridge of Avon
Anschrift:   Cromdale, Grantown, Morayshire PH26 3PF
Telefon:   0044 1479 872569
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   kräftig, volles Aroma mit ausgeprägt nussigen und malzige Noten.
Webseite:   www.inverhouse.com
Malz:   UDV Maltings
Wasser:   Cromdale Burn
Maischebottiche:   1 x 7,6 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 40.000 Liter, Douglasienholz
Brennblasen (stills):   3 wash-stills mit je 13.600 Liter, 3 spirit-stills mit je 10.500 Liter.
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   2,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Peter Dawson, Johnnie Walker

Geschichte der Brennerei Balmenach

1824:   Der Farmer James MacGreggor erwirbt eine Brennlizenz und destillierte einige Jahrzehnte unter den Namen Balminoch.
1897:   Gründung der Balmenach Glenlivet Distillery Company und so erhält das Destillat der Brennerei nun den Namen Balmenach Glenlivet.
1922:   Die MacGreggor Familie verkauft die Brennerei an ein Konsortium,das von MacDonald Green, Peter Dawson und James Watson gebildet wird.
1925:   Dieses Konsortium tritt der Distillers Company Limited (DCL) bei.
1930:   Übertragung der Produktion auf die Scottish Malt Distillers (SMD).
1941:   Schließung der Brennerei.
1947:   Wiedereröffnung.
1962:   Anhebung der Produktionskapazität durch Erweiterung von vier auf sechs Brennblasen.
1964:   Die Herstellung des Malzes wird von Bodenmälzen (floor-malting) umgestellt auf das Mälzen in einer Saladin box.
1987:   Übernahme von SMD durch United Distillers (UD/Diageo)
1992:   Diageo stellt in der Flora & Fauna Serie als erste offizielle Abfüllung den Balmenach 12 year old vor.
1993:   Schließung der Brennerei im Mai.
1997:   Verkauf der Brennerei von United Distillers an Inver House Distillers.
1998:   Wiederaufnahme der Produktion am 2. Mai1998
2001:   Die thailändische Firma Pacific Spirits kauft Inver House auf.
2006:   International Beverage Holdings übernimmt Pacific Spirits UK und damit auch Inver House Distillers.
2009:   Zusätzliche Produktion von Caorunn Gin in einer Gin-Brennblase aus den 1920ern.
2012:   Aufnahme der zusätzlichen Produktion eines intensiv getorften Single Malts (50 ppm)
2014:   Austausch des gußeisernen Maischebottichs durch einen Bottich in Edelstahl, der aber die Kupferhaube des gußeisernen Kessel behält
Anmerkung:   Es gibt keine offizielle Abfüllung der Brennerei - Aberko in Glasgow füllt aber Balmenach Single Malt unter dem Namen Deerstalker ab!

Balvenie

Dufftown, Keith, Banffshire AB55 4DH

William Grant & Sons Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Balvenie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Bal-wénie
bedeutung:   Siedlung des Schlosses
Eigentümer:   William Grant & Sons Ltd.
Lage:   Am Nordende von Dufftown an der A941 in Richtung Craigellachie
Anschrift:   Dufftown, Keith, Banffshire AB55 4DH
Telefon:   0044-1340-820 373
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Leicht rauchig, aber mild am Gaumen. Delikat mit Honignoten. Im Nachklang lang anhaltend, klar, trocken mit einem Hauch Sherry.
Webseite:   www.thebalvenie.com
Malz:   eigenes floor-malting und Zukauf
Wasser:   Robbie Dubh
Maischebottiche:   1 x 10,2 Tonnen ; Edelstahl
Gärbottiche:   14 x 55.000 Liter ; 9 x Douglas-Tanne. - 5 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   5 wash-stills: 2 mit je 9.092 Liter, 3 mit je 12.729 Liter, 6 spirit-stills mit je 12.729.
Befeuerung der stills:   innenliegende Dampfspiralen
Brennereikapazität:   6,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Grant´s, Clan Macgregor

Geschichte der Brennerei Balvenie

1965:   2 weitere Brennblasen werden installiert.
1957:   Anhebung der Produktionskapazität durch Erweiterung von zwei auf vier Brenn-blasen
1893:   Destillationbeginn am 1. Mai des Jahres.
1955:   Modernisierung der Brennerei.
1892:   William Grant erbaut mit Material aus den Ruinen des Balvenie New House die Balvenie Distillery. Die technische Ausrüstung kommt teilweise aus den Bren-nereien Lagavulin und Glen Albyn.
1971:   Einbau von 2 weiteren Brennblasen, damit eine Gesamtzahl von 8 Brennblasen.
1973:   Erste offizielle Abfüllung eines The Balvenie Single Malts.
1982:   The Balvenie Founder´s Reserve wird vorgestellt, abgefüllt in einer nostal-gische Cognacflasche.
1990:   Eröffnung der Kininvie Brennerei auf dem Gelände der Balvenie Brennerei.
1997:   Goldmedaille an den Malt Master David Stewart für The Balvenie Double Wood, vermutlich die erste Nachlagerung in einem zweiten Fass (erste Reifung für ca. 12 Jahre im Bourbonfass, dann einige Monate im Sherryfass)
2001:   The Balvenie Islay Cask kommt auf den Markt. 17 Jahre gelagert im Bour-bonfass und 6 Monate in einem Fass mit Vornutzung für Islay Malt.
2002:   Abfüllung eines im Sherryfass gelagerten The Balvenie 50 year old. Ausbeute sind 83 Flaschen mit einem Preis von 6.000 £ pro Flasche.
2004:   Zum 30 jährigen Dienstjubiläum von Malt Master David Stewart wird der The Balvenie Thirty abgefüllt.
2012:   Ergänzung des erfolgreichen Balvenie Double Wood 12 Years Old um den Double Wood 17 Years Old
2013:   Einstieg in die Gruppe der Triple Wood-Abfüllungen mit Balvenie 12, 16 und 25 Years Old Triple Cask
:   Im wechselnden Angebot sind Abfüllungen von The Balvenie mit Nachlagerun-gen in Fässern aus unüblichem Eichenholz (toasted oak, new oak) oder mit Vor-nutzung (Port, Rum, Sherry).
2014:   Markteinführung von Balvenie Single Barrel 15 und 25 years old
2015:   Zu Ehren des Malt Master David Stewart erscheint der erste von insgesamt fünf Teilen des
2019:   Markteinführung von The Balvenie Stories
Anmerkung:   Neben ungetroftem Malz wird jährlich auf intensiv getorftes Malz (45-50 ppm) für ca. 100.000 Liter peated Balvenie eingesetzt.

Banff

Inverboyndie, Banff, Banffshire

Diageo

Abgerissen 1985

Informationen zur Brennerei Banff

Produktionssituation:   Abgerissen 1985
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Bänff
bedeutung:   Name der naheliegenden Stadt
Eigentümer:   Diageo
Lage:   Lag eine halbe Meile außerhalb von Banff an der B 9139
Anschrift:   Inverboyndie, Banff, Banffshire
Telefon:   entfällt
Besucherzentrum:   entfällt
Stilrichtung:   frisch , rauchig-süß, rund, harmonisch, fruchtig.
Webseite:   entfällt
Wasser:   Boin Burn auf der Fiskaidly Farm
Brennblasen (stills):   ehemals je 1 wash- und 2 spirit still
Brennereikapazität:   ehemals 0,9 Mill.Liter

Geschichte der Brennerei Banff

1863:   James Simpson junior erbaut in Inverboyndie die Banff Brennerei als Nachfolge für die 1824 von James McKilligan & Co in einem anderen Ortsteil errichtete Brennerei Mill of Banff. Umbenennung des Unternehmens in Simpson & Co.
1877:   Ein Feuer vernichtet am 9. Mai das Hauptgebäude der Brennerei; Mälzerei und Lagerhaus bleiben jedoch verschont. Ein schneller Wiederaufbau erlaubt bereits im Oktober die Wiederaufnahme der Produktion.
1921:   Verkauf von Anteilen an der Brennerei an Mile End Distillery Company.
1924:   Aufgabe der Dreifachdestillation.
1932:   Verkauf der Brennerei an Scottish Malt Distillers (SMD).
1941:   Am 16.08.1941 bombardiert eine deutscher Junkers Ju 88 das Lagerhaus N° 12 und tausende Liter Whisky verbrennen oder versickern. Bis Kriegsende diente die Brennerei als Unterkunft für Soldaten.
1959:   am 3. Oktober lösen Lötarbeiten eine Explosion der spirit still aus, die große Teile der Brennerei zertsört.
1983:   Distillers Company Limited (DCL) schließt Banff mit 10 weiteren Brennereien.
1985:   Ein Großteil der Gebäude der Brennerei wird demontiert.
1991:   Ein Feuer zerstört am 11. April die verbliebenen Gebäude der Brennerei.
2004:   Diageo bringt den Banff Vintage 1982, 21 year old als Rare Malts Selection auf den Markt.
2015:   Als Abfüllung des ältesten Single Malt der Brennerei gilt der von Gordon & MacPhail 2015 abgefüllte Banff 49 year old (gebrannt 1966)

BenRiach

Longmorn, by Elgin, Morayshire IV30 3SJ

BenRiach Distillery Co. (Brown Forman)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei BenRiach

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Ben-rí ak
bedeutung:   trister Berg
Eigentümer:   BenRiach Distillery Co. (Brown Forman)
Lage:   3 Meilen Südlich von Elgin an der A 941
Anschrift:   Longmorn, by Elgin, Morayshire IV30 3SJ
Telefon:   0044 1343 862888
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   blumige Noten mit milder Süße - teilweise auch sehr rauchig
Webseite:   www.benriachdistillery.com
Malz:   von unterschiedlichen Mälzereien.
Wasser:   The Burnside Springs
Maischebottiche:   1 x 6,08 Tonnen, Gusseisenl
Gärbottiche:   8 x 30.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 19.000 Liter, 2 spirit stills mit je 14.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   100 Pipers, Chivas Regal, Queen Anne, Clan Murray, Glen Bervie, Something Special

Geschichte der Brennerei BenRiach

1897- 1898:   Bau durch John Duff & Company, Besitzer der Longmorn Brennerei.
1899:   John Duff wird insolvent und verpfändet seine Firma. Letztendlich verkauft die Bank die Brennerei an die Longmorn Distilleries Co.
1900:   Die Brennerei stellt die Whiskyproduktion ein, die Mälzerei wird weitergeführt zur Belieferung der Longmorn Brennerei mit fertigem Malz.
1965:   Wiedereröffnung nach einer gründlichen Renovierung durch The Glenlivet Distillers Ltd.
1978:   Seagrams Distillers plc. übernimmt den Besitz und überträgt die Leitung der Brennerei an die Tochterfirma Chivas Brothers.
1983:   Benriach verarbeitet zusätzlich in Versuchschargen auch stark getorftes Malz.
1985:   Die Zahl der Brennblasen wird von 2 auf 4 erhöht.
1994:   Der erste offizielle Abfüllung ist der Benriach 10 year old.
1999:   Stilllegung der Bodenmälzerei (floor maltings) und Zukauf von Fertigmalz.
2001:   Pernod Ricard übernimmt Chivas Brothers aus dem Verkauf von Seagrams.
2002:   Einmotten der Brennerei im Oktober.
2004:   Die südafrikanische Investorengruppe Intra Trading kauft BenRiach zusammen mit Billy Walker, einem früheren Direktor von Burn Stewart. Der Kaufpreis beinhaltet 5.000 Fässer im Alter zwischen 3 - 34 Jahren. Änderung der Schreibweise von Brennerei und Marke der Brennerei in BenRiach. Wiederaufnahme der Produktion am 20.09.2004. Mit den ersten Abfüllungen unter den neuen Besitzern kommen auch rauchige Varianten von BenRiach aus den Versuchsproduktionen für Chivas Brothers auf den Markt.
2008:   Zukauf der Glendronach Brennerei
2010:   Markteinführung des dreifach destillierten BenRiach Horizons und des intensiv getorften BenRiach Solstice
2012 :   BenRiach Septendecim 17 year old sowie 10 weitere Jahrgangsabfüllungen kommen in den Markt
2013:   Übernahme der Glenglassaugh Brennerei
2014:   Zum Gedenken der Wiedereröffnung in 2004 wird ein BenRiach 10 Years Old abgefüllt
2015:   Neu in den Markt gelangen BenRiach Albriza, Dunder und Latada
Anmerkung:   Neben dem ungetorften BenRiach werden jährlich auch 150.000 Liter einer getorften Variante (35 ppm) produziert.
2016:   Broen Formann erwirbt die benRiach Distillers Co. mit den Brennereien BenRiach, GlenDronach und Glenglassaugh
2009:   Wiedereinführung des Malzens derGerste im eigenen Unternehmen

Benrinnes

Aberlour, Banffshire AB38 9WN

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Benrinnes

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Benrínnes
bedeutung:   spitzer Berg
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   Bei Milltown of Edinvillie an einer Nebenstrasse, die von der A 95 zur B 9009 führt.
Anschrift:   Aberlour, Banffshire AB38 9WN
Telefon:   0044 1340 872 600
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   mittelsüß mit Honignoten, sahnig, leichte Rauchnoten
Webseite:   www.malts.com
Malz:   von Diageos Mälzereien in Rosseisle und Burghead
Wasser:   Rowan Tree Burn, Scurran Burn, Benrinnes Spring
Maischebottiche:   1 x 8,6 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 41.500 Liter aus Oregon Pine
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 22.943 Liter, 4 spirit stills mit je 7.099 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Johnnie Walker Red & Black Label, J&B, Dewar’s

Geschichte der Brennerei Benrinnes

1826:   Die Lyne of Ruthrie Brennerei entsteht auf der Whitehoouse Farm.
1829:   Ein Unwetter schwemmt die Brennerei davon.
1834:   Neubau durch John Innes. Die Brennerei arbeitet mit 3 Brennblasen, da drei-fach gebrannt wird (triple distillation).
1838:   William Smith & Co. kauft die Brennerei, Umbenennung in Benrinnes.
1864:   Übernahme durch David Edward & Stuart, da William Smith & Co. Insolvenz anmelden muss.
1897:   Umfirmierung in Benrinnes-Glenlivet Distillery Ltd.
1922:   Übernahme durch John Dewars & Sons.
1925:   Verschmelzung von John Dewars & Sons mit der Distillers Company Ltd (DCL).
1930:   Vereinigung der DCL mit der Scottish Malt Distillers (SMD).
1955:   Renovierung der Anlage.
1964:   Das Bodenmälzen (floor maltings) wird durch das Kastenmälzen in der Saladin-box abgelöst.
1966:   Anhebung der Produktionskapazität durch Erweiterung von drei auf sechs Brennblasen.
1984:   Die Saladin-box hat ausgedient. Das Malz wird künftig von zentralen Mälzereien des Konzerns bezogen.
1991:   Erste Originalabfüllung als Benrinnes 15 year old in der Flora & Fauna Serie.
1996:   Eine weiter Originalabfüllung in der Rare Malts Selection: Benrinnes 21 y.o.
2009:   Als Special Release 2009 wird ein Benrinnes 23 years old abgefüllt.
2010:   Benrinnes Manager's Choice 1996 kommt in den Markt.
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2014:   Als Special Release wird ein Benrinnes 21 Years Old abgefüllt.
2012:   Automatisierung der Produktion, die nun von nur einem Mitarbeiter je Schicht durchgeführt werden kann.

Benromach

Invererne Road, Forres, Morayshire IV36 3EB

Gordon & MacPhail

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Benromach

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Ben rómech
bedeutung:   zotteliger Berg
Eigentümer:   Gordon & MacPhail
Lage:   Nördlich von Forres, nördlich der Eisenbahnlinie
Anschrift:   Invererne Road, Forres, Morayshire IV36 3EB
Telefon:   0044 1309 675 968
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   fruchtig-blumige Noten mit milder Süße, sanft torfig
Webseite:   www.benromach.com
Malz:   Moray Firth Maltings und andere Mälzereien.
Wasser:   Chapelton Springs
Maischebottiche:   1 x 1,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   13 x 11.000 Liter, schottisches Lärchenholz
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 7.500 Liter, 1 spirit still mit 5.000 Liter
Befeuerung der stills:   indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   700.000 Liter Alkohol, z.Zt liegt die Produktion bei ca. 200.00 Liter
Verwendung in folgenden Blends:   Glen Calder, Avonside, Spey Cast

Geschichte der Brennerei Benromach

1898:   Bau durch Benromach Distillers Co. Für den Bau konnte der bekannte Architekt Charles Doig gewonnen werden.
1900:   Verzögerte Inbetriebnahme im Mai durch die wirtschaftliche Depression, jedoch Schließung noch im gleichen Jahr.
1907:   Wiederinbetriebnahme durch Duncan MacCallum, geführt als Forres Brennerei.
1910:   Erneute Schließung.
1911:   Aufkauf und Wiederinbetriebnahme durch Harvey McNair & Co, London.
1914:   Der I. Weltkrieg führt zur Schließung der Brennerei.
1919:   John Joseph Calder erwirbt die Brennerei, um sie umgehend an Benromach Distillery Ltd zu verkaufen, die von einer Gruppe von Brauern gehalten wird.
1931:   Stilllegung der Brennerei.
1937:   Wiedereröffnung nach Übernahme von Joseph Hobbes.
1938:   Übernahme durch Associated Scottish Distilleries Ltd. (ASD), die noch im gleichen Jahr von National Distillers of America (NDA) gekauft wird.
1953:   Verkauf der Brennerei von NDA an Distillers Company Limited (DCL) und wird von der Scottish Malt Distillers Ltd. (SMD) betrieben.
1966:   Renovierung mit Einbau eines Dampfkessel mit Ölbefeuerung.
1968:   Ende der Malzproduktion durch Bodenmälzen (floor maltings).
1974:   Einbau von zwei weiteren Brennblasen.
1983:   Stilllegung am 24. März 1983 und Demontage der Ausrüstung wie Brennblasen nach der Übernahme der DCL durch United Distillers heure Diageo).
1993:   United Distillers verkauft die Brennerei an Gordon & MacPhail (G&M), die die technische Ausrüstung erneuern. Einbau von 2 Brennblasen.
1998:   Offizielle Wiedereröffnung der Brennerei am 15.10.1998 durch HRH Prince of Wales, der auch das erste gefüllte Fass mit seinem Namen signiert.
1999:   Eröffnung der Besucherzentrums am 02.08.1999.
2000:   Benromach wird Mitglied des Malt Whisky Trail
2004:   Benromach Traditional ist die erste Originalabfüllung aus der Produktion unter Gordon & MacPhail.
2006:   Benromach Organic kommt im Frühjahr auf den Markt.
2007:   Benromach Peat Smoke ist mit 55 ppm der erste intensiv getorfte Single Malt der Brennerei. Sonst sind für den Benromach Gehalte von 4-5 ppm üblich.
2008:   Benromach Golden Promise wird abgefüllt
2009:   Aus der neuen Produktion erscheint erstmals wieder ein Benromach 10 Years Old
2011:   Als erste Nachlagerung erscheint der Benromach Hermitage Finish
2013:   Eine weitere Nachlagerung ist der Benromach Sassicaia Wood Finish
2014:   Markteinführung des Benromach 5 Years Old (!), Benromach 100 Proof und Benromach Traveller's Edition.
2015:   Neue Abfüllungen sind: Benromach 15 year old und zwei Nachlagerungen im vorgenutzten Fass: Hermitage und Sassicaia
2017:   Markteinführung des Benromach Triple Distilled, Einbau von 9 weiteren Gärbottichen
2019:   Markteinführung des Benromach Peat Smoke Sherry Cask Matured

Braeval

Chapeltown of Glenlivet, Banffshire AB37 7BN

Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Braeval

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Bray-waarl
bedeutung:   Oberes Ende des Hanges
Eigentümer:   Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard)
Lage:   Zwischen Tomintoul und Glenlivet, nahe Knockando an der B 9008
Anschrift:   Chapeltown of Glenlivet, Banffshire AB37 7BN
Telefon:   0044 1542 783 042
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Leicht und ausgewogen mit cremiger Fruchtigkeit
Malz:   Concerto Gerste von unterschiedlichen Mälzereien.
Wasser:   Preenie und Kate's Well
Maischebottiche:   1 x 8,4 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   13 x 41.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 22.500 Liter, 4 spirit stills mit je10.000 Liter
Befeuerung der stills:   indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   100 Pipers, Chivas Regal, Passport

Geschichte der Brennerei Braeval

1973-1974:   Von Chivas Brothers als Braes of Glenlivet Brennerei erbaut.
1975:   Anhebung der Produktionskapazität durch Erweiterung von 3 auf 5 Brennblasen.
1978:   Einbau einer weiteren Brennblase.
1995:   Umbenennung von Braes of Glenlivet in Braeval zur Vermeidung von Verwechslungen mit der benachbarten Glenlivet Brennerei.
2001:   Übernahme von Chivas Brothers durch Pernod Ricard, Frankreich.
2002:   Schließung der Braeval Brennerei.
2008:   Wiederinbetriebnahme im Juli des Jahres.
1997:   Automatisierung der Produktion. Damit wird nur noch ein Mitarbeiter je Schicht benötigt..
2012:   Austausch des Maischebottichs
2019:   Abfüllung von drei Jahrgängen in The Secret Speyside Collection für Dubai Airport

Cabrach

The cabrach Trust, Inverharroch, Lower Cabrach AB54 4EU, Schottland

Cabrach Trust

in Planung

Informationen zur Brennerei Cabrach

Produktionssituation:   in Planung
Land:   Schottland
Region:   Speyside
bedeutung:   Ortsname
Eigentümer:   Cabrach Trust
Lage:   Südwestlich von Huntly
Anschrift:   The cabrach Trust, Inverharroch, Lower Cabrach AB54 4EU, Schottland
Telefon:   0044-1466-702 103
Webseite:   cabrachtrust.org

Geschichte der Brennerei Cabrach

2017:   Moray Council genehmigt im September den Bau einer Brennerei auf der Inverharroch Farm
2011:   Gründung des Cabrach Trusts zur Präsentation der kulturellen Vergangenheit der Region Cabrach
2013:   Der Cabrach Trust erwirbt die Inverharroch Farm mit ca. 70 Hektar Land

Cairn, The

Speymalt (Gordon & MacPhail)

in Bau

Informationen zur Brennerei Cairn, The

Produktionssituation:   in Bau
Land:   Schottland
Region:   Speyside
bedeutung:   Steinhaufen
Eigentümer:   Speymalt (Gordon & MacPhail)
Lage:   Cairngorms National Park, Craggan
Brennereikapazität:   2 Mill. Liter Alkohol / Jahr

Geschichte der Brennerei Cairn, The

2018:   Speymalt Whisky Distributors Ltd. (Gordon & MacPhail) kündigt Ende Mai den Neubau einer Destillerie nahe Grantown on Spey an
2020:   Der Baubeginn erfolgte im Juli 2020, geplante Eröffnung im Frühling 2022
2019:   Die Baugenehmigung wird im Oktober 2019 erteilt.

Caperdonich

Rothes, Morayshire AB38 7BS

Chivas Brothers (Pernod Ricard)

abgerissen

Informationen zur Brennerei Caperdonich

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Kaper-donigh
bedeutung:   Verborgene Quelle
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard)
Lage:   In Rothes gegenüber der Glen Grant Brennerei
Anschrift:   Rothes, Morayshire AB38 7BS
Telefon:   0044 1542 783 300
Stilrichtung:   Zart fruchtig und rauchig mit einem Hauch von Süße.
Wasser:   Lokale Quellen (Black Burn)
Maischebottiche:   1 x 4,6 Tonnen, Edelstahl mit Kupferdeckel
Gärbottiche:   8 x 23.000 Liter: 6 x Gußeisen, 2 xEdelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 11.500 Liter, 2 spirit stills mit je 7.000 Liter
Befeuerung der stills:   Indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Caperdonich wurde vorwiegend in Chivas Regal eingesetzt

Geschichte der Brennerei Caperdonich

1897:   Die Brennerei wird 1898 durch James Grant gegenüber der ersten Glen Grant Brennerei als Glen Grant No.2 errichtet Beide Brennereien sind durch eine Rohrleitung mit einander verbunden.
1902:   Vorübergehende Schließung der Glen Grant No.2 Brennerei
1965:   Renovierung von Glen Grant No.2 durch The Glenlivet & Glen Grant Distillers Ltd. Da laut einer gesetzlichen Forderung zwei Brennereien nicht den gleichen Namen tragen dürfen wird Glen Grant No.2 umbenannt in Caperdonich.
1967:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1977:   Übernahme von The Glenlivet Distillers Ltd. durch Seagram, Kanada. Es entstehen die Chivas & Glenlivet Group mit den Brennereien Benriach, Glen Grant, The Glenlivet und Longmorn.
2001:   Die Spirituosensparte von Seagram steht zum Verkauf und wird gemeinsam von Pernod Ricard und Diageo übernommen. Bei der nachfolgenden Aufteilung der „Beute“ fällt die Chivas & Glenlivet Group an Pernod Ricard.
2002:   Caperdonich wird eingemottet.
2010 :   Verkauf an die hinter der Brennerei liegenden Kupferschmiede Forsysth'
2011:   Abriss der Brennerei im Oktober 2010. Die The Owl Distillery in Belgien hat inzwischen eine wash- und eine spirit still aufgekauft und wieder in Betrieb genommen.

