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Laphroaig 1990

Artikel: SCOMA-080299
Jahrgang:   1990
Abfüllung:   02.2011
Mit Farbstoff:   Nein
Volumen:   52,6 %
Fasssorte:   Bourbon Hogshead
Abfüller:   Malts of Scotland

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Informationen zur Brennerei Laphroaig

Produktionssituation:   In Betrieb
Land:   Schottland
Region:   Islay
Aussprache:   La-fróyg
bedeutung:   Senke an der weißen Bucht
Eigentümer:   Fortune Brands
Lage:   An der A 846, 2 km östlich von Port Ellen
Anschrift:   Port Ellen, Isle of Islay, Argyll PA42 7DU
Telefon:   0044-1496 302 418
Besucherzentrum:   ja
Stilrichtung:   Schwer, kräftig, sehr rauchig, gut ausbalanciert, Hauch von Sherry
Webseite:   www.laphroaig.com
Malz:   30% von eigenen floor-maltings,70% von UD-Maltings in Port Ellen
Wasser:   Kilbride Dam
Maischebottiche:   1 x 8,5 Tonnen, Edelstahl
Gärbottiche:   6 x 42.000 Liter, Edelstahl
Brennblasen (stills):   3 wash stills mit je 10.910 Litern, 4 spirit stills: 3 mit je 3.640 Litern, 1 mit 7.280 Litern
Befeuerung der stills:   Dampf
Brennereikapazität:   2,25 Mill. Liter Alkohol
Verwendung in folgenden Blends:   Islay Mist, Ballantine

Geschichte der Brennerei Laphroaig

1815:   Donald und Alexander Johnston , die bereits die Tallant Brennerei betreiben, gründen die Laphroaig Brennerei als Farm-Brennerei für den Eigenbedarf.
1836:   Donald zahlt seinen Bruder Alexander aus und betreibt Laphroaig allein.
1837:   James und Andrew Gairdner gründen direkt neben Laphroaig die Ardenistle Brennerei ( 1849-1852 Kildalton Brennerei, 1852-1866 Islay Brennerei)
1847:   Donald Johnston stirbt bei einem Betriebsunfall. Walter Graham, Manager der benachbarten Lagavulin Brennerei führt Laphroaig weiter
1857:   Donald’s Sohn Dugald übernimmt wieder die Führung der Laphroaig Brennerei
1860:   Die Ardenistle Brennerei verschmilzt mit Laphroaig
1923:   Die Zahl der Brennblasen wird von zwei auf vier erweitert
1950:   Die Eigentümer von Laphroaig gründen die D.Johnston & Co.Ltd. zur weiteren Führung der Brennerei
1954:   Ian Hunter, das letzte Mitglied der Familie Johnston verstirbt. Seine Sekretärin Elisabeth „Bessie“ Williamson übernimmt die Führung der Brennerei
1967:   Long John Distillery, Tochter von Seager Evans & Co, kauft Laphroaig auf.
1968:   Die Zahl der Brennblasen wird von vier auf sechs angehoben
1972:   Bessie Williamson scheidet aus. Die Zahl der Brennblasen wird auf 7 erhöht
1975:   Whitbread & Co. übernimmt Seager Evans & Co
1989:   Der Spirituosen-Bereich von Whitebraed & Co. wird an Allied Distillers verkauft
1993:   Ein heftiger Sturm bläst das Pagodendach von der Darre der Brennerei
2002:   Ian Henderson, der bekannte Manager der Brennerei geht offiziell in den Ruhestand – um am nächsten Tag bei der Edradour Brennerei anzufangen.
2005:   Fortune Brands wird neuer Eigentümer der Laphroaig Brennerei

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