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Littlemill

Artikel: SCOMA-080411
Verkostungsnotiz:

Aroma: Leichter Torfrauch, leicht fruchtig.

Geschmack: Fruchtig, ölig und eine leichte Süße.

Nachklang: Mittellang und schwer.
Daueraktionspreis:   Nein
Mit Farbstoff:   Ja
Volumen:   40,0 %
Abfüller:   Original Abfüllung

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Informationen zur Brennerei Littlemill

Produktionssituation:   abgerissen
Land:   Schottland
Region:   Lowlands
Aussprache:   Littl-mill
bedeutung:   Kleine Mühle
Eigentümer:   Glen Catrine Bonded Warehouse
Lage:   Bowling, Dunbartonshire
Anschrift:   entfällt
Telefon:   entfällt
Besucherzentrum:   nein
Stilrichtung:   Frisch, weich, malzig mit leicht öligem Abschluss
Malz:   Von fremden Mälzereien
Wasser:   Aus den Kilpatrick Hills in den Highlands (!)
Maischebottiche:   1 x 5 Tonnen
Gärbottiche:   1 x 25.000 Liter
Brennblasen (stills):   1 wash stills mit 25.000 Liter, 1 spirit stills mit 18.000 Liter
Befeuerung der stills:   Dampfbeheizung
Brennereikapazität:   750.000 Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   ?

Geschichte der Brennerei Littlemill

1772:   Gründung der Littlemill Brennerei auf dem Gelände einer alten Brauerei aus dem 14. Jahrhundert, die damit eine der ältesten Brennereien Schottlands ist. Mitgründer ist Hector Henderson.
1823:   Jane MacGregor ist Pächterin der Littlemill Brennerei – und damit wohl eine der ersten Frauen in dieser sonst vorwiegend von Männer dominierten Industrie.
1843:   Hector Henderson verkauft die Littlemill Brennerei und erbaut mit dem Erlös die Caol Ila Brennerei auf der Isle of Islay.
1875:   Gründliche Renovierung der Littlemill Brennerei unter William Hay.
1930:   Das für einen Lowland Malt typische Dreifachbrennen wird aufgegeben.
1931:   Der Amerikaner Duncan. G. Thomas erwirbt die Brennerei und gründet zusammen mit The Argyll Group die Littlemill Distillery Co.Ltd. Das Mälzen auf der Tenne wird durch das Verfahren in der Saladin box abgelöst. Außerdem wurde der Schwanenhals auf den Brennblasen durch eine Rektifizierkolonne ersetzt. Thomas wollte hierdurch einen Whisky schaffen, der schneller reifen sollte als der aus der üblichen pot-still Brennblase.
1959:   Barton Brands Inc. (USA) steigt in die Aktiengesellschaft ein.
1967:   In den speziellen Brennblasen werden als sog. expermental malts gebrannt: Dumbuck Malt – ein torfig-rauchiger Malt Dunglass Malt – mit wenig Rauch, weicher und aromatischer als der Dumbuck.
1971:   Duncan Thomas und The Argyll Group werden abgefunden, das Unternehmen firmiert um in Barton Distilling (Scotland) Ltd.
1972:   Das Brennen der Experimentalsorten wird eingestellt.
1984:   Die Littlemill Brennerei wird geschlossen.
1988:   Barton International wird zu Gibson International.
1989:   Wiederaufnahme der Produktion in der Littlemill Brennerei.
1992:   Erneute Stilllegung der Anlage.
1994:   Gibson International ist bankrott. Glen Catrine Bonded Warehouse Ltd. kauft aus der Konkursmasse die Brennereien Glen Scotia und Littlemill.
1996:   Die technische Ausrüstung wird aus der Littlemill Brennerei ausgebaut und die Gebäude teilweise abgerissen.
2003:   Loch Lomond Distillery Co. – ein Schwesterunternehmen von Glen Catrine Bonded Warehouse plant in den verbleibenden Gemäuern der Littlemill Brennerei eine Museumsbrennerei einzurichten.
2004:   Newstead Properties kauft das Gelände mit den Resten der Brennerei auf für den Bau von 61 Eigentumswohnungen. Ein (gelegtes?) Feuer zerstört am 4. September 2004 die Reste der Brennerei.
2005:   Nach dem Brand ist nun der Weg frei für den Bau der Eigentumswohnungen!

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