Cardhu

Knockando, Aberlour, Banffshire AB38 7RY

United Distillers plc. (Diageo)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Cardhu

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Kar-du
bedeutung:   Schwarzer Fels
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   An der B 1902 zwischen Knockando und Craigellachie
Anschrift:   Knockando, Aberlour, Banffshire AB38 7RY
Telefon:   0044 1479 874 635
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht, geschmeidig, delikat, leichte Süße und angenehm torfig.
Webseite:   malts.com
Malz:   Maltings in Burghead und Roseisle
Wasser:   Mannoch Spring, Lyne Burn
Maischebottiche:   1 x 8 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 x 37.000 Liter, 4 x schottische Lärche, 4 x Douglas Fichte, 2 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 12.000 Liter, 3 spirit stills mit je 10.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,4 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Johnnie Walker

Geschichte der Brennerei Cardhu

1811:   John Cumming betreibt eine illegale Brenneri
1824:   John und Helen Cumming erwerben eine offizielle Brennlizenz für die Cardow Brennerei
1846:   Lewis Cumming übernimmt die Brennerei nach dem Tode seines Vaters-
1872:   Nach dem Tod von Lewis Cumming führt seine Frau Elizabeth die Cardow Brennerei weiter. Sie hat den bezeichnenden Spitznamen The Queen of the Whisky Trade.
1884:   Neubau der Brennerei auf einem Nachbargrundstück durch Elizabeth Cumming. Sie verkauft die alten Brennblasen an William Grant, der sie in seiner Glenfiddich Brennerei verwendet.
1893:   Cardow ist der wichtigste Bestandteil im Johnnie Walker Blend. Daher kauft John Walker & Sons die Cardow Brennerei zur Sicherung des Whisky für ihren sehr erfolgreichen Blend. Änderung des Namens von Cardow in Cardhu.
Die Familie Cumming betreibt aber weiterhin die Brennerei.
1908:   Rückkehr zum alten Namen Cardow
1925:   John Walker & Sons treten der Scottish Malt Distillers (SMD) bei.
1930:   Die Führung der Cardow Brennerei wird an die SMD übertragen
1960:   Renovierung mit Erweiterung der Zahl der Brennblasen von vier auf sechs
1981:   Erneuter Namenswechsel zu Cardhu
1987:   Übernahme der SMD durch Diageo
1998:   Bau eines Besucherzentrums
2002:   Die große Nachfrage nach Cardhu führt zu einem Engpass. Diageo ersetzt daher Cardhu Single Malt durch den Cardhu Vatted Malt, dem auch Malt aus anderen Brennereien beigemischt ist.
2004:   Die anhaltenden und zunehmenden Proteste der anderern Mitglieder der Scotch Whisky Association, dem Dachverband der Whiskyindustrie, führen zu einem Umdenken bei Diageo. Der Cardhu Vatted Malt wird ersatzlos eingestellt.
2005:   Cardu Single Malt 12 y.o. ist wieder da – wie Phönix aus der Asche
2009:   Cardhu 1977 wird in der neuen Serie The Manager's Choice abgefüllt
2011:   Cardhu 12 Years Old erhält Verstärkung durch Cardhu 15 Years Old und Cardhu 18 Years Old
2013:   Diageo füllt in der Reihe Special Releases einen Cardhu 21 Years Old ab.
2014:   Markteinführung des Cardhu Amber Rock und Gold Reserve
2016:   Abfüllung einer nur in der Brennerei erhältlichen distillery exclusive
2019:   In den jährlich ertscheinenden Special Releases ercheint ein Cardhu 14 years old

Coleburn

Longmorn, Elgin, Morayshire

United Distillers (Diageo)

Geschlossen

Informationen zur Brennerei Coleburn

Produktionssituation:   Geschlossen
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Kol-börn
bedeutung:   schmaler Bach oder Kohlebach
Eigentümer:   United Distillers (Diageo)
Lage:   4 Meilen südlich von Elgin östlich der A 491
Anschrift:   Longmorn, Elgin, Morayshire
Stilrichtung:   Frisch und nussig, recht torfig
Wasser:   Quelle(n) im Glen of Rothes
Brennblasen (stills):   2 wash stills, 2 spirit stills
Befeuerung der stills:   Kohlebefeuerung
Verwendung in folgenden Blends:   Usher Blends

Geschichte der Brennerei Coleburn

1897:   erbaut durch John Robertson% Sons Ltd. aus Dundee, geplant von Charles Doig
1913:   Schließung der Coleburn Brennerei
1916:   Verkauf an Clynelish Distillery Co.Ltd., gemeinsamen Besitz von John Risk, John Walker & Sons Ltd. und der Distillers Company Ltd. (DCL)
1925:   Übernahme aller Anteile durch John Walker & Sons
1930:   Übergang von Coleburn in die DCL, die wiederum die Führung der Brennerei an ihr Tochterunternehmen Scottish Malt Distillers (SMD) übertragen
1968:   Schließung der Mälzerei (floor maltings)
1985:   Endgültige Schließung
1992:   Rückgabe der Brennlizenz
2004:   Die Coleburn Events Company erwirbt das Gebäude um es in ein Hotel mit Tagungsräumen umzubauen.
2010:   Die Genehmigung zum Umbau der Brennerei zu einem Hotel wird erteilt - Der Umbau steht aber auch 2013 noch aus!
2014:   Die Lagerhäuser werden von Aceo Ltd. für dei Reifung von Whisky genutzt

Convalmore

Dufftown, Banffshire

Wm Grant & Sons Ltd.

stillgelegt

Informationen zur Brennerei Convalmore

Produktionssituation:   stillgelegt
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Kon-wal-moor
bedeutung:   Groß-Conval
Eigentümer:   Wm Grant & Sons Ltd.
Lage:   Nördlich von Dufftown und der Glenfiddich Brennerei an der A 941
Anschrift:   Dufftown, Banffshire
Stilrichtung:   Ölig mit gut malzigem Hintergrund, leicht rauchig.
Wasser:   Quellen in den Conval Hills
Brennblasen (stills):   2 wash stills, 2 spirit stills
Befeuerung der stills:   Kohlebefeuerung

Geschichte der Brennerei Convalmore

1894:   Bau durch die Convalmore-Glenlivet Distillery Co. Ltd.
1905:   W.P.Lowrie & Co. Ltd. kaufen die Convalmore Brennerei sehr günstig aus der Konkursmasse des Vorbesitzers
1906:   Übernahme von W.P.Lowrie & Co.Ltd. durch James Buchanan & Co.Ltd., London.
1909:   Am 29.10.1909 zerstört ein Feuer große Teile der Brennerei. Der Wiederaufbau erfolgt umgehend und ist 1910 abgeschlossen. Auch eine Coffey-still wird mit eingebaut
1915:   Stilllegung und Abbruch der Coffey still
1925:   James Buchanan & Co.Ltd. geht auf in der Distillers Company Ltd. (DCL)
1930:   Die DLC überträgt die Leitung der Brennerei der Scottish Malt Distillers (SMD)
1964:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier
1985:   Schließung von Convalmore
1987:   Übernahme von Convalmore durch United Distillers, welche die Brennerei leer räumen und weiter verkaufen
1992:   Verkauf von Convalmore an Wm Grant & Sons Ltd., die nur noch die Lagerhäuser der Brennerei nutzen.

Cragganmore

Ballindalloch, Banffshire AB37 9AB

United Distillers plc. (Diageo)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Cragganmore

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Krággan-móor
bedeutung:   Große Felsen
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   Am Ende der B 9137, die von der A 9 bei Bridge of Avon abzweigt
Anschrift:   Ballindalloch, Banffshire AB37 9AB
Telefon:   0044 1479 874 700
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht rauchig, torfig und nussig, sehr komplex.
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Roseisle Maltings, Elgin
Wasser:   Craggan Burn am Craggan More Hill
Maischebottiche:   1 x 6,8 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 30.000 Liter, Lärchenholz
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 8.725 Liter, 2 spirit stills mit je 6.700 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Compass Box Asyla, Haig, Old Parr, White Horse, The Claymore

Geschichte der Brennerei Cragganmore

1870:   John Smith, der bereits die Brennereien Ballindalloch und Glenfarclas betreibt, erbeut als nächsten Betrieb die Craggonmore Brennerei.
1886:   George Smith übernimmt die Führung der Cragganmore Brennerei nach dem Tode seines Bruders John.
1893:   Johns Sohn Gordon ist nun alt genug um die Brennerei unter der Leitung seines Onkels zu führen.
1902:   Renovierung der Cragganmore Brennerei.
1912:   Mary Jane Smith führt die Brennerei nach dem Tode ihres Mannes weiter.
1917:   Schließung der Cragganmore Brennerei.
1923:   Verkauf an die neu gegründete Cragganmore Distillery Company,. Eigentümer dieser neuen Gesellschaft sind Mackie & Co. (die später zu White Horse Distillers umfirmieren), Peter Mackie und Sir George Macpherson-Grant.
1927:   White Horse Distillers wird von der Distillers Company Ltd. (DCL) übernommen.
1931:   Schleißung der Cragganmore Brennerei.
1934:   Cragganmore wird wieder in Betrieb genommen.
1964:   Anhebung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1965:   DCL übernimmt die restlichen Anteile an der Cragganmore Brennerei.
1988:   Cragganmore 12 years old wird ausgewählt für die neu geschaffene Gruppe The Classic Malts of Scotland, die durch gezielte Werbemaßnahmen zu einem weltweiten Verkaufsrenner werden.
2002:   Eröffnung eines Besucherzentrums.
2006:   Cragganmore Vintage 1988 wird mit einem Alter von 17 Jahren abgefüllt
2010:   Abfüllung von Cragganmore Single Cask 1997 Manager's Choice und Cragganmore 21 Years Old
2014:   Diageo bringt in der Reihe Special Releases einen Cragganmore 25 Years Old
2016:   Eine Cragganmore-Abfüllung ohne Altersangabe erscheint in dn Special Releases 2016
2019:   Cragganmore 12 yo in Fassstärke erscheint bei den Secial Releases 2010

Craigellachie

Craigellachie, Aberlour, Banffshire AB38 9ST

John Dewar & Sons (Bacardi)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Craigellachie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Cri-gé-lächie
bedeutung:   felsiger Hügel.
Eigentümer:   John Dewar & Sons (Bacardi)
Lage:   An der A 95 am Südausgang des gleichnamigen Ortes
Anschrift:   Craigellachie, Aberlour, Banffshire AB38 9ST
Telefon:   0044 1340 872 971
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Frisches Aroma, leicht süß, malzig-fruchtig, würzig.
Webseite:   www.craigellachie.com
Malz:   Von Glen Esk Maltings
Wasser:   Blue Hill (früher Little Conval Hill)
Maischebottiche:   1 x 9,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 47.000 Liter, Lärchenholz
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 28.185 Liter, 2 spirit stills mit je 28.185 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,1 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Dewar's White Label, White Horse

Geschichte der Brennerei Craigellachie

1891:   Bau der Brennerei nach Plänen von Charles Doig durch die Craigellachie-Glenlivet Distillery Co.Ltd. Eigentümer sind Alexander Edward und Peter Mackie.
1898:   Aufnahme der Produktion.
1916:   Mackie & Company Distillers Ltd. übernehmen die Craigellachie Brennerei.
1924:   Nach dem Tode von Peter Mackie erfolgt eine Namensänderung von Mackie & Co. in White Horse Distillers.
1927:   White Horse Distillers wird von Distillers Company Ltd. (DCL) aufgekauft.
1930:   Die Verwaltung der Craigellachie Brennerei wird auf die Scottish Malt Distillers (DCL) übertragen.
1964:   Renovierung mit Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1987:   Übernahme der Craigellachie Brennerei durch United Distillers & Vintners (UDV).
1998:   UDV verkauft die Brennereien Aberfeldy, Aultmore, Brackla und Craigellachie an Bacardi Martini.
2004:   Erste Originalabfüllung der neuen Eigentümer ist Craigellachie 14 years old.
2001:   Austausch des gußeisernen Maischebottichs
2014:   Markteinführung neuer Abfüllungen: 13, 17 und 23 Years Old für den normalen Handel und 19 Years Old für den duty free-Bereich.
2018:   Markteinführung eines Craigellachie 51 years old

Dailuaine

Carron, Aberlour, Banffshire AB38 7RE

United Distillers plc. (Diageo)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Dailuaine

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Dal-jú-win
bedeutung:   Grünes Tal
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   Zwischen der A 95 und Carron, südlich des River Spey
Anschrift:   Carron, Aberlour, Banffshire AB38 7RE
Telefon:   0044 1340 872 500
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Wohlriechend, rauchig, robust, fruchtig, ausgeprägt malzig
Webseite:   www.malts.com
Malz:   UD-Maltings in Burghead, Muir of Ord, Roseisle
Wasser:   Balliemullich und Green Burn
Maischebottiche:   1 x 11,25 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 x 55.000 Liter, 8 x Lärchenholz, 2 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 18.700 Liter, 3 spirit stills mit je 20.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   5,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Johnnie Walker

Geschichte der Brennerei Dailuaine

1852:   Gründung durch William Mackenzie, Farmer zu Carron und Rinnachat.
1863:   Die Strathspey Railway (auch Whisky Railway genannt) erreicht Carron. Für Dailuaine bedeutet die Eisenbahnanbindung die Öffnung zur „Außenwelt“ und einen positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Brennerei.
1865:   Nach dem Tode von William Mackenzie verpachtet die Witwe die Brennerei an James Fleming, Bankier aus Aberlour.
1879:   J. Fleming und der Sohn von Wm Mackenzie gründen die Mackenzie & Co.
1884:   Dailuaine wird renoviert und erweitert - und so zur größten Brennerei in den Highlands mit einer jährlichen Produktion von 160.000 Gallonen Alkohol.
1889:   Der Architekt Charles Doig entwirft das erste Pagodendach über der Darre (kiln) von Dailuaine. Dieses Pagodendach wird im Laufe der Jahre zum Wahrzeichen jeder schottischen Brennerei.
1891:   Gründung der Dailuaine-Glenlivet Distillery Ltd.
1898:   Dailuaine-Glenlivet Distillery Ltd. verschmilzt mit der Talisker Distillery Ltd. zur Dailuaine-Talisker Distilleries Ltd., zu der dann auch die im Vorjahr von Thomas Mackenzie erbaute Imperial Brennerei und eine Grain Brennerei in Aberdeen gehören.
1915:   Thomas Mackenzie verstirbt ohne Nachkommen.
1916:   Die bisherigen Kunden John Dewar & Sons, John Walker & Sons und James Buchanan & Co. kaufen die Dailuaine-Talisker Co.Ltd. auf.
1917:   Ein heftiges Feuer bricht aus und zerstört das Pagodendach. Der Schaden bedingt die Schließung der Dailuaine Brennerei.
1920:   Der Wiederaufbau ist beendet, die Produktion wird wieder aufgenommen.
1925:   Übernahme von Dailuaine durch die Distillers Company Ltd. (DCL).
1930:   Die DCL überträgt die Verwaltung ihrer Brennereien auf die Scottish Malt Distillers (SMD).
1950:   Anschluss von Dailuaine an das nationale Stromnetz.
1960:   Erweiterung der Kapazität, Anhebung der Zahl der Brennblasen von vier auf sechs, Ablösung des Bodenmälzens (floor maltings) durch das Kastenmälzen in der Saladin-Box.
1965:   Umstellen der direkten Beheizung der Brennblasen auf das indirekte Verfahren mit Dampf.
1983:   Die eigene Herstellung von Malz wird auf Belieferung durch fremde Mälzereien umgestellt.
1987:   United Distillers (UD, später Diageo) übernimmt die Dailuaine Brennerei.
1991:   Erste offizielle Abfüllung als Dailuaine 16 years old in der Flora & Fauna Serie.
1996:   Daluaine 22 Years Old Cask Strength wird in der Rare Malts Serie angeboten
1997:   Eine Version in Fassstärke des Daluaine 16 Years Old erscheint
2000:   Für die Serie The Manager's Choice wird ein Daluaine 17 Years Old mit Reifung im Sherry Fass abgefüllt
2012:   Anhebung der Produktionskapazität um 25 %
1957 :   Es brennt erneut in der Brennerei
1960 :   Mit dem Wiederaufbau wird eine Saladinbox installiert, die 1970 wieder entfernt wird

Dallas Dhu

Forres, Morayshire IV36 0RR

Historic Scotland)

geschlossen (Museum)

Informationen zur Brennerei Dallas Dhu

Produktionssituation:   geschlossen (Museum)
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Dallas Diú
bedeutung:   Schwarze Wiese
Eigentümer:   Historic Scotland)
Lage:   Südlich von Forres an einer Nebenstrasse der A 940
Anschrift:   Forres, Morayshire IV36 0RR
Telefon:   0044 1309 676 548
Besucherzentrum:   ja, Brennerei ist ein Museum
Stilrichtung:   Reiches, komplexes Aroma,ausgeprägte Vanillenoten
Webseite:   historc-scotland.gov.uk
Wasser:   Altyre Burn
Maischebottiche:   1 x 3,32 Tonnen, Gußeisen
Gärbottiche:   6 x 17.100 Liter, Lärchenholz
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 6.377 Liter, 1 spirit still mit 5.623 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   ? Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Roderick Dhu Blend (ca. 1880-1895)

Geschichte der Brennerei Dallas Dhu

1898:   Gründung der Dallas Dhu Brennerei durch Alexander Edward
1921:   Verkauf von Dallas Dhu über J.P.O’Brien Ltd. an Benmore Distilleries Ltd, die in Campbeltown auch die Brennereien Benmore und Lochhead betreiben und 1921 die Lochindaal Brennerei auf der Isle of Islay hinzu kaufen.
1929:   Verkauf von Dallas Dhu an die Distillers Company Ltd. (DCL).
1930:   Die DCL übergibt die Führung ihrer Brennereien an die Scottish Malt Distillers (SMD). Die Dallas Dhu noch im gleichen Jahr schließt.
1936:   Wiederinbetriebnahme von Dallas Dhu durch die SMD.
1939:   Ein Feuer zerstört mit dem still house einen wichtigen Teil der Brennerei. Die Reparatur der Schäden erfolgt zwar schnell, durch der II. Weltkrieg verhindert die Wiederinbetriebnahme.
1947:   Die Produktion wird aufgenommen.
1963:   Austausch der Brennblasen durch neue mit automatischer Kohlebefeuerung.
1983:   Schließung der Dallas Dhu Brennerei.
1986:   Schenkung der Brennerei an das Secretary of State for Scotland. Historic Scotland verwaltet die als Museum eingerichtete Dallas Dhu Brennerei.
1988:   Eröffnung der Museumsbrennerei Dallas Dhu.
1992:   Rückgabe der Brennlizenz
1898:   Verkauf der Brennerei an Wrigth & Greig, Glasgow

Dalmunach

Carron, Aberlour - Banffshire AB38 7QP

Chivas Brothers (Pernod Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Dalmunach

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Dal-munakk
bedeutung:   benannt nach dem nahen Abschnitt des River Spey
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard)
Lage:   Am Ufer des River Spey bei dem Orte Carron
Anschrift:   Carron, Aberlour - Banffshire AB38 7QP
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   noch unbekannt
Malz:   unpeated Concerto Gerste
Wasser:   die alten Quellen der Imperial Brennerei
Maischebottiche:   1 x 12 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   16 x 59.000 Liter Gärbottiche, Edelstahl
Brennblasen (stills):   4 x 30.000 Liter wash stills ; 4 x 20.000 Liter spirit stills
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   10 MIll. Liter

Geschichte der Brennerei Dalmunach

2013:   Abriss der alten Imperial Brennerei, die durch den Neubau der Dalmunach Brennerei ersetzt wird
2014:   Im Oktober 2014 nimmt der Neubau die Produktion auf. Der hier gebrannte Single Malt soll nur Verwendung in den Blends des Unternehmens finden.
2019:   Als erste offizielle Abfüllung erscheint ein Dalmunach 4 years old im Markt.

Dufftown

Dufftown, Banffshire AB55 4BR

United Distilelrs plc. (Diageo)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Dufftown

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Dátt-ten oder Daff-toun
bedeutung:   Duff's Stadt (Duff ist der Name des Stadtgründers)
Eigentümer:   United Distilelrs plc. (Diageo)
Lage:   Im Tal der River Dullan südlich von Dufftown
Anschrift:   Dufftown, Banffshire AB55 4BR
Telefon:   0044 1340 820 100
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Aromatisch, weich, grasig. leicht fruchtig und süß.
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Burghead Maltings, Elgin
Wasser:   Jock’s Well
Maischebottiche:   1 x 13 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   12 x 53.000Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 19,775 Liter, 3 spirit stills mit je 24.080 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   6,0 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Bell’s

Geschichte der Brennerei Dufftown

1895:   Peter Mackenzie, Richard Stackpole, John Symon und Charles MacPershon bauen eine alte Mühle um zur Dufftown-Glenlivet Brennerei
1896:   Beginn der Produktion am 10.November 1896
1897:   Übernahme der Dufftown Brennerei durch P.Mackenzie & Co. die in Pitlochry auch die Blair Athol Brennerei betreibt.
1933:   Arthur Bell & Sons kaufen die P.Mackentie & Co. auf
1968:   Die eigene Produktion von Malz wird eingestellt
1974:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1979:   Erneute Erweiterung der Zahl der Brennblasen, jetzt von vier auf sechs.
1985:   United Distillers & Vintners (UDV, heute Diageo) übernimmt Arthur Bell & Sons
1992:   Als erste Originalabfüllung ist Dufftown 15 years old in der Flora & Fauna Serie erhältlich
2006:   Mit leicht geändertem Namen erscheint Singleton of Dufftown 12 year old
2008:   Singleton of Dufftown 15 years old folgt für Duty Free und Travel Value
2010 :   In der Reihe Manager's Choice wird ein Dufftown von 1997 abgefüllt
2013:   Abfüllungen für den duty free-Bereich sind Unité und Trinité
2014:   Markteinführung von Sunra, Tailfire und Spey Cascade
2018:   Einführung der Serie Malt Master's Selection
1997:   
1941:   wegen getreidemangel zu Kriegszeiten wird die Produktion eingestellt.
1947:   Wiederaufnahme der Produktion
1987:   Arthur Bell und Scottish Malt Distillers verschmelzen zu United Distillers.

Glen Elgin

Longmorn, Elgin, Morayshire IV30 3SL

United Distillers plc. (Diageo)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glen Elgin

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen Ellgin
bedeutung:   Tal von Elgin
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   3 Meilen südlich von Elgin an der A941 nach Rothes
Anschrift:   Longmorn, Elgin, Morayshire IV30 3SL
Telefon:   0044 1343 862 100
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Feine Süße, trockene Sherrytöne, zartes Raucharoma
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Von den UD-Maltings in Burghead und Roseisle
Wasser:   Millbuies Springs
Maischebottiche:   1 x 8,2 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   9 x 40.600 Liter, Lärchenholz
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 11.000 Liter, 3 spirit stills mit je 11.700 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,7 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   White Horse, Compass Box Asyla

Geschichte der Brennerei Glen Elgin

1898:   William Simpson und James Carle gründen die Glen Elgin Brennerei. Für den Bau wird der Architekt ist Charles Doig gewonnen.
1900:   Produktionsbeginn im Mai, nach fünf Monaten bereits wieder Produktionsende.
1901:   Glen Elgin-Glenlivet Distillery Co. ersteigert die Brennerei für 4.000£.
1904:   Wiederaufnahme der Produktion – allerdings nur für kurze Zeit.
1905:   Einstellung der Produktion.
1906:   Der Weinhändler J.J.Blanche & Co. erwirbt die Glen Elgin Brennerei und nimmt die Produktion wieder auf.
1929:   J.J.Blanche verstirbt, Glen Elgin steht wieder zum Verkauf.
1930:   Aufkauf der Glen Elgin Brennerei durch die Scottish Malt Distillers (SMD), die Lizenz geht an White Horse Distillers.
1964:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf sechs.
1977:   Erste offizielle Abfüllung des Malts als Glen Elgin 12 years old.
1987:   SMD wird von UDV/Diageo übernommen.
1987:   Schließung der Brennerei für Umbau und Installation von neuen Brennblasen.
1995:   Wiederaufnahme der Produktion.
2001:   In der Flora & Fauna-Serie erscheint ebenfalls ein Glen Elgin 12 years old.
2002:   Die Abfüllung aus der Flora & Fauna-Serie wird ersetzt durch eine gleichaltrige in der Serie Hidden Malts.
2003:   Glen Elgin Vintage 1971 wird in Fassstärke abgefüllt
2008:   Als Special Release erscheint Glen Elgin 16 Years Old
2009:   In der neuen Reihe Manager's Choice wird ein Einzelfass aus dem Jahr 1998 abgefüllt
2017:   Ein Glen Elgin 18 year old erscheint in der Reihe Special Releases
1950:   Ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz ersetzt den Antrieb der Maschinen durch Wasserkraft

Glen Grant

Rothes, Morayshire AB38 7BS

Gruppo Campari (Italien)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glen Grant

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen Grant
bedeutung:   Tal des Grant
Eigentümer:   Gruppo Campari (Italien)
Lage:   Am nördlichen Ausgang des Ortes Rothes
Anschrift:   Rothes, Morayshire AB38 7BS
Telefon:   0044 1340 832 118
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Frisch, trocken mit leichter Spur von Frucht
Webseite:   glengrant.com
Malz:   Paul's Malt in Buckie und von anderen Mälzereien
Wasser:   The Caperdonich Well, Glen Grant Burn
Maischebottiche:   1 x 12,28 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 x 90.000 Liter, Oregon Pine
Brennblasen (stills):   4 wash stills mit je 22.730 Liter, 4 spirit stills mit je 11.547 Liter
Befeuerung der stills:   Die alten Brennblasen mit Kohle, die neuen mit Dampf
Brennereikapazität:   6,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Chivas Regal, Islay Mist, 100 Pipers

Geschichte der Brennerei Glen Grant

1840:   Gründung der Glen Grant Brennerei durch die Brüder John und James Grant.
1872:   Übernahme von Glen Grant durch James Grant jun. nach dem Tod der Gründer. Der Träger der Glen Grant Brennerei firmiert als J.& J.Gran.
1897:   James Grant jun. beschließt den Bau einer weiteren Brennerei auf der anderen Straßenseite, die erst Glen Grant No.2, später Caperdonich genannt wird. Beide Brennerein sind mit einer Rohrleitung mit einander verbunden.
1953:   J.& J.Grant verschmilzt mit George & J.G.Smith (Inhaber der Glenlivet Brennerei) zur The Glenlivet & Glen Grant Distillers Ltd.
1970:   The Glenlivet & Glen Grant Distillers Ltd. verschmilzt mit der Longmorn-Glenlivet Distilleries Ltd. und der Hill, Thomson & Co. Ltd. zur The Glenlivet Distillers Ltd.
1973:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von vier auf sechs.
1977:   The Seagram Co. Ltd übernimmt The Glenlivet Distillers Ltd. Erweiterung der Zahl der Brennblasen bei Glen Grant von sechs auf zehn.
2001:   Pernod Ricard und Diageo kaufen gemeinsam die Spirituosenbranche von Seagrams. The Chivas Group geht hierbei an Pernod Ricard.
2006:   Verkauf der Glen Grant Brennerei an die Gruppo Campari, Italien. Die Gruppo Campari wird damit Eigentümer des in Italien meistverkauften Single Malts.
2007:   Die gesamte Palette erhält neue Verpackungen, das Besucherzentrum wird komplett renoviert
2009:   Markteinführung des Glen Grant Cellar Reserve 1992
2010:   Markteinführung des Glen Grant 170th Anniversary
2011:   Markteinführung des Glen Grant 25 Years Old
2012:   Abfüllung eines Glen Grant Distillery Edition 19 Years Old
2013:   Bau einer Flaschenabfüllanlage, Markteinführung des Glen Grant Five Decades
2014 :   Markteinführung des The Rothes Edition 10 year old
2016:   Markteinführung von Glen Grant 12, 18 und 12 year old non chill-filtered
2018:   nu für den duty-free-Bereich abgefüllt: Glen Grant 15 year old

Glen Keith

Station Road, Keith, Banffshire AB55 3BS

Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard, Frankreich)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glen Keith

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen Kieß
bedeutung:   Tal von Keith
Eigentümer:   Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard, Frankreich)
Lage:   Im Zentrum des Ortes Keith
Anschrift:   Station Road, Keith, Banffshire AB55 3BS
Telefon:   0044 1542 783 042
Stilrichtung:   Trocken-fruchtig, aromatische Süße mit Anflug von Eiche.
Malz:   Von fremden Mälzereien
Wasser:   Crossburn and Newmill Springs
Maischebottiche:   1 x 8,4 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   9 x 44.500 Liter, Oregon Pinie und 6 Gärbottiche in Edelstahl im alten Raum der Saladin boxes
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 15.300 Liter, 3 spirit stills mit je 11.100 Liter
Befeuerung der stills:   Indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   6 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Chivas Regal, Passport, 100 Pipers

Geschichte der Brennerei Glen Keith

1957:   Chivas Borthers Ltd. bauen die Glen Keith Brennerei im gleichnamigen Ort.
1958:   Produktionsbeginn im Dezember, 3 Brennblasen, da die Brennerei für eine dreifache Destillation geplant ist.
1970:   James Grant jun. beschließt den Bau einer weiteren Brennerei auf der anderen Straßenseite, die erst Glen Grant No.2, später Caperdonich genannt wird. Beide Brennerein sind mit einer Rohrleitung mit einander verbunden.
1953:   J.& J.Grant verschmilzt mit George & J.G.Smith (Inhaber der Glenlivet Brennerei) zur The Glenlivet & Glen Grant Distillers Ltd.
1970:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von drei auf fünf. In den 1970ern wurde zeitweise auch ein Single Malt aus getorftem Malz gebrannt, von unabhängigen Abfüllern unter den Namen Glenisla und Craigduff vermarktet
1976:   Die eigene Herstellung von Malz in der Saladin-Box wird eingestell.
1983:   Einbau einer sechsten Brennblase.
1994:   In Seagram’s The Heritage Selection erscheint als erste Originalabfüllung der Glen Keith 10 years old.
1999:   Die Produktion wird eingestellt.
2001:   Pernod Ricard und Diageo kaufen gemeinsam die Spirituosenbranche von Seagrams. The Chivas Group geht hierbei an Pernod Ricard.
2012:   Die Wiedereröffnung der Brennerei zeichnet sich durch Renovierung und Vervollständigung der technischen Ausrüstung ab
2013:   Die Glen Keith Brennerei wird am 14 Juni des Jahres wieder angefahren
2017:   Markteinführung der Glen Keith Distillery Edition
2019:   Glen Keith 21, 25 und 28 Year Old erscheinen in der Serie The Distillery Reserve Collection

Glen Moray

Glen Moray, Elgin, Morayshire IV30 1YE

La Martiniquaise (Frankreich)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Glen Moray

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen Móräi
bedeutung:   Tal der See-Siedlung
Eigentümer:   La Martiniquaise (Frankreich)
Lage:   Am westlichen Stadtrand von Elgin, am River Lossie
Anschrift:   Glen Moray, Elgin, Morayshire IV30 1YE
Telefon:   0044 1343 542 577
Besucherzentrum:   Ja
Stilrichtung:   Nussig, würzig, frucht-blumige Aromen, Hauch von Rauch.
Webseite:   www.glenmoray.com
Malz:   Paul's Maltings of Buckie und Simpson's & Co, Berwick
Wasser:   River Lossie
Maischebottiche:   1 x 11 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   14 x 55.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   6 wash stills mit je 9.900 Liter, 6 spirit stills mit je 5.800 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   5,7 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Highland Queen, James Martin, The Bailie Nicol Jarvie, Label 5

Geschichte der Brennerei Glen Moray

1887:   Glen Moray Glenlivet Distillery Co. Ltd baut die 1828 in Elgin errichtete West Brewery um zur Glen Moray Brennerei.
1910:   Schließung der Glen Moray Brennerei
1912:   Wiederöffnung mit nur kurzer Betriebsdauer
1920:   Macdonald & Muir Ltd. kaufen Glen Moray
1923:   Wiedereröffnung der Brennerei
1958:   Renovierung von Glen Moray, Einbau einer Saladin-Box, die das Bodenmälzen (floor maltings) ablöst
1978:   Erste offizielle Abfüllung eines Glen Moray Single Malts.
1976:   Die eigene Herstellung von Malz wird eingestellt.
1978:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1979:   Austausch der beiden ältern Brennblasen durch neue.
1992:   Macdonald & Muir Ltd. wird umbenannt in Glenmorangie plc
1999:   Auf dem Markt erscheinen 3 Nachlagerungen: Glen Moray Chardonnay wood finish (ohne Alter), Glen Moray Chenin Blanc wood finish (12 & 16 Jahre)
2004:   Im Oktober kauft Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH) die Glenmorangie plc. Ein Besucherzentrum wird eingerichtet und eröffnet.
2008 :   Verkauf der Brennerei an La Martiniquaise, Frankreich
2009:   Erstmals wird zusätzlich ein Single Malt aus getorftem Malz (50 ppm Phenol) gebrannt, der im Label 5 Blended Scotch des neuen Eigentümers eingesetzt werden soll.
2011:   Markteinführung des Glen Moray Chardonnay Cask
2012:   Markteinführung des Glen Moray Chenin Blanc Cask
2013:   Abfüllung eines Glen Moray 25 Years Old Port Cask Finish
2014:   Markteinführung des Glen Moray Classic Port Cask Finish
2015:   Ausbau der Kapazität auf 6,5 Mill. Liter durch den Austausch des Maischebottichs und dem Einbau von 6 weiteren Gärbottichen und 12 Brennblasen
2016:   Markteinführung von Glen Moray Chardonnay und Sherry Finish sowie Glen Moray 15 und 18 Year Old
2019:   Markteinführung von Glen Moray Rhum Agricole

Glen Spey

Rothes, Morayshire AB38 7AY

United Distillers plc. (Diageo)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glen Spey

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen Spej
bedeutung:   Tal des Spey
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   In der Ortsmitte unterhalb der Ruine von Rothes Castle
Anschrift:   Rothes, Morayshire AB38 7AY
Telefon:   0044 1340 831 215
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Aromatisch, feine Süße, Hauch von Torf.
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Von fremden Mälzereien
Wasser:   Doonie's Spring
Maischebottiche:   1 x 4,4 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 25.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 12.000 Liter, 2 spirit stills mit je 7.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,4 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   J&B, Spey Royal, Glen Spey, Strath Spey

Geschichte der Brennerei Glen Spey

1878:   Gründung der Brennerei durch James Stuart & Co. als Mill of Rothes.
1887:   W.& A.Gilbey Ltd. erwerben Glen Spey.
1920:   Wiederöffnung mit nur kurzer Betriebsdauer.
1920:   Ein Feuer bricht in der Glen Spey Brennerei aus.
1962:   W.& A.Gilbey Ltd. verschmilzt mit United Wine Traders zu International Distillers & Vintners (IDV).
1970:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von 2 auf vier.
1972:   IDV wird von Watney Mann übernommen, wiederum noch im gleichen Jahr von Grand Metropolitan Hotels aufgekauft.
1997:   Guinness und Grand Metropolitan verschmelzen zu Diageo.
2001:   Als erste Originalabfüllung erscheint in der Flora & Fauna Serie Glen Spey 12 years old.
2010:   In der Reihe Manager's Choice wird ein Einzelfass von 1996 abgefüllt

Glenallachie

Aberlour, Banffshire AB38 9LR

Chivas Brothers (Pernod-Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenallachie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen-állachíe
bedeutung:   Tal der Felsen
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod-Ricard)
Lage:   Bei Ruthie nahe der A 95
Anschrift:   Aberlour, Banffshire AB38 9LR
Telefon:   0044-1542-783 042
Stilrichtung:   Sauber, leicht süßlich, mild, Anflug von Gewürzen, Spur Torf
Webseite:   theglenallachie.com
Malz:   Von fremden Mälzereien
Wasser:   Burn Water (Quellen am Ben Rinnes)
Maischebottiche:   1 x 9,4 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 60.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 36.368 Liter, 2 spirit stills mit je 23.911 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   MacKinlay's, Clan Campbell, House of Lords, Legendary, White Heather

Geschichte der Brennerei Glenallachie

1967:   Erbaut durch den Architekten Delme Evans für Mackinlay McPherson Ltd, Tochterunternehmen der Scottish & Newcastle Breweries Ltd.
1985:   Verkauf der Charles Mackinlay Ltd. an Invergordon Distillers.
1987:   Schließung der Glenallachie Brennerei nach zweijähriger Produktionspause.
1989:   Campbell Distillers (Group Pernod Ricard) kauft Glenallachie, erweitert die Zahl der Brennblasen von zwei auf vier und nimmt die Brennerei wieder in Betrieb.
2005:   Als erste offizielle Abfüllung erscheint Glenallachie Cask Strength Edition, Vintage 1989 mit 56,7%, gelagert für 16 Jahre im first fill Oloroso Sherry cask.
2011:   Einbau von zwei weiteren Gärbottichen, die aus Edelstahl aus der abgerissenen Caperdonich Brennerei stammen
2017:   Verkauf der Brennerei an The Glenallachie Consortium unter Führung von Billy Walker
2018:   die neuen Beistzer bringen als Standardabfüllungen GlenAllachie 12, 15, 18 und 25 Jahre
2019:   Erweiterung des Markensortiments um zahlreiche Nachreifungen im vorgenutzten Fass (wood finish)

Glenburgie

Forres, Inverness-shire IV36 0QY

Chivas Brothers (Group Pernod Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenburgie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen-börgi
bedeutung:   Tal des Burgie
Eigentümer:   Chivas Brothers (Group Pernod Ricard)
Lage:   Nahe Alves südlich der A 96
Anschrift:   Forres, Inverness-shire IV36 0QY
Telefon:   0044-1343-850 258
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Weich, deutliche Spuren von Torf, Heideblumen und Honig
Malz:   Von Robert Kilgour, Kirkaldy
Wasser:   Lokale Quellen
Maischebottiche:   1 x 7,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   12 x 34.500 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit 11.750 Liter, 3 spirit stills mit je 18.200 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Ballantine’s, Teacher’s, Old Smuggler, Ambassador

Geschichte der Brennerei Glenburgie

1810:   William Paul gründet die Kilnflat Brennerei
1829:   Produktionsbeginn
1870:   Die Kilnflat Brennerei wird geschlossen
1878:   Wiedereröffnung unter dem Namen Glenburgie-Glenlivet
1884:   Übernahme durch Alexander Fraser & Co.
1925:   Alexander Fraser & Co muss Insolvenz anmelden
1927:   James & George Stodart Ltd. kauft die Brennrei
1930:   Hiram Walker übernimmt 60 Prozent der Anteile
1936:   Hiram Walker kauft den Rest der Anteile und nimmt die Produktion wieder auf
1958:   Lomond stills werden als Experiment eingebaut um den Glencraig Single Malt zu brennen
1981 :   Austausch der Lomond stills durch traditionellen Brennblasen
1987:   Allied Lyons übernimmt Hiram Walker
1994:   Allied Lyons verschmilzt mit Pedro Domecq zu Allied Domecq
2005:   Chivas Brothers ( Pernod Ricard) kaufen Allied Domecq auf
2006:   Im Mai 2006 wird die Brennerei renoviert und hierbei die Zahl der Brennblasen von vier auf sechs erweitert
2017:   Glenburgie 15 Jahre erscheint in der Ballentines Serie von Chivas Brothers

GlenDronach

Forgue, by Huntly, Aberdeenshire AB54 6DM

BenRiach Distillery Co.Ltd. (Brown Forman, USA)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei GlenDronach

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glendrónach
bedeutung:   Tal des Brombeerstrauches
Eigentümer:   BenRiach Distillery Co.Ltd. (Brown Forman, USA)
Lage:   An der B 9001 zwischen Huntly und Aberchirder
Anschrift:   Forgue, by Huntly, Aberdeenshire AB54 6DM
Telefon:   0044-1466-730 202
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht torfig, malzig, leichte Sherrysüße
Webseite:   glendronachdistillery.co.uk
Malz:   Von Robert Kilgour Ltd. in Kirkcaldy
Wasser:   DRonac Burn, Quelle auf dem eigenen Grund und Dronac Burns
Maischebottiche:   1 x 3,7 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   9 x 18,125 Liter,schottisches Lärchenholz
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 12.000 Liter, 2 spirit stills mit je 9.000 Liter
Befeuerung der stills:   Indirekte Befeuerung mit Dampf
Brennereikapazität:   1,4 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Teacher’s Highland Cream, Ballantine’s 17 y.o.

Geschichte der Brennerei GlenDronach

1826:   Gründung der Brennerei durch ein Konsortium unter der Führung von James Allardes.
1837:   Ein Feuer vernichtet wesentliche Teile der Brennerei.
1852:   Übernahme der Glendronach Brennerei durch Walter Scott.
1887:   Nach dem Tode von Walter Scott übernimmt ein Konsortium aus Leith die Brennerei.
1920:   Charles Grant, Sohn des Gründers der Glenfiddich Brennerei, kauft die Glen-dronach Brennerei und nimmt die Produktion 3 Monate später wieder auf.
1960:   William Teacher & Sons erwerben die Brennerei.
1967:   Zu den vorhandenen zwei Brennblasen kommen zwei weitere hinzu.
1976:   Bau und Eröffnung eines Besucherzentrums.
1976:   Übernahme von William Teacher & Sons durch die Allied Breweries (später Allied Domecq).
1995:   Stilllegung der Glendronach Brennerei.bis1997
2002:   Wiederinbetriebnahme am 14. Mai 2002 – ohne das Mälzen auf der Tenne.
2005:   Pernod Ricard übernimmt Allied Domecq. Umstellung der Direktbefeuerung der Brennblasen mit einem Kohlefeuer auf die indirekte Befeuerung mit Dampf.
2008:   Pernod Ricard verkauft die Brennerei an die BenRiach Distillers, prompte Umstellung der Schreibweise der Abfüllungen von Glendronach auf GlenDronach.
2009:   Umstellung de Aufmachung der Abfüllungen, die jetzt wieder komplett im Sherryfass reifen. Standardabfüllungen sind GlenDronach 12, 15 und 18 Jahre
2010:   Eröffnung eines Besucherzentrum, Markteinführung von 11 Jahrgangsabfüllungen sowie 4 Abfüllungen von Nachlagerungen im vorgenutzten Fass (Wood Finish)
2011:   Markteinführung des GlenDronach Parliament 21 years old und weiteren 11 Jahrgangsabfüllungen
2012:   Abfüllung von zahlreichen Jahrgängen
2013:   Weitere Jahrgangsabfüllungen kommen in den Markt
2014:   Abfüllung von neun Einzelfässern -.zusätzlich Produktion einer getorften Variante (38 ppm)
2015:   Markteinführung einer getorften Variante mit dem GlenDronach Peasted.
2016:   Brown Foreman (USA) kauft die Benriach Distillery co. und damit auch die Glendronach Brennerei
2017:   Eine Reihe von Einzelfassabfüllungen kommt in den Markt
2019:   Markteinführung eines GlenDronach Port Wood

Glendullan

Dufftown, Keith, BanffshireAB55 4DJ

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glendullan

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glendállen
bedeutung:   Tal des Dullan
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   Am rechten Ufer des Baches Fiddich in Dufftown
Anschrift:   Dufftown, Keith, BanffshireAB55 4DJ
Telefon:   0044-1340-822 100
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Vollfruchtiges Bukett, weich. malzig, duftig, langer Nachklang
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Von den Diageo-Maltings am Moray Firth
Wasser:   River Fiddich und vom Convall Hill
Maischebottiche:   1 x 12 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 65.000 Liter, Lärchenholz und 2 aus Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 23.800 Liter, 3 spirit stills mit je 33.700 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Old Parr, Bell's, Johnnie Walker, Black & White, (Cardhu in der Zeit als Vatted Malt)

Geschichte der Brennerei Glendullan

1897:   William Williams & Sons errichten die Glendullan Brennerei.
1902:   Glendullan wird zum Lieblingswhisky von King Edward II.
1919:   Macdonald Greenlees erwirbt Anteile an der Brennerei, es entsteht so die Macdonald Greenlees & Williams Distillers.
1926:   Distillers Company Ltd. (DCL) kaufen die Glendullan Brennerei.
1930:   DCL überträgt die Verwaltung der Brennereien an ihre Tochter Scottish Malt Distillers (SMD).
1962:   Grundlegende Renovierung und technische Aktualisierung.
1972:   Eine völlig neue Brennerei mit 6 Brennblasen wird neben der vorhandenen errichtet und parallel betrieben.
1985:   Die ältere Glendullan Brennerei wird eingemottet.
1987:   Übernahme der DCL von Diageo plc.
2007:   Singleton of Glendullan wird für den US-Markt abgefüllt
2013:   Nur für den duty free-Bereich abgefüllt: Singleton of Glendullan Liberty unf Trinity
2014:   In der Reihe Special Releases erscheint ein Glendullan 38 years old mit 59,8 Vol%
2018:   Markteinführung des Glendullan House of Tully in der Serie Games of Thrones-

Glenfarclas

Ballindalloch, Banffshire AB37 9BD

J.& G.Grant

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenfarclas

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glenfárcles
bedeutung:   Tal der grünen Wiesen
Eigentümer:   J.& G.Grant
Lage:   Südlich der A 95 Zwischen Grantown-on-Spey und Aberlour
Anschrift:   Ballindalloch, Banffshire AB37 9BD
Telefon:   0044-1807-500 257
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Aromatisch, malzig mit Sherrynoten, weich, lang im Nachklang
Webseite:   www.glenfarclas.co.uk
Malz:   Von fremden Mälzereien in Abroarth
Wasser:   Quellen am Ben Rinnes
Maischebottiche:   2 x 16,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   12 x 45.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 29.600 Liter, 3 spirit stills mit je 25.000 Liter
Befeuerung der stills:   Direkte Befeuerung mit Gas
Brennereikapazität:   3,5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Weit über die Hälfte der Produktion wird als Single Malt vermarktet

Geschichte der Brennerei Glenfarclas

1836:   Robert Hay gründet die Glenfarclas Brennerei an einem Standort, an dem aber schon für 1797 eine Brennerei belegt ist.
1865:   Nach dem Tode von Robert Hay erwerben John Grant und sein Sohn George die Brennerei und verpachten diese an John Smith von The Glenlivet Distillery.
1870:   John Smith kündigt den Vertrag, um die Cragganmore Brennerei zu betreiben.
1889:   Nach dem Todes seines Vaters führt George Grant die Glenfarclas Brennerei.
1890:   George Grant stirbt und seien Witwe Barbara übernimmt die Brennlizenz mit Unterstützung durch ihre Sohne John und George.
1895:   John und George Grant übernehmen die Glenfarclas Brennerei und gründen The Glenfarclas-Glenlivet Distillery Co. zusammen mit der Pattison, Elder & Co.
1898:   Pattison, Elder & Co sind bankrott und reißen viele Brennereien mit in den Strudel und damit ins Verderben. Die Glenfarclas Brennerei übersteht den Sturm u.a. durch Verkauf der Vorräte an reifendem Whisky an R.I.Cameron in Elgin.
1914:   John Grant verlässt das Unternehmen aus Gesundheitsgründen, George Grant führt die Glenfarclas Brennerei nun allein.
1949:   George Scott und John Peter Grant übernehmen die Brennerei nach dem Tode ihres Vaters George.
1960:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1968:   Aus der Glenfarclas Brennerei kommt die erste Abfüllung eines Single Malts in Fassstärke: Glenfarclas 105° ( also 60 Vol%).
1972:   Die Mälzen auf der Tenne wird eingestellt, das Malz künftig zugekauft.
1973:   Eröffnung eines Besucherzentrums.
1976:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von vier auf sechs.
2002:   George Scott Grant stirbt, Nachfolger wird sein Sohn John l.S.Grant.
2007:   Als neu Serie erscheint die Family Casks mit Abfüllungen von Einzelfässern aus 43 auf einander folgenden Jahren (1952-1996)
2011:   Glenfarclas 175th Anniversary ist eine Abfüllung von vier Fässern, die addiert für 175 Jahre reiften und an das 175jährige Bestehen der Brennerei erinnern sollen
2012:   Markteinführung von Glenfarclas 43 years old und 58 years old
2013:   Abfüllung des Glenfarclas 25 years old Quarter Cask und nur für den duty free-Bereich ein Glenfarclas 18 years old
2014:   Markteinführung von Glenfarclas 60 years old und Vintage 1966, gereift im Fino Sherry cask
2015:   Abfüllung eines Glenfarclas 1956 Sherry Cask
2016:   Markteinführung von Glenfarclas 40 year old und 50 year old
2019:   Einführung der Glenfarclas Trilogy

Glenfiddich

Dufftown, Keith, Banffshire AB55 4DH

Wm Grant & Sons Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenfiddich

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glenfíddich
bedeutung:   Tal der Hirsche
Eigentümer:   Wm Grant & Sons Ltd.
Lage:   Am Nordende des Ortes, gegenüber Balvenie Castle
Anschrift:   Dufftown, Keith, Banffshire AB55 4DH
Telefon:   0044-1340-820 373
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht, frisch, mild, trocken, Nachklang lang und rund
Webseite:   www.glenfiddich.com
Malz:   Optic und Chalice von fremden Mälzereien
Wasser:   Robbie Dhub
Maischebottiche:   2 x 11,22 Tonnen, Edelstahl,
Gärbottiche:   24 x 60.000 Liter, Douglasfichte ; 8 x 60.000 Liter - Edelstahl
Brennblasen (stills):   11 wash stills mit je 9.100 Liter, 20 spirit stills mit je 4.500 Liter
Befeuerung der stills:   Direktbefeuerung mit Gas
Brennereikapazität:   14 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Grant's, Grant's Royal, Clan MacGregor

Geschichte der Brennerei Glenfiddich

1886:   William Grant erbaut die Glenfiddich Brennerei mit der zugekauften technischen Ausrüstung aus der Cardow Brennerei.
1892:   William Grant errichtet direkt neben Glenfiddich eine weitere Brennerei, benannt nach der benachbarten Burgruine Balvenie.
1898:   Pattisons, Produzent von Blended Malt und der größte Kunde von Glenfiddich, meldet Konkurs an. Daher beschließt Wm Grant, einen eigenen Blend herzu-stellen: Standfast. Er wird zu einer der Kernmarken von Wm Grant.
1903:   Gründung der heute noch in Familienbesitz befindlichen Wm Grant & Sons Ltd.
1957:   Einführung der für Grant’s typischen dreieckigen Flasche.
1948:   Das Mälzen auf der Tenne wird aufgegeben.
1963:   Als erstes Unternehmen wagt Wm Grant & Sons die nationale und wenig später die internationale Vermarktung eines Single Malts. Dies eröffnet dem Glenfid-dich einen ungeahnten Marktvorteil gegenüber den später erscheinenden Malts.
1964:   Glenfiddich Single Malt erhält die Dreiecksflasche aus grünem Glas.
1969:   Wieder ist Wm Grant & Sons Vorreiter mit der Eröffnung des ersten Besucher-zentrums in einer schottischen Brennerei.
1974:   16 neue Brennblasen werden installiert.
2002:   Glenfiddich Gran Reserva 21 years old kommt auf den Markt, kann aber nicht in die USA eingeführt werden. Ursache ist die Reifung von Glenfiddich in Rumfässern aus Kuba, der damit unter das Handelsembargo der USA gegenüber Kuba fällt. Als Konsequenz benutzt Wm Grant & Sons für die Reifung in Rumfäs-sern künftig nur noch Fässern nicht-kubanischer Herkunft.
2009:   In 43 Lagerhäusern kann Whisky in bis zu 800.000 Fässer reifen.
2010:   Im schneereichen Winter bricht das Dach eines Lagerhauses zusammen. Die Fässer sind mehere Tage sehr tiefen Temperaturen ausgesetzt und werden später gemeinsam als Glenfiddich Snow Phoenix abgefüllt
2011:   Markteinführung des Glenfiddich 19 years old Madeira Wine Finish und des 1974 Vintage Reserve
2012:   Abgefüllt werden Glenfiddich Millenium Vintage und Cask of Dreams
2013:   Markteinführung des Glenfiddich 19 years old Red Wine Finish und 1987 Aniversary Vintage
2014:   Abfüllung des Glenfiddich Excellence Resreve 26 years old; Einbau von 3 spirit stills
2016:   Die ersten Ausgaben der Experimental Series erscheinen: IPA und XX
2017:   Nummer drei der Experimental Series ist Winter Strom
2018:   Nummer vier der Experimental Series ist Fire & Cane

Glenlivet

Minmore by Ballindalloch, Banffshire AB37 9BD

Chivas Brothers (Pernod Ricard, Frankreich)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenlivet

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glenliwit
bedeutung:   Tal des Livet
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard, Frankreich)
Lage:   Nahe der B 9008 zwischen Bridge on Avon und Tomintoul
Anschrift:   Minmore by Ballindalloch, Banffshire AB37 9BD
Telefon:   0044-1340-821-720
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Gut ausgewogenes, blumiges Aroma mit weicher, fruchtiger Süße
Webseite:   www.theglenlivet.com
Malz:   Von Paul’s Maltings in Buckie
Wasser:   Josie's Well
Maischebottiche:   2 x 13,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   16 x 59.100 Liter, Oregon Pinie
Brennblasen (stills):   14 wash stills mit je 15.000 Liter, 7 spirit stills mit je 10.500 Liter
Befeuerung der stills:   indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   21 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Chivas Regal, Royal Salute, Something Special

Geschichte der Brennerei Glenlivet

1774:   Andrew Smith betreibt auf seiner Farm Upper Drummit eine illegale Brennerei.
1817:   Sein Sohn George Smith übernimmt Hof und Brennanlage.
1824:   George Smith erwirbt als erster Schwarzbrenner eine Lizenz nach dem Act of Excise von 1823 und wird damit zum ersten legalen Brenner Schottlands.
1840:   George Smith kauft die Delnabo Farm und pachtet die Cairngorm Brennerei.
1845:   George Smith pachtet weitere drei Farmen – eine ist die Minmore Farm und liegt am Fluss Livet.
1858:   Die Nachfrage nach Whisky übersteigt die Produktion von Upper Drummit und Cairngorn. George Smith kauft die Ninmore Farm und errichtet dort eine neue Brennerei.
1859:   Upper Drummit und Cairngorn werden geschlossen und die technische Ausrüstung zur Einrichtung der neuen Glenlivet Brennerei verwendet.
1871:   Nach dem Tode seines Vaters übernimmt John Gordon Smith die Glenlivet Brennerei 1880
1880:   Ein Rechtstreit um den Namen Glenlivet endet mit dem Urteil, das jedem Bren-ner die Verwendung des Wortes Glenlivet erlaubt. Nur die Glenlivet Brennerei darf ihr Destillat mit The Glenlivet bezeichnen.
1890:   Ein Feuer zerstört einige Gebäude der Brennerei.
1896:   Erweiterung der Anzahl der Brennblasen von vier auf sechs.
1901:   John Gordon Smith verstirbt.
1904:   George Smith Grant tritt das Erbe seines Onkels an.
1921:   Captain Bill Smith Grant folgt seinem Vater nach.
1953:   George & J.G.Smith Ltd. verschmilzt mit J.&J. Grant, Eigentümer der Glen Grant Brennerei zur Glenlivet & Glen Grant Distillers Ltd.
1966:   Das Tennenmälzen (floor malting) wird eingestellt.
1970:   Glenlivet & Glen Grant Distillers Ltd. verschmilzt mit Longmorn Distilleries Ltd und Hill Thomson & Co.Ltd. zur neuen The Glenlivet Distillers Ltd.
1978:   Seagram, Kanada kauft The Glenlivet Distillers Ltd. Bei der Glenlivet Brennerei entsteht ein Besucherzentrum.
1996:   Erweiterung des Besucherzentrums.
2001:   Pernod Ricard kauft zusammen mit Diageo die Spirituosenbranche von Seagram auf. The Chivas Group fällt bei dem Kauf an Pernod Ricard.
2009:   Einbau von vier weiteren Brennblasen führt zur Anhebung der Jahreskapazität auf 8,5 MIll. Liter
2010:   Prince Charles eröffnet am 04.06.2010 den Erweiterungsbau mit 1 Maischebottich 8 Gärbottiche 3 wash stills 3 spirit stills.
2011:   Die Abfüllungen von Glenlivet Master Distiller's Reserve sind nur für den Duty-Free Bereich vorgesehen, erreichen schnell auch die normalen Märkte
2012:   Markteinführung der 1980 Cellar Collection
2013 :   Markteinführung von Batch Reserve 18 years old und Glenlivet Alpha
2014:   Markteinführung von Nadurra Oloroso, Nadurra First Fill Selection und Guardian's Chapter
2015:   Dem Trend zu Abfüllungen ohne Altersangabe folgend Markteinführung des Founder's Reserve und für den duty-free-Bereich Solera Vatted und Small Batch
2018:   Markteinführung von The Glenlivet Captain's Reserve
2019:   Markteinführung von The Glenlivet Enigma

Glenlossie

Thornhill, Binie,By Elgin, Mrayshire IV30 3SS

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenlossie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen-lóssie
bedeutung:   Tal des Lossie
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   5 km südlich von Elgin zwischen der B 9010 und der A 941
Anschrift:   Thornhill, Binie,By Elgin, Mrayshire IV30 3SS
Telefon:   0044-1343-862 000
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Frisch, grasig, trocken mit einem würzigen Nachklang
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Optic und Chariot von fremden Mälzereien
Wasser:   Bardon Burn und weitere private Quellen
Maischebottiche:   1 x 8,2 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 (8 x 45.000 Liter, Lärche und 2 x Edelstahl)
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 15.600 Liter, 3 spirit stills : 2 x 15.000 Liter, 1 x 13.200 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,7 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Haig Gold Label

Geschichte der Brennerei Glenlossie

1876:   John Duff, einstiger Manager der Glendronach Brennerei, gründet die Glenlossie Brennerei.
1895:   Glenlossie-Glenlivet Distillery Co. wird als Träger der Brennerei etabliert.
1896:   John Duff wird zunehmend in die Longmorn Brennerei eingebunden und H. Mackay übernimmt die Geschäftsführung bei Glenlossie.
1919:   Distillers Company Ltd. (DCL) übernimmt die Glenlossie Brennerei.
1929:   Ein Feuer verursacht erhebliche Schäden.
1930:   DCL überträgt die Führung ihrer Brennereien an die Tochter Scottish Malt Distillers (SMD).
1962:   Anhebung der Anzahl der Brennblasen von vier auf nunmehr sechs.
1971:   SMD errichtet auf dem Gelände von Glenlossie eine weiter Brennerei : Mannochmore
1990:   Als erste Originalabfüllung erscheint in der Flora & Fauna Serie ein Glenlossie 10 years old
2010:   In der Reihe Manager's Choice erscheint ein Glenlossie 1999
2015:   Errichtung von zwei Gärbottichen aus Edelstahl außerhalb des Gärhauses

Glenrothes

Burnside Street, Rothes, Morayshire AB38 7AA

Highland Distillers (The 1887 Company/Edrington Group)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glenrothes

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen-róßes
bedeutung:   Tal der Rothes
Eigentümer:   Highland Distillers (The 1887 Company/Edrington Group)
Lage:   Nahe des Friedhofes am Burn of Rothes, westlich der A 941
Anschrift:   Burnside Street, Rothes, Morayshire AB38 7AA
Telefon:   0044-1340-872 300
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Würzig-fruchtig, Zitrus, Pflaumen-Noten, Nachklang mittel-süß
Webseite:   www.theglenrothes.com
Malz:   Chariot und Optic von Tamdhu
Wasser:   Ardcanny Spring und Quellen nahe der Brennerei
Maischebottiche:   1 x 5,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   20 x 25.500 Liter - 8 x Edelstahl, 12 x Oregon Pinie
Brennblasen (stills):   5 wash stills mit je 22.900 Liter, 5 spirit stills mit je 25.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   5,6 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Cutty Sark, Famous Grouse

Geschichte der Brennerei Glenrothes

1878:   William Grant & Co erbauen die Glenrothes Brennerei.
1879:   Produktionsbeginn
1884:   Namensänderung in Glenrothes-Glenlivet.
1887:   Fusion von William Grant & Co. mit Islay Distillers Co. (Bunnhabhain) zu Highland Distillers Ltd.
1897:   Ein Feuer verwüstet die Brennerei.
1903:   Eine Explosion verursacht größere Schäden.
1922:   Feuer bricht in einem Lagerhaus aus. Einige Lagerhäusern brennen ab, werden aber schnell wieder ersetzt.
1963:   Erweiterung von vier auf sechs Brennblasen.
1980:   Erweiterung von sechs auf acht Brennblasen.
1989:   Erweiterung von acht auf zehn Brennblasen.
1999:   Edrington Group und William Grant & Sons erwerben Highland Distillers.
2010:   Berry Brothers übernehmen die Marke Glenrothes, Eigentümer der Brennerei bleibt aber The Edrington Group
2011:   Markteinführung der Editor's Casks
2013 :   Markteinführung von 2001 Vintage und der Serie Manse Brae
2014:   Markteinführung von Sherry Cask Reserve und 1969 Extraordinary Cask (nur 133 Flaschen!)
2015:   Abfüllung des Glenrothes Vintage Single Malt
2017:   Glenrothes kehrt zurück zu The Edrington Group
2018:   Die Deklaration einer Altersangabe wird wieder eingeführt

Glentauchers

Mulben, Keith, Banffshire AB55 6YL

Chivas Brothers (Pernod Ricard, Frankreich)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glentauchers

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Glen-tóchers
bedeutung:   Tal des Windes
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard, Frankreich)
Lage:   An der A 95 zwischen Mulben und Keith
Anschrift:   Mulben, Keith, Banffshire AB55 6YL
Telefon:   0044-1542-860 272
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Fruchtig, aromatisch, Vanille, Birnendrops, leicht rauchig
Webseite:   www.pernod-ricard.com
Malz:   Chariot von den Maltings in Burghead
Wasser:   Rosarie Burn
Maischebottiche:   1 x 12,2 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 60.000 Liter, europäisches Lärchenholz
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 17.875 Liter, 3 spirit stills mit je 14.700 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Black & White, Ballantine’s, Teacher’s

Geschichte der Brennerei Glentauchers

1897:   James Buchanan& Co.Ltd. und W.P.Lowrie & Co.Ltd gründen gemeinsam die Glentauchers Distillery Co. und errichten die gleichnamige Brennerei.
1898:   Aufnahme der Produktion.
1902:   W.P.Lowrie & Co.Ltd. bekommt finanzielle Schwierigkeiten, James Buchanan & Co.Ltd. bietet die Übernahme der Anteile an der Glentauchers Brennerei an.
1906:   James Buchanan & Co.Ltd. wird alleiniger Eigner von Glentauchers und übernimmt zusätzlich einen Anteil von 80 Prozent an W.P:Lowrie & Co.Ltd.
1915:   James Buchanan & Co.Ltd. fusioniert mit Dewars.
1925:   Buchanan-Dewars tritt der Distillers Company Ltd. (DCL) bei.
1930:   DCL überträgt den Betrieb der Brennereien auf ihre Tochter Scottish Malt Distillers (SMD).
1966:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf sechs.
1969:   Die eigene Herstellung von Malz (floor maltings) wird aufgegeben.
1985:   Glentauchers wird im Krisenjahr der schottischen Whiskyindustrie stillgelegt.
1989:   United Distillers (ehemals DCL) verkauft Glentauchers an Caledonian Malt Whisky Distillers, die zu Allied Distillers gehört.
1992:   Die Produktion wird wieder aufgenommen.
2000:   Als erste Originalabfüllung erscheint in der Reihe Special Distillery Bottlings ein Glentauchers 15 years old.
2005:   Durch die feindliche Übernahme von Allied Domecq (früher Allied Distillers) durch Pernod-Ricard und Beam Global geht Glentauchers an Chivas Brothers von Pernod Ricard.
2007:   Austausch des Maischebottichs
2017:   Glentauchers 15 year old ercheint in der Ballantine's Single Malt Serie

Imperial

Carron, Aberlour, Morayshire AB38 7QP

Chivas Brothers (Pernod Ricard)

Stillgelegt 1998, angerissen 2013

Informationen zur Brennerei Imperial

Produktionssituation:   Stillgelegt 1998, angerissen 2013
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Em píri-el
bedeutung:   Die Kaiserliche
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard)
Lage:   In Carron, am River Spey, 2 km westlich von Dailuaine
Anschrift:   Carron, Aberlour, Morayshire AB38 7QP
Stilrichtung:   Recht kräftig, halbtrocken mit einer Frische und feiner Torfigkeit
Malz:   Einst von den UD-Maltings in Burghead
Wasser:   Aldach Springs (früher: Ballintomb Burn)
Maischebottiche:   1 x 11,56 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 56.500 Liter, Lärchenholz
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 21.000Liter, 2 spirit stills mit je 18.800 Liter
Befeuerung der stills:   indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,6 Millionen Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Imperial

1897:   Thomas MacKenzie gründet die Brennerei. Er ist bereits Eigentümer der Dailuaine und der Talisker Brennereien. Architekt ist Charles Doig.
1898:   Beginn der Produktion in der Imperial Brennerei.
1899:   Schließung der Brennerei als Folge des Pattison Disasters.
1916:   Übernahme von Imperial durch ein Konsortium aus Distillers Company Ltd. (DCL), Dewar's, Johnnie Walker und W.P.Lowrie.
1919:   Wiedereröffnung, allerdings nur für kurze Zeit.
1925:   Die DCL übernimmt die Imperial Brennerei komplett, um sie wieder stillzulegen. Nur die Mälzerei bleibt in Betrieb.
1955:   Imperial wird von der Scottish Malt Distillers (SMD) angefahren und betrieben.
1965:   Verdopplung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier. Gemälzt wird in Saladin maltings.
1985:   Wieder geht Imperial außer Betrieb.
1989:   Allied Distillers kaufen die Imperial Brennerei auf und renovieren die Anlage.
1991:   Bei Imperial wird wieder Whisky gebrannt.
1998:   Aus der Traum: der Brennbetrieb wird wieder eingestellt.
2005:   Neuer Eigentümer wird am 05. Juli Chivas Brothers (Pernod Ricard) durch die feindliche Übernahme des Vorbesitzers Allied Domecq.
2013:   Der neue Besitzer Pernod Ricard beschließt, die alte Imperial Brennerei abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen
2014:   Zum Jahresende nimmt der Neubau der Dalmunach Brennerei (auf dem alten Gelände der Imperial Brennerei) in Produktion auf. Die Jahreskapazität wird mit 10 Mill. Liter angegeben.

Inchgower

Buckie, Banffshire AB56 2AB

Diageo

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Inchgower

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Inschgáuer
bedeutung:   Ziegeninsel
Eigentümer:   Diageo
Lage:   Südlich von Buckie an der A 98
Anschrift:   Buckie, Banffshire AB56 2AB
Telefon:   0044-1542 836 700
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Hauch von Torf, malzige Süße, leicht würzig.
Webseite:   malts.com
Malz:   von den UD-Maltings in Burghead
Wasser:   Minduff Burn in den Menduff Hills
Maischebottiche:   1 x 8,4 Tonnen. Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 40.500 Liter, Douglas-Fichte
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 12.500 Liter, 2 spirit stills mit je 7.236 Liter
Befeuerung der stills:   indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Bell's, Johnnie Walker, White Horse

Geschichte der Brennerei Inchgower

1871:   Alexander Wilson & Co. gründet die Inchgower Brennerei in Buckie, die mit der technischen Ausrüstung der stillgelegten Tochieneal Brennerei des gleichen Besitzers ausgerüstet wird.
1936:   Alexander Wilson & Co. ist bankrott. Die Stadt Buckie kauft Brennerei und die privaten Gebäude der Wilsons für 1.600£ auf.
1938:   Buckie Town Council veräußert die Inchgower Brennerei für 3.000£ an Arthur Bell & Sons.
1966:   Erweiterung der Kapazität der Brennerei durch Verdoppelung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1985:   Guinness übernimmt Arthur Bell & Sons.
1987:   United Distillers entsteht durch die Verschmelzung von Arthur Bell & Sons mit der Distillers Company Ltd. (DCL).
1997:   Inchgower 1974, 22 Jahreist die erste Abfüllung eines Inchgowers Single Malts in der Rare Malts Selection - als weitere Originalabfüllung neben dem Inchgower 14 Jahre in der Flora & Fauna-Serie.
2004:   Inchgower Vintage 1976 erscheint in der Serie Rare Malts
2010:   Ein Einzelfass von 1993 wird abgefüllt
2011:   Austausch von zwei der Gärbottiche
2012:   Austausch der restlichen Gärbottiche
2018:   Inchgower 27 year old erscheint in der Reihe Special Releases

Kininvie

Dufftown, Banfshire AB55 4DH

William Grant & Sons

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Kininvie

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   kinin-wii
bedeutung:   Rand des Marktes
Eigentümer:   William Grant & Sons
Lage:   Unterhalb des Glenfiddich Brennerei in Dufftown
Anschrift:   Dufftown, Banfshire AB55 4DH
Telefon:   0044 1340 820 000
Stilrichtung:   Malzig mit leicht süßer und rauchiger N0te
Malz:   Malz aus floor maltings des Unternehmens und aus Zukauf.
Wasser:   Aus der Quelle Robbie Dubh
Maischebottiche:   1 x 9,6 Tonnen, Edelstahl (in der Balvenie Brennerei)
Gärbottiche:   10 x 50.000 Liter, (Oregeon Douglastanne).
Brennblasen (stills):   3 wash-stills mit 14.730 Liter, 6 spirit-stills mit 8.400 Liter
Brennereikapazität:   4,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Grant's, Clan Macgregor

Geschichte der Brennerei Kininvie

1990:   William Grant & Sons erbaut eine neue Brennerei auf dem Gelände der Balve-nie Brennerei. Das Malz wird in der Balvenie Brennerei angemaischt und über Rohrleitungen zur benachbarten Kinivie Brennerei gepumpt. Produktionsbeginn am 18. Juli, der Malt ist nur für die Produktion von Blends bestimmt.
2005:   Der Blended Malt Monkey Shoulder kommt auf den Markt. Er enthält als Hauptbestandteil Kininvie, ansonsten Glenfiddich und Balvenie Single Malt.
2006:   Am 01. August erste Originalabfüllung eines 15jährigen Kininvie unter dem Namen Hazelwood 105, der nur für die Mitarbeiter der Brennerei erhältlich ist. Die Abfüllung ist benannt dem Wohnsitz von Dr. Janet Roberts, Enkelin des Firmengründers. Ihr 105. Geburtstag war Anlass zu dieser Erstabfüllung.
2008:   Eine weitere Abfüllung von 500 Flaschen eines Kininvie Reserve ist auch für den normalen Konsumenten zu erwerben, allerdings im Terminal 5 des Flug-hafens London Heathrow.
2013:   Erste Abfüllung eines Kininvie 23 year old - allerdings nur für Taiwan.
2014 :   Markteinführung des Kininvie 17 year old und der 2. Charge eines Kininvie 23 year old
2015:   Markteinführung mehrerer Abfüllungen im Alter von 23 und 25 Jahren

Knockando

Knockando, Aberlour, Morayshire AB38 7RP

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Knockando

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Nockándu
bedeutung:   Kleiner schwarzer Hügel
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   In Upper Knockando die B 9102 Richtung des River Spey verlassen
Anschrift:   Knockando, Aberlour, Morayshire AB38 7RP
Telefon:   0044-1340 882 000
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Feine Noten von Gras, Nüssen und Gewürzen, Hauch von Rauch.
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Burghead Maltings, Elgin
Wasser:   Cardnach Spring
Maischebottiche:   1 x 4,4 Tonnen
Gärbottiche:   8 x 21.500 Liter, Douglasfichte
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 10.800 Litern, 2 spirit stills mit je 7.000 Litern
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   1,4 Mill. Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   J&B, Spey Royal

Geschichte der Brennerei Knockando

1898:   Ian Thomson gründet am Ufer des River Spey die Knockando Brennerei, die von der Knockando-Glenlivet Distillery Co. betrieben wird. Die Anlage wird vom Architekten Charles Doig geplant und erbaut.
1900:   Schließung der Knockando Brennerei wegen der allgemeinen Überproduktion von schottischem Whisky bis 1904.
1904:   W.& A. Gilbey Ltd. übernimmt Knockando für einen Spottpreis von 3.500 £.
1962:   W.& A. Gilbey Ltd. verschmilzt mit United Wine Traders zur International Distillers & Vintners (IDV).
1968:   Die eigene Produktion von Malz im floor malting-Verfahren wird eingestellt.
1969:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf nunmehr vier.
1972:   IDV wird von Watney Mann übernommen, die noch im gleichen Jahre von Grand Metroplitan Hotels geschluckt wird.
1978:   Als erste Originalabfüllung erscheint der Knockando 12 Jahre.
1997:   Grand Metropolitan und Guinness verschmelzen zu Diageo. Die Töchter IDV und United Distillers (UD) verschmelzen zu United Distillers & Vintners (UDV). Die Knockando Brennerei wird heute von der Tochter J&B (Scotland) betrieben.
2005:   Aufnahme in die erfolgreiche Serie der Classic Malts Selection
2010:   Ein Manager's Choice 1996 wird abgefüllt
2011:   Knockando 25 years old, gereift in Fässern aus frischer europäischer Eiche, wird in der Reihe Special Releases abgefüllt

Knockdhu

The Knock, by Huntly, Aberdeenshire AB54 5LJ

Inver House Distillers (Thai Beverages plc.)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Knockdhu

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Nock-duu-
bedeutung:   schwarzer Hügel
Eigentümer:   Inver House Distillers (Thai Beverages plc.)
Lage:   7 Meilen nördlich von Huntly, nahe der B 9022
Anschrift:   The Knock, by Huntly, Aberdeenshire AB54 5LJ
Telefon:   0044 1466 771 223
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Weich mit (Honig-)Süße, duftend und trocken.
Webseite:   www.ancnoc.com
Malz:   UD-Maltings in Port Gordon
Wasser:   Quellen am Knock Hill.
Maischebottiche:   1 x 5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 30.000 Liter, Oregon Pinie
Brennblasen (stills):   1 wash-stills mit 12,050 Liter, 1 spirit-stills mit 16.600 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf aus einem Boiler mit Ölbefeuerung
Brennereikapazität:   2,0 Mill. Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Haig, Pinninwie, MacArhur's, Blairmhor, Hankey Bannister

Geschichte der Brennerei Knockdhu

1893:   Bau der Knockdhu Brennerei durch die Distiller Company Limited (DCL).
1894:   Inbetriebnahme im Oktober.
1924:   Übergang der Brennerei an die Distillers Agency.
1930:   Übernahme durch die Scottish Malt Distillers (SMD).
1931:   Schließung der Brennerei.
1933:   Wiedereröffnung.
1983:   Erneute Schließung im März.
1987:   Übernahme durch United Distillers (UD), der Spirituosensparte von Guinness.
1988:   Verkauf an Inver House Distillers.
1989:   Wiederbeginn der Produktion am 6. Februar.
1990:   Erste offizielle Abfüllung des Single Malts als Knockdhu, Zur Vermeidung einer Verwechslung mit dem Knockando von UD/Diageo Änderung de Namens in An Cnoc.
1993:   Erste offizielle AnCnoc Abfüllung.
2001:   Pacific Spirits kauft Inver House Distillers.
2003:   Wiedereinführung des 12 jährigen AnCnoc in neuer Aufmachung.
2005:   International Beverage Holdings übernimmt Pacific Spirits UK
2007:   AnCnoc 1993 wird abgefüllt
2008:   AnCnoc 16 years old ergänzt die Palette
2011:   AnCnoc 1996 wird abgefüllt
2012:   Abfüllung von anCnoc 35 year old
2013:   anCnoc Vintage 1999 undanCnoc 22 year old wedren abgefüllt
2014:   Eine Serie getorfter anCnocs wird eingeführt mit. Rutter, Flaughter, Tushkar und Cutter.
2015 :   Abgefüllt werden: anCnoc Vintage 1975 und Peatlands, sowie für den duty-free Bereich. Black Hill Reserve und Barrow
2016:   Markteinführung von anCnoc Vintage 2001, Blas und Rùdhan
2017:   Markteinführung von anCnoc Vintage 2002 und Peatheart

Linkwood

Elgin, Morayshire IV30 8RD

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Linkwood

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Linkwud
bedeutung:   Strebholz
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   Südöstlich von Elgin
Anschrift:   Elgin, Morayshire IV30 8RD
Telefon:   0044-1343-862 000
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Leicht rauchig, malzig mit Anflug von Süße, Vanille, Getreide
Webseite:   www.malts.com
Malz:   UDV-Maltings in Burghead und Roseisle
Wasser:   Millbuies Springs
Maischebottiche:   1 x 12,5 Tonnen,Edeklstahl
Gärbottiche:   5 x 80.000 Liter + 6 x 30.000 Liter
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 15.000 Liter, 3 spirit stills mit je 17.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   5,6 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   White Horse; Bell's, Haig Gold Label, Dimple, Compass Box Asyla

Geschichte der Brennerei Linkwood

1821:   Peter Brown gründet die Linkwood Brennerei.
1825:   Die Linkwood Brennerei nimmt endlich die Produktion auf.
1868:   Nach dem Tode von Peter Brown übernimmt sein Sohn William den Betrieb.
1872:   William Brown reißt die alte Linkwood Brennerei ab um Platz für einen Neubau zu schaffen.
1874:   Die neue Linkwood Brennerei geht in Betrieb.
1897:   Umwandlung des Familienbetriebes in eine Aktiengesellschaft mit dem Namen Linkwood Glenlivet Distillery Co.Ltd.
1902:   Der Whiskyhändler Innes Cameron aus Elgin steigt in die Gesellschaft ein und wird schnell zum Hauptaktionär.
1933:   Nach dem Tode von Innes Cameron (1932) übernimmt die Scottish Malt Distillers (SMD) die Linkwood Brennerei.
1962:   Intensive Renovierungsarbeiten finden statt.
1971:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf nunmehr sechs. Die neuen vier Brennblasen sind exakte Kopien der bereits vorhandenen Apparaturen und stehen in einem Erweiterungsbau, gern auch als Linkwood B bezeichnet.
1985:   Linkwood A mit den alten zwei Brennblasen wird stillgelegt.
1990:   Linkwood A wird künftig jedes Jahr jeweils für einige Monate betrieben.
2002:   In der Reihe Rare Malts wird ein Linkwood 26 years old von 1975 abgefüllt
2009 :   Für die Reihe Maneger's Choice wird ein Einzelfass von 1996 abgefüllt
2013:   Erweiterung der Kapazität durch den Einbau von 2 weiteren Brennblasen
2016:   Markteinführung von Linkwood 37 year old in der Reihe Special Releases

Longmorn

Longmorn, Elin, Morayshire IV30 3SJ

Chivas Brothers (Pernod Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Longmorn

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Longmórn
bedeutung:   Morgans Kirche
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard)
Lage:   Nahe der A941, ca. 4 km südlich von Elgin
Anschrift:   Longmorn, Elin, Morayshire IV30 3SJ
Telefon:   0044-1343 554 139
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Ölig und malzig, weich mit süßlichen Noten
Webseite:   nein
Malz:   von die Mälzereie Boortmalt und Bairds
Wasser:   Lokale Tiefbrunnen
Maischebottiche:   1 x 8,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 x 39.000 Liter aus Edelstahl
Brennblasen (stills):   4 wash stills mit je 10.820 Liter, 4 spirit stills: 3 x 15.000 Liter und 1 x 13.638 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Chivas Regal,Queen Anne, Something Special

Geschichte der Brennerei Longmorn

1893:   John Duff & Company erbauen die Longmorn Brennerei nahe Elgin.
1894:   Aufnahme der Produktion.
1897:   John Duff zahlt die Miteigentümer aus.
1898:   John Duff gründet in unmittelbarer Nähe die Benriach Brennerei – zeitweise auch als Longmorn 2 geführt.
1899:   Benriach und Longmorn werden vereint in der Longmorn Distillery Co. Ltd. Duff hat sich finanziell übernommen und meldet Insolvenz an. Die Schuldnerbank verkauft die verpfändeten Anteile an James R Grant (Glen Grant).
1970:   Fusionierung von Longmorn Distillery Co.Ltd. mit der The Glenlivet & Glen Grant Distilleries Ltd. zur The Glenlivet Distillers Ltd. Die eigene Herstellung von Malz nach dem floor malting-Verfahren wird bei Longmorn eingestellt.
1972:   Zu den bisherigen vier Brennblasen kommen zwei weitere.
1974:   Einbau von zwei weiteren Brennblasen.
1978:   Seagram (Canada) übernimmt The Glenlivet Distillers Ltd. und integriert sie in Chivas Brothers.
1994:   Seagram bringt unter dem Namen The Heritage Selections Abfüllungen der Brennereien Longmorn, Glen Keith, Benriach und Strathisla.
2001:   Pernod Ricard übernimmt Chivas Brothers von Seagram Spirits & Wines.
2012:   Renovierung der Brennerei mit Erweiterung der Produktionskapazität
2007:   Longmorn 15 year old wird ersetzt durch Longmorn 16 year old
2019:   Markteinführung von The Secret Speyside Selection mit Longmorn 18 year old

Macallan

Craigellachie, Banffshire AB38 9RX

The Edrington Group

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Macallan

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Mäk-Ällen
bedeutung:   Sohn des Allan
Eigentümer:   The Edrington Group
Lage:   Stichstrasse von der B9102 nahe Talford Bridge (Craigellachie)
Anschrift:   Craigellachie, Banffshire AB38 9RX
Telefon:   0044-1340-871 471
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Sherry : Honig, Malz, Sherry-Süße Fine Oak : Malz, Eiche, Vanille, nur zarte Noten von Sherry
Webseite:   www.themacallan.com
Malz:   Golden Promise und Chariot von Simpsons Malt in Berwick
Wasser:   artesische Brunnen auf dem Brennereigelände
Maischebottiche:   2 x 6,3 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   21 x 35.000 Liter, 22 x Edelstahl, 6 x Douglas Fichte
Brennblasen (stills):   12 wash stills mit je 12.000 Liter, 14 spirit stills mit je 3.900 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   15 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Famous Grouse, Cutty Sark, J&B, Civas Regal, Ballantine's

Geschichte der Brennerei Macallan

1824:   Alexander Reid erhält eine Brennlizenz für seine Elchies Distillery.
1841:   Älteste bekannte Abfüllung eines Macallan Malt.
1847:   Alexander Reid verstirbt, sein Sohn Alexander Reid II führt den Betrieb weiter.
1848:   James Shearer Priest und James Davidson beteiligen sich an der Brennerei.
1868:   James Stuart & Co. kauft die Macallan Brennerei.
1892:   J.Stuart verkauft die Brennerei an Roderick Kemp,der die Brennerei in Macallan-Glenlivet umbenennt.
1909:   Roderick Kemp verstirbt, die Brennerei wird in den Roderick Kemp Trust überführt um die Brennerei im Familienbesitz zu halten. Der Firmenname ist nun R.Kemp Macallan-Glenlivet.
1965:   Verdopplung der Zahl der Brennblasen von 6 auf nunmehr 12.
1966:   Der Trust wird in eine private limited company (plc) umgewandelt.
1968:   Gang an die Börse als Macallan-Glenlivet Ltd.
1974:   Einbau von weiteren 6 Brennblasen.
1975:   Einbau von weiteren 3 Brennblasen. Die Gesamtzahl ist nun 21 Brennblasen.
1980:   Namensänderung in Macallan, begleitet von einer landesweiten Werbeaktion.
1986:   Suntory (Japan) erwirbt 25 % der Aktienanteile.
1996:   Highland Distillers kaufen die restlichen Aktien auf und beenden damit auch den Einfluss der Familie Kemp auf die Macallan Brennerei. Die Kopie einer alten Abfüllung kommt als Replica 1874 mit 11.000 Flaschen auf den Markt.
1999:   Edrington und William Grant & Sons erwerben in aller Stille Highland Distillers. Die Anteile gehen zu 70% an Edrington und 30% an Wm Grant & Sons.
2001:   Eröffnung des neuen Besucherzentrums.
2004:   Neben der bislang üblichen Abfüllung von Macallan mit kompletter Reifung im Sherryfass wird die Fine Oak Serie geschaffen, eine Mischung aus Reifung im Sherryfass (40%) und im reinen Bourbonfass (60%).
2007:   Eine Flasche Macallan Vintage 1926 wird im Auktionshaus Christie’s für 54.000 $ versteigert.
2009:   Steigerung der Produktionskapazität durch den Einbau von sechs weiteren Brennblasen
2012:   Die neue 1824-Serie ersetzt die bisherigen Abfüllungen mit Altersangabe sowohl bei Sherry Cask- wie auch der Fine Oak-Reihe
2013 :   Die Abfüllungen der 1824-Serie erreichen Deutschland: Amber, Sienna und Ruby. Gold ist nur für das UK vorgesehen.
2015:   Markteinführung von The Macallan Rare Cask Black
2014:   Erweoiterung der Produktionskapazität durch den Einbau von 3 weiteren Gärbottichen
1852:   Jjames Davidson, Getreidehändler in Rothes, übernimmt die Destillerie
1970:   Der Zusatz R. Kemp wird aus dem Firmennamen gestrichen
2016:   Markteinführung ddes Macallan 12 year old Double Cask
2017:   Die technische Ausrüstung wird in den Neubau eingebracht.
2018 :   Eröffnung des Neubaus im Mai 2018

Macduff

Banff, Banffshire AB45 3JT

John Dewar’s & Sons Ltd. (Bacardi)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Macduff

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Mäk-dáff
bedeutung:   Sohn des Schwarz
Eigentümer:   John Dewar’s & Sons Ltd. (Bacardi)
Lage:   Nahe der Deveron-Brücke an der A 947 nahe Banff Bay
Anschrift:   Banff, Banffshire AB45 3JT
Telefon:   0044-1261-812 612
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Rund, malzig mit leichter Süße, langer Nachklang
Webseite:   www.lastgreatmalts.com
Malz:   Von fremden Mälzereien
Wasser:   Eigene Quellen
Maischebottiche:   1 x 6 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   9 x 32.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 20.000 Liter, 3 spirit stills mit je 12.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,4 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   William Lawson Scottish Gold, William Lawson Founders Reserve

Geschichte der Brennerei Macduff

1962:   Marty Dyke, George Crawford und Brodie Heburn gründen zusammen mit der Familie Duff die Macduff Distillers Ltd und erbauen die Macduff Brennerei.
1963:   Aufnahme der Produktion.
1965:   Einbau einer weiteren Brennblase zu den vorhandenen zwei.
1967:   Einbau der vierten Brennblase.
1972:   William Lawson erwirbt die Macduff Brennerei.
1980:   Übernahme von William Lawson durch Martini Rossi (Italien).
1990:   Einbau der fünften Brennblase.
1992:   Bacardi kauft Martini Rossi auf und damit auch William Lawson. Die Macduff Brennerei wird an die Bacardi-Tochter John Dewar & Sons übertragen.
Anmerkung::   Der Malt aus der Macduff Brennerei wird offiziell als Glen Deveron Single Malt abgefüllt !
2013:   Nur für den duty-free Bereich bestimmt ist die neue Abfüllreihe The Royal Burgh Collection mit Glen Deveron 16, 20 und 30 year old
2014:   Ablösung der bisherigen Standardabfüllungen durch die neue Reihe The Deveron 10,12 und 18 year old
2015:   Markteinführung von The Deveron 10, 12 und 18 year old

Mannochmore

Birnie, by Elgin, IV30 3SS

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Mannochmore

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Mánnoch-mór
bedeutung:   großer Mönch
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   Etwa 5 km südlich von Elgin zwischen der B 9010 und der A 941
Anschrift:   Birnie, by Elgin, IV30 3SS
Telefon:   0044-1343-862 000
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Frisch. leicht fruchtig, ein wenig süß, mittel-trocken
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Optic und Chariot von den firmeneigenen Maltings in Burghead
Wasser:   Bardon Burn
Maischebottiche:   1 x 11,1 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   16 x 54.000 Liter, 8 x Lärchenholz und 8 x edelstahl
Brennblasen (stills):   4 wash stills mit je 14.400 Liter, 4 spirit stills mit je 16.100 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   6 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Haig, Dimple

Geschichte der Brennerei Mannochmore

1971:   Scottish Malt Distillers (SMD) errichtet neben der Glenlossie Brennerei eine weitere Brennerei: Mannochmore.
1985:   Schließung der Mannochmore Brennerei.
1987:   United Distillers übernimmt die Brennerei.
1989:   Die Produktion wird wieder angefahren
1992:   Erste offizielle Abfüllung in der Mannochmore 12 years old in der Flora und Fauna-Serie.
1995:   Erneute Stilllegung von Mannochmore.
1996:   Im 2. Halbjahr wird die Produktion wieder aufgenommen, allerdings nur für jeweils 6 Monat pro Jahr.
1997:   Aus der Mannochmore Brennerei kommt der Loch Dhu (schwarzer See), der seine schwarze Farbe angeblich durch Reifung in intensiv ausgeflämmten Fässern erhielt.
2007:   Die Produktionszeit wird wegen der steigenden Nachfrage wieder auf 12 Monate pro Jahr angehoben.
2009:   Ein Mannochmore 18 years old wird abgefüllt
2012:   Für dieses Jahr wird die Markteinführung des ersten Ardnamurchan Single Malts angekündigt
2013:   Erweiterung der Produktionskapazität durch den Einbau von weiteren 8 Gärbottichen und 2 Brennblasen
2016:   Markteinführung des Mannochmore 25 Year Old, abgefüllt mit Fassstärke

Miltonduff

Miltonduff, by Elgin, IV30 3TQ

Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Miltonduff

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Milton-dáff
bedeutung:   Schwarze Mühle
Eigentümer:   Chivas Brothers Ltd. (Pernod Ricard)
Lage:   Südwestlich von Elgin, nahe der Pluscarden Abbey
Anschrift:   Miltonduff, by Elgin, IV30 3TQ
Telefon:   0044-1343-547 433
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Miltonduff: mild, nussig, Sherry, Honig, zarte Torfnoten; Mosstowie: frisch. rauchig, malzig, trocken
Webseite:   nein
Malz:   Prisma, Derkado und Optic von Robert Kilgour in Kirkcaldy
Wasser:   Black Burn und lokale Quellen
Maischebottiche:   1 x 8 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   16 x 38.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 18.000 Liter, 3 spirit stills mit je 17.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   5,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Ballantine’s, Teacher’s, Old Smuggler

Geschichte der Brennerei Miltonduff

1824:   Andrew Peary und Robert Bain erwerben eine Brennlizenz bis die bislang illegal betriebene Milton Brennerei , Umbenennung in Miltonduff.
1866:   William Stuart übernimmt die Brennerei.
1895:   Thomas Yool & Co wird Partner,Renovierung der Miltonduff Brennerei
1936:   Thomas Yool &Co. verkauft die Brennerei an Hiram Walker Gooderham & Worts, die die Verwaltung der Brennerei an das just erworbene Tochterunter-nehmen George Ballantine & Son übertragen.
1964:   Einbau von 2 Lomond stills zur Produktion eines weiteren Single Malts, dem Mosstowie.
1974:   Renovierung der Brennerei
1981:   Ausbau der Lomond stills zur Produktion des Mosstowie Single Malts, Ersatz sind 2 neue pot stills
1986:   Allied Lyons (später Allied Distillers) erwirbt 51 % an Hiram Walker
1987:   Allied Lyons ist nun alleiniger Eigentümer von Hiram Walker
1991:   Allied Distillers kopiert Diageo’s erfolgreiche Reihe The Classic Malts of Scotland mit der eigenen Version The Caledonian Malts mit Tormore, Glendronach und Laphroaig. Tormore wird später durch Scapa ausgetauscht.
2005:   Übernahme von Allied Domecq (Nachfolger von Allied Distillers) durch Pernod Ricard mit Übertragung der Verwaltung der Brennereien an die Tochter Chivas Brothers.

Mortlach

Dufftown, AB55 4AQ

Diageo plc.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Mortlach

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   mórt-lach
bedeutung:   Großer grüner Hügel
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   Am südöstlichen Stadtrand, zwischen A 941 und Mortlach Church
Anschrift:   Dufftown, AB55 4AQ
Telefon:   0044-1340-822 100
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Sherry, wenig Rauch, süß. Cremig, leicht fruchtig
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Von Diageo-Maltings in Burghead
Wasser:   Dykehead und Catscraig in den Conval Hills
Maischebottiche:   1 x 12 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 59.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills: 2 x je 7.500 Liter, 1 x 17.500 Liter; 3 spirit stills mit 8.000, 8.5000 und 9.500 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Johnnie Walker Black Label

Geschichte der Brennerei Mortlach

1823:   Gründung der Mortlach Brennerei durch James Findlater
1824:   Donald Macintosh und Alexander Gordon werden als Partner gewonnen
1831:   Verkauf der Mortlach Brennerei an John Robertson
1832:   Weiterverkauf an A. & T. Gregory
1837:   James und John Grant aus Aberlour erwerben die Brennerei, legen sie still und nutzen die technischre Ausrüstung in ihrer Glen Grant Brennerei
1842:   Eigentümer der Brennerei sind John Alexander Gordon und die Grant Brüder
1851:   Die Mortlach Brennerei ist wieder in Betrieb, möglicherweise identisch mit der für dieses Jahr nachgewiesenen Dufftown Brennerei. Der Whisky wird als The Real John Gordon vermarktet.
1853:   George Cowie wird Partner von J.A. Gordon
1867:   Nach dem Tode von J.A. Gordon wird George Cowie alleiniger Besitzer
1897:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von drei auf sechs
1923:   Verkauf der Brennerei an John Walker & Sons
1925:   John Walker tritt der Distillers Company Ltd. (DCL) bei
1930:   Die DCL überträgt die Verwaltung ihrer Brennereien auf die Tochter Scottish Malt Distillers (SMD).
1964:   Ausführliche Renovierung der Mortlach Brennerei
1968:   Das Mälzen auf der Tenne (floor malting) wird eingestellt
1996:   Erneute Renovierung der Brennerei
1998:   Mortlach 1978, 20 years old wird als Rare Malts abgefüllt
2004:   Mortlach 1971, 32 years old cask strength erscheint als Special Release
2009:   Ein Einzelfass Mortlach 1997 wird als Manager's Choice abgefüllt
2014 :   Markteinführung von Mortlach Rare Old, Special Strength, 18 und 25 year old
2018:   Das bisherige Angebot wird ergänzt um Mortlach 12,16 und 20 years old
2020:   Markteinführung von Mortlach 21 und 25 years old

Parkmore

Edrington Group

stiilgelegt und entkernt

Informationen zur Brennerei Parkmore

Produktionssituation:   stiilgelegt und entkernt
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Park-moor
bedeutung:   großer Park
Eigentümer:   Edrington Group
Lage:   im Orte Dufftown
Brennblasen (stills):   1 wash still ; 1 spirit still
Verwendung in folgenden Blends:   Baxter's Barley Bree, Watson's No. 10, Dewar's

Geschichte der Brennerei Parkmore

1894:   Parkmore Distillery Co. eröffnet die Parkmore Brennerei neben der Glenfiddich Destillerie
1900:   Parkmore wird von dem Blendingunternehmen James Watson & Co. aquiriert
1923:   James Watson & Co. geht an Buchnan Dewar and John Walker & Sons.
1925:   Buchana Dewar wird von der Distillers Company Ltd. (DCL) übernommen..
1930:   Die Verwaltung von Parkmore wird an die DCL-Tochter Scottich Malt Distillers (SMD) übertragen
1931 :   SMD schließt die Parkmore Brennerei - für immer!
1988:   Verkauf der Gebäude an Highland Distillers. Die Lagerhäuser werden künftig von der Glenfiddich Brennerei genutzt.

Pittyvaich

Dufftown, Banffshire AB55 4BR

Diageo plc.

Abgerissen 2003

Informationen zur Brennerei Pittyvaich

Produktionssituation:   Abgerissen 2003
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Pitti-véch
bedeutung:   Farm mit Stall
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   Neben der Dufftown Brennerei im Zentrum von Dufftown
Anschrift:   Dufftown, Banffshire AB55 4BR
Stilrichtung:   Ölig, malzig, würzig, Sherrynoten, langer Nachklang
Malz:   Maltings in Burghead und Roseisle
Wasser:   Convalleys und Balliemore springs
Maischebottiche:   1 x 10 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   6 x 15.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 15.000 Liter, 2 spirit stills mit je 15.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung

Geschichte der Brennerei Pittyvaich

1974:   Gründung durch Arthur Bell & Sons als Schwesterbetrieb zu Dufftown Brennerei im gleichnamigen Ort.
1975:   Aufnahme der Produktion in der Pittyvaich Brennerei
1985:   Die Guinness Group übernimmt Arthur Bell & Sons
1987:   United Distillers entsteht durch die Verschmelzung von Bell & Sons mit Distillers Company Limited (DCL)
1991:   Die erste offizielle Abfüllung ist der Pittyvaich 12 years old in der Flora & Fauna Serie
1993:   Die Pittyvaich Brennerei wird stillgelegt
1994:   Zwischenzeitliche Nutzung zum Ausprobieren neuer Gerstensorten
2002:   Teile der technischen Ausrüstung werden abgebaut und finden in der Clynelish Brennerei eine neue Verwendung
2003:   Die Brennereigebäude werden im Frühjahr abgerissen

Roseisle

Roseisle, Morayshire IV30 5YP

Diageo

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Roseisle

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Rous-eil
bedeutung:   Insel am Kap
Eigentümer:   Diageo
Lage:   nahe der Nordseeküste zwischen Forres und Elgin
Anschrift:   Roseisle, Morayshire IV30 5YP
Telefon:   0044-1343-862 100
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   zwei unterschiedliche Stilrichtungen: ein leichter und ein kräftiger Stil
Malz:   von Roseisle Maltings
Wasser:   eigene Brunnen
Maischebottiche:   2 x 12,5 Tonnen ; Edelstahl
Gärbottiche:   14 x 115,500 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   7 wash stills mit 16.000 Liter Inhalt ; 7 spirit stills mit je 10.000 Liter Inhalt (spirit still 2,4 und 6 haben zwei Kühler zur Wahl: 1 x Kupfer und 1 x Edelstahl)
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   12,5 Mill. Liter
Verwendung in folgenden Blends:   Johnnie Walker

Geschichte der Brennerei Roseisle

2006:   Planungsbeginn
2007:   Moray Council benehmigt im Oktober die Bauplänen.
2009:   Betriebsbeginn im Februar 2009. Zusätzlich zu dem üblichen Kühler in Kupfer haben jeweils 3 wash und spirit stills zusätzlich einen Kühler aus Edelstahl. Dadurch wird das Brennen weiterer Varianten ermöglicht!
:   

Speyburn

Rothes, Morayshire AB38 7AG

Inver House Distillers (Thai Beverages plc.)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Speyburn

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Spey-börn
bedeutung:   Bach am Spey
Eigentümer:   Inver House Distillers (Thai Beverages plc.)
Lage:   nördlich von Rothes und westlich der B 9015 am Broad Burn
Anschrift:   Rothes, Morayshire AB38 7AG
Telefon:   00441-1340-831 213
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   malzig mit leichter Süße, ölig, nussig, Gewürze
Webseite:   speyburn.com
Malz:   Von den UD-Maltings in Burghead
Wasser:   Granty Burn und Broad Burn
Maischebottiche:   1 x 6,25 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   19 x 26.200 Liter, 4 x Lärchenholz, 15 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash still mit 17.297 Liter, 2 spirit still mit 13.160 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Inverhouse, PM, Glen Talloch

Geschichte der Brennerei Speyburn

1897:   John Hopkin & Co. beauftragt Charles Doig mit dem Bau der Speyburn Brennerei. Eigentümer der Brennerei wird die Speyburn-Glenlivet Distillery Co.
1916:   Distillers Company Ltd. (DCL) übernimmt John Hopkin & Co und damit auch die Speyburn Brennerei.
1930:   Die Produktion wird eingestellt
1934:   Die Speyburn Brennerei nimmt die Produktion wieder auf
1962:   Die Speyburn Brennerei wird auf die Scottish Malt Distillers (SMD) übertragen
1968:   Die eigene Malzproduktion wird eingestellt
1991:   Inver House Distillers erwerben die Speyburn Brennerei
2001:   Pacific Spirits (Great Oriole Group) übernehmen Inver House Distillers
2006:   International Beverage Holdings erwirbt die Pacific Spirits UK.
2009 :   Speyburn Bradan Orach ist nur für den US-amerkanischen Markt abgefüllt
2014:   Intensiver Ausbau der Produktionskapazität
2014 :   Markteinführung von Speyburn Arranta Casks in den USA
2017:   Markteinführung des Speyburn 15 year old
2018:   Im Standarportfolio erscheint Speyburn 18 years old und im Duty-free-Bereich Speyburn 10 years old und Hopkins Reserve

Speyside

Glen Tromie, Kingussie, Inverness-shire PH21 1NS

Speyside Distillery Co. Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Speyside

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Spej-seid
bedeutung:   Ufer des Spey
Eigentümer:   Speyside Distillery Co. Ltd.
Lage:   Nahe der B 970 an der Mündung des Tromie in den Spey
Anschrift:   Glen Tromie, Kingussie, Inverness-shire PH21 1NS
Telefon:   0044-1540-661 060
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Speyside: weich, süße Noten, Haselnuss, Vanille, Toffée Drumguish: mild, malzig, süßlich, torfig Cú Dubh: malzig, süß, Karamell, Kaffee, Gewürze
Webseite:   speysidedistillery.co.uk
Malz:   Von fremden Mälzereien
Wasser:   River Tromie
Maischebottiche:   1 x 4,2 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   4 x 23.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 11.000 Liter, 1 spirit still mit 7.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   600.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Glentromie, Speyside, Scottish Prince,,Scotch Guard, Murdoch’s

Geschichte der Brennerei Speyside

1956:   George Christie erwirbt ein Stück Land bei Drumguish, Kingussie – und beginnt damit, sich seinen Traum von der eigenen Brennerei zu erfüllen.
1962:   Beginn der Bauarbeiten für die Brennerei.
1987:   Der Bau ist beendet, die technische Ausrüstung eingebracht.
1990:   Die Speyside Brennerei geht am 12. Dezember endlich in Betrieb.
1993:   Mit dem Drumguish kommt der erste Single Malt der Brennerei auf den Markt.
1998:   Der erste Single Malt mit dem Namen der Speyside Brennerei wird abgefüllt.
2000:   Verkauf der Brennerei an ein Investorenkonsortium
2001:   Speyside 10 years old wird abgefüllt
2003:   Speyside 12 years old erscheint
2006:   Speyside 15 years old erreicht den Markt
2006:   Künftig wird eine Woche im Jahr ein getorfter Single Malt mit 50 ppm Phenol im Malz gebrannt.
:   Anmerkung: aus der Speyside Brennerei stammt der Cu Dubh, dessen schwarze Farbe entweder aus Reifung in intensivst ausgekohlten Fässern stammt oder durch Zugabe von Zuckerfarbstoff erzielt wird.
2012:   Verkauf der Brennerei an Harvey's of Edinburgh
2014:   Markteinführung der Abfüllreihe Spey ohne Alter, 12 und 18 year old
2015:   Umbenennung der Abfüllung ohne Altersangabe in Spey Tenné
2017:   Markteinführung von Spey Trutina und Fumare
2019:   Markteinführung von Spey Tenné, Fumare und Trutine als cask strength
2020:   Markteinführung von Spey 10 year old, 12 year old peated und 12 year old Port cask
2021:   Ankündigung des Baus einer weiteren Brennerei in der Nähe der bisherigen Speyside Distillery

Strathisla

Seafield Avenue, Keith, Banffshire AB55 3BS

Chivas Brothers (Pernod Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Strathisla

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Strass-éila
bedeutung:   Tal des Isla
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard)
Lage:   in der Nähe des Zentrums der Stadt Keith
Anschrift:   Seafield Avenue, Keith, Banffshire AB55 3BS
Telefon:   0044-1542-783 044
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   leicht, nussig, rauchig, Sherry, Malz und Eiche
Webseite:   chivas.com
Malz:   Paul's Maltings in Buckie
Wasser:   Fons Bullien Well
Maischebottiche:   1 x 5,32 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 x 23.800 Liter,7 x Oregon PIne, 4 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 13.638 Liter, 2 spirit stills mit je 11.902 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,45 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Chivas Regal, Royal Salute, 100 Pipers

Geschichte der Brennerei Strathisla

1786:   Alexander Milne und George Taylor gründen die Milltown Brennerei, ändern aber den Namen bald in Milton
1825:   MacDonald Ingram & Co. übernehmen die Brennerei
1830:   Neuer Besitzer der Milton Brennerei wird William Longmore
1870:   Namensänderung in Strathisla Brennerei
1876:   Ein Brand richtet schwere Schäden an
1879:   Als nächstes Unglück trifft die Brennerei eine Staubexplosion in der Malzmühle
1880:   Nach den Tode von William Longmore entsteht die William Longmore & Co als Träger der Strathisla Brennerei
1890:   Namenänderung zurück in Milton Brennerei
1940:   Jay Pomeroy erwirbt die Anteilsmehrheit an Longmore & Co. Wegen dubioser Geschäfte wird Jay Pomeroy inhaftiert. Als Folge muss die Brennerei 1949 Konkurs anmelden
1950:   Chivas Brothers kaufen die desolate Milton Brennerei und renovieren sie.
1951:   Namensänderung zurück zur Strathisla Brennerei
1965:   Verdopplung der Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier
1970:   Ein intensiv getorfter Malt wird für nur kurze Zeit unter dem Namen Craigduff produziert.
2001:   Chivas Brothers wird von Pernod Ricard übernommen
2013:   Neue Aufmachung für den Strathisla 12 years old

Strathmill

Keith, Banffshire AB55 3DQ

Chivas Brothers (Pernod-Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Strathmill

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Straß-mill
bedeutung:   Mühle im Tal
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod-Ricard)
Lage:   Im westlichen Teil der Stadt Keith, nahe der B 9014 nach Dufftown
Anschrift:   Keith, Banffshire AB55 3DQ
Telefon:   0044-1542-883 000
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   malzig, süße Noten, Vanille, Eiche
Webseite:   malts.com
Malz:   Burghead Maltings, Elgin
Wasser:   Quelle auf dem Betriebsgelände
Maischebottiche:   1 x 9,1 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 46.500 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 11.000 Liter, 2 spirit stills mit je 6.700 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,6 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   J&B Rare, Dunhill, Old Master, Gentleman’s, Speyside

Geschichte der Brennerei Strathmill

1891:   In einer alte Mühle von 1823 wird die Glenisla-Glenlivet Brennerei erbaut.
1895:   W.& A. Gilbey Ltd. kauft die Brennerei und ändert den Namen in Strathmill Brennerei um
1962:   W.& A. Gilbey Ltd. verschmilzt United Wine Traders (mit Justerini & Brooks) zur International Distillers & Vintners (IDV)
1968:   Verdopplung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier
1972:   IDV wird durch Watney Mann aufgekauft, die wiedrum selber im gleichen Jahre von Grand Metropolitan übernommen werden.
1997:   Grand Metrololitan und Guinness verschmelzen zu Diageo
2001:   Die erste Originalabfüllung ist Stratmill 12 year old in der Flora & Fauna Serie
2010:   In der Reihe Manager's Cask wird ein Einzelfass von 1996 abgefüllt
2014:   Abfüllung eines Strathmill 25 year old

Tamdhu

Kockando, Aberlour, Banffshire AB38 7RP

Ian Macleod Distillers

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Tamdhu

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Tamdú
bedeutung:   kleiner dunkler Hügel
Eigentümer:   Ian Macleod Distillers
Lage:   am River Spey südlich der B 9102 zwischen Knockando und Archiestown
Anschrift:   Kockando, Aberlour, Banffshire AB38 7RP
Telefon:   0044-1340-870 200
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   duftig, mild, Süße von Sherry und Honig, Toffée-Noten
Webseite:   tamdhu.com
Malz:   eigene Produktion
Wasser:   Tamdhu Burn auf dem Betriebsgelände
Maischebottiche:   1 x 11,85 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   9 x 53.500 Liter, Oregon Pine
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 17.000 Liter, 3 spirit stills: 1 x 22.000 Liter, 2 x je 16.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Cutty Sark, The Famous Grouse, Lang’s, J&B,Dunhill, The Rich and Spicy One

Geschichte der Brennerei Tamdhu

1896:   Ein Konsortium von Whisky Blendern unter Führung von William Grant gründet die Tamdhu Distillery Co. und beauftragt den Architekten Charles Doig mit dem Bau einer Brennerei.
1897:   Die Tamdhu Brennerei nimmt den Betrieb auf
1899:   Highland Distillers Co. kauft die Brennerei dem Gründungskonsortium ab
1911:   Die Brennerei wird stillgelegt
1913:   In der Tamdhu Brennerei wird wieder Whisky gebrannt.
1928:   Und wieder kehrt Betriebsruhe ein
1948:   Endlich ist die Tamdhu Brennerei wieder voll in Produktion
1950:   Das Mälzen auf der Tenne (floor maltings) wird durch das Mälzen in der Saladin-Wanne abgelöst
1972:   Verdopplung der Kapazität durch den Einbau von zwei weiteren Brnnblasen
1975:   Weitere zwei Brennblasen kommen hinzu
1976:   Die erste Originalabfüllung ist der Tamdhu Single Malt 8 years old
2009:   Die Brennerei wird stillgelegt
2011:   The Edrington Group verkauft die Brennerei an Ian Macleod Distillers (Eigentümer der Glengoyne Brennerei)
2012:   Wiederaufnahme dr Produktion
2013:   Erste Abfüllung durch die neuen Eigentümer: Tamdhu 10 year old
2015:   Erste Abfüllung eines Tamdhu cask strength als Tamdhu Batch Strength
2018:   Markteinführung von tamdhu 12 und 15 years old sowie Tamdhu Dalbeaille
2019:   Markteinführung von Tamdhu Ábar und Gran Reserva First Edition im Travel-retail Bereich

Tamnavulin

Tomnavulin, Ballindalloch, Banffshire AB37 9JA

Whyte & Mackay Ltd. ( Emperador)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Tamnavulin

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Tam-na-vulen
bedeutung:   Mühle am Hügel
Eigentümer:   Whyte & Mackay Ltd. ( Emperador)
Lage:   An der B 9008 zwischen Bridge of Avon und Tomintoul
Anschrift:   Tomnavulin, Ballindalloch, Banffshire AB37 9JA
Telefon:   0044-1807-590 285
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   leicht, süße Noten, zarte Rauchnoten, Kräutertöne
Webseite:   tamnavulinwhisky.com
Malz:   von fremden Mälzereien
Wasser:   unterirdische Quellen in den umliegenden Hügeln
Maischebottiche:   1 x 10,7 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   9 x 69.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 25.000 Liter, 3 spirit stills mit je 23.200 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Mackinlay, Scots Grey, Whyte & Mackay, Glenfoyle

Geschichte der Brennerei Tamnavulin

1965/6:   Tamnavulin-Glenlivet Distillery Co., eine Tochter der Invergordon Distillers Ltd. gründet und baut die Tamnavulin Brennerei
1993:   Whyte & Mackay kauft Invergordon Distillers Ltd. auf
1994:   Jim Beam Brands plc. (USA) kauft wiederum Whyte & Mackay auf
1995:   Die Tamnavulin Brennerei wird im Monat Mai stillgelegt.
1996:   Whyte & Mackay ändert den Namen in JBB (Greater Europe)
2001:   Durch ein Mangement-buy-out trennt sich JBB (Greater Europe) von der Muttergesellschaft Fortune Brands und nennt sich um in Kyndal Spirits
2003:   Rückkehr zum alten Namen Whyte & Mackay
2007:   United Spirits (Indien) kauft Whyte & Mackay auf und eröffnet die Tamnavulin Brennerei noch im Juli des Jahres nach 12 Jahren Dornröschenschlaf.
2014:   Whyte & Mackay wird an Emperador (Philippinen) verkauft
2015:   Austausch von fünf der neun Gärbottiche
2016:   Markteinführung von Tamnavulin Double Cask
2019:   Markteinführung von tamanvulin Sherry Cask Edition und Tempranillo Finish

Tomintoul

Ballindalloch, Banffshire AB37 9AQ

Angus Dundee Distillers

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Tomintoul

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Tom-in-tuul
bedeutung:   Hügel mit Scheune
Eigentümer:   Angus Dundee Distillers
Lage:   Im Tal des Avon River, nahe der A 916 bei dem Orte Tomintoul
Anschrift:   Ballindalloch, Banffshire AB37 9AQ
Telefon:   0044-1807-590 274
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   weich und leicht, zart, cremig, malzige Süße
Webseite:   tomintoulwhisky.com
Malz:   Von fremden Mälzereien
Wasser:   Ballantruan Spring
Maischebottiche:   1 x 11,6 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 59.500Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 22.000 Liter, 2 spirit stills mit je 19.600 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,3 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Whyte & Mackay, Parker’s, Dundee, Findlater's

Geschichte der Brennerei Tomintoul

1964:   Die Whisky-Broker Hay & MacLeod Ltd und W.& S.Strong Ltd. erbauen gemeinsam die Tomintoul Brennerei.
1965:   Inbetriebnahme der Brennerei m Juli des Jahres 1965
1973:   Scottish & Universal Investment Trust erwirbt die Tomintoul Brennerei und überträgt sie dem im gleichen Jahre aufgekauften Unternehmen Whyte & Mackay
1974:   Erweiterung der Zahl der Brennblasen von zwei auf vier. Als erste Originalabfüllung kommt Tomintoul 12 year old auf den Markt.
1978:   Lonhro erwirbt Scottish & Universal Investment Trust.
1989:   Lonhro verkauft Whyte & Mackay mit der Tomintoul Brennerei an Brent Walker
1990:   American Brands übernehmen Whyte & Mackay.
1996:   Whyte & Mackay wird in JBB (Greater Europe) umbenannt.
2000:   Angus Dundee plc kauft die Tomintoul Brennerei
2002:   Als erste Abfüllung der neuen Besitzer kommt Tomintoul 10 year old auf den Markt.
2005:   Eine junge, intensiv getorfte Variante (55 ppm) wird als Old Ballantruan abgefüllt
2008:   Es folgt der Peaty Tang, eine Mischung von getorftem Old Ballantruan 4 years old und ungetorftem Tullibardine 8 years old.
2010 :   Erstmals Abfüllung eines Tomintoul mit Nachreifung im vorgenutzten Fass (Port Wood Finish)
2012:   Old Ballantruan 10 years old erscheint
2015:   Markteinführung von Tomintoul Decades und 40 year old
2016:   Markteinführung von Tomintoul Tlàth
2017:   Markteinführung von Tomintoul 15 year old Peaty Tang und Old Ballantruan 15 year old
2020:   Tomintoul Seiridh kommt in den Handel

Tormore

Advie, Grantown-on-Spey, Morayshire PH26 3 LR

Chivas Brothers (Pernod Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Tormore

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Speyside
Aussprache:   Tor-moor
bedeutung:   Großer Hügel
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard)
Lage:   an der A95 zwischen Grantown-on-Spey und Bridge of Avon
Anschrift:   Advie, Grantown-on-Spey, Morayshire PH26 3 LR
Telefon:   0044-1807-510 244
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Weich, aromatisch, leichte Süße, delikat.
Webseite:   tormoredistillery.com
Malz:   von Robert Kilgour, Kircaldy
Wasser:   Achvochkie Burn
Maischebottiche:   1 x 11 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   11 x 48.600 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   4 wash stills mit je 12.150 Liter, 4 spirit stills mit je 8.621 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   4,8 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Long John, Ballantine's, Teachers

Geschichte der Brennerei Tormore

1958:   Long John International, Tochter der Schenley Industries Inc., erbaut das architektonische Schmuckstück der Tormore Brennerei
1960:   Aufnahme der Produktion
1972:   Verdopplung der Produktionskapazität durch den Einbau von weiteren vier Brennblasen
1975:   Verkauf der Brennerei an Whitbread & Co. Ltd.
1989:   Allied Distillers Ltd. (später Allied Domecq) übernimmt die Spirituosenproduktion von Whitbread & Co. Ltd.
1991:   Allied Distillers vermarktet The Caledonian Malts ( Glendronach, Laphroaig, Miltonduff und Tormore) als Gegenstück zu den Classic Malts von Diageo. Tormore wird später durch Scapa ausgetauscht.
2005:   Pernod Ricard kauft als feindliche Übernahme Allied Domecq auf und fasst die Whisky-Brennereien des Unternehmens unter Chivas Brothers zusammen
2012:   Anhebung der Produktionskapazität um 20 Prozent
2014:   Ablösung des Tormore 12 year old durch Tormore 14 und 16 year old

Islands

Der Bereich umfasst alle auf Inseln gelegenen Brennereien (ausgenommen die der Isle of Islay!), die sehr unterschiedliche Malts brennen. Aus diesem Bereich stammen ausgeprägt rauchig-torfige Malts (Highland Park, Isle of Jura peated, Ledaig, Talisker) ebenso wie würzig-fruchtige, raucharme Vertreter (Isle of Jura, Arran, Tobermory, Scapa, Abhainn Dearg). Die Malts dieses Be-reiches bieten also keine einheitliche Geschmackspalette an. 

Islands

BrennereiOrt(letzter) EigentümerBetriebsmodus

Abhainn Dearg

Carnish, Isle of Lewis, Outer Hebrides HS2 9EX

Mark Tayburn

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Abhainn Dearg

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Avin Jaräk
bedeutung:   gälisch für Red River
Eigentümer:   Mark Tayburn
Lage:   Uig, Isle of Lewis (Äußere Hebriden)
Anschrift:   Carnish, Isle of Lewis, Outer Hebrides HS2 9EX
Telefon:   0044-1851-672 429
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   getorft (bis zu 50 ppm) und ungetorft
Webseite:   www.abhainndearg.co.uk
Malz:   Golden Promise aus eigenem Anbau und Zukauf von Farmern der Insel
Wasser:   lokale Quellen
Maischebottiche:   2 x 0,5 Tonnen aus Edelstahl
Gärbottiche:   2 x 7.500 Liter; Douglas Fichte
Brennblasen (stills):   wash still: 1 x 2.112 Liter ; spirit still: 1 x 2.057 Liter - die Brennblasen sind traditionelle Hebridian Mountain stills - wie sie auch die Schwarzbrenner auf den Äußeren Hebriden benutz(t)en.
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   20.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   nicht geplant

Geschichte der Brennerei Abhainn Dearg

2008:   Im September Inbetriebnahme der Brennerei
2010:   Jahresproduktion knackt erstmals die 10.000 Liter-Marke
2011:   Nach dreijähriger Reifung Abfüllung des ersten Abhainn Deag Single Malts im Oktober 2011 - abgefüllt wurden2.011 Flaschen!.
2012:   Abfüllung des ersten Abhainn Deag cask strength mit 58,0 Vol%
2018:   Markteinführung eines Abhainn Dearg 10 Year Old
2014:   Erweiterung der Lagerkapazität durch ein zweites Lagerhaus.

Arran

Lochranza, Isle of Arran, KA27 8HJ

Isle of Arran Distillers Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Arran

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Eil of Arran
bedeutung:   Platz der spitzen Berge
Eigentümer:   Isle of Arran Distillers Ltd.
Lage:   Am östlichen Ortsende von Lochranza im Norden der Insel
Anschrift:   Lochranza, Isle of Arran, KA27 8HJ
Telefon:   0044 1770 830 264
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Ausgewogene fruchtige, malzige Noten, Andeutung von Gewürzen.
Webseite:   www.arranwhisky.com
Malz:   Bairds Malt Ltd., Pencaitland
Wasser:   Loch na Davie & Gleann Easan Biorach
Maischebottiche:   1 x 2,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 15.500 Liter, 3 Bottiche Oregon Pine, 1 Bottich norwegische Fichte
Brennblasen (stills):   2 wash-stills mit 7.100 Liter, 2 spirit-stills mit 4.800 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   1.2 Mill. Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Lochranza, Glenrosa

Geschichte der Brennerei Arran

1991:   Harold Currie gründet die Arran Brennerei am 11.11.1991.
1995:   Produktionsbeginn am 29.Juni, offizielle Eröffnung am 17. August.
1996:   Erste Miniaturen mit dem einjährigen Destillat in unterschiedlichen Alkoholgehalten als New Spirit
1997:   Das neue Besucherzentrum wird von HRM Queen Elizabeth II persönlich eingeweiht.
1998:   Erste Originalabfüllung von 1.000 Flaschen eines dreijährigen Isle of Arran Malt.
2002:   Der Single Malt
2003:   Ein Single Cask Malt 1997 mit Calvados finish, nicht kühlgefiltert, kommt auf den Markt
2004:   Arran First Distillation und weitere Abfüllungen mit Nachreifung im vorgenutzten Fass (Wood Finish) werden vorgestellt. Zusätzlich zur ungetorften Arran Malt wird auch eine unterschiedlich getorfte Variante produziert: Ein mäßig getorfter Malt mit 20 ppm Phenolgehalt und ein intensiv getorfter Malt mit 50 ppm - abgefüllt als Machrie Moor
2005:   The Arran Malt 1995 mit 6.000 Flaschen wird abgefüllt.
2006:   The Arran Malt 10 years old kommt in den Handel, die Zahl der Nachlagerungen nimmt kontinuierlich zu.
2007:   Vier weitere Nachlagerungen und Gordon's Dram werden abgefüllt
2008:   Arran 12 years old kommt in den Markt
2010:   Arran 14 years old erscheint zusammen mit dem getorften Machrie Moor
2011:   Neben anderen Abfüllungen gelangt Arran 12 years old cask strength in den Markt
2012:   Einbau eines weiteren Gärbottichs. Arran the Eagle und Devil's Runch Bowl (ein Renner!) erscheinen
2013:   Arran 16 und 17 years old werden abgefüllt und ein Devil's Punch Bowl Chapter II
2014:   Neugestaltung von Etikett und Verpackung. Der torfige Machrie Moor wird nun auch in Fassstärke angeboten und die Palette erweitert um den Lochranza Reserve - ohne Altersangabe!
2015:   Markteinführung des The Arran Malt 18 year old und The Illicit Stills
2016:   Baubeginn f?r eine weitere Brennerei in Lagg im Süden der Insel nur für die Produktion des torfigen Machrie Moor Single Malts.
2018:   Markteinführung des The Arran 21 Year Old
2019:   Das Standard-Portfolio erhält eine neue Aufmachung
2017:   Verdopplung der Anzahl der Brennblasen auf vier

Gramsdale

Gramsdale, Isle of Benbecula, Scotland

Uist Distilling Co. Ltd.

In Bau

Informationen zur Brennerei Gramsdale

Produktionssituation:   In Bau
Land:   Schottland
Region:   Islands
bedeutung:   Ortsname
Eigentümer:   Uist Distilling Co. Ltd.
Lage:   Auf Benbecula, eine Insel der Äußeren hebriden
Anschrift:   Gramsdale, Isle of Benbecula, Scotland

Geschichte der Brennerei Gramsdale

2020:   Im Juli gibt die Uist Distilling Company den geplanten Bau einer Destillerie für Whisky, Gin und Rum auf der Insel Benbecula bekannt.
2022:   Geplante Eröffnung der Brennerei
2019:   Angus A. Macmillián gründet im Dezember 2019 mit seinem Sohn Angus E, die Uist Distiliing Company Ltd.
2021:   Am 29. Januar 2021 wird die Baugenehmigung erteilt

Highland Park

Holm Road, Kirkwall, Orkney KW15 !SU

The Edrington Group

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Highland Park

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Hailänd Paak
bedeutung:   Hochland Park
Eigentümer:   The Edrington Group
Lage:   Am südlichen Ortsende an der A961 Richtung St. Margarete’s Hope
Anschrift:   Holm Road, Kirkwall, Orkney KW15 !SU
Telefon:   0044 1586 874 619
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Rauchig, geschmeidig, gut ausbalanciert. Süße von Heidehonig
Webseite:   highlandparkwhisky.com
Malz:   Von eigenen floor maltings und fremden Mälzereien
Wasser:   Cattie Maggie's Spring (hartes Wasser!)
Maischebottiche:   1 x 11,4 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   12 x 36.000 Liter, Holzbottiche aus Douglas Fichte
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 18.000 Liter, 2 spirit stills mit je 12.000 Liter
Befeuerung der stills:   indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Cutty Sark, The Famous Grouse, Long John

Geschichte der Brennerei Highland Park

1798:   David Robertson gründet die Brennerei auf dem Gelände, das der legendäre Magnus Eunson vorher für das illegale Brennen von Whisky genutzt hatte.
1816:   John Robertson übernimmt die Highland Park Brennerei
1825:   Richard McKay betreibt die Brennerei
1826:   Highland Park erhält eine offizielle Brennlizenz und wird von Borwick & Robertson aufgekauft
1830:   Der Eigentümer firmiert um in Robert Borwick & Co. Die Brennerei bliebt in Familienbesitz bis 1869
1869:   Highland Park wird an Stuart & Mackay verkauft,
1895:   James Grant, Sohn des Pächters der Glenlivet Brennerei, kauft Highland Park
1898:   Erweiterung der Brennkapazität von zwei auf vier Brennblasen
1918:   Die Brennerei wird stillgelegt bis 1937
1937:   Highland Distilleries Co.Ltd. wird neuer Eigentümer der Highland Park Brennerei
1979:   Highland Distilleries vermarktet Highland Park Single Malt durch eine massive Bewerbung
1986:   Eröffnung eines Besucherzentrums
1997:   Bis 2005 betreiben die Mitarbeiter der Highland Park Brennerei auch die benachbarte Scapa Brennerei und dürfen dafür als Ausgleich die Lagerhäuser von Scapa mit benutzen.
1999:   Übernahme der Highland Park Brennerei durch The Edrington Group und William Grant & Sons
2006:   Im März des Jahres verstarb Barley, die Katze der Brennerei, bei einem Autounfall. Die Planstelle wird nicht wieder besetzt, damit endet eine 200 Jahre alte Tradition
2009:   Die Serie Inga Saga startet mit der Abfüllung des Earl Magnus 15 years old
2010:   Fortsetzung der Serie der Inga Saga mit dem Saint Magnus 12 years old
2011:   Komplettierung der Serie der Inga Saga mit dem Earl Haakon 18 years old
2012 :   Als weitere Serie, die auf den Erinnerungen an die Herrschaft der Wikinger aufbaut, startet die Valhalla Collection mit dem Highland Park Thor
2013:   In der Valhalla Collection erscheint die 2. Abfüllung mit Highland Park Loki. Zusätzlich startet die Serie The Warriors mit den Abfüllungen Einar, Harald und Svein zur Erinnerung an bekannte Nordmänner.
2014:   Die Valhalla Collection wird fortgesetzt mit Highland Park Freya. Als Ergänzung bei den Standardabfüllungen erscheint
2015:   Die letzte Abfüllung der Valhalla Collection ist der Highland Park Odin.
2018:   Markteinführung neuer Sorten im Travel-Retail-Bereich

Isle of Harris

Tarbert, Isle of Harris (Na-h-Eileanan an Iar) HS3 3DJ

Isle of Harris Distillers Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Isle of Harris

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Eil of Härris
bedeutung:   Name der Insel
Eigentümer:   Isle of Harris Distillers Ltd.
Lage:   Outer Hebrides
Anschrift:   Tarbert, Isle of Harris (Na-h-Eileanan an Iar) HS3 3DJ
Telefon:   0044-1859-502 098
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   vollmundig mit leichterTorfrauch-Note
Webseite:   harrisdistillery.com
Malz:   von Bairds Malts, Inverness
Wasser:   Abhainn Cnoc a´Charrainn
Maischebottiche:   1 x 1,2 Tonnen, Edelstahl, verkelidet mit amerikanischer Weßeiche
Gärbottiche:   5 x 6.000 Liter ; Oregon Pine
Brennblasen (stills):   1 was still mt 7.000 Liter ; 1 spirit still mit 5.000 Liter - beide Brennblasen stammen von Frilli Impianti, Italien
Befeuerung der stills:   indirekt mit Dampf
Brennereikapazität:   400.000 Liter

Geschichte der Brennerei Isle of Harris

2007:   Gründung der Isle of Harris Distillers Ltd.
2014:   Baubeginn
2015:   Produktionsbeginn am 24.09.2015 mit dem Schnelldreher Gin
2016:   Ab Februar 2016 wird auch ein leicht torfiger Single Malt mit 12-14 ppm gebrannt

Isle of Jura

Craighouse, Isel of Jura, Argyll PA60 7XT

Whyte & Mackay (Emperador)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Isle of Jura

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Eil of Dschura
bedeutung:   Rotwildinsel
Eigentümer:   Whyte & Mackay (Emperador)
Lage:   In Craighouse, gegenüber dem einzigen Hotel des Ortes
Anschrift:   Craighouse, Isel of Jura, Argyll PA60 7XT
Telefon:   0044-1496 820 240
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Trocken und herb, delikat mit feiner Spur von Torf, Hauch von Nuss
Webseite:   jurawhisky.com
Malz:   von den UD-Maltings in Port Ellen, Isle of Islay
Wasser:   Loch á Bhaille Mhargaidh (Market Loch)
Maischebottiche:   1 x 5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 49.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 24.500Liter, 2 spirit stills mit je14.000 Liter
Befeuerung der stills:   indirekte Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,4 Mill. Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Claymore, Cluny, Stewart’s, Whyte & Mackay

Geschichte der Brennerei Isle of Jura

1810:   Archibald Campbell gründet eine Brennerei mit dem Namen Small Isles Distillery
1831:   William Abercombie erwirbt eine offizielle Brennlizenz für den Betrieb
1832:   Der neue Pächter heißt Archibald Fletcher
1853:   Richard Campbell verpachtet die Brennerei an Norman Buchanan aus Glasgow
1857:   Norman Buchanan ist bankrott, J.& K.Orr übernehmen die Brennerei
1876:   Neuer Betreiber der Brennerei ist Fergusons & Sons.
1884:   Renovierung der Brennerei
1901:   Ein Streit zwischen Betreiber und Besitzer führt zur Schließung der Brennerei
1960:   Charles Mackinlay & Sons übernimmt den stillgelegten Betrieb, beauftragt den bekannten Architekten William Delmé-Evans mit den Renovierungsarbeiten, die einem Neubau ähneln. Charles Mackinlay & Sons wird im gleichen Jahr von der neu gebildeten Scottish & Newcastle Breweries geschluckt.
1962:   Scottish & Newcastle Breweries gründen für den Betrieb der Brennerei die Tochterfirma Mackinlay & McPherson
1963:   Die Produktion wird wieder aufgenommen und hierfür die Isle of Jura Distillery Co.Ltd, gegründet
1974:   Die erste offizielle Abfüllung unter den neuen Besitzern kommt in den Markt
1978:   Verdopplung der Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier.
1985:   Invergordon Distilleries übenehmen Charles Mackinlay & Co., Isle of Jura und Glenallachie von Scottish & Newcastle Breweries.
1993:   Whyte & Mackay (Fortune Brands) kauft Invergordon Distilleries
1996:   Whyte & Mackay firmiert um in JBB (Greater Europe)
2001:   Whyte & Mackay trennt sich als mangement-buy-out von der Mutter Fortune Brands (USA) und firmiert um als Kyndal. Die Isle of Jura Brennerei erhält ein Besucherzentrum.
2002:   Isle of Jura Superstition kommt in den Handel und schreibt als Mischung von 13 % getorftem Isle auf Jura mit 87% ungetorftem Isle of Jura Geschichte als erster gemischter Single Malt, der per definitionem als nur aus einer Brennerei stammend trotz der Mischung ein Single Malt und nicht ein vatted Malt ist.
2004:   Umfirmierung zum alten Namen Whyte & Mackay
2007:   United Spirits Ltd (United Brewers Group, Indien) kauft Whyte & Mackay auf. Dies führt u.A. zur Wiederinbetriebnahme der 1996 stillgelegten Brennerei Tamnavulin
2008:   Abfüllung von vier verschiedenen Jahrgängen unter den Namen Elements (Earth, Water, Fire & Air)
2009:   Mit dem Isle of Jura Prophecy wird erstmals die getorfte Variante angeboten
2012:   Die Palette wird um den Isle of Jura Exixir 12 year old erweiter
2013:   Markteinführung von Vintage 1977 und Turas Mara
2014:   Emperador Inc. (Philippinen) kauft Whyte & Mackay von United Spirits (Indien)
2018:   Markteinführung des neuen kernsortimentes Isle of Jura 10, 12, 18 year old mit Journey und Sevven Wood
2019:   Markteinführung eines neuen Sortimentes für den Travel Retail-Bereich

Isle of Raasay

Raasay Distillery, Borodale House, Isle of Raasay, Kyle IV40 8PB

R&B Distillers, 23 Manor Place, Edinburgh

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Isle of Raasay

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Eil of Raasi
bedeutung:   Rehinsel
Eigentümer:    R&B Distillers, 23 Manor Place, Edinburgh
Lage:   auf der Isle of Raasay
Anschrift:   Raasay Distillery, Borodale House, Isle of Raasay, Kyle IV40 8PB
Telefon:   0044-1478 470178
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   leicht, fruchtig mit zarter Rauchnote
Webseite:   rbdistillers.com
Malz:   lokaler Anbau und von Baird#s Inverness
Wasser:   lokale Quellen
Maischebottiche:   1 x 1 Tonne Inhalt ; aus Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 5.000 Liter
Brennblasen (stills):   wash still: 1 x 5.000 Liter ; spirit still: 1 x 3.600 Liter
Befeuerung der stills:   indirekt
Brennereikapazität:   94.000 Liter

Geschichte der Brennerei Isle of Raasay

2017:   Produktionsbeginn am 12. September 2017
2014:   Pläne zum Bau von zwei Brennereien durch R&B Distillers werden bekannt: Raasay auf der gleichnamigen Insel und Borders in Peebles
2015:   R&B Distillers erwerben das Hotel Borodale House, das zur Brennerei umgebaut werden soll.
2017:   Befüllung des ersten Fasses am 22.09. 2017. Daraus resiltiert, dass der erste Raasay Whisky frühestens am 23.09.2020 abgefüllt werden kann.
2020:   Mitte November erscheint die Isle of Raasay Inaugural Release 2020

Kimbland

Lettan, Sanday, Orkney, KW17 2BP

Kimbland Distillery Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Kimbland

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Eigentümer:   Kimbland Distillery Ltd.
Lage:   auf der Shetlandinsel Sanday
Anschrift:   Lettan, Sanday, Orkney, KW17 2BP
Webseite:   kimblanddistillery.com/
Brennblasen (stills):   eine
Brennereikapazität:   26.000 Liter /Jahr

Geschichte der Brennerei Kimbland

2020:   Die Kimbland Destillerie soll bereits betrieben werden

Lagg

Kilmory KA27 8PG, Isle of Arran

Isle of Arran Distillers

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Lagg

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Läg
bedeutung:   Ortsname
Eigentümer:   Isle of Arran Distillers
Lage:   im Süden der Isle of Arran
Anschrift:   Kilmory KA27 8PG, Isle of Arran
Telefon:   0044-1770-870 565
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   intensiv torfig-rauchig
Webseite:   www.laggwhisky.com
Malz:   Zukauf von Bairds Malt Ltd. Pencaitland
Wasser:   nicht bekannt
Maischebottiche:   4 Tonnen Inhalt
Gärbottiche:   4 mit je 20.000 Liter Inhalt
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 10.000 Liter, 1 spirit still mit 7.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   750.000 Liter

Geschichte der Brennerei Lagg

2017:   Im Februar 2017 Beginn der Bauarbeiten
2019:   Am 19. März 2019 erste Produktion

North Uist

Nun, Outer Hebrides, Scotland

North Uist Distillery Co.

in Bau

Informationen zur Brennerei North Uist

Produktionssituation:   in Bau
Land:   Schottland
Region:   Islands
bedeutung:   Name der Insel
Eigentümer:   North Uist Distillery Co.
Lage:   Insel Benbecula, Äußeren Hebriden
Anschrift:   Nun, Outer Hebrides, Scotland
Telefon:   0044-7763-854 022
Webseite:   northuistdistillery.com
Malz:   aus der alten Gerstensorte bere barley
Wasser:   aus einem lokalen See
Brennblasen (stills):   eine wash still ; eine spirit still

Geschichte der Brennerei North Uist

2020:   Die North Uist Distillery Co. gibt den geplanten Bau einer Brennerei im historischen Nunton Steadings Gebäude auf der Insel Benbecula bekannt.
2021:   Der Baubeginn ist für März 2021 geplant
2022:   Geplanter Produktionsbeginn
2017:   Am 15. März 2017 Gründung der North Uist Distillery Ltd.
2018:   Genehmigung des bauantrags für eine Brennerei auf der Insel Benbecula am 01. 02. 2018

Saxa Vord

Unst, Haroldswick, Shetland Islands ZE2 9EF, UK

The Shetland Distillery Company Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Saxa Vord

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
bedeutung:   Ortsname
Eigentümer:   The Shetland Distillery Company Ltd.
Lage:   Insel Unst - Shetland Inseln
Anschrift:   Unst, Haroldswick, Shetland Islands ZE2 9EF, UK
Telefon:   0044 - 1957 - 711 217
Besucherzentrum:   ja
Webseite:   shetlandreel.com
Brennblasen (stills):   1 pot still
Brennereikapazität:   30.000 Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Saxa Vord

2013:   Das Gründungskonsortium unter Leitung von Stuart Nickerson baute die Brennerei in einer stillgelegten Anlage der Royal Air Force der Insel Ust und kann damit als Nachfolger des gescheiterten Blackwood-Projektes angesehen werden. Blackwood wollte die gleichen Gebäude 2002 ebenfalls zum Bau einer Brennerei nutzen. The Shetland Islands Council genehmigt die Umbaupläne am 27.08.2013.
2014:   Im August 2014 Inbetriebnahme der Brennerei mit der produktion von Gin
2015:   Geplanter Beginn der Produktion von Whisky
2018:   Noch im November 2018 sucht die Shetland News Investoren zur Finanzierung der Anlage zum Brennen von Whisky.

Scapa

St.Ola, Kirkwall, Orkney KW15 1SE

Chivas Brothers (Pernod Ricard)

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Scapa

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Scápa
bedeutung:   Schellfischbucht
Eigentümer:   Chivas Brothers (Pernod Ricard)
Lage:   Südlich von Kirkwall an der A964 – direkt an der Scapa Bay
Anschrift:   St.Ola, Kirkwall, Orkney KW15 1SE
Telefon:   0044-1856-876 585
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   erst salzig – dann süßlich, ölig, blumig, Honig, Heide
Webseite:   scapawhisky.com
Malz:   Odyssey Malt von Robert Kilgour, Kirkaldy
Wasser:   Lingro Burn und andere örtliche Quellen
Maischebottiche:   1 x 2,9 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   12 x 24.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still 13.500 Liter (Lomond still), 1 spirit still mit 12.563 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,3 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Ballantine's, Teacher's

Geschichte der Brennerei Scapa

1885:   Macfarlane & Townsend errichten die Scapa Brennerei
1919:   Neuer Eigentümer wird die Scapa Distillery Co. Ltd.
1934:   Scapa Distillery Co. Ltd. geht in die Insolvenz und schließt die Brennerei
1936:   Übernahme mit Wiederinbetriebnahme durch Bloch Brothers Ltd.
1954:   Neuer Eigentümer der Scapa Brennerei wird Hiram Walker & Sons
:   
1978:   Modernisierung der Scapa Brennerei
1994:   Die Brennerei wird erneut eingemottet
1997:   Künftig wird die Scapa Brennerei jährlich für wenige Monate von der Belegschaft der Highland Park Brennerei mit betrieben
2004:   Intensive Modernisierung der Scapa Brennerei. Scapa 14 year old ersetzt den bisherigen Scapa 12 year old.
2005:   Übernahme der Brennerei durch Chivas Brothers ( Pernod Ricard).
2008:   Anhebung des Alters der Standardabfüllung von 14 auf nunmehr 16 years old
1956:   Einbau einer Lomond still. Heute sind die Platten in der Säule entfernt und die Brennblase dient als wash still.
2015:   Eröffnung eines Besucherzentrums ; Markteinführung des Scappa Skiren - ohne Altersangabe
2016:   Markteinführung des torfigen Scapa Glansa

South Uist

Lochboisdale, South Uist

Gemeinschaft der Inselbewohner

in Planung

Informationen zur Brennerei South Uist

Produktionssituation:   in Planung
Land:   Schottland
Region:   Islands
bedeutung:   Inselname
Eigentümer:   Gemeinschaft der Inselbewohner
Lage:   insel South Uist, Äußere Hebriden
Anschrift:   Lochboisdale, South Uist
Telefon:   0044-7763-854 022
Malz:   eigenes Bodenmälzen (floor malting)
Brennblasen (stills):   eine wash still ; eine spirit still
Brennereikapazität:   300.000 Liter Alkohol jährlich

Geschichte der Brennerei South Uist

2018:   Mitte des Jahres Ankündigung des Baus einer Brennerei auf der Insel

Talisker

Carbost, Isle of Skye, Inverness-shire IV47 8SR

Diageo plc.

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Talisker

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Tálisker oder Talísker
bedeutung:   Felsiger Abhang
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   am Loch Harport an der B 8009
Anschrift:   Carbost, Isle of Skye, Inverness-shire IV47 8SR
Telefon:   0044-1478-614 308
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Seetang, torfig-rauchig, salzig, pfeffrige Noten
Webseite:   malts.com
Malz:   Maltings in Muir of Ord
Wasser:   Burn of Cnoc nam Speireag
Maischebottiche:   1 x 8 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 55.000 Liter, Oregon Pine
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 14.700 Liter, 3 spirit stills mit je 11.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   3,3 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Johnnie Walker, White Horse, Isl of Skye

Geschichte der Brennerei Talisker

1830:   Hugh und Kenneth MacAskill gründen die Talisker Brennerei
1848:   Die Brüder übertragen die Brennerei auf die North of Scotland Bank
1857:   North of Scotland Bank verkauft die Brennerei an Donald MacLennan
1863:   MacLennan bekommt Probleme mit dem Betrieb der Brennerei und bietet sie daher zum Kauf an
1865:   Anderson & Co aus Glasgow kaufen MacLennan die Talisker Brennerei ab
1879:   John Anderson muss einsitzen, da er nicht vorhandenen Whisky verkaufte
1880:   Neue Eigentümer der Talisker Brennerei werden Alexander Grigor und Roderick Kemp
1892:   Kemp verkauft seinen Anteil an der Talisker Brennerei und erwibt dafür die Macallan Brennerei
1894:   Die Talisker Distillery Ltd. entsteht
1898:   Talisker Distillery Ltd. verschmilzt mit Dailuaine- Glenlivet Distillers und Imperial Distillers zur Dailuaine-Talisker Distillers Co.
1930:   Die Führung der Brennerei wird auf die Scottish Malt Distillers (SMD) übertragen.
1960:   Ein Brand richtet am 22 November erheblichen Schaden an
1962:   Die Feuerschäden sind beseitigt und die Produktion wird wieder aufgenommen
1972:   Das eigene Mälzen wird eingestellt und das Fertigmalz künftig von Glen Ord Central Maltings bezogen.
1988:   Ein Besucherzentrum wird eröffnet und Talisker Single Malt in die just geschaffenen The Classic Malts of Scotland aufgenommen, Talisker wird üblicherweise mit 45,8 Vol% abgefüllt
1998:   Ein neuer Maischebottich wird eingebaut
2004:   Talisker 18 years old und eine erste Abfüllung von Talisker 25 years old kommen in den Markt
2008:   Talisker 57° North erscheint, abgefüllt mit 57 Vol%
2012:   Talisker 35 years old wird erstmals abgef
2013:   Markteinführung der Abfüllungen Talisker Storm, Dark Storm, Port Ruighe und Talisker 27 year old
2015:   Ergänzung der Palette um Talisker Skye - ohne Altersangabe und Nest Point (duty-free)
2018:   Die neue Bodega Serie startet mit dem Talisker 40 years old
2019:   In deer Bodega Serie folgt Talisker 41 years old

Tobermory

Tobermory, Isle of Mull, Argyll PA75 6NR

Burn Stewart Distillers (Distell International, Südafrika).

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Tobermory

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Toober-móri
bedeutung:   Marias Quelle
Eigentümer:   Burn Stewart Distillers (Distell International, Südafrika).
Lage:   Am Rande des gleichnamigen Hafenstädtchens of der Insel Mull
Anschrift:   Tobermory, Isle of Mull, Argyll PA75 6NR
Telefon:   0044-1688-302 645
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Tobermory: malzige Süße, leicht bitter, kurzer Nachklang Ledaig: torfig, nussig-malzig mit Anflug von Minze
Webseite:   tobermorydistillery.com
Malz:   Concero und Optic Gerste, unpeated und peated (40 ppm)
Wasser:   Privater See nahe dem Mishnish Loch
Maischebottiche:   1 x 5 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   4 x25.000 Liter, Oregon Pine
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 22.000 Liter, 2 spirit stills mit je 17.100 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Scottish Leader, Black Bottle, Black Prince

Geschichte der Brennerei Tobermory

1798:   John Sinclair gründet in Tobermory auf der Isle of Mull die Ledaig Brennerei
1823:   Erst jetzt kommt die Brennerei richtig in Schwung
1837:   Die Brennerei muss schließen
1878:   Die Brennerei ist wieder in Betrieb
1890:   Kauf der Brennerei durch John Hopkins & Co., Eigentümer der Oban Brennerei
1916:   Die Distillers Company Ltd. (DCL) übernimmt John Hopkins & Co.
1930:   Erneute Stilllegung der Brennerei
1972:   Neuer Besitzer ist die Ledaig Distillery (Tobermory) Ltd., die die Brennerei im gleichen Jahr wieder in Betrieb nimmt.
1975:   Und wieder erfolgt eine Schließung
1979:   Kauf der Brennerei durch die Kirkleavington Property Co., die mit der Tochtergesellschaft Tobermory Distillers Ltd den Betrieb der Brennerei wieder aufnimmt.
1989:   Die Produktion wird eingestellt
1990:   Die Lichter gehen wieder an in der Brennerei zum Brennen von Whisky
1993:   Verkauf der Tobermory Brennerei an Burn Stewart Distillers plc.Künftig werden ein ungetorfter Tobermory und ein getorfter Ledaig gebrannt, die auch unter anderen Namen z.B. über Handelsketten vermarktet werden.
2002:   Die auf Trinidad ansässige Investorengruppe Cl Financial kauft Burn Stewart Distillers auf
2013:   Burn Stewart Distillers mit den Brennereien Bunnahabhain, Deanston und Tobermory wird von der südafrikanischen Distell Group übernommen.
2015:   Markteinführung von Ledaig 18 und 42 year old sowie Tobermory 42 year old
2016:   Markteinführung des Ledaig 1966, gereift in ex-Oloroso Sherryfässer

Torabhaig

Teangue, Sleat, Isle of Skye IV44 8RE

Mossburn Distillers Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Torabhaig

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islands
Aussprache:   Tora-waig
bedeutung:   Ortsname
Eigentümer:   Mossburn Distillers Ltd.
Lage:   Isle of Skye
Anschrift:   Teangue, Sleat, Isle of Skye IV44 8RE
Telefon:   0044-1471-833 447
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   leicht und fruchtig mit intensiver Torfnote
Webseite:   Torabhaig.com
Wasser:   Allt Gleann Thorabhaig und Allt Breacach
Maischebottiche:   1 x 1,5 Tonnen; Edelstahl
Gärbottiche:   8 x 8.000 Liter; Douglasfichte
Brennblasen (stills):   1 wash-still mit 8.000 Liter Inhalt ; 1 spirit still mit 5.000 Liter Inhalt
Befeuerung der stills:   indirekt
Brennereikapazität:   1,0 Mill. Liter

Geschichte der Brennerei Torabhaig

1972:   Sir Ian Andrew Noble erwirbt ein größeres Anwesen auf der isle of Skye , u.a. zum bau einer Brennerei
2010 :   Sir Noble Verstirbt
1976:   Sir Noble gründet das Unternehmen Pràban na Linne Ltd.
2014 :   Baubeginn unter den neuen Eigentümern Mossburn Distillers
2017:   Im Januar wird der erste new spirit produziert
2021:   Für Februar 2021 ist die erst Originalabfüllung mit dem Torabhaig Legacy 2017 angekündigt.

Isle of Islay

Die Islay Malts sind bekannt für ihre torfige Rauchigkeit und stellen mit Ardbeg, Bruichladdich Port Charlotte, Bruichladdich Octomore, Caol Ila, Kilchoman, Lagavulin und Laphroaig die am stärksten getorften Malts Schottlands. Bruichladdich und Bunnahabhain weisen nur eine geringe Rauchigkeit vor und werden somit als nichttypische Islay Malts eingestuft. Von Bunnahabhain existiert auch eine mittelstark getorfte Variante.

Isle of Islay

BrennereiOrt(letzter) EigentümerBetriebsmodus

Ardbeg

Port Ellen, Isle of Islay, Argyll PA42 7EA

The Glenmorangie Co. (Moet Hennessy)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Ardbeg

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Aussprache:   Ardbég
bedeutung:   Kleine Anhöhe
Eigentümer:   The Glenmorangie Co. (Moet Hennessy)
Lage:   An einem romantischen Küstenstreifen im Süden der Isle of Islay
Anschrift:   Port Ellen, Isle of Islay, Argyll PA42 7EA
Telefon:   0044 1496 302244
Besucherzentrum:   Ja
Stilrichtung:   Intensivst getorfter Islay Malt, kräftig, stechend und intensiv rauchig-torfig, Spuren von Salz und Ozon.
Webseite:   www.ardbeg.com
Malz:   Port Ellen Maltings, Isle of Islay
Wasser:   Loch Arinambeast und Loch Uigeadail
Maischebottiche:   1 x 4,5 Tonnen, Edelstahl, 1999 als Semi-Lauter-Bottich umgerüstet
Gärbottiche:   11 x 23.500 Liter, 8 Bottiche in Lärchenholz, 3 Bottiche in Oregon Pinie
Brennblasen (stills):   2 wash-still mit 21.000 Liter, 2 spirit-still mit 17.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizte Innenpfannen
Brennereikapazität:   2,4 Million Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Black Bottle, Balllantine, Teacher´s

Geschichte der Brennerei Ardbeg

1794:   Erste Erwähnung einer von Alexander Stewart gegründeten Brennerei.
1798:   Die MacDougalls unter Duncan MacDougall brennen vor Ort und erwerben später eine Lizenz.
1815:   Die heutige Brennerei wird von John MacDougall gegründet, einem Sohn von Duncan MacDougall.
1853:   John MacDougall’s Sohn Alexander stirbt. Seine Schwestern Margarete und Flora führen den Betrieb mit Unterstützung durch Colin Hay weiter. Colin Hay übernimmt die Brennerei nach dem Tod der Schwestern.
1888:   Colin Hay und Alexander Wilson Gray Buchanan erneuern ihre Brennlizenz.
1900:   Colin Hay´s Sohn übernimmt die Brennlizenz.
1959:   Ardbeg DistillersLtd. wird gegründet
1973:   Hiram Walker und die Distillers Company Ltd. (DCL) kaufen gemeinsam die Brennerei. Hierdurch entsteht der Ardbeg Destillers Trust.
1974:   Der Anteil des eigenen, im floor malting-Verfahren hergestellten Malz, wird durch Zukauf von fertigem Malz reduziert.
1977:   Hiram Walker führt die Brennerei allein weiter. Die eigene Produktion von Malz wird eingestellt.
1979:   für einige Jahre wird Kildalton aus einem Malz mit wenig Torfaromen produziert.
1981:   Schließung der Brennerei im März.
1987:   Allied Lyons übernimmt Hiram Walker und damit auch die Ardbeg Brennerei.
1989:   Die Produktion wird unter Iain Henderson, Manager der benachbarten Brennerei Laphroaig, wieder aufgenommen. Das Malz liefert Port Ellen Maltings von UDV/Diageo.
1996:   Erneute Schließung der Brennerei im Juli, Allied Distillers beschließt den Verkauf.
1997:   Glenmorangie plc.kauft die Brennerei für 7 Mill. £., davon sind allein 5.5 MIll £. für reifende Fassware in den Lagern. Der Betrieb beginnt wieder am 25 Juni, erste Abfüllungen sind Ardbeg 17 und Ardbeg Provenance. Stuart Thompson wird Manager der Brennerei.
1998:   Das neue Besucherzentrum wird eröffnet.
2000:   Ardbeg 10 wird auf den Markt gebracht. Das Ardbeg Committee, ein weltweites Forum für Ardbeg-Fans, wird ins Leben gerufen und hat nach wenigen Jahren mehr als 30.000 Mitglieder.
2001:   Lord of the Isles und Ardbeg 1977 werden vorgestellt.
2002:   Ardbeg Committee Reserve und Ardbeg 1974 werden vorgestellt.
2003:   Ardbeg Uigeadail kommt auf den Markt.
2004:   Abfüllungen aus der neuen Produktion unter Glenmorangie plc. kommen als The Peaty Path to Maturity auf den Markt. Sie geben dem Konsumenten die Möglichkeit, die Reifung in unterschiedlichen Altersstufen zu verfolgen. Die erste Abfüllung ist Ardbeg Very Young - 6 Jahre jung Die limitierte Edition Ardbeg Kildalton (nur 1.300 Flaschen) wird vorgestellt. Der Kildalton ist nicht getorft, aber in Fassstärke abgefüllt. Aufkauf der Glenmorangie plc durch Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH)
2005:   Serendipity wird auf den Markt gebracht.
2006:   The Peaty Path to Maturity: Ardbeg Still Young – 8 Jahre alt Ardbeg 1965, und Ardbeg Airigh Nam Beist kommen auf den Markt. Brennerei-Manager Stuart Tompson verlässt die Brennerei nach 9 Jahren. Seine Frau Jackie führt weiter das Besucherzentrum mit dem Old Kiln Café.
2007:   The Peaty Path to Maturity: Ardbeg Almost There – 9 Jahre alt, Michael Heads wird neuer Manager der Brennerei.
2008:   The Peaty Path to Maturity: Ardbeg Renaissance – 10 Jahre alt – diese Abfüllung beendet die spezielle Serie zur Reifung des Single Malts
2009:   Supernova ist der bislang torfigste Single Malt der Brennerei
2010:   Supernova 2010 und Rollercoaster erfreuen die Fan-Gemeinde
2011:   Die Sonderabfüllung des Jahres ist der Ardbeg Alligator
2012:   Ardbeg Day und Ardbeg Gallileo sind dieses Mal die Sonderabfüllungen
2013:   Limitierte Abfüllung des Jahres ist der Ardbeg Ardbog
2014:    Sonderabfüllungen sind Ardbeg Kildalton und in Anlehnung an die Fussball-WM in Brasilien ercheint der Ardbeg Auriverdes
2015:   Die Brennerei wird 200 Jahre alt. Erste Jubiläumsabfüllung ist Ardbeg Perpetuum - im September folgt die fünfte Abfüllung eines Ardbeg Supernova mit einem Phenolgehalt von 100 ppm im Malz..
2017:   Das Standardsortiment wird um Ardbeg An Oa erweitert
2019:   Ardbeg Traigh Bhan wird in das Standardprogramm aufgenommen
2019:   Fertigstellung der Produktionserweiterung (5 züsatzliche Gärbottiche, Ersatz der 2 alten Brennblasen mit Einbau von 2 weiteren)

Ardnahoe

Port Askaig, Isle of Islay PA46 7RN

Hunter Laing & Co.

in Bau

Informationen zur Brennerei Ardnahoe

Produktionssituation:   in Bau
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
bedeutung:   Name des Sees oberhalb der Brennerei
Eigentümer:   Hunter Laing & Co.
Lage:   Nordostk?ste der Insel Islay
Anschrift:   Port Askaig, Isle of Islay PA46 7RN
Telefon:   0044-141 - 353 0297
Besucherzentrum:   ja
Webseite:   www.ardnahoedistillery.com
Malz:   Port Ellen Maltings, Islay
Wasser:   Loch Ardnahoe
Maischebottiche:   2,5 Tonnen mit Deckel aus Kupfer
Gärbottiche:   4 x 25.000 Liter ; aus Oregon Pinie
Brennblasen (stills):   wash stills: 1 x 13.500 Liter ; spirit still: 1 x 11.000 Liter
Befeuerung der stills:   mit Dampf
Brennereikapazität:   1 Mill. Liter Alkohol

Geschichte der Brennerei Ardnahoe

2013:   Gründung des unabhängigen Abfüllers Hunter Laing & Co.
2016:   Baubeginn für eine eigene Brennerei auf der Isle of Islay
2018:    Beginn der Produktion im November
2019:   Im April 2019 Eröffnung des Besucherzentrums.

Bowmore

Bowmore, Isle of Islay, Argyll PA43 7JS

Morrison Bowmore Distillers (Beam Suntory Inc.).

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Bowmore

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Aussprache:   Bow-moor
bedeutung:   Großes Riff
Eigentümer:   Morrison Bowmore Distillers (Beam Suntory Inc.).
Lage:   neben dem Hafen von Bowmore
Anschrift:   Bowmore, Isle of Islay, Argyll PA43 7JS
Telefon:   0044 1496 810 441
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   kräftiges Torfaroma mit ausgeglichener delikater Süße
Webseite:   www.bowmore.com
Malz:   eigene Malzherstellung (floor maltings) und von Port Ellen Maltings
Wasser:   River Laggan
Maischebottiche:   1 x 8 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 40.000 Liter, Oregon Pinie
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 30.940.000 Liter, 1 spirit still mit 14.750 Liter, 1 spirit still mit 14.637 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Rob Roy, Black Bottle, Islay Legend

Geschichte der Brennerei Bowmore

1779:   Vermutliche Gründung der Brennerei durch John Simpson am Lochindaal
1816:   Gesicherter Betrieb der Brennerei durch John Simpson
1852:   William & James Mutter übernehmen den Betrieb
1890:   Übernahme durch Bowmore Distillery Co. Ltd, ein Zusammenschluss von eng-lischen Kaufleuten
1925:   Verkauf an die Sheriff’s Bowmore Distillery Ltd.
1939 - 1945:   Keine Produktion. Das Gebäude diente als Stützpunkt für Flugboote
1950:   Übernahme durch William Grigor & Son
1963:   William Grigor & Son meldet Insolvenz an, Verkauf an Stanley P. Morrison
1987:   Umbenennung des Eigentümers in Morrison Bowmore
1989:   Suntory (Japan) übernimmt einen Aktienanteil von 35 Prozent an Morrison Bowmore
1993:   Der legendäre Black Bowmore wird auf den Markt gegeben
1994:   Suntory übernimmt den restlichen Aktienanteil an Morrison Bowmore
:   Besonderheiten der Brennerei: eigene Bodenmälzerei und ein zum Schwimmbad umgebautes Lagerhaus, das durch die Abwärme aus der Produktion beheizt wird
1996:   Bowmore Vintage 1957 wird abgefüllt, kommt aber erst 2000 in den Markt
1999:   Bowmore Darkest 15 Years Old mit Nachlagerung für 3 Jahre im Oloroso Sherryfass wird angeboten
2000:   Eine weitere Nachlagerung ist der Bowmore Dusk, nachgereift für 2 Jahre im Bordeaux Weinfass
2001 :   Bowmore Dawn, nachgereift für 2 Jahre im Portfass, erscheint
2002:   Bowmorre Vintage 1964, gereift im Fino Sherryfass wird abgefüllt, Ausbeute 300 Flaschen
2003:   Ergänzung der Trilogie des Vintage 1964 mit dem 1964 Bourbon Cask und dem 1964 Oloroso Sherry Cask
2005:   Im Markt erscheinen Bowmore 1989 Bourbon Cask (16 y.o.) und Vintage 1971 (34 y.o.).
2007:   Bowmore Dusk und Dawn werden vom Markt genommen. Wiederauflage eines Black Bowmore, gefolgt von
2008:   White Bowmore und dem
2009:   Gold Bowmore. Zusätzlich kommen in den Markt die ersten Abfüllungen des Bowmore Tempest und Bowmore Laimrig
2012:   Nur für den duty free- Bereich vorgesehen sind: Bowmore 100 Degrees Proof, Springtide und Vintage 1983
2013:   In den Markt kommen: Bowmore Devil's Casks, Bowmore Port Cask (23 y.o.) und Vintage 1984
2014:   Wieder nur für den duty free-Bereich abgefüllt: Black Rock, Gold Reef und White Sands
2015:   Weitere Abfüllungen von Bowmore Devil's Cask und Tempest sowie eines Bowmore 50 year old und Bowmore Mizunara Cask Finish
2017:   Einführung von Bowmore No.1 und mehrerern Abfüllungen für den Travel-Retail-Bereich
2018:   Markteinführung der Vintner's Trilogy
2019:   Einführung der Bowmore Vault Edition 1 und Dragon Edition 36 yaers old.

Bruichladdich

Isle of Islay, Argyll PA49 7UN

Bruichladdich Distillery Company Ltd (Rémy Cointreau).

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Bruichladdich

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Aussprache:   Bruk-läddi
bedeutung:   Abhang an der Küste
Eigentümer:   Bruichladdich Distillery Company Ltd (Rémy Cointreau).
Lage:   Am westlichen Ufer des Loch Indaal an der A 847 vor Port Charlotte
Anschrift:   Isle of Islay, Argyll PA49 7UN
Telefon:   0044 1496 850 221
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht und aromatisch, zart rauchig und trocken, Salztöne
Webseite:   www.bruichladdich.com
Malz:   von fremden Mälzereien
Wasser:   Aus dem eigenen Stausee
Maischebottiche:   1 x 6,24 Tonnen, Gußeisenl
Gärbottiche:   6 x 35.000 Liter, Dougkas Fichte
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 17.275 Liter, 2 spirit stills mit je 12.274 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   1,5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Abfüllung nur als Single Malt

Geschichte der Brennerei Bruichladdich

1881:   Bau der Brennerei durch die Familie Harvey, die bereits die Brennereien Yoker und Dundashill betreibt
1886:   Übergang in die Bruichladdich Distillery (Islay) Ltd.
1929:   Schließung bis 1937
1938:   Verkauf an Joseph Hobbs, Hatim Attari und Alexander Tolmie, die die Brennerei noch im gleichen Jahr weiter veräußern an Associated Scottish Distillers Ltd., ein Tochterunternehmen von National Distillers of America)
1952:   Übernahme durch Ross & Coulter Ltd., Whiskygroßhändler in Glasgow
1960:   A.B. Grant kauft die Brennerei
1961:   Einstellen der eigenen Produktion von Malz
1968:   Übernahme durch Invergordon Distillers (Holding) Ltd.
1975:   Einbau von 2 weiteren Brennblasen
1983:   Zeitweise Produktionspause
1993:   Whyte & Mackay schlucken Invergordon Distillers Ltd.
1995:   Schließung der Brennerei im Januar des Jahres.
1998:   Wiederaufnahme der Produktion für einige Monate durch die Mannschaft der ebenfalls zu Whyte & Mackay gehörenden Brennerei Isle of Jura,
2000:   Mark Reynier, Simon Coughlin und Gordon Wright kaufen die Brennerei mit finanzieller Unterstützung durch Investoren von der Isle of Islay Als Produktionsleiter kann Jim McEwan gewonnen werden
2001:   Wiederinbetriebnahme der Brennerei am 29. Mai. Produziert werden die Marken Bruichladdich (10 ppm) und Port Charlotte (40 ppm)
2002:   Am 23. Oktober erweitert der intensiv torfig-rauchige Octomore (80 ppm) die Markenpalette
2003:   Eine eigene Flaschenabfüllanlage wird in Betrieb genommen. Keine weitere Brennerei der Insel füllt vor Ort ihren Whisky auf Flaschen ab.
2006:   Im Herbst erste offizielle Abfüllung eines Port Charlotte 5 years old (PC5)
2007:   Ankündigung der Wiedereröffnung der 1929 geschlossenen Port Charlotte Brennerei, von der noch vorhandene Gebäude bereits von Bruichladdich Distillery Co.Ltd. genutzt werden. Die neue Anlage soll mit der Ausrüstung der 1991 abgerissenen Inverleven Malt Brennerei betrieben werden. Ankündigung der Produktion eines weiteren Malt Whisky: Lochindaal (50 ppm)
2008:   Mehr als 20 verschiedene Abfüllungen (incl. der ersten Abfüllung eines Octomore) erscheinen im Laufe des Jahres
2011 :   Der erste Bruichladdich 10 Years Old aus der neuen Produktion kommt in den Markt.
2012 :   Auch dier ersten 10jährigen von Port Charlotte und Octomore erreichen den Markt.
2012 :   Im Oktober gibt Rémy Cointreau den Ankauf der Bruichladdich Brennerei bekannt
2013:   Konzentrierung der neuen Eigentümer auf eine vergleichsweise kleine Palette von Abfüllungen.
2014:   Auf dem Markt erscheinen Port Charlotte 11 (PC 11) und Octomore Scottish Barley (06.1) und Islay Barley (06.03)
2015:   Abfüllung von PC12, Octomore 7.1 (208 ppm) und High Noon 134.
2018:   Die Abfüllugnen von Port Charlotte erhalten eine neue Flaschenform
2019:   Ankündigung des Baus einer eigenen Mälzerei

Bunnahabhain

Port Askaig, Isle of Islay, Argyll PA46 7RP

Burn Stewart Distillers (Distell Group, Südafrika).

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Bunnahabhain

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Aussprache:   Bunn-a-hawen
bedeutung:   Mündung des Flusses
Eigentümer:   Burn Stewart Distillers (Distell Group, Südafrika).
Lage:   Im Nordosten der Insel an der gleichnamigen Bucht
Anschrift:   Port Askaig, Isle of Islay, Argyll PA46 7RP
Telefon:   0044 1496 840 646
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht blumig, nussig mit Anflug von Rauchigkeit
Webseite:   www.bunnahabhain.com
Malz:   Port Ellen Maltings (Diageo) und Simpson's in Berwick
Wasser:   Margadale River und Loch Stacisha
Maischebottiche:   1 x 12,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 66.000 Liter, Douglas Fichte
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 35.386 Liter, 2 spirit stills mit je 15.546 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,7 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Black Bottle, Cutty Sark, Scottish Leader

Geschichte der Brennerei Bunnahabhain

1881:   Bau durch Robertson & Baxter zusammen mit William und James Greenless
1882:   Die Gründer firmieren in Islay Distillers Company Ltd.
1983:   Produktionsbeginn im Januar des Jahres
1887:   Islay Distillers Co. Ltd. verschmilzt mit William Grant & Co. zur Highland Distilleries Co. Ltd. mit den Brennereien Bruichladdich und Glenrothes-Glenlivet
1930:   Schließung der Bunnahabhain Brennerei
1937:   Wiederinbetriebnahme
1963:   Zu den vorhandenen zwei Brennblasen kommen zwei weitere hinzu
1982:   Schließung der Brennerei
1984:   Wiedereröffnung
1999:   The Edrington Group übernimmt Highland Distillers Co. Ltd. Bis 2003 wird jährlich nur wenige Wochen produziert.
2003:   Verkauf von Bunnahabhain und Black Bottle an Burn Stewart Distillers
2004:   Die Abfüllung des torfigen Bunnahabhain Moine 6 years old belegt, dass in den 1990ern experimentell auch getorfter Bunnahabhain gebrannt wurde.
2008:   Bunnahabhain Darach Ur ist nur für den Handel im Reisebereich bestimmt
2009:   Bunnahabhain Moine Cask Strength wird anlässlich des Feis Isle abgefüllt
2010 :   Der getorfte Bunnahabhain Cruach-Mhòna kommt in den Handel
2013:   Burn Stewart Distillers mit den Brennereien Bunnahabhain, Deanston und Tobermory wird von der südafrikanischen Distell Group übernommen.
Anmerkung:   10 % der Jahresproduktion erfolgt mit einem getorften Malz (35 ppm).
2014:   Umbau der alten Malztenne zum Lagerhaus, Abfüllung von Bunnahabhain Eirigh Na Greine und Ceobanach.
2017:   Markteinführung von Stiùireadair und An Cladach
2018:   Markteinführung von Toiteach a Dha

Caol Ila

Port Askaig, Isle of Islay, Argyll PA46 7RL

United Distillers plc. (Diageo)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Caol Ila

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Aussprache:   Kool-ila
bedeutung:   Sund von Islay
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo)
Lage:   Nördlich der A 846 bei Port Askaig
Anschrift:   Port Askaig, Isle of Islay, Argyll PA46 7RL
Telefon:   0044 1496 302 760
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Leicht torfig mit einem vollen, runden fruchtigem Aroma
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Port Ellen Maltings (Diageo)
Wasser:   Loch nam Ban (Torrabolls Loch)
Maischebottiche:   1 x 13,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 x 60.000 Liter, 8 x Lärchenholz und 2 x Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 35.345 Liter, 3 spirit stills mit je 29.549 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   6,5 Millionen Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Black Bottle, Bell’s, Compass Box Eleuthera, Johnnie Walker, White Horse

Geschichte der Brennerei Caol Ila

1846:   Gründung der Caol Ila Brennerei durch Hector Henderson, der schon an der Littlemill Brennerei beteiligt war.
1852:   Henderson, Lamont & Co verkauft die Caol Ila Brennerei wegen finanzieller Probleme an Norman Buchanan, Eigentümer der Isle of Jura Brennerei auf der gleichnamigen Nachbarinsel
1863:   Auch Norman Buchannan kommt in eine schwierige finanzielle Situation und veräußert Caol Ila an Bulloch, Lade & Company in Glasgow.
1879:   Die Caol Ila Brennerei wird renoviert und erweitert. Durch den Bau eines Piers kann Caol Ila künftig direkt per Schiff angelaufen werden.
1920:   Bulloch. Lade & Co. wird freiwillig liquidiert und die Brennerei von der Caol Ila Distillery übernommen, an der auch Robertson & Baxter, Dewar’s und Distillers Company Ltd. (DCL) beteiligt sind.
1927:   Die DCL übenimmt die Caol Ila Brennerei als alleiniger Eigentümer
1930:   Die Verwaltung der Brennerei wird von der DCL an die Scottish Malt Distillers (SMD) übertragen, die Caol Ila noch im gleichen Jahr einmottet.
1937:   Die Produktion wird wieder aufgenommen.
1941:   Caol Ila schließt kriegsbedingt bis 1945
1972:   Die alten Produktionsgebäude werden abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die alten Lagerhäuser bleiben von der Aktion unberührt.
1974:   Der Neubau ist abgeschlossen. Sechs neue pot stills sind installiert
1989:   Erste Originalabfüllung in der Flora & Fauna Serie: Caol Ila 15 Years Old
2006:   Erste Abfüllung eines Caol Ila 8 Years Old unpeated style, also ungetorft, der bislang nur Verwendung für die Herstellung von Blends gefunden hat.
2009:   Caol Ila unpeated 10 Years Old wird angeboten
2011:   Caol Ila unpeated 12 Years Old wird abgefüllt
2012:   Caol Ila unpeated 14 Years Old kommt in den Markt
2013:   ein weiterer Coal Ila unpeated trägt den Namen Stitchell Reserve
2014:   Markteinführung eines Caol Ila unpeated 15 Years Old und eines Caol Ila 30 Years Old
1999:   Versuchsproduktion eines ungetorften Caol Ila, der später in das reguläre Programm aufgenommen wird.
2016:   Einführung des Caol Ila Unpeated 15 years old
2017:   Markteinführung des Caol Ila Unpeated 18 years old
2018:   Diageo kündigt ein Investitionsprogramm zur Renovierung einiger Brennereien des Konzerns an. Cao Ila wird hierbei berücksichtigt.

Farkin

Elixier Distillers

In Bau

Informationen zur Brennerei Farkin

Produktionssituation:   In Bau
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Eigentümer:   Elixier Distillers
Lage:   nahe dem Orte Port Ellen
Brennblasen (stills):   zwei wash stills, zwei spirit stills
Brennereikapazität:   1,2 Mill. Liter jährlich

Geschichte der Brennerei Farkin

2015:   im November taucht im Ileach, der Lokalzeitung der Isle of Islay, der Plan zum Bau einer Brennerei beim Ort Port Ellen auf.
2017:   Im Januar wird die Baugenehmigung beantragt.
2020:   Nach Änderungen zum äußeren Erscheiningsbild der Destillerie wird der Bauantrag am 6. Dezember 2020 genehmigt.

Gartbreck

Moss Road, Bowmore, Isle of Islay PA43 7JG

Gartbreck Distilling Co.

in Bau

Informationen zur Brennerei Gartbreck

Produktionssituation:   in Bau
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Eigentümer:   Gartbreck Distilling Co.
Lage:   südwestlich von Bormore
Anschrift:   Moss Road, Bowmore, Isle of Islay PA43 7JG
Besucherzentrum:   geplant
Stilrichtung:   mittelstark getorft (35 ppm)
Webseite:   gartbreck.com
Wasser:   Grunnd Loch
Maischebottiche:   1 x 1 Tonne
Gärbottiche:   Oregon Pine -Anzahl noch unklar, da zwei Optionen zur Verfügung stehen
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 2.500 Liter ; 1 spirit still mit 1.500 Liter
Befeuerung der stills:   direkt
Brennereikapazität:   115.000 Liter Alkohol jährlich
Verwendung in folgenden Blends:   entfällt

Geschichte der Brennerei Gartbreck

2013 :   Gründung der Gartbreck Distilling Co. durch Jean Donnay, dem Eigentümer der Glann ar Mor-Brennerei in der Bretagne
2015:   Baubeginn für die Neugründung
2016:   Wenn der Neubau planungsgemäß voranb geht, dann wird Ende 2016 der erste Single Malt gebrannt - es soll aber nur ein getorfter Whisky mit 35 ppm produziert werden.
2017:   Streitigkeiten um Gelände im Besitz von Hunter Laing führen zum Erliegen der Bauplanungen.

Kilchoman

Rockside Farm, Bruichladdich, Isle of Islay, Argyll PA49 7UT

Kilchoman Distillery Company Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Kilchoman

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Aussprache:   Kil-hóumen
bedeutung:   Coman's Kirche
Eigentümer:   Kilchoman Distillery Company Ltd.
Lage:   An der Westküste der Isle of Islay, südwestlich des Loch Gorm
Anschrift:   Rockside Farm, Bruichladdich, Isle of Islay, Argyll PA49 7UT
Telefon:   0044 1496 850 011
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Torfig-rauchig mit maritimen Noten, Fruchtaromen, Birnendrops
Webseite:   kilchomandistillery.com
Malz:   Eigene Malzherstellung (floor maltings) und von Port Ellen Maltings
Wasser:   Eigene Quelle auf der Farm
Maischebottiche:   2 x 1,2 Tonne, Edelstahl
Gärbottiche:   12 x 6.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit 3.230 Liter, 2 spirit stills mit 2.070 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   480.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   nicht vorgesehen

Geschichte der Brennerei Kilchoman

2004:   Baubeginn auf der Rockside Farm. Die technische Ausrüstung für die Kilchoman Brennerei liefert A. Forsyths aus Rothes. Die Entwicklung des Neubaus wird laufend auf der web-site aktualisiert und kann so mitverfolgt werden
2005:   Produktionsbeginn am 3. Juni des Jahres
2007:   Kilchoman New Spirit wird als Miniatur angeboten und ermöglicht erste Eindrücke des neuen Destillates. Ungewöhnlich für eine Miniatur sind die Angabe der eingesetzten Gerstensorte (Optic) sowie der Destillation und Abfüllung als Tag/Monat/Jahr.
2009:   Am 09.09.2009 wird als erste Abfüllung Kilchoman Inaugural Release angeboten
2011:   Kilchoman 100% Islay ist aus Gerste aus eigenem Anbau und eigenem (floor) Mälzen gebrannt
2012:   KIlchoman Machir Bay ist die erste Abfüllung, die längere Zeit (mit zunehmendem Alter) erhältlich sein soll
2013:   Als Ergänzung zum Kilchoman Machir Bay kommt Kilchoman Loch Gorm (Reifung im Sherry-Fass) hinzu
2015:   Einbau eines weiteren Gärbottichs
2014:   Abfüllung des Kilchoman Port Cask und für den duty-free Breeich Kilchoman Couli Point
2016:   Markteinführung von Kilchoman Sanaig und Sauternes Cask
2018:   Markteinführung von Kilchoman Cask Strength und 2009 Vintage
2019:   Verdopplung der Kapazität, u.a. durch den Einbau von zwei weiteren Brennblasen

Lagavulin

Port Ellen, Isle of Islay, Argyll PA42 7DZ

United Distillers plc. (Diageo plc.)

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Lagavulin

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Aussprache:   Laga vúlin
bedeutung:   Talsenke mit der Mühle
Eigentümer:   United Distillers plc. (Diageo plc.)
Lage:   An der A 846, 3 km östlich von Port Ellen
Anschrift:   Port Ellen, Isle of Islay, Argyll PA42 7DZ
Telefon:   0044-1496 302 749
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Schwer, kräftig, sehr rauchig, gut ausbalanziert, Hauch von Sherry
Webseite:   www.malts.com
Malz:   Optic von den UD-Maltings in Port Ellen
Wasser:   Solan & Lochan Loch am Beinn Sholum (347 m)
Maischebottiche:   1 x 4,32 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   10 x 21.300 Liter, Oregon Pinie
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 12.300 Litern, 2 spirit stills mit je 12.900 Litern
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   2,45 Mill. Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   White Horse, Haig's

Geschichte der Brennerei Lagavulin

1816:   John Johnston gründet die Lagavulin als erste legale Brennerei an einem Ort, an dem bereits seit 1742 Whisky gebrannt wurde
1817:   Archibald Campbell gründetArdmore als weitere Brennerei am gleichen Ort.
1835:   Die Ardmore Brennerei stellt die Produktion ein.
1837:   Beide Brennereien werden zusammengelegt und von Donald Johnston unter dem Namen Lagavulin betrieben
1852:   John Crawford Graham übernimmt die Lagavulin Brennerei
1867:   Lagavulin wird von James Logan Mackie &Co aufgekauft und renoviert
1890:   Der Besitzer firmiert um in Mackie & Co. Lagavulin wird Bestandteil des Blends White Horse, der exportiert, aber nicht im heimischen Markt angeboten wird.
1908:   Um der benachbarten Laphroaig Brennerei Konkurrenz zu machen baut Peter Mackie die alten Gebäude der Ardmore aus zur neuen Malt Mill Brennerei,
1918:   Kurzfristige Schließung der Lagavulin Brennerei
1924:   Peter Mackie verstirbt, Mackie & Co. firmiert um in White Horse Distillers.
1927:   White Horse Distillers geht in der Distillers Company Ltd.(DCL) auf
1930:   DCL überträgt die operative Führung ihrer Brennereien an die Tochter Scottish Malt Distillers (SMD).
1941:   Kriegsbedingte Schließung der Lagavulin Brennerei bis 1945
1952:   Ein Feuer verursacht erhebliche Schäden. Lagavulin wird bis 1953 geschlossen.
1960:   Die Malt Mill Brennerei wird geschlossen, die ehemalige Mälzerei dient heute als Besucherzentrum füri Lagavulin
1974:   Die Malzherstellung nach der floor malting-Methode wird eingestellt und das Fertigmalz künftig aus der Zentralmälzerei des Konzerns in Port Ellen bezogen.
1988:   Lagavulin 16 year old wird in die neu geschaffenen The Classic Malts of Scotland aufgenommen und erlebt eine enorme Nachfrage.
1998:   In der neuen Reihe Distillers Edition folgt ein Lagavulin mit Nachreifung im Pedro Ximenez Sherry-Fass
2002:   In der Reihe Special Releases erscheint erstmals ein Lagavulin 12 years old cask strength und wird wegen der starken Nachfrage zum festen Bestandteil der jährlichen Special Releases
2006:   Abfüllung eines Lagavulin 30 year old
2009:   Abfüllung eines weiteren Lagavulin 12 year old als Special Release (künftig als jährliche Abfüllung!))
2010 :   Neben der nächsten Special Release wird ein Manager's Choice angeboten
2012:   Lagavulin 21 year old wird abgefüllt
2013:   Abfüllung eines Lagavulin 37 year old
2014:   Nur für die Friends of the Classic Malts erhältlich: Lagavulin Triple Matured
2016:   Markteinführung von Lagavulin 8 yera old und 25 year oild
2019:   Markteimnführung von Lagavulin 9 year old in der Serie Games of Thrones und Lagavulin 10 year old für den Travel-Retail-Bereich

Laggan Bay

The Islay Boys Ltd.

in Planung

Informationen zur Brennerei Laggan Bay

Produktionssituation:   in Planung
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
bedeutung:   Name der Bucht
Eigentümer:   The Islay Boys Ltd.
Lage:   am Flughafen der isle of Islay
Maischebottiche:   1,5 Tonnen
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 7.500 Liter, 1 spirit still mit.5.000 Liter Inhalt + 1 column still
Brennereikapazität:   150.000 Liter Alkohol /Jahr

Geschichte der Brennerei Laggan Bay

2018:   Donald MacKenzie und MacKay Smith übernehmen die Brauerei Islay Ales
2020:   Erteilung der Baugenehmigung
2021:   Geplante Eröffnung der Destillerie zum Fèis Ìle Festival 2021

Laphroaig

Port Ellen, Isle of Islay, Argyll PA42 7DU

Beam Suntory

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Laphroaig

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Aussprache:   La-fróyg
bedeutung:   Senke an der weißen Bucht
Eigentümer:   Beam Suntory
Lage:   An der A 846, 2 km östlich von Port Ellen
Anschrift:   Port Ellen, Isle of Islay, Argyll PA42 7DU
Telefon:   0044-1496 302 418
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Schwer, kräftig, sehr rauchig, gut ausbalanciert, Hauch von Sherry
Webseite:   www.laphroaig.com
Malz:   30% von eigenen floor-maltings,70% von UD-Maltings in Port Ellen
Wasser:   Kilbride Reservoir
Maischebottiche:   1 x 5,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 52.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 10.910 Litern, 4 spirit stills: 3 it je 4.700 Litern, 1 mit 9.400 Litern
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   3,3 Mill. Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Islay Mist, Ballantine's, Long John, J&B, Famous Grouse

Geschichte der Brennerei Laphroaig

1815:   Donald und Alexander Johnston , die bereits die Tallant Brennerei betreiben, gründen die Laphroaig Brennerei als Farm-Brennerei für den Eigenbedarf.
1836:   Donald zahlt seinen Bruder Alexander aus und betreibt Laphroaig allein.
1837:   James und Andrew Gairdner gründen direkt neben Laphroaig die Ardenistle Brennerei ( 1849-1852 Kildalton Brennerei, 1852-1866 Islay Brennerei)
1847:   Donald Johnston stirbt bei einem Betriebsunfall. Walter Graham, Manager der benachbarten Lagavulin Brennerei führt Laphroaig weiter
1857:   Donald’s Sohn Dugald übernimmt wieder die Führung der Laphroaig Brennerei
1860:   Die Ardenistle Brennerei verschmilzt mit Laphroaig
1923:   Die Zahl der Brennblasen wird von zwei auf vier erweitert
1950:   Die Eigentümer von Laphroaig gründen die D.Johnston & Co.Ltd. zur weiteren Führung der Brennerei
1954:   Ian Hunter, das letzte Mitglied der Familie Johnston verstirbt. Seine Sekretärin Elisabeth „Bessie“ Williamson übernimmt die Führung der Brennerei
1967:   Long John Distillery, Tochter von Seager Evans & Co, kauft Laphroaig auf.
1968:   Die Zahl der Brennblasen wird von vier auf sechs angehoben
1972:   Bessie Williamson scheidet aus. Die Zahl der Brennblasen wird auf 7 erhöht
1975:   Whitbread & Co. übernimmt Seager Evans & Co
1989:   Der Spirituosen-Bereich von Whitebraed & Co. wird an Allied Distillers verkauft
1993:   Ein heftiger Sturm bläst das Pagodendach von der Darre der Brennerei
2002:   Ian Henderson, der bekannte Manager der Brennerei geht offiziell in den Ruhestand – um am nächsten Tag bei der Edradour Brennerei anzufangen.
2005:   Fortune Brands wird neuer Eigentümer der Laphroaig Brennerei
2008:   Laphroaig Cairdeas und Triple Wood kommen in den Markt
2009:    Laphroaig 18 years old ersetzt den bisherigen 15 years old
2011:   Laphroaig PX ersetzt im Duty-free Bereich den Triple Wood
2012 :   Laphroaig Brodir wird nur für den Fährbetrieb Viking Line abgefüllt
2013:   Die Angebotspalette im Duty-Free Bereich wird ergänzt um den Laphroaig QA Cask
2014:   Als Abfüllung ohne Altersangabe erscheint Laphroaig Select
2015:   Anläßlich der 200-Jahres-Feierlichkeiten abgefüllt: 21 year old, 32 year old Sherry Cask und als kurzzeitige Wiederbelebung ein Laphroaig 15 year old. Vorerst nur für den dty-free Bereich vorgesehen ist der Laphroaig 16 year old.
2016:   Markteinführung von Laphroaig Lore und 30 Year Old
2017:   Markteinführung von Laphroaig Four Oak,The 1815 Edition und 27 Year Old
2018:   Markteinführung von Laphroaig 28 Year Old

Port Ellen

Port Ellen; Isle of Islay, Argyll PA42 7AH

Diageo plc.

Stillgelegt, Gebäude teilweise entkernt

Informationen zur Brennerei Port Ellen

Produktionssituation:   Stillgelegt, Gebäude teilweise entkernt
Land:   Schottland
Region:   Isle of Islay
Aussprache:   Port Ellen
bedeutung:   Hafen der Eleonore
Eigentümer:   Diageo plc.
Lage:   An der Rückseite der Port Ellen Maltings im gleichnamigen Ort
Anschrift:   Port Ellen; Isle of Islay, Argyll PA42 7AH
Stilrichtung:   Trocken, torfig-rauchig, Noten von Seetang, öliger Nachklang
Malz:   Eigen Mälzerei
Wasser:   Leorin Lochs
Maischebottiche:   1 x 5,68 Tonnen
Gärbottiche:   8 x 30.000 Liter
Brennblasen (stills):   2 wash stills mit je 28.000 Liter, 2 spirit stills mit je 25.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   2,5 Mill. Liter

Geschichte der Brennerei Port Ellen

1825:   Alexander Kerr Mackay gründet zusammen mit Walter Campbell die Port Ellen Brennerei
1836:   Übernahme durch John Ramsay aus Glasgow
1892:   Lucy Ramsay führt die Brennerei nach dem Tode ihres Mannes weiter
1906:   Nach dem Tode von Lucy Ramsay übernimmt der Sohn Captain Iain Ramsay
1920:   Iain Ramsay verkauft die Port Ellen Brennerei an Buchanan-Dewar
1925:   Buchanan-Dewar tritt der Distillers Company Limited (DCL) bei
1930:   Übertragung der Verwaltung der Brennereien der DCL an deren Tochterfirma Scottish Malt Distillers (SMD), Port Ellen stellt die Produktion ein
1967:   Wiederinbetriebnahme nach dem Einbau von zwei weiteren Brennblasen
1980:   Queen Elizabeth II besucht die Brennerei
1983:   Die Produktion in der Port Ellen Brennerei wird eingestellt
1987:   Endgültige Schließung der Whiskyproduktion während die Malzproduktion wei-ter für die anderen Brennereien auf der Isle of Islay betrieben wird
1992:   Löschung der Brennlizenz für Port Ellen
1998:   Beginn der jährlichen Abfüllung eines Port Ellen in Fassstärke
2004:   Die nicht mehr genutzten Produktionsgebäude werden abgerissen un die Lagerhäuser für andere Brennereien des Konzerns genutzt
2001:   Abfüllung des ersten Port Ellen Cask Strength -jährlich folgt eine weitere Cask Strength-Abfüllung
1973:   Neben Port Ellen entseht eine neue Mälzerei, die mit großen Drehtrommeln arbeitet (drum malting): Port Ellen Maltings
2017:   Diageo kündet die Wiedereröffnung nach entsprechenden Baumaßnahmen an.

Campbeltown  - Halbinsel Kintyre, Argyll

Um 1880 mit fast 30 Brennereien die "Hauptstadt" des Scotch, sind nach sehr wechselhafter Geschichte (z.B. der Prohibition in den USA, 1919-1933) momentan nur noch die Brennereien Glen Scotia, Glengyle und Springbank aktiv, die aber fünf sehr unterschiedliche Malts produzieren. Geprägt wird dieser Bereich heute durch die Springbank Brennerei mit dem rauchigen, salzsüßen, subtilen und komplexen Springbank, dem stark torfig-rauchigen Longrow und dem ungetorften Hazelburn (gebrannt im Stil eines Lowland Malts). Die Glengyle Brennerei ist erst seit März 2004 wieder in Betrieb. Der Name Glengyle ist allerdings schon lange für den Blended Malt eines anderen Unternehmens geschützt. Daher trägt der Malt aus der nach 70 Jahren Pause wieder zum Leben erweckten Glengyle Brennerei den Namen Kilkerran, also den keltischen Namen für Campbeltown. 

Campbeltown

BrennereiOrt(letzter) EigentümerBetriebsmodus

Glen Scotia

12 High Street, Campbeltown, Argyll PA28 6DS

Loch Lomond Distillery Co.Ltd.

in Betrieb

Informationen zur Brennerei Glen Scotia

Produktionssituation:   in Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Campbeltown
Aussprache:   Glen Scotia
bedeutung:   Tal in Schottland
Eigentümer:   Loch Lomond Distillery Co.Ltd.
Lage:   Im Norden der Stadt an der Ecke High Street und Saddle Street
Anschrift:   12 High Street, Campbeltown, Argyll PA28 6DS
Telefon:   0044 1586 552 288
Besucherzentrum:   ja, aber nur ein kleiner Laden
Stilrichtung:   Deutliche Spur von Torf, geschmeidig, salzig.
Webseite:   www.glenscotia-distillery.co.uk
Malz:   Greencore Maltings
Wasser:   Tiefbrunnen und Crosshill Loch
Maischebottiche:   1 x 5 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   9 x 17.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 16.000 Liter, 1 spirit still mit 12.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   800.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Black Prince, Royal Escort

Geschichte der Brennerei Glen Scotia

1832:   Von Steward, Galbraith & Co als Scotia Brennerei erbaut
1919:   Verkauf an West Highland Malt Distillers (WHMD)
1924:   Duncan MacCallun übernimmt Glen Scotia und nimmt die Produktion wieder auf
1928:   Duncan MacCallun ist bankrott, Glen Scotia schließt
1930:   Bloch Brothers Ltd. übernimmt die Brennerei und führt sie zu neuer Blüte
1954:   Verkauf an Hiram Walker & Sons (Scotland) Ltd.
1955:   Besitzerwechsel zu A.Gillier & Co.
1970:   A.Gillier & Co. verschmilzt mit Amalgamated Distilled Products Ltd.
1979:   Umfassende Renovierung von Glen Scotia
1984:   Aussetzung der Produktion bei Glen Scotia
1989:   Gibson International, neuer Eigner der Glen Scotia Brennerei, nimmt die Produktion wieder auf
1994:   Gibson International meldet Konkurs an. Glen Catrine Bonded Warehouse Ltd. übernimmt die Brennerei und stellt die Produktion ein
2000:   Wiederaufnahme der Produktion am 5. Mai durch Loch Lomond Distillery Co., Tochterunternehmen des jetziges Besitzers Glen Cathrine Bonded Warehouse
2005:   Als offizielle Abfüllung erscheint ein ungetorfter Glen Scotia 12 years old
2006:   Abfüllung eines getorften Glen Scotia, destilliert 1999, mit 50 ppm Phenol im Malz
2012 :   Eine neue Abfüllreihe in poppiger Aufmachung erscheint mit Glen Scotia 10,12,16,18 und 21 years old
2014:   Markteinführung eines Glen Scotia heavily peated 10 Years Old und einem Glen Scotia heavily peated ohne Altersnagbe
2015:   Neue Abfüllungen sind Glen Scotia Double Cask, Victoriana und 15 year old.
2019:   Verkauf der Brennerei an Hillhouse Capital management

Glengyle

85 Longrow, Campbeltown, Argyll PA28 6EX

J.& A. Mitchell & Co. Ltd.

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Glengyle

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Campbeltown
Aussprache:   Glen Geil
bedeutung:   Tal des Gyle
Eigentümer:   J.& A. Mitchell & Co. Ltd.
Lage:   Im Zentrum des Ortes
Anschrift:   85 Longrow, Campbeltown, Argyll PA28 6EX
Telefon:   0044-1586-551 710
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Leicht torfig, weich
Webseite:   kilkerran.com
Malz:   Von der Springbank Brennerei
Wasser:   Crosshills Loch
Maischebottiche:   1 x 4,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   4 x 30.000 Liter, Lärchenholz
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 18.000 Liter, 1 spirit still mit 15.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   750.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   nicht vorgesehen

Geschichte der Brennerei Glengyle

1872:   Willam Mitchell erbaut die Glengyle Brennerei
1919:   Verkauf an die Highland Malt Distillers
1925:   Schließung der Brennerei
1940:   Die Gebäude der Glengyle Brennerei werden als Schießstand benutzt. Bloch Brothers kaufen die Gebäude auf, scheitern aber an den Plänen einer Wiederer-öffnung von Glengyle zum Brennen von Whisky.
1957:   Campbell Henderson Ltd. unternimmt einen weiteren, erfolglosen Anlauf zur Wiederinbetriebnahme der Brennerei
1970:   Die Gebäude der Brennerei werden nun von der Kintyre Farmers Cooperative als Lager mit Büro genutzt
2000:   75 Jahre nach der Schließung gründet Hedley Wright, Großgroßneffe von William Wright, die Mitchell’s Glengyle Ltd. und kauft die alten Gemäuer der Glengyle Brennerei zurück.
2001:   Aufräumarbeiten und Beginn des Einbringens der Ausrüstung, die zum großen Teil aus anderen (stillgelegten) Brennereien zugekauft ist: (Brennblasen, spirit safe und spirit receiver von Ben Wyvis - Malzmühle von Craigellachie)
2004:   Am 25. März wird in der Glengyle wieder Whisky gebrannt. Das Destillat ist zweifach gebrannt und hat ein Torfraucharoma von 8-10 ppm.
2007:   Das erste Destillat aus der Glengyle Brennerei darf sich nun Whisky nennen. Er wird aber Kilkerran genannt, dem gälische Namen des Ortes. Der Name Glen-gyle ist bereits für einen Blended Malt eines anderen Unternehmens geschützt.
2009:   Kilkerran Work in progess no.1 - 5 years old wird abgefüllt
2010:   Kilkerran Work in progess no.2 - 6 years old wird abgefüllt
2011:   Kilkerran Work in progess no.3 - 7 years old wird abgefüllt
2012:   Kilkerran Work in progess no.4 - 8 years old wird abgefüllt
2013:   Kilkerran Work in progess no.5 - 9 years old wird abgefüllt (je eine Reifung im Bourbon- und eine im Sherryfass)
2014:   Kilkerran Work in progess no.6 - 10 years old wird abgefüllt (je eine Reifung im Bourbon- und eine im Sherryfass)
2015:   Kilkerran Work in progess no.7 - 11 years old wird abgefüllt (je eine Reifung im Bourbon- und eine im Sherryfass)
2016:   KIlkerran 12 year old erscheint im Markt
2017:   Markteinführung des Kilkerran 8 year old cask strength
2019:   Markeinführung des Kilkerran Heavily Peated

Springbank

Campbeltwon, Argyll PA28 6ET

J.& A.Mitchell Co. Ltd.

In Betrieb

Informationen zur Brennerei Springbank

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Campbeltown
Aussprache:   Spring-bänk
bedeutung:   Ufer der Quelle
Eigentümer:   J.& A.Mitchell Co. Ltd.
Lage:   in der Stadtmitte von Campbeltown
Anschrift:   Campbeltwon, Argyll PA28 6ET
Telefon:   0044-1586-551 710
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Springbank: ölig, salzig-süß, Anflug von Mandeln Longrow: erdig, intensiv getorft, rauchig, süßlich, malzig Hazelburn: weich, ölig, würzig, pfeffrig, süß, Anflug von Kiwi
Webseite:   springbank.scot
Malz:   von eigenen floor maltings
Wasser:   Crosshill Loch
Maischebottiche:   1 x 3,7 Tonnen, Gusseisen
Gärbottiche:   6 x 26.510 Liter, Scandinavische Lärche
Brennblasen (stills):   1 wash still mit 16.000 Liter, 2 spirit stills mit je 12.274 Liter
Befeuerung der stills:   Direkte Beheizung der wash still, Dampfbeheizung der spirit stills
Brennereikapazität:   750.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Campbeltown Loch, Mitchell’s

Geschichte der Brennerei Springbank

1828:   Die Familie Reid eröffnet mit Springbank die vierzehnte Brennerei in Campbeltown.
1837:   Familie Reid geriet in finanzielle Schwierigkeiten und verkauft die Springbank Brennerei an John und William Mitchell.
1926:   Die wirtschaftliche Depression (Prohibition) zwingt zum Schließen der Brennerei
1933:   Mit dem Ende der Prohibition in den USA nimmt die Springbank Brennerei die Produktion wieder auf.
1960:   Einstellen der eigenen Malzproduktion
1969:   J.& A. Mitchell erwirbt den unabhängigen Abfüller Cadenhead
1979:   Schließung der Brennerei
1985:   Vorerst nur als Experiment wird zusätzlich zum Springbank (15-20 ppm) ein sehr torfiger Longrow 10 years old abgefüllt (40-45 ppm)
1987:   Die Produktion wird wieder aufgenommen – allerdings auf „Sparflamme“
1989:   Die Produktion läuft wieder ohne Einschränkung
1990:   Longrow Single Malt hat sich als Standardsorte etabliert
1992:   Springbank stellt wieder eigenes Malz her – nach dem floor-malting Verfahren
1997:   Mit dem Hazelburn wird erstmals ein ungetorfter Single Malt gebrannt.
2001:   Springbank 1965 Local Barley wird abgefüllt – Gerste, Wasser, Torf und Kohle zur Herstellung des Whisky kommen aus der näheren Umgebung der Brennerei
2004:   Hedley Wright, Mehrheitseigentümer von J.& A. Mitchell nimmt die im März 1925 geschlossene Glengyle Brennerei in Campbeltown wieder in Betrieb.
2008:   Im Sommer des Jahres stellt die Springbank Brennerei den Betrieb ein – entgegen der in der schottischen Whiskyindustrie herrschenden allgemeinen Aufbruchsstimmung
2009:   Wiederaufanhme der Produktion
2010:   Erste Abfüllung des ungetorften Hazelburn als CV
2011:   Markteinführung von Longrow 18 years old
2012:   Markteinführung von Spring bank 21 years old und Springbank Rundlets & Kilderkins
2016:   Markteinführung von Springbank Local Barley 10 years old
1973:   Produktion einer intensiv getorften Variante namens Longrow
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